Ich möchte über die Erfahrungen, die ich mit dem Reisebüro XXX gemacht habe, berichten:
Im August habe ich im Reisebüro XXX (Nähe El Botanico) eine Fahrkarte für die Fred Olsen Fähre nach La Gomera gekauft, die ich mit meiner Kreditkarte bezahlt habe(Preis: 73.48 Euro).
Als ich die Überfahrt antrat, kam heraus, dass die anderen Mitreisenden, die ihre Fahrkarte direkt am Schalter der Fährengesellschaft gekauft hatten, einen viel tieferen Preis bezahlt hatten (40.36 Euro).
Nach meiner Rückkehr ging ich bei XXX vorbei und erkundigte mich nach dem Grund des Preisunterschieds, wo man mir antwortete, dass die Preise eben variierten und die Fährengesellschaft ihre Tarife täglich der Nachfrage anpasste.
Da mich diese Auskunft nicht überzeugte, fragte ich bei einer neutralen Stelle nach und erfuhr, dass die Preise für die Überfahrten mit der Fähre einheitlich sind und dass die Machenschaften dieses Reisebüros kriminell seien.
Ausserdem war der Inhaber von XXX erst bereit, mich ein offizielles Beschwerdeformular ausfüllen zu lassen, als ich in Begleitung eines Polizisten in seinem Reisebüro erschien. Eine Anzeige bei der Polizei war nicht mehr möglich, da ich mich mit der Bezahlung mit dem massiv überhöhten Kaufpreis einverstanden gezeigt hatte.
Nun bleibt mir nur noch die Hoffnung, dass durch diese Information in Zukunft möglichst vielen Menschen ein Betrug durch die Firma XXX erspart bleibt.
Geändert von b.b. (09.10.2010 um 22:57 Uhr)
Grund: Aus Datenschutzgründen und mögl. Rufmordklagen persönl. Daten durch X ersetzt. Bei Interesse bitte per PN austauschen!
Folgender Benutzer sagt Danke zu cata12 für den nützlichen Beitrag:
Allerdings verstehe ich den Absatz mit dem Beschwerdeformular nicht.
Wenn ich eine Beschwerde vorzubringen habe, dann kann ich das doch
in jeglicher Form, zur Not auf einem weißen Blatt Papier, vornehmen.
Meines Wissens nach verfügen auch nur recht wenige Unternehmen
über hauseigene Beschwerdeformulare (polemikmodusaus).
Aber mal im Ernst:
Der Sinn einer schriftlichen Beschwerde liegt für mich darin, meinen Unmut zum Ausdruck zu bringen und eine übergeordnete Person oder möglichst sogar die Geschäftsleitung auf einen Mißstand aufmerksam zu machen.
Du bist aber bereits bis zum Inhaber, also zur höchsten Stelle, vorgedrungen und hast seine Reaktion erlebt.
Wo liegt da der Sinn, alles noch einmal schriftlich zu wiederholen? Das Formular hat er wahrscheinlich bereits in den Papierkorb befördert, noch bevor du um die nächste Ecke verschwunden warst.
Irgendwie stehe ich wohl gerade "auf dem Schlauch", ich lasse mich aber gerne korrigieren.
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Petra
Wenn du jemanden ohne ein Lächeln triffst, schenk ihm deins.
die "hojas de reclamaciones" hat hier jeder Betrieb, Geschäft, Behörde etc. bereit zuhalten und auf das Verlangen des Kunden auszuhändigen. Das ist einfach gesetzlich so vorgeschrieben. Die entsprechende Reklamation wird dann von den zuständigen Behörden, u.a. dem Verbraucherschutz, geprüft.
Manchmal reicht es auch schon, wenn man einfach diese "hojas" verlangt und schon zeichnet sich die Lösung ab.
Gruß
Iris
Nachtrag: Vielleicht hättest Du auf diesem Weg noch einen Teil der Überzahlung wieder erhalten. Man kann sich auch direkt an den Verbraucherschutz wenden; Nähe Plaza del Charco, Hiperdino, in Puerto de la Cruz.
Geändert von toyka (09.10.2010 um 22:50 Uhr)
Grund: Nachtrag
Folgende 5 Benutzer sagen Danke zu für den nützlichen Beitrag:
Bei den Beschwerdebüchern handelt es sich um ein Buch mit Durchschrift.
Da schreibst du deine Beschwerde ein (ich habe das mal im Krankenhaus gemacht< eine ärztliche Behandlung), das Original bekommst du und schickst es an die entsprechende Innung. Die Durchschrift muss in dem Buch bleiben, zur Kontrolle bei Revision. Diese Beschwerdebücher sind sehr wirksam.
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Bemüh dich nur und sei hübsch froh,
der Ärger kommt schon sowieso.
Wilhelm Busch
Danke für die Infos - war mir bis dato völlig unbekannt.
Ist doch seltsam - unsere Politiker schimfen sich gerne EU-Bürger und
dann hatte jemand mal wirklich eine tolle Idee (scheint sich ja bewährt zu haben) und sie wird nicht EU-weit angewendet
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Petra
Wenn du jemanden ohne ein Lächeln triffst, schenk ihm deins.
Schoen ist das natuerlich nicht, aber fairerweise sollte man auch einmal erwaehnen, dass kein Reisebuero der Welt verpflichtet ist, Tickets zu den Preisen der Fluggesellschaft/Reederei/ usw. zu verkaufen. Allerdings sollten dann solche "Bearbeitungsgebuehren" ausgewiesen sein. Waere mal interessant zu wissen, welcher Preis denn auf dem Orginalticket steht.
Da gleich von Betrug zu reden, ist meines Erachtens nach ein wenig vorschnell.
Danke "toyka", danke "emsfee", solche Infos gehören ins Forum. Nicht lange Debaten darüber, ob z. B. der Preis für "Backpulver" bei Lidl zu hoch oder angemessen ist. Obwohl ich schon lange und öffters auf TF bin, habe ich davon auch noch nichts gewußt.
Sollte jemand von euch weitere solche Tipps haben, nur her damit. (Man könnte sogar damit einen neuen Themenbereich starten.)
L.G.
Tapas
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Es gibt nichts, was es nicht gibt. Es sei denn......
Folgender Benutzer sagt Danke zu Tapas für den nützlichen Beitrag:
liebe leute, jürgen hat es schon gesagt: mit betrug hat das doch nichts zu tun.
wenn jemand in irgendeinem stadtbüro in los cristianos zu preisen mit 20 % aufschlag auf den kassenpreis karten für den loro parque käuft, ist das allenfalls wucher, aber der funktioniert doch nur, wenn es entsprechende käufer gibt, die sich nicht vorab informieren.
gerade im zeitalter des internet (hier tut es sogar das telefon) steht doch jedem frei, sich nach preisen zu erkundigen. und warum um alles in der welt sollte irgendein reise- oder sonstiges büro verpflichtet sein, die gleichen preise zu verlangen, die man an der kasse zahlt? schaut euch doch zum beispiel mal an, wie unterschiedlich die preise sind, die man etwa für den jungle park bei chayofa zahlt, abhängig davon ob man im internet, an der kasse oder in einem (makelnden) büro zahlt.
Folgender Benutzer sagt Danke zu SanLorenzo4 für den nützlichen Beitrag:
Natürlich ist der Preisaufschlag relativ hoch. Allerdings ist es normal das man bei Direktverkäufen (Fährgeselschaft) weniger Bezahlt als bei einem Widerverkäufer (Reisebüro).
Wen man auf ein onzert geht ist das Ticket bei einem Widerverkäufer i.d.R. auch Teurer wie wen man es direkt beim Veranstalter bezieht (wen das überhaupt möglich ist.
Mein Lieblingsbeispiel sind Autoreifen. Wen man die im Internet bezieht sind sie teilweise 50% oder mehr günstiger. Allerdings ist da Montage, Beratung, Entsorgung der Altreifen u.s.w nicht inbegriffen. Ausserdem möchte "ich" als Mechaniker bez. Reifenhändler auch noch etwas verdienen daran.
Deshalb würde ich sagen, gilt auf TF das selbe wie auf restlichen Welt. Vergleichen lohnt sich. Und evtl. sollte man auch ein bischen mehr bezahlen. Die Qualität wird darunter bestimmt nicht leiden.