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  #1 (Permalink)
Alt 10.05.2010, 19:15
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EU Gelder

In der EU gibt es 9 Regionen die weit entfernt von ihrem Mutterland liegen.

Ich hoffe , ich mach dies nun regelkonform und auch SCR-BAU und alle Juristen sind einverstanden.

quelle:
http://www.mix101.net/kanaren-nachri...-es-9-regionen

Hier der Text:
----
In der EU gibt es 9 Regionen,
die weit entfernt von ihrem Mutterland liegen. Dazu gehören auch Madeira und die Kanaren. Diese Regionen bekommen noch immer zusätzliche finanzielle Hilfe aus Brüssel. Aus dem EU- Haushalt von 2007 bis 2013 erhalten diese
„ultraperiphären Regionen“ noch fast 8 Milliarden Euro. Am vergangenen Donnerstag trafen
sich Vertreter der 9 Regionen mit dem stellvertretenden spanischen Ministerpräsidenten,
Manuel Chávez, und dem EU- Kommissar für Regionalpolitik, dem Österreicher Johannes
Hahn. Letzterer konnte den Teilnehmern aber keine Garantien geben, ob die Finanzhilfen
auch in der Haushaltsperiode 2014 bis 2020 fortgeführt werden, doch genau diese Garantien fordern die RUPs, wie die ultraperiphären Regionen abgekürzt heißen.
----------

Politisches Betteln ist immer einfacher als Eigenmassnahmen.
Es gab Zeiten, da krähte kein Hahn nach den Kanaren, weil alles OK war.

Jetzt werden schon Gelder nach 2013 eingefordert.

Fast kein EU-Land kann momentan einen ausgewogenen Haushalt präsentieren, der EU-Topf scheint aber doch voll zu sein.

Ich hatte diese Woche ein nettes Telefonat mit einer Dame aus aus dem EU-Parlament.
Sie ist Sekretärin, keine Abgeordnete!

Nach einigen lustigen Worten fragte ich die Dame, wie denn die EU-Gelder-Vergabe auch kontrolliert wird.

Sie verwies mich dann an die zuständigen Länderbehörden, Brüssel hätte da keinen Einfluss mehr.
Sind Gelder bewilligt, obliegt es einzigst den Ländern die Gelder sinngemäss zu verwenden. Es gibt auch kein offizielles Kontrollorgan.
(Geldwäsche/Drogenschmuggel... wird natürlich kontolliert)

Die Verwendung/Missverwendung von EU-Mitteln wird definitiv nur auf Anzeige überprüft.


ANM:
Griechenland wurde bei diesen o.g. Fördermitteln nicht berücksichtigt. (erhielt also nix)

Geändert von hase19xx (10.05.2010 um 19:22 Uhr)
hase19xx ist offline  
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SanLorenzo4 (10.05.2010)
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  #2 (Permalink)
Alt 10.05.2010, 20:24
Mencey
 
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zumindest sollte man einfordern, dass die regionen, die derartige hilfen in anspruch nehmen, sich auch an gepflogenheiten innerhalb der eu halten und keine "sonderregelungen" aufbauen und praktizieren, ich denke da etwa an hindernisse bzgl. des freien wettbewerbs, protektionismus und vetternwirtschaft.

die praxis, gelder unkontrolliert zu vergeben, ist m.e. fragwürdig. zumindest die projekte über einem bestimmten volumen sollten doch auf den prüfstand. wäre schon interessant zu wissen, für welche zwecke diese doch ganz beträchtlichen summen eingesetzt werden.
SanLorenzo4 ist offline  
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hase19xx (12.05.2010)
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  #3 (Permalink)
Alt 12.05.2010, 21:36
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SanLorenzo04,
du hast einen wichtigen Aspekt angespochen.

Mir ging es , nach meinem Telefonat mit Brüssel,
Meinungen zur "Verschwendung von EU-Mitteln" aufzudecken und anzumahnen.

Dies wird erschwert, da es kein "offizieles EU-Auskunfts-Medium" gibt, um Anfragen zu beantworten.....

Na klar, die Vorschrift besagt ja auch, dass die Verwendung der Gelder landesintern geregelt wird.
(keine Kontrolle von EU)

OK, das ist genau das Vorgehen, welches zur "Weltwirtschaftskrise" beigetragen hat.

Ich fordere eine konsequente Prüfung von Subventionen und kritische Nachbetrachtung. (von den Politkern und den Ministerien, zuletzt auf von den EU-Bürgern)
hase19xx ist offline  
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  #4 (Permalink)
Alt 12.05.2010, 23:00
Mencey
 
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in jedem vernünftig organisierten wirtschaftsunternehmen gibt es vor einer projektfreigabe - bevor es anfängt, richtig geld zu kosten - eine prüfung der sinnhaftigkeit eben dieses projekts für das unternehmen. ich frage mich schon, welche kriterien bei der vergabe der eu-subventionen angelegt werden. das ganze erinnert mich irgendwie an zeiten bei der bundeswehr oder bei der hochschule, als jeden september irgendwelche planbudgets verbraten werden mussten und niemand so recht hingeschaut hat, wofür eigentlich, um nicht gefahr zu laufen, im nächsten jahr weniger zu bekommen.

warum gelingt es z. B. nicht, unsere sonnen- (und wind-) insel zu einem vorreiter in sachen regenerative energien zu machen? welche interessen sind da im spiel? warum wird das thema steigerung der qualität im tourismus nicht mit genügender kompetenz und nachhaltigkeit angegangen? ich könnte mir einige projekte vorstellen, wo das geld sinnvoller angelegt wäre, als für die aufstellung neuer straßenlaternen entlang der autobahn oder für die begrünung der nächsten 30 kreisverkehrsinseln, um nur mal ein paar beispiele zu nennen.

Geändert von SanLorenzo4 (12.05.2010 um 23:14 Uhr)
SanLorenzo4 ist offline  
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  #5 (Permalink)
Alt 12.05.2010, 23:04
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Zitat:
Zitat von SanLorenzo4 Beitrag anzeigen
zumindest sollte man einfordern, dass die regionen, die derartige hilfen in anspruch nehmen, sich auch an gepflogenheiten innerhalb der eu halten und keine "sonderregelungen" aufbauen und praktizieren,
Ich denke da z. B. auch an die milliardenschwere Steuergeschenke an Unternehmen und Superreiche nicht nur aus Spanien, sondern auch aus anderen EU-Ländern, die sich auf den Kanaren ansiedeln! Wie ich in einem anderen Thread gesehen habe, zahlen solche Leute und Firmen nur ein Zehntel der Steuern, die sie in Deutschland oder in Festland-Spanien beim selben Einkommen zahlen müssten. Natürlich wären auch eine ganze Reihe anderer "Förderungen" in Frage zu stellen...
Adalbert ist offline  
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  #6 (Permalink)
Alt 12.05.2010, 23:16
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Zitat:
Zitat von SanLorenzo4 Beitrag anzeigen
i
warum gelingt es z. B. nicht, unsere sonnen- (und wind-) insel zu einem vorreiter in sachen regenerative energien zu machen?
kurze Antwort: Die Grundstückspreise sind zu hoch!
hase19xx ist offline  
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  #7 (Permalink)
Alt 12.05.2010, 23:20
Gesperrt
 
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Zitat:
Zitat von Adalbert Beitrag anzeigen
Ich denke da z. B. auch an die milliardenschwere Steuergeschenke an Unternehmen und Superreiche nicht nur aus Spanien, sondern auch aus anderen EU-Ländern, die sich auf den Kanaren ansiedeln!
Adalbert,

könntest Du bitte Beispiele bringen?

Hier geht es jedoch im Moment um EU-Gelder!
hase19xx ist offline  
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  #8 (Permalink)
Alt 17.06.2010, 23:22
Teneriffa Conquistador
 
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Ich wundere mich häufig über die Vergabe von EU Fördermitteln auf den Kanaren. Da wird eine Eidechsen Aufzucht Station mit 1 Million Euro gefördert. Da wird mit EU Mitteln auf La Palma eine Saline betrieben. Ich will nicht sagen, das diese Projekte schlecht sind, nur wie kommt man an diese Fördermittel?
Safari ist offline  
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  #9 (Permalink)
Alt 18.06.2010, 09:54
Mencey
 
Benutzerbild von olbi
 
Registriert seit: 21.03.2010
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olbi eine Nachricht über Skype™ schicken
einfache sache,antrag stellen,und 50 % eigenkapital haben,viele gemeinden können sich keine eu hilfe leisten da sie die 50 % nicht aufbringen können.
olbi ist offline  
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  #10 (Permalink)
Alt 18.06.2010, 10:59
Teneriffa Conquistador
 
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Darf ich das so sehen, dass da mehr Gelder verfügbar sind, als es Antragsteller gibt?
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