Ich habe mich vor einigen Wochen zufällig in eine TV Sendung gezappt. Dort ging es um pflegebedürftige Deutsche in Spanien irgendwo an der Costa del Sol. Die alten Menschen standen vor der Alternative mit über 80 Jahren entweder wieder zurück nach Deutschland (nach 20 Jahren und mehr) oder in ein spanisches Pflegeheim. An einem Beispiel wurde gezeigt, wie ein Deutscher Rentner ohne span. Sprachkenntnisse allein in einem span. Pflegeheim lebte. Praktisch ohne Kontakt zu anderen Menschen dort. Mich würde einmal interessieren wie Deutsche auf TF, die davon ausgehen für immer dort zu bleiben sich diese Phase ihres Lebens vorstellen oder welche Möglichkeiten gibt es auf TF für pflegebedürftige Menschen. Was passiert z.B. nach einem Schlaganfall eines alleinstehenden auf TF lebenden Deutschen Mitte 60 mitten auf der "Plaza"?
Pflegebedürftigkeit und Demenz kann Deutsche auch in Spanien treffen.
---was sagt das neue "La ley de dependencía",
(firmenpresse) - Rund 800 000 Deutsche wohnen nach den neuesten Schätzungen der Deutschen Botschaft das ganze Jahr oder für mehrere Monate in Spanien, die meisten von ihnen sind Rentner. Neben dem sonnigen Klima schätzen sie die Lebensfreude und Freundlichkeit der Spanier, wie auch das angenehme Leben im sonnigen Süden.
Doch trotz der guten Integration der deutschen Rentner in Spanien ist die Verarmung von deutschen Pflegefällen an der spanischen Küste für die Deutsche Botschaft inzwischen zu einem ernsthaften Problem geworden. Die Zahlen sind alarmierend.
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Hallo,
den Bericht haben wir auch gesehen.
Wir haben aber auch schon im Wochenblatt gelesen, daß es auf TF Pflegedienste gibt. Ob die allerdings von der Pflegeversicherung aus Deutschland bezahlt werden, würde uns auch interessieren.
Es gibt ja auch viele Altenheime unter Deutscher Leitung. Wie sieht es denn da mit einer Kostenübernahme aus?
kann euch etwas auskunft geben, da ich in mehreren altenheimen und einrichtungen taetig war.
die gesetzlichen kassen uebernehmen nur die uebergangspflegekosten,sprich 6 wochen, allerdings nur, wenn der pflegedienst mit der kasse vor ort abrechnen kann.
ansonsten mus alles privat bezahlt werden. die kosten fuer einen heimplatz - ab 1700 aufwaerts, da ist aber alles enthalten.
private kassen uebernehmen einen teil der kosten bei ambulanter pflege.
darum gehen auch viele wieder im alter zurueck, weil sie vor ort mehr soziale unterstuetzung erhalten und sich vielleicht auch besser aufgehoben fuehlen, alleine schon von der sprache her.
das betrifft sicher nicht alle, aber gewiss einen teil der menschen, ich moechte fast sagen, gleich welches alter.
mögen wir uns alle gut aufgehoben fuehlen.
saludos
sahira
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Das ist sicher nicht das populärste Thema aber ich finde auch, das es sehr interessant ist. Es geht ja auch fast jeden mal etwas an. Wichtig wäre einmal zu hören wie man das "organisieren" kann. Wie haben unsere Landsleute auf TF das bereits organisiert? Ich habe eigentlich immer den Eindruck gehabt, dass einige Deutsche die auf TF leben alles wissen zumindest was das gute Leben im Allgemeinen und TF im Speziellen angeht. Da wird es doch wohl Konzepte geben, oder? Ich meine damit eigentlich nicht nur die deutschen Rentner sondern vor allem auch die, die mit 30, 40, 50 Jahren nach TF gekommen sind und beschlossen haben "für immer" zu bleiben.
hallo zusammen, ich moechte gerne noch einmal stellung dazu nehmen.
ja, ich habe lange in diesem bereich gearbeitet, doch leider war es mir nicht moeglich in einer art und weise zu arbeiten, wie ich es aus oesterreich gewohnt bin, sprich wenig dokumentation, häufige fehlerquellen und mobing seitens des span. personals, obwohl ich weiss gott immer gut mit meinen kollegen auskam.
meine erfahrung hat mir gezeigt, das genauigkeit, kompetenz, sprachen nicht unbedingt erwuenscht sind, warum auch immer.
also habe ich in die ganzheitliche medizin gewechselt und bin mittlerweile darueber sehr froh.
gerade wenn es um menschen geht, ist es nicht in ordnung das auf - mañana- zu verschieben.
ich spreche hier nur von meinen erfahrungen, bestimmt gibt es viele "andere", hoffentlich erfreulichere.
die schlimmsten, ich moechte fast sagen- menschenunwürdige- zustaende erlebte ich in santa rita, ich denke nicht das gott das so gewollt hatte.
in notfaellen sind die spitäler sicher kompetent und anderwertig gibt es deutsche aerzte oder auch ganz gute private ambulatorien.
ich ergreife die gelegenheit und moechte mich auch gleich von diesem forum verabschieden, mich bedanken fuer die vielen interessanten beitraege, da ich nach 10 jahren wieder in meine heimat gehe, aus versch. gruenden wie arbeit, schule und bildung etc.
ich bin - nicht mehr- fuer die insel reif.
alles gute an alle
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