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Alt 07.04.2021, 18:24
mar
Mencey
 
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Ein Jahr ohne Publikum

Mitarbeiter des Loro Parque blicken in einem Video auf ein Jahr ohne Besucher zurück

Teneriffa – Teneriffas Vorzeigezoo, der Loro Parque in Puerto de la Cruz, ist seit einem Jahr geschlossen. Am 15. März 2020 wurde der Tierpark aufgrund der weltweiten Gesundheitskrise, die durch das Coronavirus ausgelöst wurde, erstmals in seiner Geschichte für Besucher geschlossen. Seit der Loro Parque an einem verregneten 17. Dezember 1972 erstmals seine Türen öffnete, war der Park 365 Tage im Jahr geöffnet. Dass aus der vorläufigen Schließung am 15. März 2020 nach Wochen Monate und nun gar ein Jahr werden sollte, hatte zu diesem Zeitpunkt niemand ahnen können, und auch heute gibt es noch keinen Termin für die Wiedereröffnung.

Doch der Loro Parque hat die einjährige Schließung zum Anlass genommen, langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ihren Erfahrungen und Gefühlen in dieser Zeit zu befragen. Daraus ist ein emotionsgeladenes Video entstanden, das in den sozialen Netzwerken (auch auf der Facebookseite des Wochenblatt) zu sehen ist. Auch Parkgründer und Inhaber Wolfgang Kiessling spricht in dem Video: „Es war ein sehr schwieriges Jahr, und vielleicht das schlimmste meines Lebens“. Doch er habe den festen Vorsatz, diese Krise zusammen mit seinem gesamten Team zu überstehen.

Loro Parque LIVE

Als sich abzeichnete, dass die Schließung nicht nur vorübergehend sein würde, startete der Loro Parque über die sozialen Netzwerke unter #EnCasaConLoroParque eine Aktion, um den Zoo-Alltag hinter den geschlossenen Türen mit seinen Fans zu teilen. Die Videos, die veröffentlicht wurden, hatten großen Erfolg, und daraus erwuchs die Idee zu der neuen Aktion, die seit einigen Wochen läuft: „Loro Parque LIVE“. In diesen neuen Filmbeiträgen, die regelmäßig veröffentlicht werden, berichtet der wissenschaftliche Direktor von Loro Parque Fundación, Rafael Zamora, bei Spaziergängen durch den Park über seine ganz unterschiedlichen Bewohner und die Arbeit hinter den Kulissen.

Über die Videos von Loro Parque LIVE, die regelmäßig veröffentlicht werden, können Zuschauer Rafael Zamora durch den Park folgen und viel Interessantes erfahren und entdecken.

https://www.wochenblatt.es/kanarisch...ohne-publikum/

https://www.youtube.com/user/Loroparquetenerife/videos
mar ist offline  
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Mayerhofer (08.04.2021), Oliver Junge (07.04.2021), tinerfena (09.04.2021)
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  #2 (Permalink)
Alt 07.04.2021, 18:33
Mencey
 
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Stand mal irgendwo geschrieben, wie die sich das letzte Jahr finanziert haben? Futter, Löhne, Versicherungen etc. werden ja auch weiterhin angefallen sein. Sind da staatliche Mittel geflossen?
StefanK ist offline  
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  #3 (Permalink)
Alt 07.04.2021, 18:42
Mencey
 
Benutzerbild von Achined
 
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Bei dem x Millionen Reibach jedes Jahr zahlt der doch ein Jahr aus der Porto-Kasse
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Achined ist offline  
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Kaleika (08.04.2021), Supremo (07.04.2021), zauberin60 (08.04.2021)
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  #4 (Permalink)
Alt 07.04.2021, 19:52
Mencey
 
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Da bin ich mir nicht so sicher. Mir fällt auf, dass Tier- und Freizeitparks auf den Kanaren deutlich mehr Eintritt verlangen als solche Anlagen in Deutschland. Letztere werden oftmals durch öffentliche Gelder quersubventioniert. Auf den Kanaren scheinen mir das aber alles rein private Unternehmen zu sein. Deshalb frage ich mich, ob da (öffentliche) Hilfsgelder fließen oder ob das "Goldgruben" in Nicht-Corona Zeiten sind/waren.
StefanK ist offline  
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  #5 (Permalink)
Alt 07.04.2021, 20:00
mar
Mencey
 
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Ich weiss von einigen Firmen, dass die absolut nix kriegen, nichtmal jetzt mit Corona... Da wird dann quasi das Unternehmertun gefördert und Eigeninitiative belohnt. Wer nicht topp auf Zack ist, krepiert.
mar ist offline  
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Oliver Junge (08.04.2021)
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  #6 (Permalink)
Alt 07.04.2021, 22:29
Mencey
 
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Um den Loropark oder gar den Herrn Kiessling braucht sich sicher keiner Sorgen machen. Geld geht zu Geld - es schafft Kontakte, Beziehungen, Abhängigkeiten und macht erpressbar. Insofern dürften genügend Coronahilfsgelder in den Loropark geflossen sein!!!

Die angedachten insgesamt 750 Milliarden Euro EU-Hilfsgelder wurden zwar zunächst erst mal blockiert, weil nicht alle Nationalstaaten zugestimmt haben, aber die Blockade ist im Grunde genommen nur Makulatur, fließen werden die Gelder so oder so und wenn es mit Klauseln und durchs Hintertürchen ist.

Wie immer, wurden die Südländer besonders gut bedacht - mit Italien und Spanien weit an der Spitze.

Hier mal ein link zu einer Infografik von statista (aus Mai 2020)

https://de.statista.com/infografik/2...huesse-der-eu/

Auch dieser focus-Artikel ist recht aufschlussreich:

https://www.focus.de/politik/ausland..._12964920.html

Eigentlich ist es auf Teneriffa nicht anders als in Deutschland oder sonstwo auf der Welt: Wer genügend Lobby hat, wird auch bedacht, treffen wird es in erster Linie die kleinen Einzel- und mittelständischen Unternehmen. Die Großen sahnen gut ab.

Gerade das Coronajahr hat die Schere der großen Ungerechtigkeiten extrem auseinandergetrieben ..... gewollt!

Und die südlichen Länder wissen nur zu gut, dass sie immer und immer wieder auch subventioniert werden und sich nicht besonders anstrengen müssen. Bestraft werden die Länder, die eisern sparen ..... auch nix Neues.

Wie hoche die Summe der geflossenen staatlichen Gelder 2020 auf Teneriffa waren, weiß ich nicht, aber der Madrider Regierung ist durchaus bewusst, dass EU-Gelder so oder so fließen. Schlimmer ist nur noch Italien.

Mal sehen, wie lange die Gelddruckmaschine noch läuft, irgendwann wird es wohl zu Ende sein - bezahlen werden wir das alle. Leute wie Herr Kiessling haben dann ganz sicher ihre Schäfchen längst im Trocknen.
Condor ist offline  
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Querruder (08.04.2021)
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  #7 (Permalink)
Alt 07.04.2021, 22:34
Mencey
 
Benutzerbild von Achined
 
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Öffentliche Subventionen, niedrige Steuern und Drehtüren zu Politikern: die Schlüssel zum Imperium des Loro Parque auf den Kanarischen Inseln
Seit 2004 haben die Unternehmen der Gruppe mehr als 20 Millionen Euro an Subventionen erhalten, die mit europäischen Mitteln finanziert wurden
Die Muttergesellschaft der Gruppe zahlte zwischen 2008 und 2018 nur 6,7 % an Körperschaftssteuer, dank Steueranreizen und Beihilfen der kanarischen Verwaltungen


Mit einem Umsatz von über 75 Millionen Euro im Jahr gehört der Präsident und Eigentümer Wolfgang Kießling laut dem Ranking von El Mundo zu den 200 größten Vermögen in Spanien und zu den drei reichsten Männern der Kanaren.


Neben dem Zoo Loro Parque gehören dem Unternehmen auch der Siam Park - von TripAdvisor als bester Wasserpark der Welt bewertet - und das Aquarium in Las Palmas de Gran Canaria. Die drei Unternehmen haben seit 2004 mehr als 20 Millionen Euro an öffentlichen Subventionen erhalten, wie von eldiario.es zusammengestellt. Die meisten dieser Zuschüsse wurden aus europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert.



https://www.eldiario.es/politica/ayu...1_1064275.html
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Achined ist offline  
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bugsi (08.04.2021), StefanK (08.04.2021), wuschl (08.04.2021), zauberin60 (08.04.2021)
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  #8 (Permalink)
Alt 08.04.2021, 08:37
Mencey
 
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Zitat:
Zitat von Condor Beitrag anzeigen
.....Wie immer, wurden die Südländer besonders gut bedacht - mit Italien und Spanien weit an der Spitze.....

.......Gerade das Coronajahr hat die Schere der großen Ungerechtigkeiten extrem auseinandergetrieben ..... gewollt!.....

Und die südlichen Länder wissen nur zu gut, dass sie immer und immer wieder auch subventioniert werden und sich nicht besonders anstrengen müssen. Bestraft werden die Länder, die eisern sparen ..... auch nix Neues.
.......
Da man die "Südländer" mit ihrer geringen Wirtschaftsleistung ja unbedingt in den Euro reintricksen wollte, konnten die ihre Währungen dann nicht mehr "passend" abwerten (man denke nur an die italienische Lire). Das konnte rein rechnerisch niemals gut gehen. Daher geht ein Gutteil dieser Milliarden dorthin, um den Euro nicht zu gefährden. Dass dieses Spiel gegen jede Vernunft durchgesetzt wurde, hat man vor allem Merkel zu verdanken und diese Euro-Erhaltungskosten (ESM, Target II) tragen die treudoofen Wähler und Steuerzahler vor allem in DE.
Ist daher auch wohlverdient, aber diese Bombe wird bald explodieren.
Dann bleibt kein Stein auf dem anderen.
Dieses Szenario bildet auch mit einen Hintergrund zur Einleitung eines "great Reset": der soll quasi den Zünder der Bombe neutralisieren, natürlich auch auf Kosten der steuerzahlenden Bürger. Daran erkennt man die hinterhältige Absicht, an die Vermögenswerte der kleinen und mittleren Verdiener ran zu kommen. Wortwörtlich aus den Aussagen des Klaus Schwab, WEF-Gründer (sein Buch: The great Reset): "Die Bürger werden dann nichts mehr besitzen und sie werden glücklich sein".....

Nachtrag: Der Herr Schwab ist ja eine Plaudertasche. Kürzlich sagte er, diese Pandemie ist ein willkommener Beschleuniger des herbeigesehnten "Great Reset". Wer also meint, diese Pandemie sei ein Naturphänomen, darf nochmal darüber nachdenken....

Geändert von Querruder (08.04.2021 um 09:18 Uhr)
Querruder ist offline  
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  #9 (Permalink)
Alt 08.04.2021, 11:30
Mencey
 
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Zitat:
Zitat von Querruder Beitrag anzeigen
Da man die "Südländer" mit ihrer geringen Wirtschaftsleistung ja unbedingt in den Euro reintricksen wollte, konnten die ihre Währungen dann nicht mehr "passend" abwerten (man denke nur an die italienische Lire). ....

Weil Kissling auf dem altbewärten Trick mit den steuerfrein Spenden reitet, wird er wohl keine Probleme kennen, und wirklich alles aus der Portokasse zahlen können.
Rentner24 ist offline  
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  #10 (Permalink)
Alt 08.04.2021, 12:03
Mencey
 
Benutzerbild von LaTorre
 
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Irgendwie nehme ich alle hier erschienenen Kommentare als etwas abwertend für Herrn Kießling wahr.

Wie der Spanier sagt, "? HAY QUE TENER HUEVOS !", wünsche ich ihm genau das: "? Echale Huevos !", denn was der Mann, und seine Crew, da auf den Beinen erhält, ist ein Überlebenskampf sonder Gleichen.

Mein Respekt !
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Nein, nichts Neues !
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