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    #3901
    Impfgegner: Der Romantik-Popanz


    Nationalcharakterklischees sind unterhaltsam. In Witzen sind sie am rechten Platz, etwa so: "Was ist der Himmel? Der Ort, wo die Italiener kochen, die Deutschen organisieren und die Briten für den Humor zuständig sind. Und was ist die Hölle? Der Ort, wo die Briten kochen, die Italiener organisieren und die Deutschen für den Humor zuständig sind." Man lacht darüber, verwechselt es aber besser nicht mit der Wirklichkeit. Denn dass auf solche Klischees kein Verlass ist, hat der Start der Impfkampagne gezeigt, bei dem die Deutschen viel schlechter ausgesehen haben als ihr behaupteter Nationalcharakter.

    Nun hat dieselbe Impfkampagne ein anderes Klischee wiederbelebt: die Romantik als deutsches Verhängnis, als kollektiver Erbschaden des irrationalen Antimodernismus. Diese nationalcharakterliche Eigenheit, heißt es jetzt in journalistischen Reflexionen, sei für die relativ geringe Impfquote in den deutschsprachigen Ländern verantwortlich. Aus der Romantik stamme die wissenschafts- und technikfeindliche Naturschwärmerei, die mehr an die Selbstheilung eines ganzheitlichen Bewusstseins glaube als an Laborprodukte der spezialisierten Spitzenforschung und Pharmaindustrie. In der Popularität von Naturheilverfahren und Homöopathie lebe der Irrationalismus der deutschen Romantik fort, der nun eine effiziente Corona-Politik untergrabe.

    Tatsächlich kann man hier Bezüge herstellen. Samuel Hahnemann gründete die Homöopathie auf das Ähnlichkeitsprinzip zwischen den Krankheits- und Arzneimittelsymptomen. Darin sah er das universelle Naturheilgesetz, das ihm sinnlich evident schien und keiner "scientifischen Erklärung" bedürfe. Gebraucht er damit nicht genau den "Zauberstab der Analogie", den der frühromantische Dichter Novalis empfiehlt? Und steckt im homöopathischen Prinzip der "Potenzierung", das die Verwässerung zur Steigerung umdeutet, nicht dieselbe zahlenskeptische poetische Kreativität, die Novalis in die Verse "Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren/ Sind Schlüssel aller Kreaturen …" gefasst hat? Kann man das Alternative an der alternativen Medizin nicht insgesamt treffend als das Romantische bezeichnen, indem man darunter die analogieselige Ausrichtung auf ein imaginäres Ganzheitsideal versteht?

    Ja, man kann. Der Ausdruck "romantisch" hat eine diffuse, weite Bedeutung, die man auch auf eine technik- und spezialisierungsfeindliche Naturheilkunde beziehen kann. "Gefühlsbetont, schwärmerisch, die Wirklichkeit idealisierend": so erklärt das Duden-Bedeutungswörterbuch das Adjektiv "romantisch", und so kann man passenderweise die Einstellung von Menschen nennen, die die Impfnadel als einen Angriff auf ihre natürliche Gesundheit scheuen und ihrem natürlichen Empfinden mehr vertrauen als Laborexperten. Der diffuse Bedeutungsreichtum eines Wortes ist aber etwas ganz anderes als die Behauptung nationalcharakterlicher Erblasten.

    Dass eine Nation überhaupt einen eigenen Charakter habe, der sie auszeichne und von anderen Nationen unterscheide, ist ein anderes, ebenso imaginäres Ganzheitsideal. In patriotischer Gesinnung tritt es auch "gefühlsbetont, schwärmerisch, die Wirklichkeit idealisierend", also romantisch, auf. Dass es gerade die Sprache und die in ihr geschriebene Literatur seien, in denen sich dieser Nationalcharakter manifestiere, ist aber nicht nur im diffusen, sondern auch im historisch-epochalen Sinne eine romantische Position. Sie ist die kulturelle Parallelaktion zu der von der Französischen Revolution inspirierten Hoffnung auf einen geeinten deutschen Nationalstaat. Sie führt zur Idealisierung der Volkspoesie (etwa in den Arnim/Brentanoschen Lieder- und den Grimmschen Märchen- und Sagensammlungen) und zur Gründung der Germanistik.


    Wer also heute in den deutschsprachigen Gebieten (und um die geht es in der Impfgegnerdiagnostik) einen gemeinsamen menschlichen Charakter sieht, folgt einer der wirksamsten romantischen Ideen. Der Zusammenhang ist in diesem Fall viel evidenter als in der Medizin und der Impffrage. Wer heute über den Zusammenhang von deutscher Romantik und Impfskepsis nachdenkt, tut dies seinerseits auf der Grundlage eines romantischen Denkmusters. Anders gesagt: Zwischen der Alternativmedizin und Positionen der historischen Romantik gibt es Analogien; zwischen dem Nationalcharakterdenken und der historischen Romantik gibt es Entsprechungen. Noch anders gesagt: Es ist ein Erbe der Romantik, dass man aktuelle gesellschaftliche Trends als nationalcharakterliches Erbe der Romantik verstehen will. Und es ist ein irrationales, eng selektives Erbe, das die Romantik zu einem nationalpathologischen Popanz macht.


    https://www.zeit.de/kultur/2021-12/i...ik-verklaerung
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      #3902
      DAS OMIKRON-DILEMMA

      Sind 1,4 Milliarden Chinesen auf einen Schlag ungeimpft?



      https://m.faz.net/aktuell/politik/au...09401.amp.html
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      Weihnachtsmärkte.
      Drängeln. Schubsen. Motzen. Fluchen.
      Filzpantoffeln werden wie Air Jordans gehandelt.
      Holzschnitzereien kosten so viel wie eine Niere.
      Am Glühweinstand kotzt jemand seine 5-Euro-Bratwurst wieder aus.
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        #3903
        Proteste gegen Corona-Proteste in Gera


        Wie sich die Zivilgesellschaft zunehmend gegen die Corona-Proteste stemmt

        Der vielgescholtenen schweigenden Mehrheit in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen reicht es offenbar: Immer mehr Menschen positionieren sich gegen die Demonstranten, die mit "Spaziergängen", Fackelzügen oder Kerzenaktionen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen demonstrieren: In einer Stichprobe des MDR wurden bereits mehr als 40.000 Unterschriften unter offenen Briefen und Petitionen gezählt.
        • Petenten aus allen Schichten und Einkommensverhältnissen
        • Leipziger Erklärung: Abgrenzung von "Spaziergängern"
        • Petition von Grimma: "Gegen Methoden, die ans Nazireicherinnern"
        • Zahl der Unterschriften übersteigt die der "Spaziergänger"

        Sie hängen Plakate, schreiben offene Briefe und Petitionen oder unterzeichnen diese auf Onlineplattformen und Webseiten. Die Petenten und Unterzeichner kommen aus allen Schichten und Einkommensverhältnissen. Es sind Einzelpersonen, Unternehmen bis hin zu Organisationen oder Ministerien und Kultureinrichtungen, wie zuletzt die Theater aus Bautzen, Freiberg, Dresden in einer gemeinsamen Erklärung mit Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) oder die Bürgerstiftung Jena Saale-Holzland mit einem offenen Brief kurz vor Weihnachten.

        Oder Gisela Kallenbach, die die sogenannte Leipziger Erklärung verfasst hat. Weil sie es einfach nicht mehr ertragen konnte, jeden Tag ähnliche Meldungen über Proteste gegen die nun einmal angeordneten Corona-Maßnahmen zur Eindämmung des Virus zu hören, wie sie sagt. In ihrer Erklärung hält Kallenbach den "Spaziergängern" entgegen: "Ihr seid nicht das Volk!" Die DDR-Bürgerrechtlerin hat die Wende 1989 aktiv mitgestaltet. "Wer jetzt von einer Diktatur spricht, der hat in keiner Diktatur gelebt."

        Oder Axel Schindler, der an der Petition von Grimma mitgewirkt hat. Der 74-Jährige wohnt in der sächsischen Stadt. Dort sind "Spaziergänger" mit Fackeln und Trommeln vor das Wohnhaus von Sozialministerin Petra Köpping (SPD) gezogen, der Ministerin, deren Name unter allen Corona-Schutzmaßnahmen in Sachsen steht. "Da war das Maß der Dinge meiner Meinung nach mindestens überschritten, als hier die Wohnung von Frau Köpping massiv durch Methoden, die ans Nazireich erinnern, in bösartiger Art und Weise attackiert wurde. Das war bei mir der Tropfen, der den Eimer zum Überlaufen brachte", sagt Schindler. Darin, dass in der Region eine Minderheit angeführt von echten Demokratiegegnern laufe, ohne viel zu überlegen, sieht er "großes gesellschaftliches Gefahrenpotenzial und das veranlasst mich, hier gegenzuhalten".

        Viele Corona-Proteste beziehen sich auf die Friedliche Revolution


        Schon mehrere Zehntausend Unterschriften für mitteldeutsche Initiativen

        Inzwischen überschreitet die Zahl der Unterschriften unter den Petitionen gegen die Kritiker der Corona-Maßnahmen bei Weitem die der sogenannten "Spaziergänger": In einer Stichprobe des MDR unter ausgewählten Petitionen und offenen Briefen hatten bis zum 24. Dezember 2021 um die 14.200 Menschen die Erklärung "Bautzen gemeinsam Wozjewjenje – Budyšin w zhromadnosći" unterschrieben, rund 5.100 "Freiberg für Alle", rund 4.400 den Brief "Zittaugemeinsam", rund 2.600 die Petition "Zeig das freundliche Görlitz", rund 2.400 die Plauener Petition "Offener Brief Plauen/Vogtland", mehr als 2.200 den Brief "Brücken bauen für unser Greiz", um die 2.000 "Corona ist kein Spaziergang – ein Aufruf aus Wittenberg" , rund 1.900 den Magdeburger Brief "Gemeinsam und solidarisch durch die Pandemie" oder um die 1.500 den offenen Brief, den die Initiative "Unser Harz bleibt bunt!" aus Halberstadt veröffentlicht hat, um einige Beispiele aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu nennen.

        Mehr als nur Unterschriften


        Es bleibt nicht nur bei den Unterschriften. Oft gibt es Kommentare oder es entspinnen sich Diskussionen unter den offenen Briefen oder Petitionen. Die Stimmen sind zwar digital und damit lautlos, aber wichtig, meint die Kommunikationsexpertin Kathrin Voss.

        Voss hat für die Friedrich-Ebert-Stiftung in der Studie "Politischer Dialog: engagiert, politisch, digital?" untersucht, wie Petitionen wirken. "Es ist ein Wert, öffentlich für etwas zu stehen," sagt sie. Eine öffentliche Diskussion anzustoßen, ein Thema auf die Agenda zu setzen, das sei eine besonders geschätzte Funktion von Online-Petitionen. Außerdem sähen die Unterzeichnenden, dass sie mit ihrer Meinung nicht alleine sind, sondern sich in kürzester Zeit viele Menschen engagieren – was auch die Politik wahrnehme. Die Online-Unterschrift ist Voss zufolge auch mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen eine Möglichkeit der Vorsichtigen zu sagen: Die sind nicht die Mehrheit und ich bin nicht alleine der Meinung – denn Tausende andere unterzeichnen die Petition auch.

        Thüringen: Offener Brief an Minister und Landtagspetition


        In Thüringen belassen es die "Omas gegen Rechts Erfurt" nicht bei Petitionen auf Onlineplattformen. Sie haben sich in der zweiten Dezemberwoche in einem offenen Brief an Innenminister Georg Maier (SPD) gewandt. Die große Klammer dieses Textes: "Danke für nichts". Anders als von Maier versprochen, habe die Polizei einen Aufzug in Erfurt am Anger angeführt, dessen Teilnehmer "ohne Abstand, ohne Masken und in großer Zahl unterwegs waren. Bei uns macht sich Ohnmacht breit", schreiben sie und fragen, was noch alles passieren müsse, bis Verordnungen konsequent umgesetzt würden. Werde man mit Alkohol am Steuer erwischt, sei der Führerschein weg. Werde man geblitzt, komme der Bußgeldbescheid. "Und hält man die Corona-Auflagen nicht ein, belästigt Journalist*innen und Passant*innen, passiert NICHTS. DAS können Sie niemand mehr erklären."

        Die "Thüringer Vernetzung der Bündnisse gegen Rechts" hat sich mit einer Petition direkt an die politischen Akteure im Thüringer Landtag gewandt: "Wir beobachten derzeit, dass zahlreiche nicht angemeldete "Spaziergänge" einen immer aggressiveren Charakter annehmen". Verbale Attacken und körperliche Übergriffe auf Polizisten oder vermeintliche Feinde der Versammlungen seien längst keine Einzelfälle mehr. Der Verbund fordert unter anderem die Durchsetzung des Versammlungsrechts bei den "Corona-Spaziergängen" und mehr Personal bei Polizei und Ordnungsbehörden. Warum? "Wir sehen nicht", heißt es im Petitionstext weiter, "dass der Staat – vertreten durch die entsprechenden Behörden – seiner Verantwortung zur Verhinderung, Unterbindung und Ahndung dieser Straftaten in ausreichendem Maße nachkommt."
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          #3904
          Zunehmende Radikalisierung der Corona-Proteste in Sachsen-Anhalt


          "Die Aufrufe in Bautzen, Freiberg, Magdeburg und anderswo zeigen, dass es in Ostdeutschland eine wache Zivilgesellschaft gibt, die sich der gegenwärtigen Gefahren und Herausforderungen bewusst ist", schreibt Pascal Begrich vom Verein Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt. Seit Monaten suggeriere eine laute, bisweilen aggressive Minderheit auf der Straße Massenprotest gegen die Corona-Eindämmungsmaßnahmen, der weder Medien noch Politik unbeeindruckt lasse. So würden Schutzmaßnahmen gegen Corona nur zögerlich umgesetzt. "Die Aufrufe und offenen Briefe sind der notwendige Versuch, die Stimmen jener zu Gehör zu bringen, die nicht mit Wut auf die Straße gehen", meint Begrich, verbunden mit der Hoffnung, für die Mehrheit zu sprechen.

          "Proteste in SA-Manier" - Sachsens Verfassungsschutz sieht kein Ende der Gewaltspirale

          Je länger die Proteste anhielten und je länger dabei ohne Sanktionen gegen Auflagen verstoßen werden könne, desto mehr fühlten sich Akteure des Protests sich ermächtigt, für "das Volk" zu sprechen und gegebenenfalls auch gewaltsam gegen ihre "Feinde" vorzugehen, sagt Begrich, dessen Verein beobachtet, dass sich ein Teil jener, die auf die Straße gingen, radikalisiere. Er verzeichne einen Anstieg an Bedrohungen und Angriffen, aus den Demonstrationen heraus, aber auch im Alltag – gegen Impfzentren und Menschen, die offen für Impfungen eintreten. Ihnen gehe es nicht mehr nur um die Impfpflicht oder die Eindämmungsmaßnahmen, sondern um einen politischen Umsturz und die Ablehnung der Demokratie.

          Augustusburg: "Wir haben Demokratie. Freiheit. Wir haben keine Diktatur!"


          "Frieden, Freiheit, keine Diktatur", das rufen viele der Corona-Demonstranten. "Wir haben Demokratie. Freiheit. Wir haben keine Diktatur!" – das hält Dirk Neubauer, Bürgermeister von Augustusburg, Besuchern der Webseite der Stadt und den Demonstranten gegen die Corona-Maßnahmen entgegen. "Lasst es Euch sagen: Das ist kein Widerstand, kein Freiheitskampf. Das ist wütender, oft egoistischer Lärm. Mehr nicht. Und dieser hat mit dem Mut und den Idealen von 1989 nichts gemein. Gar nichts", heißt es weiter in einem Statement.


          Bürgermeister zu Corona-Protesten: "Wir müssen über Werte reden"

          Doch anders als in anderen sächsischen Kommunen geht es in Augustusburg ruhig zu. Was ist das Geheimnis der Stadt? "Das kann ich Ihnen nicht sagen", meint Neubauer: "Ich schwanke zwischen Glück und vielleicht machen wir wirklich etwas anders. Wir versuchen ziemlich offen unterwegs zu sein, wir versuchen viele Gesprächsformate anzubieten, wir versuchen reinzuhören, was die Leute bewegt. Vielleicht gelingt uns das auch gelegentlich ganz gut." Der Bürgermeister verweist auf die Transparenz, auf die in seiner Stadtverwaltung Wert gelegt wird und Beteiligungsformate.

          Und trotz der vielen Petitionen inzwischen in Sachsen und Mitteldeutschland fragt Neubauer noch immer: "Wie kann es denn sein, dass eine Minderheit, und es ist eine Minderheit, sehr deutlich sogar, dass die eine Mehrheit dominiert, das Bild bestimmt, die Themen bestimmt?" Und beantwortet die Frage gleich selbst: "Das ist nur möglich, weil wir alle nicht mehr das Kreuz haben, auch für etwas zu stehen. Wir sind sehr schnell dabei gegen etwas zu sein. Es fällt uns aber unfassbar schwer, rauszugehen und für etwas zu sein. Das ist unser Problem, da müssen wir aus der Komfortzone heraus, das hat etwas mit Wohlstand zu tun."


          https://www.mdr.de/nachrichten/deuts...n-100~amp.html
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          • SanLorenzo4
            SanLorenzo4 kommentierte
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            Möge Augustusburg diese Romantik noch ein Weilchen erhalten bleiben. Woanders geht sie flöten. Jede Woche ein bisschen mehr.
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          #3905
          Gute Nachrichten für Impfjunkies ! Alle 2 Wochen ? ... 10 Tage ?

          https://www.facebook.com/watch?v=985269432076145

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          • Kinder unbedingt impfen......

            Die machen das auch freiwillig....
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            Weihnachtsmärkte.
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            • fif
              fif kommentierte
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              Das sind Verbrecher ! Übelste menschenverachtende Verbrecher !

              ... du dummes Volk, du wirst verrettet ! und Du kannst dich nicht wehren ! .... ?

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            #3907
            Klinisch-epidemiologische Daten Zu den im Meldesystem vorliegenden Omikronfällen sind zum Teil Zusatzinformationen bekannt. Für 6.788 Fälle wurden Angaben zu den Symptomen übermittelt, es wurden überwiegend keine oder milde Symptome angegeben. Am häufigsten wurde von Patientinnen und Patienten mit Symptomen Schnupfen (54 %), Husten (57 %) und Halsschmerzen (39 %) genannt. 124 Patientinnen und Patienten wurden hospitalisiert, vier Person sind verstorben. Für 543 (5 %) Fälle wurde eine Exposition im Ausland angegeben. 186 Patientinnen und Patienten waren ungeimpft, 4.020 waren vollständig geimpft, von diesen wurde für 1.137 eine Auffrischimpfung angegeben.

            https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/...ublicationFile
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            #3908
            elfevonbergen kommentierte
            Gestern, 22:50
            meine spanische Tochter war heute im Hospital La Candelaria, die UCI nur schwach, jedoch 5 "normale" Plantas mit Corona Patienten voll belegt.

            Da darf man hoffen, dass deine Tochter wegen Ihrer Augen oder eventuell wegen ihrer Phantasie dort vorstellig wurde.

            Das Hospital ist lediglich zu 76% ausgelastet. 140 Menschen mit Covid und 21 Intensivpatienten mit Covid.
            Dem stehen gegenüber 523 Patienten ohne Covid und 24 Auf der Intensivstation.



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            Du kannst es nie allen Recht machen. Selbst wenn du über’s Wasser laufen kannst, kommt sicher einer und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist

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            • elfevonbergen
              elfevonbergen kommentierte
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              da sie kein Mediziner ist hat sie die Kranken ja nicht life gesehen, diese Auskunft erhielt sie von einer befreundeten Ärztin.

              PS sie hat weder was an den Augen noch muß sie in die Psychiatrie.
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            #3909
            Omikron: Was ist eigentlich ein milder Coronaverlauf?

            Omikron-Variante auf dem Vormarsch Was ein »milder« Coronaverlauf bedeutetMenschen, die sich mit der Omikron-Variante infizieren, scheinen seltener schwer zu erkranken. Doch selbst bei einem milden Verlauf drohen mehr Beschwerden, als manche vermuten.
            Die Omikron-Variante verbindet zwei scheinbar gegensätzliche Eigenschaften: Für den einzelnen ist sie wahrscheinlich weniger gefährlich als ihre Vorgängerin, die Delta-Variante. Für die Gesellschaft aber ist sie gefährlicher, da das Virus so ansteckend ist, dass Fachleute durch die Masse an Fällen mit überlasteten Krankenhäusern rechnen.

            Zumindest wer eine dritte Impfung bekommen hat, darf trotz der bedrohlichen Szenarien im schlimmsten Fall auf einen milden oder moderaten Verlauf hoffen. Doch was genau verbirgt sich hinter diesen Begriffen? In der Medizin existieren dafür klare Definitionen.

            Schwerer Verlauf: Nur bei einer schweren Lungenentzündung


            Das Robert Koch-Institut (RKI) unterscheidet in einem Papierzwischen asymptomatischen Infektionen, leichten beziehungsweise moderaten Erkrankungen, schweren Erkrankungen und kritischen Erkrankungen. Dabei orientiert sich das Institut an einer Leitlinie der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
            • Als asymptomatisch gilt ein Verlauf, wenn bei einer Person eine Sars-CoV-2-Infektion nachgewiesen wurde, sie aber keinerlei Beschwerden entwickelt. In diesem Fall spricht man auch nicht von Covid-Erkrankten, sondern nur von Infizierten, da ja keine Erkrankung vorliegt.
            • Komplizierter wird es bei einer leichten beziehungsweise moderaten Erkrankung. Sie macht aus, dass die Betroffenen zwar Beschwerden entwickeln, aber keine, die auf eine schwere Erkrankung zutreffen. Wer leicht oder moderat erkrankt, kann trotzdem unter einer Vielzahl an Symptomen leiden. Dazu zählen unter anderem Geschmacks- und Geruchsstörungen, Fieber, Durchfall, Husten, eine verstopfte Nase und Abgeschlagenheit.
            • Schwer an Covid-19 erkrankt ist nur, wer auch eine schwere Lungenentzündung entwickelt. Die Rahmenbedingungen dafür sind genau definiert: In einem geschlossenen Raum muss die Sauerstoffsättigung im Blut auf unter 90 bis 94 Prozent fallen (die WHO zählt schwere Verläufe erst bei einer Sauerstoffsättigung unter 90 Prozent). Eine weitere Voraussetzung ist bei Erwachsenen eine Atemfrequenz von mehr als 30 Atemzügen pro Minute. Sie zeigt, dass der Körper versucht, den Sauerstoffmangel auszugleichen. Außerdem muss die Lungenentzündung so starke Spuren im Körper hinterlassen haben, dass sie auf einem Röntgenbild erkennbar sind.
            • Wer noch schwerer, also kritisch an Covid-19 erkrankt, dessen Leben ist in Gefahr. Bei den Betroffenen kommt es zu einem akuten Lungenversagen (ARDS), einer Sepsis, also einer lebensbedrohlichen Überreaktion des Immunsystems, oder einem multiplen Organversagen.
            Omikron-Ausbruch bei Geimpften in Norwegen: Husten, Fieber und noch mehr


            Einen kleinen Eindruck von dem, was als mild klassifizierte Covid-Erkrankungen bedeuten, vermittelt eine aktuelle Untersuchung aus Norwegen, die allerdings nicht repräsentativ ist. Für die Studie befragten Forschende mehr als 80 Personen, die sich bei einer Weihnachtsfeier Ende November mit Corona infiziert hatten. Bei 66 wurde die Omikron-Variante sicher nachgewiesen, bei 15 bestand ein Omikron-Verdacht. Fast alle waren doppelt geimpft, aber niemand geboostert. Im Schnitt waren die Erkrankten 38 Jahre alt.

            Von den 81 Personen entwickelte nur eine Person gar keine Beschwerden, 74 litten unter mindestens drei Symptomen. Am häufigsten waren Husten (83 Prozent), gefolgt von einer laufenden Nase (78 Prozent), Abgeschlagenheit (74 Prozent), Halsschmerzen (72 Prozent), Kopfschmerzen (68 Prozent) und Fieber (54 Prozent).

            Als sie den Grad ihrer Beschwerden auf einer Skala von eins (keine Symptome) bis fünf (erhebliche Symptome) einschätzen sollten, antworteten 42 Prozent mit einer drei, elf Prozent sogar mit einer vier. Ins Krankenhaus musste niemand. Zum Zeitpunkt der Befragung, weniger als eine Woche nach der Weihnachtsfeier, hatte ein Großteil seine Erkrankung allerdings auch noch nicht überstanden.

            Wie macht sich ein schwerer Verlauf bemerkbar?

            Bei Menschen, die einen schweren Verlauf entwickeln, beginnt die Erkrankung häufig wie bei einem milden Verlauf mit Beschwerden wie Husten oder Fieber. Einige Tage später verschlechtert sich der Zustand jedoch, es kommt zu Atemnot und einem Sauerstoffmangel. Grund dafür ist, dass die Viren einige Zeit brauchen, um von den oberen Atemwegen in die Lunge zu gelangen und dort Schaden anzurichten. Beschränkt sich die Infektion auf die oberen Atemwege, bleibt sie in der Regel zwar unangenehm, aber harmlos.

            Gefährlich ist, dass es bei einem schweren Covid-Verlauf gerade bei älteren Personen auch zu einer sogenannten stillen Hypoxie kommen kann. Die Betroffenen fühlen sich noch gut und haben keine Atemnot, obwohl der Sauerstoffgehalt in ihrem Blut schon viel zu niedrig ist. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, gerade bei Risikopatientinnen und Risikopatienten mit einer Covid-Erkrankung die Sauerstoffsättigung im Blut oder die Atemfrequenz zu beobachten.


            https://www.spiegel.de/gesundheit/di...0-106a56b65901
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              #3910
              Falsche Impfpässe und Drogen: Zufallsfund in Gaststätte in Bayern

              Kirchseeon. Nach dem Fund von Drogen und falschen Impfpässen im Landkreis Ebersberg (Bayern) sind drei Männer und zwei Frauen in Untersuchungshaft gekommen. Eher zufällig seien die Beamten bei der Kontrolle einer Gaststätte in Kirchseeon auf die Spur der Beschuldigten gekommen, berichtete ein Polizeisprecher am Montag. Die Polizisten wollten demnach dort eigentlich die Einhaltung der Corona-Maßnahmen überprüfen.

              Gefunden wurden den Angaben zufolge dabei aber Amphetamin, Marihuana, 164 Impfpässe sowie 89 bereits ausgefüllte digitale Impfnachweise. Außerdem seien über 4500 Chargen-Aufkleber von Corona-Impfstoffen sichergestellt worden.

              Gefälschte Impfpässe und Waffen

              Noch vor Ort nahm die Polizei zwei Tatverdächtige bei der Kontrolle Anfang Dezember fest. Bei späteren Wohnungsdurchsuchungen fanden die Einsatzkräfte neben weiteren gefälschten Impfpässen auch geringe Mengen an Drogen sowie eine Schreckschusswaffe, einen Schlagstock und einen Schlagring.

              Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehle gegen die fünf Tatverdächtigen im Alter zwischen 33 und 47 Jahren, die durch den zuständigen Amtsrichter in Vollzug gesetzt worden seien. Neben dem Handel mit Amphetamin wird ihnen die gewerbs- und bandenmäßige Vorbereitung und Herstellung von unrichtigen Impfausweisen sowie das unbefugte Ausstellen von Gesundheitszeugnissen vorgeworfen.
              ttps://www.rnd.de/panorama/falsche-i...box=1640670557


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                #3911
                Zitat von Rosa Rugosa Beitrag anzeigen
                Falsche Impfpässe und Drogen: Zufallsfund in Gaststätte in Bayern

                Kirchseeon. Nach dem Fund von Drogen und falschen Impfpässen im Landkreis Ebersberg (Bayern) sind drei Männer und zwei Frauen in Untersuchungshaft gekommen. Eher zufällig seien die Beamten bei der Kontrolle einer Gaststätte in Kirchseeon auf die Spur der Beschuldigten gekommen, berichtete ein Polizeisprecher am Montag. Die Polizisten wollten demnach dort eigentlich die Einhaltung der Corona-Maßnahmen überprüfen.

                Gefunden wurden den Angaben zufolge dabei aber Amphetamin, Marihuana, 164 Impfpässe sowie 89 bereits ausgefüllte digitale Impfnachweise. Außerdem seien über 4500 Chargen-Aufkleber von Corona-Impfstoffen sichergestellt worden.

                Gefälschte Impfpässe und Waffen

                Noch vor Ort nahm die Polizei zwei Tatverdächtige bei der Kontrolle Anfang Dezember fest. Bei späteren Wohnungsdurchsuchungen fanden die Einsatzkräfte neben weiteren gefälschten Impfpässen auch geringe Mengen an Drogen sowie eine Schreckschusswaffe, einen Schlagstock und einen Schlagring.

                Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehle gegen die fünf Tatverdächtigen im Alter zwischen 33 und 47 Jahren, die durch den zuständigen Amtsrichter in Vollzug gesetzt worden seien. Neben dem Handel mit Amphetamin wird ihnen die gewerbs- und bandenmäßige Vorbereitung und Herstellung von unrichtigen Impfausweisen sowie das unbefugte Ausstellen von Gesundheitszeugnissen vorgeworfen.
                ttps://www.rnd.de/panorama/falsche-i...box=1640670557

                Vielen Dank für die enorm wichtige Information, zumal ich immer daran interessiert bin was in " Kirchseeon " passiert......ob da ein Fahrrad umgekippt ist oder die Linde rauscht, schliesslich ist das für ein Teneriffaforum unerlässlich
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                  #3912
                  Zitat von Querruder Beitrag anzeigen
                  Habe dieses Rechtsgutachten (als PDF-Dokument, 42 Seiten!) inzwischen an impfende Ärzte und einem wichtigen Parlamentarier übermittelt. Eine der wichtigsten Informationsquellen zur Rechtssituation und vor allem zum Thema Verantwortlichkeit inkl. strafrechtlicher Folgen für sehr viele direkt oder indirekt tätige Impflobbyisten und deren Handlanger.
                  https://laufpass.com/corona/covid-im...sind-strafbar/

                  Ich hatte einen Traum:
                  Es ist 2023, die Pandemie ist vorbei. Dank des Rechtsgutachtens der Frau RA Bahner zur Strafbarkeit des Impfens sind die Staatsanwaltschaften tätig geworden und haben alle Impfärzte angeklagt. Eine große Anzahl von ihnen ist auch schon zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden und hat ihre Approbation verloren. Weitere Verfahren stehen noch bevor. Wegen der großen Zahl dieser Verfahren sind die ohnehin schon überlastenden Gerichte nicht mehr in der Lage, andere Strafsachen zu verhandeln.
                  Ich bin schwer erkrankt und auf der Suche nach einem noch praktizierenden Arzt. Aber es geht mir wie vielen anderen Patienten auch: Ich finde keinen.
                  Schweißgebadet wache ich auf und überlege, bin ich jetzt gestorben oder lebe ich noch?

                  Allen ein gutes neues Jahr, möge es besser werden als die beiden letzten.

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                    #3913
                    Screenshot_20220101-104339_Chrome.jpg Auf ein neues Schwurbeljahr ihr Spezialisten und Superexperten
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                      #3914
                      Drosten zu Omikron-Welle: Für Ungeimpfte über 60 wird es jetzt »richtig gefährlich«


                      Die Bundesregierung und prominente Virologen haben sich vorsichtig optimistisch über die möglichen Auswirkungen der Omikron-Welle in Deutschland geäußert – gleichzeitig aber vor einer wachsenden Gesundheitsgefahr für Ungeimpfte gewarnt. »Wir haben zu viele ungeimpfte Leute in Deutschland, gerade über 60, und die sind jetzt natürlich richtig in Gefahr, also für die wird es jetzt richtig gefährlich«, sagte der Berliner Virologe Christian Drosten am Freitag im Deutschlandfunk. Drosten und Gesundheitsminister Karl Lauterbach(SPD) verwiesen zugleich auf Studien über etwas seltenere schwere Krankheitsverläufe durch Omikron.

                      Der Omikron-Anteil an den Infektionen in Deutschland nimmt laut jüngstem Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) rasant zu. Wie hoch die Omikron-Welle bereits ist, ist unklar. Wegen der Feiertage gehen weniger Menschen in Arztpraxen, und es gibt insgesamt weniger Tests, weshalb die aktuellen Zahlen weniger aussagekräftig sind.

                      Aktuelle Verdopplungszeit: wohl etwa vier Tage


                      Drosten erläuterte, es gebe in Deutschland wahrscheinlich eine etwas langsamere Omikron-Wachstumsrate als in England. Dort gab es zuletzt 189.000 Corona-Neuinfektionen am Tag, in Deutschland 41.240. In Großbritannien gebe es alle zwei Tage eine Verdoppelung der Omikron-Fälle, hierzulande etwa alle vier Tage, so Drosten.

                      Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte in seiner Neujahrsansprache: »Tun wir miteinander alles – aber auch wirklich alles – dafür, dass wir Corona im neuen Jahr endlich besiegen können.« Angesichts einer raschen Omikron-Ausbreitung gelte es, alle Impfangebote zu nutzen. »Jetzt kommt es auf Tempo an. Wir müssen schneller sein als das Virus«, sagte Scholz laut vorab verbreitetem Redetext.

                      Drosten zeigte sich skeptisch auf die Frage, ob sich Deutschland quasi aus der Omikron-Welle herausboostern könne. »Wenn die Verbreitungsgeschwindigkeit in Deutschland deutlich langsamer ist und wenn die auch noch mal im Januar zusätzlich kontrolliert wird, dann ist das rein theoretisch denkbar, aber ich würde das für schwierig halten«, sagte er.

                      Der Bonner Virologe Hendrik Streeckdrückte in der Sendung »RTL Direkt« die Hoffnung aus, »dass wir eine mildere Welle bekommen«. Zuversichtlich stimmt Virologen und Regierung, dass eine Infektion mit Omikron sehr wahrscheinlich milder verläuft als mit vorherigen Varianten. Hierfür mehrten sich die Daten, sagte Drosten. Ein Ungeimpfter mit Omikron-Infektion trage drei Viertel des Risikos einer Krankenhauseinweisung eines Ungeimpften mit Delta. Lauterbach schrieb auf Twitter über die Daten aus Südafrika, diese zeigten, »dass Omikron sich zwar viermal so schnell wie Delta verbreitete, aber deutlich weniger schwere Fälle verursachte«. Klare Schlüsse auf ältere Ungeimpfte lasse die Studie aber nicht zu.

                      Weiter große Herausforderung für die Intensivmedizin

                      Der Leiter des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Christian Karagiannidis, sagte der »Rheinischen Post«: »Die schiere Anzahl von Neuinfektionen, auf die wir derzeit zusteuern, könnte die Intensivkapazitäten dennoch vor große Herausforderungen stellen, noch mehr aber die Hospitalisierung insgesamt.« Laut RKI ist weiter mit einer schlagartigen Erhöhung der Infektionen und einer Überlastung des Gesundheitssystems und weiterer Versorgungsbereiche zu rechnen.

                      Aus Sicht von Drosten ist relativ klar, dass es die bekannten Kontaktbeschränkungen weiter geben müsse. Für den 7. Januar ist die nächste Ministerpräsidentenkonferenz zur Coronalage anberaumt. Lauterbach hatte Vorschläge für kommende Woche angekündigt. Es gehe etwa darum, was der dynamische Anstieg der Omikron-Fälle für die Kontaktreduzierungen und die Dauer von Quarantänezeiten bedeute.

                      Menschen ohne Impfung sind laut Drosten nach überstandener Omikron-Infektion nicht unbedingt vor Corona geschützt: »Wir können uns nicht ohne Weiteres darauf verlassen, dass diejenigen, die jetzt noch nicht geimpft sind und dann Omikron erstmals kriegen, dass die damit auch geschützt sind gegen Delta und alle Vorgängerviren, die co-zirkulieren werden«, sagte er. Geimpfte hingegen würden nach einer weiteren an Omikron angepassten Impfung einen breiten Schutz gegen die Varianten haben. Erwartet wird, dass es im Frühjahr an Omikron angepasste Impfstoffe gibt.

                      https://www.spiegel.de/wissenschaft/...0-32905a8a173b
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                        #3915
                        Drosten ist wie RR.....immer noch ne Kanne Öl ins Feuer, Geschäft muss ja laufen
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                          #3916
                          Bremen auf Platz Eins bei der Corona-Inzidenz in Deutschland, gleichzeitig auf Platz Eins bei der Impfqoute, sicher nur Zufall, wie immer.

                          https://bild.de/politik/inland/polit...ildMobile.html
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                          Weihnachtsmärkte.
                          Drängeln. Schubsen. Motzen. Fluchen.
                          Filzpantoffeln werden wie Air Jordans gehandelt.
                          Holzschnitzereien kosten so viel wie eine Niere.
                          Am Glühweinstand kotzt jemand seine 5-Euro-Bratwurst wieder aus.
                          Schlägerei am WC-Häuschen.
                          Es ist alles so besinnlich.

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                            #3917
                            Das Kalkül der Corona-Demonstranten ist gescheitert

                            Diesmal geht die Taktik der Münchner Polizei voll auf. Für diejenigen, die im Glauben losmarschierten, Vorschriften hätten keine Bedeutung, kann das ein teurer Abendspaziergang werden.

                            Diesmal waren es die Pandemieleugner, die sich vorkommen mussten wie der von den Igeln düpierte Hase: Wo sie auch hinkamen - die Münchner Polizei war (fast) überall schon da. Nach Wochen, in denen die Münchner Einsatzleitung zu Recht jede Menge verbale Prügel für ihr unbedarftes, unvorbereitetes und sträflich naives Vorgehen gegen eine sich immer willkürlicher, in Teilen auch immer radikaler gebärdende Gruppierung bekommen hatte, ist am Mittwochabend die Taktik der Sicherheitskräfte aufgegangen. Fast immer, fast überall.

                            Es gab vereinzelte Marschversuche jeweils mehrerer hundert Teilnehmer der verbotenen Umzüge. Und natürlich kann man in solchen Fällen die Frage stellen: War das wirklich nicht zu verhindern?

                            Doch der Eindruck, der nach diesem langen, nassen Abend bleibt, ist der einer Polizei, die diesmal nahezu jederzeit Herrin der Lage blieb. Die Steuerung des Einsatzes vom Hubschrauber aus hat sich bewährt. Und auch die Taktik, einzelne Marschkolonnen erst einmal ziehen zu lassen - und ihnen nicht, wie in den vergangenen Wochen, hinterherzulaufen und dabei ein recht hilfloses Bild abzugeben. Ein Bild, das denen, deren einziges Ziel es ist, den demokratischen Staat und seine Organe lächerlich zu machen, nur zu gelegen kam.

                            Am Mittwoch überholten ganze Kolonnen von Polizeifahrzeugen die Protestierer, die Polizei kam so wieder vor die Demonstranten und konnte mehrere Gruppen festsetzen. Für diejenigen, die im Glauben losmarschierten, Auflagen und Vorschriften hätten für sie keine Bedeutung, kann das ein teurer Abendspaziergang werden.

                            Die von der Stadt erlassene Allgemeinverfügung hat der Polizei die schwierige und nicht ungefährliche Arbeit erleichtert. Der konsequente Einsatz, das frühzeitige Besetzen neuralgischer Punkte hat dagegen denen das Leben schwer gemacht, die den Staat ein weiteres Mal vorführen wollten. Diesmal waren es die Corona-Leugner, die chaotisch durch die Stadt rannten und froh waren, einmal ein paar hundert Meter Bürgersteig für sich zu haben.

                            Inhalte? Waren nicht auszumachen. In den einschlägigen Gruppen haben bereits erste Diskussionen begonnen, was das alles sollte. Gut so. Denn vielleicht denken die Mitläufer der obskuren Bewegung dann auch einmal darüber nach, wer ihr Demonstrationsrecht in Wirklichkeit torpediert hat: ihre eigenen Anführer nämlich.

                            Diese hätten auf der Theresienwiese demonstrieren dürfen. Zusammen mit 5000 weiteren Menschen. Und für ihr angebliches Anliegen - die Kritik an einer möglichen Impfpflicht. Doch das wollten sie gar nicht. Ihnen ging es um Eskalation. Um den Konflikt mit Stadt und Polizei. Den haben sie bekommen. Und sie stehen jetzt wie begossene Hasen da.


                            https://www.sueddeutsche.de/

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                              Das Du dich dafür begeistern kannst, lässt tief blicken. Mich erinnern diese Zustände an Zeiten in Deutschland, die es besser nie gegeben hätte.
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                            #3918
                            Twitter / Drosten
                            Aber was weiß der schon, im Vergleich zu den ganzen Spitzenvirologen und Spitzenmedizinern hier ….


                            Christian Drosten

                            @c_drosten

                            29. Dez. 2021
                            Wer glaubt, durch eine Infektion sein Immunsystem zu trainieren, muss konsequenterweise auch glauben, durch ein Steak seine Verdauung zu trainieren.

                            Christian Drosten

                            @c_drosten
                            Im Ernst: Immunreaktion vs. "starkes Immunsystem" ist wie Lernen vs. Intelligenz. Ich kann ein Gedicht auswendig lernen, bin dadurch aber nicht intelligenter geworden. Ich kann eine Infektion überstehen, habe dadurch aber nicht "mein Immunsystem gestärkt".


                            @c_drosten
                            ·
                            29. Dez. 2021
                            Ich bin erstaunt, wieviele Missverständnisse und falsche Vorstellungen über Infektion, Impfung und Immunität bestehen. Mit etwas mehr Wissen könnten sich viele hier ihre Aggressivität sparen und stattdessen für sich selbst bessere Entscheidungen treffen.


                            @c_drosten
                            ·
                            29. Dez. 2021
                            In den nächsten Tagen werde ich einige der nicht destruktiven, ehrlich gemeinten Einwände hier aufnehmen und kurz beantworten.
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                              #3919
                              Fehlt von RR nur noch das Zitat von Bundes-Jens, wonach bis vorgestern alle Ungeimpfte entweder tot oder infiziert gewesen sein müssten, genauso kann man den Blick in die Glaskugel von Drosten deuten.
                              Weihnachtsmärkte.
                              Drängeln. Schubsen. Motzen. Fluchen.
                              Filzpantoffeln werden wie Air Jordans gehandelt.
                              Holzschnitzereien kosten so viel wie eine Niere.
                              Am Glühweinstand kotzt jemand seine 5-Euro-Bratwurst wieder aus.
                              Schlägerei am WC-Häuschen.
                              Es ist alles so besinnlich.

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                                #3920
                                'Und gleich noch ne neue Märchenstunde von King Karl:

                                https://www.bild.de/politik/inland/p...5536.bild.html

                                22011524a8c3e4d3569984b28faa2260.gif
                                Weihnachtsmärkte.
                                Drängeln. Schubsen. Motzen. Fluchen.
                                Filzpantoffeln werden wie Air Jordans gehandelt.
                                Holzschnitzereien kosten so viel wie eine Niere.
                                Am Glühweinstand kotzt jemand seine 5-Euro-Bratwurst wieder aus.
                                Schlägerei am WC-Häuschen.
                                Es ist alles so besinnlich.

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