wahre Aussagen im Corona Zeitalter

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
X

wahre Aussagen im Corona Zeitalter

Einklappen
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Schriftgröße
    #3841
    Krise im Jahr 2020 in den deutschen Krankenhäusern, zu geringe Auslastung.

    https://www.rnd.de/politik/krankenha...M2GMPYGCM.html
    Gibt es eigentlich etwas Unwürdigeres, als mit heruntergelassener Hose und in Trippelschritten neues Klopapier holen zu müssen, weil man vergessen hat rechtzeitig nachzufüllen? Zum Glück ist der Supermarkt nur 300 Meter von mir entfernt.

    Kommentar


    • Schriftgröße
      #3842
      Ungeimpfter liegt 19 Tage auf der Intensivstation: Als er verlegt wird, hat der Arzt Tränen in den Augen

      FOCUS Online

      Twitter-Nutzer erzählt seine Covid-GeschichteUngeimpfter liegt 19 Tage auf der Intensivstation: Als er verlegt wird, hat der Arzt Tränen in den Augen
      19 Tage Intensivstation, nur noch zehn Prozent Lungenfunktion und jetzt eine Sauerstoffstation: In dramatischen Worten zeichnet ein Twitter-User über mehrere Tweets hinweg seinen Leidensweg nach seiner Corona-Infektion nach. Er war laut eigener Aussage ungeimpft. Weil er auf einen Totimpfstoff warten wollte.
      Ein Twitter-Nutzer hat an diesem Samstag seine Corona-Leidensgeschichte mit seinen rund 1200 Followern geteilt. Und die hat es in sich: Lauris M., nach eigener Aussage ungeimpft, war 19 Tage auf der Intensivstation und seine Lungenfunktion sackte bedrohlich weit ab. Heute braucht er eine Sauerstoffstation, die ihm beim Atmen hilft. In seinem Beitrag bezeichnet der Nutzer sie als seinen "neuen ständigen Begleiter".

      Schock auf der Intensivstation: Lungenfunktion sank auf zehn Prozent

      Was war passiert? Wie der Nutzer schildert, sei Ende November über einen positiven PCR-Test festgestellt worden, dass er an der Delta-Variante des Coronavirus leide. Nach den ersten Symptomen habe er sich auf Anraten seines Hausarztes in die Klinik begeben. Dort dann der Schock: Innerhalb der ersten zwei Tage sei seine Lungenfunktion stark abgesackt. Bis auf gerade einmal zehn Prozent.
      Welchen Wert er damit genau meint, bleibt offen, aber zum Vergleich: Ein Mensch, der an der Lungenkrankheit COPDleidet, weist für gewöhnlich noch maximal 70 Prozent seiner Lungenfunktion auf. Dabei wird die Menge Luft, die nach maximaler Einatmung innerhalb der ersten Sekunde bei maximaler Anstrengung ausgeatmet werden kann, gemessen. Bei schweren COPD-Fällen liegt dieser Wert bei unter 30 Prozent des Sollwertes.

      Nach 19 Tagen Intensivstationen umarmt der Oberarzt den Patienten mit Tränen in den Augen

      Wie dramatisch der Fall des Twitter-Nutzers war, sei ihm selber erst bewusst geworden, als er nach 19 Tagen von der Intensivstation verlegt werden konnte. Der Oberarzt sei an sein Bett getreten und habe ihn umarmt. Mit Tränen in den Augen. Er sei der einzige Patient gewesen, der in seinen 19 Tagen Aufenthalt hätte verlegt werden können.
      Die Intensiv-Lage in Deutschland ist weiter angespannt. Die Zahl der Intensivpatienten hat sich in den vergangenen Tagen auf einem immer noch relativ hohen Niveau stabilisiert. Die Hospitalisierungsinzidenz (Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) gab das RKI am Freitag mit 4,55 an. Zuletzt hatten deutlich weniger Landkreise Intensiv-Notstände gemeldet. Doch angesichts der nahenden Omikron-Welle und den überlasteten Pflegekräften warnen Experten davor, dass die Intensivkapazitäten auch schnell wieder schwinden können.

      Divi-Chef gibt keine Entwarnung: "Die Auslastung ist weiterhin sehr hoch"

      So sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, gegenüber der "Rheinischen Post": "Die Auslastung ist weiterhin sehr hoch, die Arbeitsbelastung noch höher, die psychologische Belastung der Teams geht schon teilweise sehr an das Menschenmögliche. Denn die Zahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen sinkt gerade auch, weil sehr viele Patienten versterben."
      Der Mathematiker Kristan Schneider hat für FOCUS Online vier Szenarien berechnet, wie viele Neuinfektionen eine Omikron-Welle, je nach Infektiösität, bringen kann. Das Ergebnis: Bis zu 700.000 im schlimmsten Fall. Wann? Wahrscheinlich im Februar oder März. Und auch wenn Omikron den bisherigen Erkenntnissen zufolge milder verläuft als Delta, würden die Intensivstationen wieder hart an ihre Grenzen geraten.

      Twitter-User wollte auf Totimpfstoff warten: Nun ist er weiterhin auf das Sauerstoffgerät angewiesen

      Doch zurück zum Twitter-User. Nach seiner Verlegung zurück auf die normale Station sei ihm klar geworden, wie viel Glück er gehabt habe. Seine Lungenfunktion liege nun bei rund 50 Prozent. Immer noch niedrig, aber kein Vergleich zu den zehn Prozent auf der Intensivstation. Sein Zustand verbessere sich ständig. Auf das Sauerstoffgerät sei er aber weiterhin angewiesen.
      Der letzte Teil seines Beitrags zeigt dann, wie es überhaupt so weit kommen konnte: Der Nutzer wollte warten mit der Impfung. Auf den Tot- bzw. Proteinimpfstoff von Valneva oder Novavax. Erst kürzlich gab die Europäische Arzneimittelbehörde grünes Licht für die Verwendung von Novavax in Europa.

      Chef von Totimpfstoff-Hersteller: "Ich rate keinem, auf unseren Impfstoff zu warten"

      Die Warterei des Nutzers fand jedoch ein jähes Ende, als ihn seine Corona-Infektion 19 Tage an die Intensivstation und danach an den Sauerstofftank fesselte. "Das war ein Fehler, der mich fast das Leben kostete und nun für einen anstrengenden Weg zurück ins normale Leben sorgt", schreibt er dazu.
      Ein "Fehler", den sogar der Chef des Totimpfstoffherstellers Valneva unbedingt verhindern will: "Ich rate keinem, auf unseren Impfstoff zu warten", sagte Thomas Lingelbach dem "Spiegel" vor einigen Tagen. Und weiter: "Ich habe einen Aufruf gemacht. Lasst euch jetzt impfen!"
      Für den Twitter-User kommt diese Einsicht zwar zu spät, bei anderen Impfskeptikern sorgt seine Geschichte aber womöglich für ein Umdenken.



      bugsi Gefällt mir

      Kommentar


      • Schriftgröße
        #3843
        Populisten verlieren immer mehr an Boden, sie erreichen nun nur noch eine immer weiter schrumpfende Minderheit.

        From the ‘Silent Majority’ to the Unvaxxed Minority

        I recently found myself in a conversation with a libertarian journalist who was visiting Vienna. “Should we be surprised that Austria decided to lock down the unvaccinated and that the government is pushing for mandatory vaccination?” he bellowed at me. “Was it not the Austrians and the Germans who were first to lock down their minorities in the 1930s?” It’s the kind of mind-blowing exaggeration that is so typical these days of vaccine skeptics and the anti-lockdown right.

        The specter of fascism is never far away in European politics, and accusing your enemies of being the heirs to Hitler has been popular since the end of World War II. But something truly surreal is underway: Traditionally, it was the parties of the far right, some of them with roots in the Nazi past, that were accused of fascist tendencies. Now they are the accusers. I’ve even heard some vaccine skeptics and anti-lockdown activists call for a Nuremberg trial for anyone who advocates mandatory vaccination.

        Will these attempts to impugn the overweening state and accuse mainstream politicians of medical fascism work? Maybe. A recent survey by the European Council on Foreign Relationsindicates that although most West Europeans support the restrictive policies their governments have put in place to fight the coronavirus, many also have mixed feelings. Almost half of Austrians and Germans, the poll found, experience the Covid pandemic as a loss of freedom. Populists are eager to weaponize this.

        For the moment, they are failing. Recent elections in Germany, the Czech Republicand Bulgariaindicate that voters are less ready to follow populist leaders than they were just a few years ago. A YouGov-Cambridge Globalism study found in November that populist beliefs had “broadly declined” in 10 European countries over the past three years but that at the same time, conspiratorial beliefs are on the rise. I worry that the longer the pandemic restrictions continue and the harsher the economic effects are felt, the more likely populists’ arguments will resonate with the public.

        The populist right has in recent months undergone an identity shift. It used to be that these parties claimed, with their positions on immigration and cultural change, to speak for “the people,” a silent majority.

        That doesn’t work anymore. Austria’s Freedom Party, for example, has adopted a hard-line anti-vaccination stance. But holding this position means that it can no longer claim to be the champion of the majority; most Austrians have chosen to get vaccinated.

        At least in Western Europe, the vaccinated are the majority. Not surprisingly, when populists are in power — as they are in Hungary and Poland — they adopt vaccine and lockdown policies similar to those introduced by mainstream parties elsewhere.

        Populist parties now claim to speak on behalf of a persecuted minority of nonconformists and are repositioning themselves as champions of liberty and individual rights. This may sound familiar to many Americans: They are the same positions held by the American right, even when it is in power. It’s now clear that the coronavirus crisis has contributed to the internationalization of the populist right.

        This gambit to define “freedom” as heroic resistance to the interventionist state will likely falter in Europe’s aging societies, where many worry about the virus. But by opposing pandemic restrictions, these political players will have a better chance of attracting support from members of younger generations who are more likely than their parents to blame their loss of freedom on government policies than on the spread of a deadly virus.

        For the young, the pandemic is associated far less with loss of life than with the destruction of their way of life. The European Council on Foreign Relations survey shows that they suspect that they have been turned into invisible victims of their governments’ risk aversion. It was indicative that in the Freedom Party-backed anti-vaxxer rallies in Vienna, anarchists and other leftists — historically much more the territory of the young — marched side by side with those who were their archenemies just yesterday.

        What does this mean for mainstream politics? In the short term, the situation looks good: The parties of the center have benefited by meeting the majority of people’s expectations for precaution and protection. But by endorsing what increasingly seem like never-ending lockdowns and mandatory vaccination, European governments risk misreading a changing public sentiment.

        In this context, the Omicron variant presents a major political risk. It requires a decisive response to prevent severe strains on health care systems, but at the same time, by adopting policies of maximum precaution that were the right approach at the beginning of the pandemic but are more questionable today, governments risk falling into a trap of their own making. The big state is back in a big way — but trust in the big state is not.

        Europe’s mainstream political parties are now wagering their legitimacy on their ability to beat back the pandemic. It’s a dangerous gamble. Asking people to get vaccinated is good public policy, but it does not guarantee that no one will be infected or that nobody will die. Governments can reduce the risks, but they cannot eliminate them. The paradox is that the higher the percentage of vaccinated people in a society, the less likely it will be to support lockdowns and other restrictive policies. After two years of life marked by “a shortage of space made up for by a surplus of time,” as the poet Joseph Brodsky once described a prisoner’s existence, people are tired of being afraid. They expect schools to be open and life to return to something like normality.

        The arrival of Omicron makes it clear that the pandemic is not yet over. But many people are already living as if the postpandemic world had arrived. In a moment like this, setting reasonable expectations is probably the best anti-populist policy any government can adopt. We cannot hope to defeat the pandemic; we will have to learn to live with it.

        https://www.nytimes.com/2021/12/24/o...far-right.html
        bugsi Gefällt mir

        Kommentar


        • Achined
          Achined kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Populisten sind die Panikmacher, die den Weltuntergang herbeireden, um sinnlose Maßnahmen zu beschließen

      • Schriftgröße
        #3844
        Viele Menschen, die als #Corona-Patienten gezählt werden, sind nicht wegen Corona im Krankenhaus. „Die Hospitalisierungswerte wurden von Bund und Ländern verfälscht angegeben“, sagt @fpiatov
        bei #BILDLive. Das Problem sei, dass damit Corona-Maßnahmen begründet werden.
        Gibt es eigentlich etwas Unwürdigeres, als mit heruntergelassener Hose und in Trippelschritten neues Klopapier holen zu müssen, weil man vergessen hat rechtzeitig nachzufüllen? Zum Glück ist der Supermarkt nur 300 Meter von mir entfernt.

        Kommentar


        • Schriftgröße
          #3845
          So steigen die Fälle in den Ländern mit den höchsten Impfquoten

          26. Dezember 2021 Es ist schon in mehreren Studien nachgewiesen worden, dass es in den Ländern mit den höchsten Impfquoten und den strengsten Einschränkungen die meisten Fälle und Todesfälle gibt. Besonders massiv zeigt sich das nun, sobald die Omicron Variante in einem Land Fuß fasst.

          Von Peter F. Mayer

          Besonders deutlich ist das in Australien zu sehen mit Impfquote von 91% der über 16-Jährigen.
          Well, here we go, precisely what many of us predicted 20 months ago. Have the wrong ever been so wrong? This is so exhausting.

          Spätestens jetzt sollten auch dort die Verantwortlichen einsehen, dass ZeroCovid wissenschaftlicher Unsinn ist und unerreichbar beim einer durch Viren übertragenen Atemwegserkrankung. Da hilft weder monatelanger Lockdown, Maskenpflicht, Militär auf der Straße, Quarantäne Zentren (QZ), Massenimpfung und die Abschaffung von Grund- und Menschenrechten.




          Nochmals Australien mit genauer Angabe, wann welche Zwangsmaßnahmen eingeführt wurden:
          Cases in Australia are absolutely skyrocketing, even with 91% of everyone over 16 fully vaccinated, mask mandates, quarantine camps, some of the longest lockdowns and vaccine passports

          In fact, they reported ~115,000 cases in the US the other day

          Malta mit seiner hohen Impfquote erlebt genau das Gleiche:
          Malta: 92,6% der Erwachsenen doppelt geimpft, 38% mit Booster.

          Inzidenz 678, Tendenz stark steigend



          Die Lockdown- Masken- und Impfpflicht Fanatiker in New York schneiden ebenso schlecht ab:
          New York City, with some of the strictest vaccine passport rules in the world, where unvaccinated 5 year olds are banned from restaurants, is now doing dramatically worse than the nearby counties without vaccine passports

          That’s because vaccine passports conclusively do not work



          Es ist wirklich verrückt, je schärfer die Maßnahmen, desto schlechter schneiden die Regionen oder Länder ab. Für die Politiker ist es meist der Grund, die unwirksamen Maßnahmen weiter zu verschärfen. Alles was erreicht wird, ist die Schädigung der Gesundheit der Menschen. Ein dadurch geschwächtes Immunsystem hat Infektionen weniger entgegenzusetzen. Diese Maßnahmen machen die Menschen krank, je schärfer und länger umso kranker.

          https://tkp.at/2021/12/26/so-steigen-die-faelle-in-den-laendern-mit-den-hoechsten-impfquoten/
          fif Gefällt mir

          Kommentar


          • Rosa Rugosa
            Rosa Rugosa kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Wichtig ist nur, wieviel Menschen sterben werden und wieviele auf die Intensivstationen müssen.
            Bloße Infektionszahlen sind wenig aussagekräftig.
            Da zeigt dich alleine in D schon deutlich, dass Sachsen, Thüringen und Bayer hohe Sterberaten haben, im Vergleich zu Bremen.
            bugsi Gefällt mir

        • Schriftgröße
          #3846
          Im Vergleich zu Geimpften Zahlen aus Texas:
          20 Mal mehr Corona-Tote unter den Ungeimpften


          Im US-Bundesstaat Texas ist die Durchimpfungsrate besonders niedrig. Das wirkt sich auch auf die Infektions- und Sterbefälle aus. Nun wurde ein Vergleich zwischen Geimpften und Ungeimpften aufgestellt.


          In den vergangenen eineinhalb Jahren war der US-Bundesstaat Texas immer wieder wegen laxen Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie aufgefallen. Das schlug sich bis zuletzt in einer Durchimpfungsrate von bisher nur 54 Prozent nieder. Der Preis dafür ist exemplarisch hoch, wie jetzt veröffentlichte Zahlen der texanischen Behörden zeigen: 20 Mal mehr Corona-Tote unter den nicht Immunisierten.

          Eindeutig mehr Infektionen

          "Zwischen dem 4. September und dem 1. Oktober diesen Jahres kamen in Texas 1767 Infektionen auf 100.000 ungeimpfte Personen. Bei den vollständig Geimpften lag die Häufigkeit bei 133,8 auf 100.000 Personen", berichtete das Deutsche Ärzteblatt am Mittwoch mit Bezug auf die Daten aus den USA. Bei den Infektionen lag der Unterschied bei der Häufigkeit zwischen Geimpften und Ungeimpften beim 13-fachen. Besonders häufig seien zuletzt Teenager positiv getestet worden. Die Inzidenz bei Ungeimpften lag bei 2004,01 auf 100.000 Personen. Sie war damit 22-fach höher als bei den vollständig Geimpften, wo 89,36 Infektionen auf 100.000 Personen kamen.

          Extrem groß stellte sich auch der Unterschied bei den Covid-19-Todesraten dar. "Bei den Todesfällen betrug das Verhältnis 20 zu 1: Von 100.000 ungeimpften Personen starben 63,66 an Covid-19, bei den vollständig Geimpften waren es nur 3,25 auf 100.000. Auch hier ist der Quotient bei den 18- bis 29-Jährigen am größten (auch wenn Todesfälle insgesamt selten waren, Anm.): Unter den nicht Immunisierten gab es 3,15 Todesfälle auf 100.000 Personen, bei den vollständig Geimpften waren es 0,09 auf 100.000 Personen. Unter den Ungeimpften der Altersgruppe 18 bis 29 Jahre gab es damit 37 Mal mehr Todesfälle als unter den vollständig Geimpften gleichen Alters", hieß es in der Ärztezeitschrift.

          Delta als Treiber der Todesfälle

          Offenbar war die Delta-Variante von SARS-CoV-2 für eine starke Verschärfung der Pandemie-Problematik ab dem Frühjahr dieses Jahres in Texas verantwortlich. Im April waren 301,9 von 100.000 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, im August waren es mit 1302,1 auf 100.000 Personen vier Mal mehr. Der Anteil der Todesfälle stieg von 5,0 auf 22,8 auf 100.000 Personen - in dieser Hinsicht ein Wachstum um den Faktor 5.

          Auch in Texas bzw. den USA insgesamt wurden die Impfungen Anfang des Jahres durch die Zulassung der Vakzine durch die Bundes-Arzneimittelbehörde FDA und die angelaufene Produktion erhältlich. Ein Vergleich zwischen 15. Jänner bis zum 1. Oktober dieses Jahres: Ungeimpfte Personen erkrankten in dem Bundesstaat 45 Mal häufiger an Covid-19 und starben 40 Mal öfter daran als vollständig geimpfte Personen. Die Daten stellen ein Lehrbeispiel für die Auswirkung einer zu geringen Durchimpfungsrate gegen Covid-19 dar, resümierten die Mediziner.


          https://amp.kleinezeitung.at/6059291
          bugsi Gefällt mir

          Kommentar


          • Schriftgröße
            #3847
            Auch in der Schweiz: es sterben überwiegend fast nur die Ungeimpften. Es findet also zur Zeit eine Art „natürliche Auslese“ statt. Es sterben also fast nur Querschwurbler, jeden Tag werden es von ganz alleine weniger und weniger und weniger ………





            Um die Wirkung der Impfung einzuschätzen, muss man also die Häufigkeit der Hospitalisierung für die Gruppen der Ungeimpften und jene der Geimpften getrennt betrachten. Dabei zeigt sich: In allen Altersgruppen ist die Inzidenz der Spitaleintritte unter Ungeimpften um ein Vielfaches höher.

            Geimpfte: 2 von 100 sind hospitalisiert
            Ungeimpfte: 2 von 10 sind hospitalisiert

            Pro Kopf gerechnet landen Ungeimpfte weitaus häufiger im Spital

            Bei den über 80-jährigen Ungeimpften ist sie mehr als siebenmal so hoch, in den anderen Altersgruppen ist der Unterschied sogar noch grösser. Man kann das Verhältnis 1 zu 7 der Hospitalisierungen auch so formulieren: Bei über 80-Jährigen verringerte die Impfung das Risiko einer Hospitalisierung im November um mehr als 85 Prozent. Das deckt sich etwa mit der Grössenordnung, die in wissenschaftlichen Untersuchungen in der Schweiz und Israel festgestellt wurde.

            Wie hoch genau der Schutz ist, variiert mit dem Impfstoff, der vorherrschenden Virusvariante, dem Alter der Betroffenen und dem Zeitpunkt der Impfung. Obwohl in der Schweiz erst wenige Personen eine dritte Impfung erhalten haben, zeigen die Zahlen für November eine sehr hohe Impfeffektivität. Das dürfte auch daran liegen, dass die in der Schweiz häufig eingesetzte Moderna-Impfung ihre Wirkung auch einige Monate später vergleichsweise gut behält.


            Auf die Sterberate wirkte sich die Impfung noch stärker aus. Auf 100 000 Geimpfte über 80 Jahren kamen in den beiden ersten Novemberwochen rund 7 Todesfälle infolge einer Corona-Infektion, unter den Ungeimpften waren es 92 Todesfälle. Die Sterberate war also ohne Impfung 13 Mal so hoch.

            Hochrechnung: Wenn die Impfung nichts gebracht hätte

            Wie die Situation ohne Impfung aussehen würde, darauf kann ein Zahlenspiel Hinweise geben: Wir haben für jede Altersgruppe errechnet, wie viele Leute ins Spital kommen würden, wenn Geimpfte gleich oft hospitalisiert würden wie Ungeimpfte. Diese Zahlen haben wir addiert. Heraus kommt eine Zahl, die den Schutzeffekt der Impfung beziffert.


            Wenn die Impfung tatsächlich nichts nützen würde, wären gemäss dieser Rechnung in den letzten sieben Tagen nicht 199, sondern 1998 Geimpfte ins Krankenhaus gekommen. Zusammen mit den Ungeimpften käme man auf fast 200 Hospitalisierungen pro Tag. Das ist nur leicht weniger als zum Höhepunkt der zweiten Welle vor einem Jahr.

            Stellt man die gleiche Rechnung für die Todesfälle auf, so kommt man statt auf 35 auf 479 Verstorbene unter den Geimpften. Das wären etwa 34 Todesopfer pro Tag.


            Diese Hochrechnungen sind natürlich mit Vorsicht zu geniessen: Um die Inzidenz einfach so übernehmen zu können, müssen die Gruppen der Geimpften und Ungeimpften eine ähnliche Struktur und ein ähnliches Verhalten aufweisen. Dass die Ungeimpften im Schnitt deutlich jünger sind, wurde durch die Berechnung nach Altersgruppe bereits berücksichtigt. Andere Faktoren, etwa ein unterschiedliches Risikoverhalten, wurden hier übergangen.

            Ohne Impfschutz hätte sich zudem das Virus über den Sommer und Herbst bereits viel stärker verbreitet. Bei einer unwirksamen Impfung wären die Spitäler bereits wieder überlastet und die Massnahmen höchstwahrscheinlich schon wieder strenger als jetzt.

            Wie viele Leben die Impfung gerettet hat, wird man also nie beziffern können. Doch die Zahlen zeigen bereits jetzt, wie krass sich die Situation im Gesundheitssystem dank den Impfstoffen von jener im letzten Winter unterscheidet.

            https://www.nzz.ch/amp/wissenschaft/...egt-ld.1655381
            bugsi Gefällt mir

            Kommentar


            • Ein vom BMG beauftragtes und im 4/2021 veröffentlichtes Gutachten ergab: 37% der C19-Krankenhausbehandlungsfälle in 2020 hatte die Nebendiagnose U07.1!

              In Worten: SIEBENUNDDREIßIG PROZENT


              Du hast keine Berechtigung diese Galerie anzusehen.
              Diese Galerie hat 1 Bilder
              Gibt es eigentlich etwas Unwürdigeres, als mit heruntergelassener Hose und in Trippelschritten neues Klopapier holen zu müssen, weil man vergessen hat rechtzeitig nachzufüllen? Zum Glück ist der Supermarkt nur 300 Meter von mir entfernt.

              Kommentar


              • Rosa Rugosa
                Rosa Rugosa kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Whow, von letztem April?

            • Schriftgröße
              #3849
              Dreifacher Weltmeister und Covid-Leugner: Kickbox-Star stirbt mit 40 Jahren an Corona

              Frédéric SinistraDreifacher Weltmeister und Corona-Leugner: Kickbox-Star stirbt mit 40 Jahren an Covid
              Frédéric Sinistra war Belgier, Kickboxer, 40 Jahre alt - und strikter Corona-Leugner. Sein Widerstand ging so weit, dass er die Worte "Corona" und "Covid" nicht aussprechen wollte. Jetzt ist er tot - gestorben an Covid.
              Über den Fall des Belgiers Frédéric Sinistra berichten lokale Medien. Der als der "stärkste Mann Belgiens" bekannte Sinistra soll demnach am 16. Dezember an den Folgen einer Covid-Erkrankung verstorben sein. Laut dem Blatt "Sudpresse" sei die Ursache akute Atemnot gewesen.
              Als Kickboxer war er weltweit bekannt und erfolgreich, wurde neben mehreren nationalen Meisterschaften auch dreimal Welt- und viermal Europameister. Den Kampf gegen Covid hat er den Berichten zufolge aber verloren.

              Kickbox-Star war Corona-Leugner: Als er im Krankenhaus lag, entließ er sich selbst

              Auf seinem Instagram-Account teilte seine Frau einen Beitrag mit einem Bild von ihm und den Worten: "Von ganzem Herzen danke ich euch allen für eure Unterstützung und all eure wundervollen Ehrungen an meinen Mann."
              Besonders brisant an dem Fall: Sinistra war offenbar radikaler Corona-Leugner. Er soll sich geweigert haben, die Worte "Covid" und "Corona" auszusprechen und habe nicht an das Virus geglaubt. Nur auf Drängen und Drohen seines Trainers sei er schließlich Ende November mit Corona-Symptomen ins Krankenhaus gegangen und habe sich dort behandeln lassen. Sein Verlauf war eigenen Angaben in den sozialen Medien zufolge alles andere als mild, seine Lunge stark angegriffen.
              Trotzdem entließ er sich selbst, missachtete die heftigen Proteste der Ärzte - um sich zuhause mit einer Sauerstoffflasche selbst zu behandeln. Doch das ging nicht lange gut. Rund drei Wochen nach seinem Krankenhausaufenthalt verstarb er.
              https://www.focus.de/gesundheit/coro..._30981686.html

              bugsi Gefällt mir

              Kommentar


              • Schriftgröße
                #3850
                Seit Impfbeginn sind in der Schweiz 14 Geimpfte verstorben

                – und 437 Ungeimpfte


                Wer nicht impft, riskiert auf der Intensivstation zu landen.Bild: keystone

                Nur wenige doppelt geimpfte Personen sind seit Anfang Jahr in den Schweizer Spitälern an einer Corona-Infektion gestorben. Das ergab eine Auswertung des Covid-19 Überwachungssystems des Bundesamtes für Gesundheit(BAG).

                Seit Impfbeginn im vergangenen Dezember bis Ende August dieses Jahres wurden in dem Meldesystem, an dem 20 Schweizer Spitäler teilnehmen, 5928 Hospitalisierungen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung registriert, wie das BAG am Montag mitteilte. Von diesen Patienten starben 495.
                437 Ungeimpfte sind tot


                Lediglich 14 der Todesopfer waren doppelt geimpft: Fünf von ihnen waren über 80 Jahre alt, fünf zwischen 70 und 79 und vier zwischen 60 und 69.44 der Todesopfer waren einmal geimpft (8.8 Prozent).

                Der mit Abstand grösste Teil der Todesfälle wurde jedoch bei nicht-geimpften Personen registriert: Nämlich 437, das entspricht rund 88 Prozent. Darunter waren eine Person im Alter zwischen 20 und 29 Jahren, zwei Personen zwischen 30 und 39 Jahren und fünf Personen im Alter zwischen 40 und 49 Jahren. Rund Dreiviertel der nicht-geimpften Todesopfer war über 70 Jahre alt.
                Ungeimpfte machen 93 Prozent der Hospitalisierungen aus


                Die Zahlen zeigten, dass die Impfung die Bevölkerung sowohl von einer Hospitalisierung als auch vor einem tödlichen Verlauf schütze. Denn von den 5928 Personen, die mit einer Covid-19-Erkrankung ins Spital eingeliefert werden mussten, waren 5488 nicht geimpft, also rund 93 Prozent. Gleichzeitig mussten nur gerade 153 Personen trotz doppeltem Impfschutz im Spital behandelt werden.
                Mehr Corona-Patienten auf IPS


                Die Auslastung der Intensivstationen (IPS) in den Schweizer Spitälern beträgt zurzeit 78,7 Prozent. Das ist zwar leicht weniger als noch Anfang des Monats. Doch mittlerweile werden 30,1 Prozent der verfügbaren Betten von Covid-19-Patienten besetzt. Anfang November lag deren Anteil noch bei rund 12 Prozent. Seither steigt er laufend an.

                Wegen der steigenden Coronavirus-Fallzahlen schränkt das Neuenburger Spitalnetz (RHNe) ab Mittwoch die Besuche ein. Jeder stationäre Patient darf pro Tag nur noch von einem Angehörigen besucht werden, zuvor muss ein Termin vereinbart und die Besuchserlaubnis per SMS bestätigt werden.

                An dem sogenannten CH-SUR-Überwachungssystem nehmen auch die meisten Kantons- und Universitätsspitäler teil. Seit Beginn der Epidemie bis am 18. Oktober dieses Jahres erhob dieses die Daten von 20'168 hospitalisierten Personen. Verglichen mit den 33'370 dem BAG gemeldeten Hospitalisierungen deckt das System somit etwa 63 Prozent der Fälle ab. (aeg/sda)

                Als Grundlage dieser Meldung dient der Ende November publizierte Bericht zum spitalbasierten COVID-19-Sentinel Überwachungssystem des BAG. Hier kannst du ihn in voller Länge nachlesen (unter «Überwachung von Covid-19 in Schweizer Spitälern»)


                https://www.watson.ch/schweiz/wissen...437-ungeimpfte
                bugsi Gefällt mir

                Kommentar


                • Du hast keine Berechtigung diese Galerie anzusehen.
                  Diese Galerie hat 1 Bilder
                  Gibt es eigentlich etwas Unwürdigeres, als mit heruntergelassener Hose und in Trippelschritten neues Klopapier holen zu müssen, weil man vergessen hat rechtzeitig nachzufüllen? Zum Glück ist der Supermarkt nur 300 Meter von mir entfernt.

                  Kommentar


                  • Schriftgröße
                    #3852

                    „Nichts erwies sich als leichter zu zerstören, als die Privatheit und die private Moralität von Menschen, die an nichts anderes dachten, als ihre privaten Leben abzusichern.“

                    Wir alle sehnen uns nach Sicherheit und Vorhersagbarkeit und folglich lässt uns eine Krise nach Möglichkeiten Ausschau halten, Sicherheit zu erlangen und zu erhalten, und die meisten sind bereit, dafür falls nötig einen hohen Preis zu zahlen, einschließlich dem, ihre Freiheiten aufzugeben und mit dem Gedanken zu leben, dass man ihnen möglicherweise nicht die volle Wahrheit über die vorliegende Krise erzählt. Es sollte daher niemanden überraschen, dass angesichts der potenziell tödlichen Wirkung, die das Coronavirus auf Menschen haben kann, unsere allzu menschliche Todesfurcht die meisten von uns dazu gebracht hat, sich ohne großen Kampf von den Rechten und Freiheiten zu trennen, für die unsere Väter und Großväter so hart gekämpft haben.

                    Im Falle der Coronakrise wird die wohlbekannte Fähigkeit des menschlichen Körpers, eine natürliche Immunität gegen die meisten Viren zu entwickeln, denen er bereits begegnet ist, von denen, die Impfpflichten verhängen, nicht mehr als irgendwie relevant erachtet, womit sie fundamentale Prinzipien der menschlichen Biologie und anerkanntes medizinisches Wissen verwerfen.

                    Totale Generalüberholung im Sinne vollkommener Kontrolle

                    Algo se muere en el alma
                    Cuando un amigo se va
                    No me dejes aqui, mi amor
                    No te vayas todavía

                    Kommentar


                    • Schriftgröße
                      #3853
                      Ansturm auf Booster-Impfungen - wie Sie jetzt an einen Termin kommen

                      Von Arzt bis Zelt
                      Ansturm auf Booster-Impfungen - wie Sie jetzt an einen Termin kommen
                      Die Nachfrage nach der Booster-Impfung nimmt in Deutschland zu. In den Impfzentren kommt es zu langen Schlangen, erste Arztpraxen organisieren wieder Impftermine am Wochenende. FOCUS Online sagt, wie Sie jetzt in Ihrem Bundesland an einen Termin kommen.
                      Die Corona-Auffrischungsimpfung wird nach bisherigem wissenschaftlichem Stand für alle Erwachsenen empfohlen.
                      Die Ständige Impfkommission (Stiko) legt in einer aktualisierten Empfehlung wegen der Omikron-Variante des Coronavirus dafür einen Zeitraum von mindestens drei Monaten fest. Bisher lag die Empfehlung bei sechs Monaten. Die Empfehlung zum verkürzten Impfabstand gelte ab sofort für Erwachsene, teilte das Gremium.
                      Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte zuvor mitgeteilt, dass Booster-Impfungen schon nach drei Monaten erfolgen können. Auch Biontech-Gründer Ugur Sahin hatte sich wegen Omikron für eine frühere dritte Impfung ausgesprochen.
                      Ältere und vorerkrankte Menschen sollen laut Stiko wegen ihres höheren Covid-19-Risikos die Spritze bevorzugt erhalten. Die beiden mRNA-Impfstoffe, die zum Boostern verwendet werden (Comirnaty von Biontech/Pfizer und Spikevax von Moderna), seien "hinsichtlich ihrer Wirksamkeit völlig gleichwertig".
                      Maßgeblich ist das Datum der jüngsten Corona-Impfung. Bundesländer können die Empfehlung der Stiko ab sofort umsetzen. Im Land Berlin war der auf drei Monate verkürzte Impfabstand in Hinblick auf eine erwartete Stiko-Empfehlung bereits am Montag angekündigt worden.
                      Eine Ausnahme gilt für Personen, die bisher eine Impfstoffdosis der COVID-19 Vaccine Janssen (Johnson & Johnson) erhalten haben. Sie sollen laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis (Moderna oder BioNtech) vier Wochen nach der jüngsten Janssen-Impfung erhalten.
                      So kommen Sie jetzt an eine Booster-Impfung
                      Für die Planung, Terminvermittlung und Durchführung der Drittimpfung sind die Bundesländer zuständig. Grundsätzlich gilt, dass Termine von Impfwilligen selbst vereinbart werden müssen. FOCUS Online zeigt den großen Überblick.
                      Baden-Württemberg
                      Seit dem 1. September sind Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus im Ländle möglich. Impfungen führen nahezu alle Arztpraxen durch. Impfwillige sollten sich direkt an ihre Haus- oder Facharztpraxis wenden, um die Terminvergabe zu besprechen. Das ist entweder vor Ort, telefonisch oder per E-Mail möglich. Spontane Impftermine veröffentlich das Bundesland über die Seite www.dranbleiben-bw.de. Außerdem hat das Bundesland die Seite "Impfen-bw.de" eingerichtet. Dort können sich Betroffene zunächst nur für die Erstimpfung vorabregistrieren
                      Bayern
                      Ähnlich wie in Baden-Württemberg können sich Impfberechtigte die Booster-Impfung (sowie Erst- und Zweitimpfungen) beim Haus- oder Facharzt holen. Termine gibt es direkt in den Praxen. Über die Seite „impfzentren.bayern“ können Impfberechtigte Termine auch direkt im Impfzentrum vereinbaren.

                      In mehreren Großstädten organisieren Verbände und Kliniken mobile Impfangebote. Entsprechende Standorte veröffentlichen die Gemeinden online über die Seiten der Rathäuser, Landratsämter oder Gesundheitsreferate.
                      Berlin
                      Termine gibt es im Bundesland Berlin beim Haus- oder Facharzt. In den Berliner Impfzentren wird der BioNtech- und Moderna-Impfstoff verabreicht. Termine erhalten Impfberechtigte online über diesen Link oder über die Rufnummer 030 9028 2200. Zudem fährt ein Impfbus durch die Hauptstadt. Die einzelnen Haltestellen finden Sie hier.
                      Laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission treten bei unter 30-Jährigen und bei Schwangeren sehr selten nach der Impfung Herzmuskel- und/oder Herzbeutelentzündungen (Myokarditis und Perikarditis) auf. Die seltene Nebenwirkung sei häufiger nach einer Impfung mit dem Impfstoff Spikevax von Moderna vorgekommen als nach einer Impfung mit Comirnaty von BionNTech, so ein Bericht des Paul-Ehrlich-Instituts.
                      Gut zu wissen: Nur in den Berliner Corona-Impfzentren Messe und Tegel gibt es weiterhin auch den Impfstoff Spikevax von Moderna.
                      Brandenburg
                      Brandenburg schaut streng auf das Datum der jüngsten Impfung. „Die Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff soll frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen“, heißt es aus dem zuständigen Ministerium. Impfungen gibt es beim Arzt und bei den mobilen Impfteams, die in der Nähe der Impfzentren zu finden sind. Der Landesverband Brandenburg Deutsches Rotes Kreuz veröffentlicht außerdem über diese Seitespontane Impftermine.
                      Bremen
                      Auch im Bundesland von Bremen können sich Impfwillige an verschiedenen Orten gegen das Coronavirus impfen lassen - egal ob Erst-, Zweit- oder Booster-Impfung. Termine gibt es bei den Impfzentren online über impfzentrum.bremen.deoder telefonisch unter 0421 5775 1177. Zudem impfen auch Arztpraxen. Termine des Impf-Trucks finden Sie über diese Seite.
                      Hamburg
                      Corona-Schutzimpfungen finden in Hamburg in zahlreichen Einrichtungen vor Ort statt. Dazu gehören Arztpraxen, Krankenhäuser, Jobcenter-Standorte oder auch Bürgerhäuser. Beim Arzt und im Krankenhaus brauchen Impfberechtigte grundsätzlich einen Termin. Diesen gibt es vor Ort, telefonisch oder per E-Mail. Die Kontaktdaten gibt es per Online-Suche.
                      Bei den mobilen Impfaktionen des Landes und bei vielen Impfstellen können Impfwillige spontan während der Öffnungszeiten vorbeischauen. Eine Übersicht finden Sie hier.
                      Hessen
                      In Hessen wurden die Impfzentren Anfang Oktober geschlossen. Niedergelassenen Haus- und Fachärzte haben die Erst-, Zweit- oder Auffrischimpfungen seither übernommen. In einigen Städten hält das Bundesland allerdings noch Impfstellen offen.
                      Eine Übersicht mit Öffnungszeiten finden Sie hier. In Fulda impft beispielsweise das Impfzentrum am Klinikum. Impftermine gibt es für den Standort online.
                      Mecklenburg-Vorpommern
                      Erste Ansprechpartner für alle Impfwünsche sind in Mecklenburg-Vorpommern ausschließlich die Hausarztpraxen. Das Bundesland hat allerdings auch sogenannte „Impfstützpunkte“ eingerichtet. Hier können sich Impfwillige mit und ohne Termine den Booster-Schutz holen. Die Standorte finden Betroffene über diesen Link.
                      Niedersachsen
                      Seit Anfang Oktober haben mobile Impfteams (in der Regel ohne Termin) die bisherigen Impfzentren von Niedersachsen ersetzt. Die wichtigsten Ansprechpartner für Erst-, Zweit- oder Booster-Impfung sind seither Haus- und Fachärzte. Über die Hotline 0800 99 88 665erhalten Impfwillige Informationen zu Impfterminen, Standorten und der Booster-Impfung insgesamt.
                      Die einzelnen Standorte der mobilen Impfteams und deren Öffnungszeiten und Kontaktdaten finden Sie hier.
                      Nordrhein Westfalen
                      Am 30. September 2021 hatten die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen planmäßig den Betrieb eingestellt. An einzelnen Standorten finden seither mobile Impfteams oder Impfaktionen statt.
                      Das Bundesland nennt die Standorte „koordinierte COVID-Impfeinheiten (KoCI)“. Das Bundesland hat angesichts der hohen Nachfrage das Angebot innerhalb der letzten beiden Wochen ausgebaut. Entsprechende Standorte und die Terminvereinbarung gibt es über diese Seite (scrollen Sie zur Landkarte herunter).
                      Das Bundesland koordiniert primär die Impfung über Fach- und Hausärzte. Eine entsprechende Auflistung gibt es von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und hier von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe.
                      Impftermine über Jameda buchen
                      Zeit zu gewinnen für mehr Impfungen hilft auchJameda, Deutschlands führende Arzt-Patienten-Plattform: Mit der Jameda-Terminbuchung lassen sich Impftermine nicht nur unkompliziert über die Online-Terminvergabe managen, sondern gleichzeitig relevante Dokumente im Vorfeld zur Verfügung stellen. Den Impf-Aufklärungsbogen oder Informationen zum Verhalten in der Praxis erhalten die Patientinnen und Patienten dann direkt mit der Terminbestätigung. Das soll den Aufenthalt in der Praxis so kurz wie möglich gestalten und die Ansteckungsgefahr geringhalten. Gleichzeitig bleiben die Telefonleitungen für andere wichtige Anliegen frei.
                      Rheinland-Pfalz
                      In Rheinland-Pfalz kümmern sich primär Arztpraxen um die Erst-, Zweit- und Boosterimpfung. Zudem hat das Bundesland Impfbusse eingerichtet. Die aktuellsten Tourdaten finden Impfwillige auf dieser Seite.
                      Saarland
                      Impfwillige erhalten ihre Auffrischungsimpfung im Saarland beim Arzt, bei mobilen Impfteams oder im Impfbus des Landes. Die entsprechenden Standorte gibt es auf dieser Seite.
                      Sachsen
                      Seit der Schließung der Impfzentren Ende September 2021 stehen die niedergelassenen Ärzte beim Impfprozess in Sachsen im Fokus. Impfberechtigte können sich an jede Haus- oder Facharztpraxis wenden und einen Impftermin ausmachen. Das Bundesland verweist auch auf die App Impf-Finder, die Sie hier herunterladen können. Alle Impforte des Landes finden Betroffene auf dieser Seite.
                      Sachsen-Anhalt
                      Corona-Schutzimpfungen erfolgen im Bundesland Sachsen-Anhalt vorrangig über die niedergelassenen Ärzte. In den Landkreisen und kreisfreien sind aber weiterhin mobile Impfteams im Einsatz. Die einzelnen Impfaktionen finden Sie hier.
                      Schleswig-Holstein
                      Den Termin für die Booster-Impfung gibt es in Schleswig-Holstein beim Arzt. Das Bundesland hat allerdings auch Impfaktionen im November und Dezember geplant. Die genauen Daten listet das zuständige Ministerium hier auf.
                      Thüringen
                      Arztpraxen, Impfzentren und mobile Teams führen die Impfkampagne in Thüringen aus. Betroffene können über "impfen-thüringen.de" direkt einen Termin buchen. Telefonisch geht das außerdem über die Hotline 036 43 49 50 490. Spontane Impfungen gibt es über die Seite "Impfrettung.de". Auf der Karte werden verfügbare Impfstoffe nach Standorten aufgeführt.
                      Welche Dokumente brauche ich?
                      In der Regel gilt: Ausweisdokument oder Versicherungskarte und zusätzlich die CovPass-App reichen vollkommen aus.
                      Wer beim Arzt den Booster-Schutz bekommt, braucht in der Regel nur die Versicherungskarte. Sofern die Praxis nicht die Erst- oder Zweitimpfung vorgenommen hat, sollten Betroffene den gelben Impfausweis oder das Impfzertifikat mitnehmen.

                      Im Impfzentrum oder bei mobilen Impfteams brauchen Betroffene lediglich ein Ausweisdokument. Also entweder den Reisepass oder den Personalausweis. FOCUS Online rät: Nehmen Sie auch den gelben Impfausweis mit. In der Regel reicht aber die CovPass-App völlig aus.

                      https://www.focus.de/gesundheit/von-..._24428311.html
                      bugsi Gefällt mir

                      Kommentar


                      • Schriftgröße
                        #3854
                        Impf-Unentschlossene

                        Angst vor sozialer Ausgrenzung hält Menschen von Impfung ab


                        Manche Menschen trauen sich nicht, sich impfen zu lassen. Sie haben Angst davor, von ihrem sozialen, tendenziell ungeimpften, Umfeld ausgegrenzt zu werden. Ein Leipziger Sozialpsychologe rät dazu, sich Impfwilligen zuzuwenden. Auch eine allgemeine Impfpflicht könnte Abhilfe schaffen.
                        Warum lassen sich Menschen nicht impfen? Über diese Frage ist viel diskutiert worden. Die einen leugnen das Virus an sich, die anderen vertrauen den Impfstoffen nicht oder haben Angst vor vermeintlichen Langzeitfolgen. Da klingt es fast paradox, dass es auch Menschen gibt, die sich impfen lassen wollen – aber nicht trauen.

                        Das komme vor allen in Gegenden vor, wo Impfgegner besonders laut auftreten, sagt der Sozialpsychologe Professor Immo Fritsche von der Universität Leipzig. Die Menschen hätten Angst, "soziale Beziehungen zu verletzen, zu verlieren, ausgeschlossen zu werden, marginalisiert zu werden. Vielleicht sogar bestraft zu werden."
                        mit AudioImpfen – ein Akt der Nächstenliebe?

                        Verheimlichen der Impfung aufgrund Impfgegner-Umfeld


                        Zwar gäbe es keine Erhebungen, wie viele Menschen sich tatsächlich aus diesen Gründen nicht impfen lassen, doch in Gesprächen hätten er und andere Sozialwissenschaftler immer wieder von dem Phänomen gehört. Auch Silke Seeliger vom DRK in Löbau spürt diese Angst in ihrer täglichen Arbeit.

                        Sie organisiert die mobilen Impfteams im Landkreis. Unter ihren Impflingen waren schon mehrfach welche, die Angst hatten, gemobbt zu werden, weil ihre Freunde oder Kollegen gegen das Impfen sind. "Ich kenne Leute, die sich haben impfen lassen, aber Angst haben, dass das wiederum bekannt wird." Menschen seien zu ihr gekommen und hätten Angst, jemand könnte sie im Impfzentrum gesehen haben. "Es scheint also schon gewissen Druck zu geben aus dem Umfeld."

                        Zugehörigkeitsgefühl ausschlaggebend

                        Das Ganze führe zu ganz absurden Situationen. So wisse sie von Menschen, die in den sozialen Netzwerken Stimmung gegen das Impfen machen, aber längst geimpft seien.

                        Auch bei ihnen seien die Ängste groß, ausgeschlossen zu werden. Dabei handelt es sich Seeliger zufolge nicht um Politiker, die auf Stimmenfang gehen oder Menschen die mit Stimmungsmache Geld verdienen, sondern um Menschen, die einfach dazu gehören wollen.

                        Dieses Zugehörigkeitsgefühl sieht auch Sozialpsychologe Fritsche als Hauptgrund, warum der Druck Menschen vom Impfen abhält: "Wir streben nicht nur danach, positive interpersonale Beziehungen aufzubauen und zu erhalten zu uns wichtigen anderen. Ein weiteres Ziel ist Gruppenzugehörigkeit. Also Teil eines größeren zu sein. Und daraus leite ich auch ab, was für mich das richtige Verhalten oder die richtigen Einstellungen sind."

                        Impfpflicht könnte Ausrede schaffen

                        Auch eine Impfpflicht könnte in dieser Situation hilfreich sein. So würde für die Menschen, die sich eigentlich impfen lassen wollen, eine Ausrede geschaffen, eine gesichtswahrende Lösung. Wenn die Entscheidung zum Impfen von außen kommt, sei das soziale Gefüge sei geschützt, so der Sozialpsychologe.

                        https://www.mdr.de/nachrichten/deuts...k-100~amp.html
                        bugsi Gefällt mir

                        Kommentar


                        • Schriftgröße
                          #3855
                          Komisch, dass Sabine überhaupt noch Zeit findet, einen neuen Copy und Paste Weltrekord aufzustellen, die müsste doch eigentlich vor dem Impfzentrum auf den 4. Booster warten.

                          Gibt es eigentlich etwas Unwürdigeres, als mit heruntergelassener Hose und in Trippelschritten neues Klopapier holen zu müssen, weil man vergessen hat rechtzeitig nachzufüllen? Zum Glück ist der Supermarkt nur 300 Meter von mir entfernt.

                          Kommentar


                          • waterkant
                            waterkant kommentierte
                            Kommentar bearbeiten
                            Hat scheinbar doch nichts anderes zu tun als die Ungeimpften zu retten. "Helfer-Syndrom"?

                          • SanLorenzo4
                            SanLorenzo4 kommentierte
                            Kommentar bearbeiten
                            Sabine mit Helfersyndrom. Reicht für die Rasterfahndung.

                        • Schriftgröße
                          #3856
                          Omicron entgeht der Mehrheit der vorhandenen SARS-CoV-2 neutralisierenden Antikörper


                          https://www.nature.com/articles/d41586-021-03796-6

                          Dieses Manuskript wurde von Gutachtern geprüft und zur Veröffentlichung in Nature angenommen und wird hier in diesem Format als Reaktion auf die außergewöhnliche Krise im Bereich der öffentlichen Gesundheit veröffentlicht.
                          Gibt es eigentlich etwas Unwürdigeres, als mit heruntergelassener Hose und in Trippelschritten neues Klopapier holen zu müssen, weil man vergessen hat rechtzeitig nachzufüllen? Zum Glück ist der Supermarkt nur 300 Meter von mir entfernt.

                          Kommentar


                          • Schriftgröße
                            #3857
                            Nanu, Donald Trump, der Champion der Schwurbler, ist geimpft und geboostert?
                            Seine Dumpfbacken scheinen es nicht zu goutieren.

                            https://www.nbcnews.com/news/amp/ncna1286551
                            bugsi Gefällt mir

                            Kommentar


                            • Schriftgröße
                              #3858
                              Trump lobt die Impfstoffe und sagt sie seien effektiv und sicher.
                              Nun drehen die MAGA Idioten durch.


                              Donald Trump's Championing of Vaccines Leaves His Followers Angry, Confused



                              Former President Donald Trump's recent touting of COVID-19 vaccines has caused consternation among some of his supporters amid persistent vaccine skepticism in the U.S.

                              Trump has previously encouraged vaccinations, but he appears to have become an even stronger advocate for the shots in recent weeks, telling Candace Owens of The Daily Wire that unvaccinated people are the ones getting very sick.

                              His stance has caused some anger and confusion, with a crowd recently booing him after he revealed he had received a vaccine booster shot and typically friendly commentators criticizing.

                              On Sunday night, Trump appeared in Dallas, Texas with former Fox News host Bill O'Reilly during the final part of "The History Tour" event.

                              O'Reilly told the crowd that both he and Trump were vaccinated, which led to booing.

                              "Did you get the booster?" O'Reilly asked. "Yes," Trump replied, and O'Reilly added: "I got it, too."

                              Those comments resulted in more booing and Trump told the audience: "Don't! Don't! Don't! Don't! Don't!" and waved away the criticism with his hand.

                              O'Reilly later suggested in an interview with Dan Abrams of NewsNation that Trump had been upset by the reaction and he had tried to reassure the former president.

                              In an interview with Candace Owens released on Wednesday, Trump again promoted vaccination against COVID-19 and pushed back against a suggestion that the vaccines aren't effective.

                              "I came up with a vaccine, with three vaccines," Trump said. "All are very, very good. Came up with three of them in less than nine months. It was supposed to take five to 12 years."

                              Owens cut in during those remarks, saying: "And yet more people have died under COVID-19 this year, by the way, under Joe Biden than under you. And more people took the vaccine this year, so people are questioning how..."

                              "Oh no, the vaccine[s] work, but some people aren't taking them," Trump said. "The ones that get very sick and go to the hospital are the ones who don't take their vaccine."


                              "But it's still their choice, and if you take the vaccine you're protected. Look, the results of the vaccine are very good. And if you do get it, it's a very minor form. People aren't dying when they take the vaccine," he said.

                              Some figures on the right expressed criticism of Trump for his stance on vaccines.

                              "Remember when Trump said you would be playing right into the Democrat's hands by mocking the rushed, ineffective shot?" Stop the Steal organizer Ali Alexander wrote on messaging app Telegram.

                              "Yeah, Joe Biden praises him and his booster shot. Trump, stop. Just stop. Have your position (backed by Fauci) and allow us to have ours (which is backed by science). This losing is getting boomer level annoying," he said.

                              Stop the Steal was a campaign promoting the unfounded claim that 2020 presidential election had been stolen from Trump through voter fraud.

                              Conservative cartoonist Ben Garrison, who has been a strong supporter of Trump, caused some surprise by releasing a new cartoon criticizing the former president for his position on vaccines. It depicted Trump on a "vaccine bandwagon" while people wearing red MAGA hats booed him.

                              Conspiracy theorist and InfoWars host Alex Jones, who has also been supportive of Trump in the past, said on his show this week that "we're fighting Bill Gates and Fauci and Biden and the New World Order and Psaki and the Davos Group."

                              "And now we've got Trump on their team," Jones said.

                              https://www.newsweek.com/donald-trum...-1662988?amp=1
                              bugsi Gefällt mir

                              Kommentar


                              • Schriftgröße
                                #3859

                                Schutz vor Omikron-Variante

                                Rundfunk Berlin-Brandenburg führt 2G-Regel ein


                                Geimpft, genesen oder getestet am Arbeitsplatz – diese Vorgabe haben Bund und Länder bei ihrer Schalte vor Weihnachten erneuert. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) verschärft nun die Regeln: Ab Montag gilt für Beschäftigte die 2G-Regel. Das teilte die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt auf Anfrage mit und bestätigte damit einen Bericht der »Welt«.

                                Die Belegschaft sei am Donnerstag via E-Mail und im Intranet auf die Neuregelung hingewiesen worden, teilte RBB-Sprecher Justus Demmer mit. Sie beziehe sich auf Räume und Fahrzeuge des RBB. Wer geforderte Unterlagen oder Zertifikate nicht vorweisen könne oder wolle, komme nicht ins Haus. Gleichzeitig betone man die Notwendigkeit, nach Möglichkeit mobil – also außerhalb des RBB – zu arbeiten.

                                Frage nach Sanktionen »derzeit nicht oben auf unserer Tagesordnung«


                                Diese Regel halte man angesichts der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante für sinnvoll und geboten. Aus dem Kreis der Mitarbeitenden sei die dringende Bitte gekommen, die bisherigen Regeln mit Blick auf Sendesicherheit und die Gesundheit der Menschen im Haus zu überprüfen. An der Gewährleistung dieser Punkte orientierten sich alle Schutz- und Vorsorgemaßnahmen. Diese treffe die Geschäftsleitung in enger Abstimmung mit dem Betriebsarzt.

                                Sorgen, dass die Regelung juristisch angreifbar sein könnte, teilt der RBB offenbar nicht. Sie sei mit dem Justiziariat abgestimmt. Auf die Frage, wie etwaige Verstöße geahndet werden sollen, hieß es, bislang habe man nicht erlebt, dass Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen im Sender bewusst umgangen worden seien. Deshalb stehe die Frage der Sanktionen »derzeit nicht oben auf unserer Tagesordnung«.
                                Der Sender erwartet kein Problem in Fällen, in denen die Arbeit nicht mobil erledigt werden kann. Laut Demmer sind beim RBB viele Abläufe so auf mobiles Arbeiten umgestellt, dass man auch »Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ohne aktuelle Impfung weiter beschäftigen und einbinden« könne.
                                Der RBB geht nicht davon aus, dass die neue Regel nennenswerte Auswirkungen auf das Programm haben wird. Gesprächs- oder Interviewgäste treffe man außerhalb des RBB oder via Schalte.

                                RBB-Intendantin Patricia Schlesinger übernimmt 2022 den ARD-Vorsitz und tritt damit die Nachfolge von WDR-Intendant Tom Buhrow an. Der Vorsitz leitet die Geschäfte der Arbeitsgemeinschaft. Der RBB übernimmt nun zum ersten Mal in der Geschichte des Senderverbunds diese Aufgabe.

                                https://www.spiegel.de/wirtschaft/ru...0-96b1ae542a65
                                bugsi Gefällt mir

                                Kommentar


                                • Schriftgröße
                                  #3860
                                  https://focus.de/gesundheit/news/vir..._31331088.html
                                  Gibt es eigentlich etwas Unwürdigeres, als mit heruntergelassener Hose und in Trippelschritten neues Klopapier holen zu müssen, weil man vergessen hat rechtzeitig nachzufüllen? Zum Glück ist der Supermarkt nur 300 Meter von mir entfernt.

                                  Kommentar

                                  Lädt...
                                  X