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  • So sieht es derzeit in Bayern aus.
    Die Querschwurbler sind eine klitzekleine Minderheit.
    Sie bilden sich nur ein, ganz viele zu sein.
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      #3802
      Experte rechnet mit bis zu 240.000 Neuinfektionen pro Tag
      15.57 Uhr: Im schlimmsten Fall könnte die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen in Deutschland laut Berechnungen von Experten wegen der Omikron-Variante im März bis auf etwa 160.000 bis 240.000 ansteigen. Das berichtete der "Spiegel" am Donnerstag vorab unter Berufung auf Modellrechnungen von Wissenschaftlern, die demnach auch dem Expertenrats der Bundesregierung als Grundlage dienten.
      Den Ergebnissen der Forscher zufolge müsste in diesem Szenario theoretisch mit 8000 Patienten gerechnet werden, die mit einer Corona-Infektion parallel auf einer Intensivstation lägen. Derzeit sind es etwa 4400, also etwa halb so viele. Dem Bericht zufolge handelt es sich dabei aber um das schlechteste Szenario. Sollte sich die Omikron-Welle als "relativ mild" herausstellen, "würden die Krankenhäuser gerade so klarkommen", schrieb das Magazin.

      https://www.focus.de/gesundheit/news..._26124600.html
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        #3803
        Mit diesem Wissen können Sie kontern

        Ihre Großtante will auf den Totimpfstoff warten? Opa will sich nicht boostern lassen? Die Schwester hat Angst vor Langzeitfolgen? Mit acht guten Argumenten lassen sich die gängigsten Sorgen entkräften.

        Während die große Mehrheit der Erwachsenen in Deutschland gegen Corona geimpft ist, lehnt ein kleiner Teil die Immunisierung weiter strikt ab. Die Diskussion übers Impfen findet nicht nur öffentlich, sondern auch in Familien statt – und wird wahrscheinlich auch manches Weihnachtsfest überschatten.Anbei ein kleiner Leitfaden mit Fakten zu den häufigsten Mythen rund um die Coronaimpfung.

        1. »Ich bin jung, ernähre mich gesund und habe ein starkes Immunsystem. Für mich ist Covid deshalb keine Gefahr und die Impfung nutzlos.«


        Wenn jemand seine eigene Fitness und gesunde Lebensführung betont, kann man erst mal gratulieren. Schön, dass sich jemand aktiv mit seiner Gesundheit beschäftigt! Und ein Funken Wahrheit steckt in der Aussage: Für junge, gesunde Menschen ist Covid-19 weniger gefährlich als für alte, vorerkrankte Menschen. Was viele vergessen: Das Immunsystem leidet unter Stress, Alkohol- und Nikotinkonsum sowie Bewegungs- und Schlafmangel. Auch Übergewichtige zählen zu den Risikopatienten und etwa Menschen mit Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

        Die Krankheit ist für keine Altersgruppe ohne Risiken. Eben aus diesem Grund wird die Impfung ja allen ab zwölf Jahren in Deutschland empfohlen.

        Wer sich anschaut, wer derzeit mit einem schweren Covid-19-Verlauf auf der Intensivstation liegt, sieht schnell, dass »jung und gesund« hauptsächlich auf Menschen unter 30 Jahren zutrifft. Ab 30 steigt die Kurve an. Und selbst wenn die Krankheit nicht so schwer verläuft, dass man ins Krankenhaus muss: Zwei Wochen einen sehr schweren Atemwegsinfekt mit Fieber, Gliederschmerzen und Atemnot in häuslicher Isolation auszukurieren, kann ebenfalls schlimm sein.

        In der Altersgruppe 35 bis 59 Jahre sind in Deutschland rund zwei von 1000 Menschen, bei denen eine Coronavirus-Infektion diagnostiziert wurde, im Zusammenhang mit dieser gestorben. Komplizierte Verläufe mit Krankenhausaufenthalten oder Long Covid sind natürlich noch häufiger. An den Langzeitfolgen einer Erkrankung leidet etwa jeder zehnte Infizierte, unabhängig davon, wie schwer der Verlauf war. Keine Gefahr – das sähe anders aus.

        2. »Ich habe Angst, dass die Impfung unfruchtbar macht.«

        Die kurze Antwort: Diese Angst ist verständlich, aber unbegründet. Bei einem Kinderwunsch ist die Impfung sogar besonders empfohlen.

        Eine längere Antwort: Vergleichsweise viele junge Frauen und Männer führen diese Sorge an, wenn es um die Covid-19-Impfung geht. Doch es gibt überhaupt keine Hinweise darauf, dass die Impfungen die Fruchtbarkeit mindern – und bei der extrem hohen Anzahl der Impfungen, die weltweit bereits verabreicht wurden (nämlich insgesamt mehr als 8,8 Milliarden Impfdosen), wäre so etwas längst aufgefallen. Schon in der Zulassungsstudiefür den Impfstoff von Biontech und Pfizergab es gleich viele Schwangerschaften in der Gruppe, die geimpft wurde, und in jener, die ein wirkstofffreies Placebo erhielt.

        Dass Impfgegner darauf beharren, Impfungen würden unfruchtbar machen, ist eine Strategie mit langer Tradition. Dieser Mythos hängt deshalb zahlreichen Impfstoffen an. Nur ein paar Beispiele: Nachdem vor einigen Jahren die Impfung gegen HPV eingeführt wurde, die zunächst Mädchen erhielten – inzwischen auch Jungen – gab es sofort Behauptungen, dies würde die Fruchtbarkeit schädigen. Auch bei der Schweinegrippe-Impfunggab es diese Vorbehalte, ebenso bei der Pockenimpfung. Die Behauptung, dass die Kinderlähmung-Impfungunfruchtbar macht, hat schon Impfkampagnen empfindlich gestört.

        Impfgegner haben schon lange vor der Coronapandemie behauptet, die Wirkverstärker in Totimpfstoffen würden unfruchtbar machen. Vermutlich wird dieser Mythos wieder auftauchen, sobald ein entsprechender Coronaimpfstoff verfügbar ist – um dann all jenen Angst zu machen, die zuvor auf den Totimpfstoff warteten.

        Aber: Bei keinem der genannten Impfstoffe gab oder gibt es Hinweise, dass sie tatsächlich die Fruchtbarkeit schädigen.

        Bekannt ist dagegen, dass Schwangere eine Risikogruppe sind, wenn es um Covid-19 geht. Wer sich wegen eines aktuellen Kinderwunsches um die Fruchtbarkeit sorgt, sollte sich deshalb ganz besonders dringend impfen lassen.

        3. »Mir ist die Impfung in der Schwangerschaft zu riskant.«

        Wenn eine Schwangere die Impfung aus Sorge vor Nebenwirkungen ablehnt, können Sie fragen, ob ihr Folgendes bewusst ist: Sie und ihr ungeborenes Kind zählen zu einer der Risikogruppen bei einer Covid-19-Erkrankung. Die medizinischen Fachgesellschaften, die sich in Deutschland mit Geburtshilfe auseinandersetzen, empfehlen deshalb die Impfung ab dem zweiten Trimenon, ebenso wie die Stiko.

        Leider haben Schwangere, wenn sie an Covid-19 erkranken, ein deutlich höheres Risiko, eine intensivmedizinische Betreuung oder eine Beatmung zu benötigen als Nicht-Schwangere. Rund ein Drittel aller Schwangeren, die sich mit Sars-CoV-2 infizieren, kommen ins Krankenhaus. Es drohen zudem deutlich häufiger Frühgeburten. Und die Babys müssen häufiger sofort intensivmedizinisch behandelt werden. Gleichzeitig zeigen Daten von mehr als 100.000 geimpften Schwangeren, dass die Impfung das Risiko von Schwangerschafts-Komplikationen wie etwa Frühgeburten nicht steigert.

        Hier ist die Empfehlung mehrerer medizinischer Fachgesellschaften zur Impfung von Schwangeren und Stillenden.

        4. »mRNA-Impfstoffe sind mir zu neu und Langzeitfolgen zu wenig erforscht. Ich möchte lieber auf einen Totimpfstoff warten.«


        Zuerst sei gesagt: Hier gibt es Hoffnung! Denn diejenigen, die so argumentieren, sind ja nicht grundsätzlich gegen eine Impfung – lediglich die vergleichsweise neue mRNA-Technologie, auf der die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna beruhen, bereiten ihnen Sorgen. Sie wollen also lieber auf einen Totimpfstoff warten, der ihnen vielleicht von früheren Impfungen, etwa gegen Tetanus, bekannt ist.

        Totimpfstoffe enthalten abgetötete Krankheitserreger oder Bestandteile, die sich nicht mehr vermehren. Das Abwehrsystem erkennt diese und bildet Antikörper, ohne dass die Krankheit ausbricht. Um eine ausreichende Immunantwort zu erzielen, werden ihnen oft Wirkverstärker beigefügt, sogenannte Adjuvantien. Diese dienten übrigens vor der Pandemie häufig als Argumente für Impfskeptiker, da ihnen eine schlechte Verträglichkeit und Nebenwirkungen nachgesagt wurden.

        Dass jemand lieber auf etwas Vertrautes zurückgreifen möchte, ist durchaus nachvollziehbar, doch in der derzeitigen Situation sehr riskant.

        Nehmen wir als Beispiel Joshua Kimmich, den Profi-Fußballspieler, der in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen gesorgt hat, weil er sich zunächst nicht impfen lassen wollte. Auch er sagte, er wolle lieber auf die Zulassung eines Totimpfstoffs warten. Doch in der Zwischenzeit ist ihm passiert, was vielen Ungeimpften geschah oder in den kommenden Wochen droht: Er infizierte sich mit dem Coronavirus. Kimmichs Lunge zeigt noch immer Folgen der Infektion, wann er wieder voll trainieren kann, ist unklar. Durch die Erkrankung änderte er seine Meinung. Inzwischen hat Kimmich erklärt, sich doch mit einem mRNA-Impfstoff impfen zu wollen.







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          #3804
          Teil 2


          Der Fall des Bayern-Stars zeigt das Hauptproblem der Totimpfstoffe: Ihre Entwicklung dauert deutlich länger als die der mRNA-Impfstoffe. In Europa ist bisher noch kein Totimpfstoff zugelassen, auch wenn in anderen Teilen der Welt bereits mit in China oder Indien hergestellten Vakzinen geimpft wird. Die französisch-österreichische Firma Valneva arbeitet derzeit an einer Zulassung für die EU, für den Proteinimpfstoff der US-Firma Novavax hat die Europäische Arzneimittelbehörde (Ema) bereits eine Zulassung empfohlen.

          Doch bis die Impfstoffe in Deutschland eingesetzt werden können, könnte es noch dauern. Bis dahin setzen sich Ungeimpfte einem sehr hohen Risiko aus, sich mit dem Coronavirus zu infizieren – und schwer an Covid-19 zu erkranken oder noch Monate später an Langzeitfolgen des Virus zu leiden.

          Doch warum sind die Wartenden überhaupt so skeptisch, was mRNA-Impfstoffe angeht? Viele verweisen auf fehlende Langzeitstudien aufgrund der neuen Technologie. Es stimmt, dass diese Impfstoffe nicht jahrzehntelang erprobt sind. Doch sind sie mittlerweile rund eineinhalb Jahre erforscht und zwar so gut wie kaum ein Impfstoff je zuvor. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Zulassungsstudien sind bisher keine Nebenwirkungen bekannt, die erst ein Jahr nach der Impfung aufgetreten sind.


          Das heißt nicht, dass Impfungen keine schweren Nebenwirkungen hervorrufen können. Aber wenn sie auftreten, kommen sie nicht plötzlich Jahre nach der Impfung. Die meisten Beschwerden treten Stunden oder Tage nach der Impfung auf. Dass es bei den mRNA-Impfstoffen Nebenwirkungen gibt, die bislang unerkannt geblieben sind, ist nahezu auszuschließen. Denn inzwischen wurden mehrere Hundert Millionen Menschen weltweit mit den Mitteln von Moderna oder Biontech/Pfizer geimpft. Bei dieser Größenordnung wäre auch eine noch so seltene Nebenwirkung bereits aufgefallen. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) listet alle gemeldeten Nebenwirkungen in seinen Sicherheitsberichten. Auf der PEI-Website kann man außerdem unter Angabe des Impfstoffs melden, welche Reaktionen nach der Impfung aufgetreten sind.

          Ein weiteres Argument gegen die Angst vor Langzeitschäden durch mRNA-Impfstoffe: Die mRNA der Impfstoffe wird nach kurzer Zeit im Körper abgebaut und kann somit auch keinen langfristigen Schaden anrichten.

          5. »mRNA-Impfstoffe verändern das Erbgut.«


          RNA klingt ja fast so wie DNA! Das heißt aber nicht, dass die mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna die Fähigkeit besitzen, das menschliche Erbgut zu verändern. Vielmehr ahmen sie ein Prinzip nach, das im menschlichen Körper bereits vorkommt: mRNA steht für »Messenger-RNA« oder deutsch »Boten-Ribonukleinsäure«. Sie wird im Zellkern gebildet und enthält den Bauplan für Proteine, welche die Zellen mit ihrer Hilfe produzieren können.

          Die mRNA, die in den Impfstoffen steckt, wird künstlich im Labor hergestellt. Sie hat den Auftrag, den Bauplan für das Spikeprotein zu übermitteln, mit dem das Coronavirus an menschliche Wirtszellen andockt und diese infiziert. Durch die Impfung wird diese Bauanleitung dann in die Zellen eingeschleust, jedoch nicht in den Zellkern, wo sich unser Erbgut (die DNA) befindet. Das könnten sie ohnehin nicht umschreiben oder beeinflussen, denn dazu fehlen die entsprechenden Proteine (und nein, die Impfstoffe beinhalten auch keine Mikrochips von Bill Gates!).

          Die Körperzellen lesen den Bauplan der mRNA ab, bilden das Spikeprotein und transportieren es an die Zelloberfläche. Dadurch wird das Immunsystem aktiviert und bildet Antikörper gegen die Spikeproteine. Diese Aktivierung spürt der Geimpfte meist durch die bekannten Impfreaktionen, also Kopfschmerzen, Schmerzen an der Einstichstelle, Fieber oder Müdigkeit. Die mRNA wird anschließend vom Körper wieder komplett abgebaut.


          mRNA-Impfstoffe sind zwar neu auf dem Markt – aber nicht neu in der Forschung. Bisher fehlten Forschungsgelder, um die Technologie weiter voranzubringen. Mit der Coronapandemie gab es diese Investitionen und den Bedarf, zügig einen Impfstoff zu entwickeln, der in großen Mengen hergestellt werden kann. Die Forschungen konnten vorangetrieben werden.

          Die Zulassungen kamen bei den Coronaimpfstoffen außerdem sehr viel früher als bei anderen Impfstoffen, da die Zulassungsverfahren beschleunigt wurden. Normalerweise werden erst alle Daten gesammelt und nach Abschluss der Forschungen bei den Behörden eingereicht. Bei den Coronaimpfstoffstudien wurden die Zwischenergebnisse bereits eingereicht, während die Studien noch andauerten, so konnten die Zulassungsbehörden schneller prüfen – es wurden also lediglich bürokratische Hürden abgebaut, was nichts mit der Sorgfalt der Studien zu tun hatte.

          6. »Boostern lassen möchte ich mich nicht. Das ist doch wieder nur Geldmacherei der Pharmafirmen. Außerdem bringt die Impfung eh nichts gegen Mutanten.«


          Die Wirkung der Impfstoffe lässt im Laufe der Zeit nach. Das ist bei vielen Impfungen so. Hätte eine der derzeit stark konkurrierenden Pharmafirmen einen Impfstoff entwickelt, der nach zweimaliger Impfung ein Leben lang schützt, wäre dieser vermutlich mit Abstand der Bestseller.

          Doch leider haben Studien gezeigt, dass es die aufgebaute körpereigene Immunabwehr einige Monate nach der zweiten Impfung nicht mehr ganz so gut schafft, Viren zu bekämpfen, weil die Konzentration der Antikörper absinkt. Eine Boosterimpfung frischt den Schutz wieder auf, bringt also das Immunsystem dazu, wieder mehr Antikörper zu bilden, die das Coronavirus abwehren können. Vor allem für ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen, die ein hohes Risiko haben, schwer an Covid-19 zu erkranken, ist die dritte Impfung daher sehr wichtig, um gut geschützt zu bleiben.

          Für alle anderen ist die Boosterimpfung ebenfalls wichtig, da sie dazu beitragen kann, die Pandemie insgesamt einzudämmen. Denn wer geboostert ist, hat ein geringeres Risiko, sich mit Corona anzustecken und das Virus weiterzugeben. Vor allem schützt die Drittimpfung noch einmal deutlich vor schweren Covid-19-Verläufen.

          Hinzu kommt, dass die Omikron-Variante den Immunschutz von Geimpften und Genesenen wohl teilweise umgehen kann. Damit ist an der Behauptung, dass die Impfungen gegen Omikron nicht wirken, etwas dran.

          Aber auch nur etwas: Denn im Labor hat sich gezeigt, dass eine Drittimpfung den Schutz gegen die Mutante gegenüber der Zweifachimpfung deutlich verbessert. Eine absolute Sicherheit gibt es aber auch mit Booster nicht.

          Im kommenden Jahr könnten die Pharmafirmen daher einen speziellen Impfstoff gegen Coronavarianten, wie etwa Omikron, entwickeln. Dann bräuchten wir wohl auch noch diese Spritze.

          Wie lange der Schutz durch die Drittimpfung hält, weiß man noch nicht. Es könnte also sein, dass die Konzentration der Antikörper im Blut auch einige Monate nach dem Booster wieder nachlässt. Dann brauchen wir möglicherweise noch eine vierte oder sogar eine fünfte Spritze. Vielleicht ist es auch wie bei der Grippe, und wir müssen jedes Jahr unseren Coronaschutz erneuern.

          7. »Das Impfen bringt doch gar nichts: Es gibt immer mehr Durchbruchinfektionen und auch Geimpfte können das Virus weitergeben.«


          An dieser Stelle können Sie antworten: Du hast mit dem zweiten Teil deiner Aussage zwar recht, das heißt aber nicht, dass Impfen nichts bringt. Denn die beiden mRNA-Impfstoffe und das Präparat von AstraZeneca schützen, laut Daten zu den Varianten Alpha und Delta, zu 75 Prozent vor einem symptomatischen Verlauf und zu mehr als 90 Prozent vor einem schweren Verlauf mit Krankenhausbehandlung. Der Janssen-Impfstoff von Johnson & Johnson, der nur einmal gespritzt wird, verhindert eine schwere, durch die Delta-Variante verursachte Erkrankung, die eine Behandlung im Krankenhaus erfordert, zu etwa 70 Prozent. Die Stiko empfiehlt daher eine Auffrischimpfung mit einem der beiden mRNA-Präparate bereits vier Wochen nach der Impfung.

          Das RKI liefert eine Beispielrechnung, was die 90-prozentige Schutzfunktion bedeutet: »Man stelle sich vor, in einer Gegend mit vielen aktiven Covid-19-Fällen treten etwa 20 Fälle je 1000 Personen auf. Würde in dieser Gegend dann ein Teil der Bevölkerung geimpft werden, würden also 20 von 1000 ungeimpften Personen an Covid-19 erkranken, aber nur etwa 2 von 1000 geimpften Personen. Wenn eine mit einem Covid-19-Impfstoff geimpfte Person mit dem Erreger in Kontakt kommt, wird sie also mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht schwer erkranken.«

          Diesen Effekt zeigen auch die Zahlen auf den Intensivstationen: Dort liegen deutlich mehr Ungeimpfte als Geimpfte, egal welche Altersklasse man betrachtet.

          Obwohl die Schutzfunktion der Impfstoffe gegen die Omikronvariante, nach allem was bislang bekannt ist, geringer ausfällt, schützen die Impfstoffe nach aktueller Datenlage noch immer zu etwa 75 Prozent vor einem schweren Verlauf – und das ist viel im Vergleich zum komplett fehlenden Schutz der Ungeimpften.

          Trotzdem stimmt es, dass die Zahl der Durchbruchinfektionen in der vierten Welle zugenommen hat. Das haben Experten erwartet, denn keiner der Impfstoffe schützt – wie erwähnt – zu 100 Prozent vor einer Infektion oder schwerem Verlauf. Ein kleiner Teil der Geimpften erkrankt trotzdem. Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto größer wird daher auch die absolute Zahl der Durchbruchinfektionen. Warum der Anteil der geimpften Menschen im Krankenhaus bei einer sehr hohen Impfquote sogar größer sein kann als der Anteil der Ungeimpften und auch das nicht bedeutet, dass die Impfung nicht wirkt, erklärt das RKI in diesem Schaubild.

          Zudem ist bekannt, dass die Schutzfunktion der Impfstoffe nachlässt, und zwar (siehe vorherige Frage) bereits wenige Monate nach der vollständigen Impfung. Deswegen sind die Boosterimpfungen jetzt so wichtig, vor allem für Menschen im höheren Alter oder mit einer Immunschwäche, denn der Impfschutz ist bei jüngeren Menschen ausgeprägter als im höheren Alter – unabhängig von Impfstofftyp und Virusvariante. Das ist einer der Gründe, warum vor allem ältere Menschen Impfdurchbrüche haben.

          Es stimmt auch, dass geimpfte Infizierte das Virus weitergeben können. Allerdings scheiden diese Personen das Virus im Mittel kürzer aus als ungeimpfte Infizierte, was vermutlich auch die Übertragbarkeit verringern könnte. »In welchem Maß die Impfung die Übertragung des Virus reduziert, kann derzeit nicht genau quantifiziert werden«, schreibt das RKI.





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            #3805
            Teil 3


            8. »Testen ist völlig überflüssig, vor allem bei Geimpften. Ich sehe das auch nicht mehr ein.«


            Antigen-Schnelltests können zwar keine absolute Sicherheit bringen, nicht mit Sars-CoV-2 infiziert zu sein. Aber sie sind ein wichtiger Baustein von vielen, um das Risiko so klein wie möglich zu halten. Je nach Virusmenge und Zeitpunkt der Untersuchung schlagen die Tests unterschiedlich gut an – bei Ungeimpften wie Geimpften. Haben Betroffene beispielsweise kurz nach der Infektion noch keine Symptome, sind auch die Schnelltests häufiger falsch negativ, sie zeigen also bei Infizierten an, alles sei gut. Hat jemand mit einer Coronainfektion hingegen eine sehr hohe Virusmenge im Nasen- und Rachenraum, zeigen Schnelltests am zuverlässigsten ein positives Ergebnis.

            Zudem haben nicht alle Schnelltests dieselbe Genauigkeit. Das zeigt eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung zu 122 Schnelltests, die in Deutschland auf dem Markt sind oder waren. Sie liefert Anwendern eine Datengrundlage, wenn sie herausfinden wollen, wie gut ihr Test ist, denn sie listet auf, wie zuverlässig diese Tests bei sehr hoher, hoher oder moderater Viruslast eine Infektion erkennen.

            Eine umfassende Übersicht zur Qualität sämtlicher Schnelltests, die in Deutschland auf dem Markt sind, gibt es aktuell nicht. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) pflegt eine Liste von Antigen-Selbsttests mit CE-Kennzeichen, für die die Hersteller einen Antrag gestellt haben, in die Liste aufgenommen zu werden. Darin findet sich auch eine Spalte, ob das Paul-Ehrlich-Institut den jeweiligen Test evaluiert hat.

            Ob Antigenschnelltests bei Geimpften oder Ungeimpften unterschiedlich zuverlässig sind, ist noch nicht abschließend geklärt. »Wir sehen in der Klinik keinen Unterschied«, sagte Manuel Krone, Arbeitsgruppenleiter am Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Universität Würzburg dem SPIEGEL. »Unseren Daten zufolge sind Schnelltests bei Geimpften genauso zuverlässig wie bei Ungeimpften.«

            Charité-Virologe Christian Drosten hingegen schätzt die Lage etwas anders ein: »Es sieht so aus, als ob Infektionen bei Geimpften gerade in den ersten Tagen der Infektion nicht so gut durch den Antigen-Schnelltest nachzuweisen sind«, sagte Drosten auf Nachfrage des SPIEGEL. Das sei aber allein eine erste Einschätzung. Hier seien noch weitere Untersuchungen notwendig, weil die derzeitige Studienlage noch nicht ausreiche. Drosten ist daher der Meinung, dass der Einsatz von Antigentests bei Geimpften nur dann ratsam ist, wenn die Person Symptome hat.

            Bekannt ist allerdings, dass Geimpfte mit einem Impfdurchbruch in der Spitze eine ebenso hohe Viruslast erreichen können wie Ungeimpfte, die mit Corona infiziert sind. Bei den Geimpften nimmt die Virusmenge aber schneller wieder ab. »Testet man zwei, drei Tage nach dieser Spitze, kann der Schnelltest des Geimpften schon wieder negativ sein, der des Ungeimpften noch nicht«, sagt Krone.

            Wer sich nach einem negativen Testergebnis in Sicherheit wiegt, nicht mit Sars-CoV-2 infiziert zu sein und niemanden anstecken zu können, liegt daher falsch. Ein Restrisiko bleibt. Und das lässt sich weiter reduzieren mit Hygienemaßnahmen, lüften, Maske tragen und Abstand halten. Auch wenn Letzteres schwerfällt – besonders an Weihnachten.


            https://www.spiegel.de/gesundheit/co...b-4f9122585b16
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              #3806
              Interessant, wie die pro-Impfungsidiotologen um die Tatsache herumlavieren, dass die aktuell zugelassenen "Impfungen" ein totaler Reinfall sind, weil sie nicht mal ansatzweise das halten, was diese verblödeten pro-Impfungseinpeitscher versprochen hatten.
              Bald wird auch den dümmsten gehirngewaschenen Geimpften klar werden, dass sie von einer Impfpflicht genauso betroffen sein werden wie die Ungeimpften: nämlich dann, wenn sie sich wegen schlechter Verträglichkeit nicht ein viertes, fünftes oder sechstes Mal boostern lassen wollen......wohl bekomms.
              Jedesmal Milliarden Lipidnanopartikel, die mit Polyethylenglykol versetzt sind, ins Blut zu flößen, ist sicher ganz harmlos......
              Das ist aber nur die weniger gefährliche Substanz - verglichen mit den mRNA-Partikeln, welche unsere Körperzellen zur Eigenproduktion des Spike-Proteins zwingen (welches toxisch ist) um die eigene Immunabwehr dazu zu stimulieren, diese Zellen anzugreifen und zu vernichten!?!?
              ​​​​​​
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                #3807
                Schwere Covid-Verläufe:
                Raucher sind besonders gefährdet


                Anfangs schienen Raucher sogar regelrecht geschützt vor dem Coronavirus zu sein. Doch nun zeigen bessere Studien: Rauchen ist schlecht für die Gesundheit – auch bei Covid-19.

                Raucher haben laut Studien ein höheres Risiko für schwere Verläufe von Covid-19. Das bestätigen weitere Analysen, die britische Forscherinnen und Forscher in der Fachzeitschrift »Thorax« vorstellten.

                Demnach ist der Anteil der Infizierten, die wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden oder sogar sterben, bei Rauchern merklich höher als bei Nichtrauchern. Die Wahrscheinlichkeit, wegen Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert zu werden, könnte den Ergebnissen zufolge bei Menschen, die aktuell Raucher sind, fast doppelt so groß sein wie bei lebenslangen Nichtrauchern.

                »Unsere Ergebnisse legen sehr stark nahe, dass Rauchen mit dem Risiko einer schweren Covid-Erkrankung zusammenhängt, genauso wie Rauchen das Risiko für Herzkrankheiten, verschiedene Arten von Krebs und andere Krankheiten beeinflusst«, sagte die leitende Forscherin Ashley Clift von der University of Oxford der Nachrichtenagentur PA zufolge.

                Für ihre Analyse werteten die britischen Forscherinnen und Forscher mit zwei verschiedenen Methoden Daten und Befragungen aus der Medizindatenbank UK Biobank sowie Daten von Public Health England aus. Außerdem bezogen sie andere Gesundheitswerte beziehungsweise Totenscheine mit ein. Insgesamt flossen Daten zu rund 280 000 Personen in die Untersuchung ein. Um Störfaktoren auszuschließen, haben Clift und ihr Team ein statistisches Verfahren angewendet, bei dem Personen nicht anhand des Faktors Raucher/Nichtraucher in Vergleichsgruppen eingeteilt werden, sondern auf genetischer Basis – in diesem Fall etwa anhand ihrer genetisch bestimmten Neigung zu starkem Rauchen.


                https://www.spektrum.de/news/schwere...ehrdet/1930981
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                  #3808
                  Noch nicht gechipt ...


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                    #3809
                    Zitat von Rosa Rugosa Beitrag anzeigen
                    Schwere Covid-Verläufe:
                    Raucher sind besonders gefährdet


                    Anfangs schienen Raucher sogar regelrecht geschützt vor dem Coronavirus zu sein. Doch nun zeigen bessere Studien: Rauchen ist schlecht für die Gesundheit – auch bei Covid-19.

                    Raucher haben laut Studien ein höheres Risiko für schwere Verläufe von Covid-19. Das bestätigen weitere Analysen, die britische Forscherinnen und Forscher in der Fachzeitschrift »Thorax« vorstellten.

                    Demnach ist der Anteil der Infizierten, die wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden oder sogar sterben, bei Rauchern merklich höher als bei Nichtrauchern. Die Wahrscheinlichkeit, wegen Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert zu werden, könnte den Ergebnissen zufolge bei Menschen, die aktuell Raucher sind, fast doppelt so groß sein wie bei lebenslangen Nichtrauchern.

                    »Unsere Ergebnisse legen sehr stark nahe, dass Rauchen mit dem Risiko einer schweren Covid-Erkrankung zusammenhängt, genauso wie Rauchen das Risiko für Herzkrankheiten, verschiedene Arten von Krebs und andere Krankheiten beeinflusst«, sagte die leitende Forscherin Ashley Clift von der University of Oxford der Nachrichtenagentur PA zufolge.

                    Für ihre Analyse werteten die britischen Forscherinnen und Forscher mit zwei verschiedenen Methoden Daten und Befragungen aus der Medizindatenbank UK Biobank sowie Daten von Public Health England aus. Außerdem bezogen sie andere Gesundheitswerte beziehungsweise Totenscheine mit ein. Insgesamt flossen Daten zu rund 280 000 Personen in die Untersuchung ein. Um Störfaktoren auszuschließen, haben Clift und ihr Team ein statistisches Verfahren angewendet, bei dem Personen nicht anhand des Faktors Raucher/Nichtraucher in Vergleichsgruppen eingeteilt werden, sondern auf genetischer Basis – in diesem Fall etwa anhand ihrer genetisch bestimmten Neigung zu starkem Rauchen.


                    https://www.spektrum.de/news/schwere...ehrdet/1930981
                    die Copy-paste von Impflobbyinfluenzerin RR steigern sich von blöd zu saublöd, unser Hund macht diese Ausscheidungen nur drei Mal am Tag

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                    • elfevonbergen
                      elfevonbergen kommentierte
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                      zumindest sollte man nicht copy und pasten wenn der Post 10 cm darüber liegt
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                    #3810
                    Das Ende der Welt in Deutschland, währenddessen in Portugal:
                    Wie die portugiesische Gesundheitsbehörde am Samstag mitteilte, wurden 61,5 Prozent der am Mittwoch verzeichneten Infektionsfälle auf Omikron zurückgeführt. Die Zahl der Todesfälle und der Einweisungen auf Intensivstationen sei aber weiter „stabil“ geblieben.
                    An einem Glas Honig arbeiten 22.700 Bienen.
                    Zum Vergleich:
                    In der unterfränkischen Stadt Kitzingen leben rund 22.700 Menschen, denen es aber in ihrer fast 1.300-jährigen Stadtgeschichte meines Wissens noch nie gelang, gemeinsam ein Glas Honig herzustellen.

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                      #3811
                      Corona und das Raucherparadox: weniger Infektionen, aber schlimmere Folgen?
                      • Schützt Rauchen vor Infektionen mit dem Coronavirus oder erhöht es vielmehr das Risiko für schwere Verläufe?
                      • Darüber wird seit Beginn der Pandemie immer wieder gestritten.
                      • Tatsächlich könnte beides richtig sein, wie neue Studien zeigen.

                      Rauchen gilt als Risikofaktor für schwere Verläufe von Covid-19. Aber es gibt auch Untersuchungen, die zeigen, dass Raucher und Raucherinnen sich womöglich seltener infizieren. Neue Studien lösen den scheinbaren Widerspruch auf.

                      Schon zu Beginn der Pandemie sorgte eine verblüffende Publikation für Aufsehen: So hatten französische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen gezeigt, dass der Anteil an Rauchern und Raucherinnen unter an Covid-19-Erkrankten geringer war als in der Bevölkerung. In einer untersuchten Gruppe an Covid-19 Erkrankter waren nur 4 Prozent Raucher oder Raucherinnen gewesen, im Vergleich zu etwa 25 Prozent in einer Gruppe ähnlichen Alters in der Allgemeinbevölkerung.

                      Auch eine Theorie lieferten die französischen Forschenden mit: So sei es möglich, dass Nikotin die Ausbildung von ACE2-Rezeptoren auf der Zelloberfläche hemmt. An diese dockt das Coronavirus mit seinem Spike-Protein an, um in Zellen der Atemwege einzudringen. Nikotin, so die Idee, könnte also vor Infektionen schützen. Als Aufforderung zum Rauchen wollten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ihre Untersuchung aber nicht verstanden wissen. Sie wiesen auf die vielen Todesfälle infolge von Rauchen hin und außerdem darauf, dass Raucher und Raucherinnen wahrscheinlich schwerer erkranken, sobald sie sich doch mit dem Coronavirus infizieren.
                      Risiko, zu versterben, zwei- bis sechsmal so hoch


                      Das hat sich inzwischen in mehreren Studien bestätigt. So kam etwa eine Publikation vom Januar dieses Jahres im Wissenschaftsmagazin „Jama“ zu dem Schluss, dass Raucher und Raucherinnen, die zehn bis 30 Jahre lang eine Schachtel Zigaretten pro Tag rauchten, ein 1,4- bis zweifach höheres Risiko hatten, wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt werden zu müssen. Wer stark rauchte, hatte außerdem ein fast doppelt so hohes Risiko, an einer Corona-Infektion zu sterben, wie Nichtraucher und Nichtraucherinnen.

                      Auch eine aktuelle, groß angelegte britische Studiekommt zu solchen Ergebnissen. Im Vergleich zu Personen, die nicht rauchten, hatten Raucher und Raucherinnen darin ein fast doppelt so hohes Risiko, wegen eine Coronavirus-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert zu werden. Ihr Risiko, an einer Covid-19-Erkrankung zu versterben, war zwei- bis sechsmal so hoch, je nachdem, wie viele Zigaretten pro Tag sie rauchten.

                      Untersuchungen, die von einem schützenden Effekt des Rauchens ausgingen, gerieten hingegen in die Kritik. Das „British Medical Journal“ legte sogar Verbindungen zwischen einigen an solchen Studien Beteiligten und der Tabak- und E-Zigaretten-Industrie offen. Ganz ausräumen ließ sich der Verdacht jedoch nicht, so waren der Pariser Veröffentlichung etliche weitere Studien gefolgt, die ebenfalls ergaben, dass sich Raucher und Raucherinnen seltener anstecken.
                      Das Raucherparadox


                      Auch in Deutschland wurde dieser Effekt beobachtet. So hatte ein Team um den Bonner Virologen Hendrik Streeck zu Beginn der Pandemie einen Corona-Ausbruch auf einer Karnevalssitzung im rheinischen Heinsberg untersucht. Als die Forschenden vor Kurzem eine erneute Auswertung der Daten vornahmen, stellten sie fest: Auch dort hatten sich Rauchende offenbar weniger oft infiziert als die anderen Gäste der Sitzung. Die Ursache sei unklar, hatte Streeck gesagt, aber zwei mögliche Gründe genannt: Da der Rachen bei Rauchenden gereizt sei, gebe es dort mehr Immunaktivität. Das könne es dem Virus schwerer machen, sich festzusetzen. Eine weitere Erklärung sei, dass das häufige Rauchen vor der Tür im Freien die Expositionshäufigkeit verringert. Auch Streeck betonte, dass Raucher und Raucherinnen wenn, dann aber schwerer erkranken.

                      Aufgrund der scheinbar widersprüchlichen Studienlage sprach die Wissenschaft bereits vom „Raucherparadox“ in Bezug auf Covid-19. Allerdings ist beides möglich: dass sich Rauchende etwas seltener infizieren, im Fall einer Infektion aber schwerer erkranken. Klar ist in jedem Fall, dass die gesundheitlichen Nachteile durch das Rauchen so stark sind, dass niemand ernsthaft empfehlen würde, zum Schutz vor Corona zu rauchen.


                      https://www.rnd.de/gesundheit/schuet...3ER262QWQ.html
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                        #3812
                        Kein Grund zur Panik .....und auch keiner für eine Impfung.

                        Keine Panik, auf Teneriffa ist das Complejo Hospitalario Universitario de Canarias zu 82% ausgelastet und das Complejo Hospitalario Universitario Nuestra Señora de Candelaria zu 77%. Das ist Normalbetrieb, also kein Grund zur Sorge.

                        Auf den Kanaren gesamt sind 878 Betten auf der Normalstation frei und 144 Intensivbetten.

                        Belegung aktuell auf der Normalstation 242 mit COVID und auf Intensiv liegen 63 mit Covid.


                        Mit 2,2 Millionen Einwohnern zuzüglich Touristen sind das sehr beruhigende Zahlen. Nehmen wir nur 2,2 Mio dann zeigt sich, 0.011% sind im Krankenhaus gelandet und 0,0028636 % müssen auf der Intensivstation behandelt werden.

                        Die Zahlen habe ich aus folgender Quelle:
                        https://cvcanarias.com/hospitales#doc
                        Du kannst es nie allen Recht machen. Selbst wenn du über’s Wasser laufen kannst, kommt sicher einer und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist

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                        • Rosa Rugosa
                          Rosa Rugosa kommentierte
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                          Dann gibt es ja auch keinen Grund, sich zuhause einzusperren.😅

                        • Nespresso
                          Nespresso kommentierte
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                          Wer sperrt sich denn ein?

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                        #3813
                        Intensivpfleger: "Wir kämpfen für die Patienten, auch wenn sie Impfgegner sind"

                        An der Belastungsgrenze


                        Intensivpfleger: "Wir kämpfen für diese Patienten, auch wenn sie Impfgegner sind"

                        Heute, 25.12.2021 | 17:15

                        Die vierte Corona-Welle hat die Intensivstationen hart getroffen. Viele Pflegekräfte verlassen ihren Beruf. Denen die bleiben, fehlt die Perspektive. Wie halten sie durch? Drei Mitarbeitende der Corona-Station der Uniklinik Göttingen geben persönliche Einblicke.

                        Wenn ein Patient stirbt, setzt sich Lenard Bornemann zu ihm und hält ihm ein letztes Mal die Hand. Egal wie stressig es gerade ist - niemand der Corona-Patienten soll alleine sterben. Besucher sind im Corona-Bereich der Intensivstation verboten. Wenn es vorbei ist, geht der 24-Jährige gewöhnlich vor die Tür und raucht eine Zigarette. "Es ist auch schon mal vorgekommen, dass Ärztinnen und Pfleger zusammen geweint haben", sagt er. Seit drei Jahren arbeitet er auf der Intensivstation der Universitätsmedizin Göttingen.

                        Eigentlich möge er seinen Beruf immer noch gerne. Doch seit dem Beginn der Corona-Pandemie gebe es immer weniger Erfolgserlebnisse. Und zu viele Tote. «Man gibt alles, versucht alles und egal, was man sich vornimmt, es bringt meistens nichts. Ich möchte, dass das aufhört», sagt Bornemann.

                        "Man müsste eigentlich viel mehr Erholungspausen haben"

                        Auf der Intensivstation in Göttingen waren Mitte Dezember 16 der insgesamt 22 Intensivbetten von Corona-Patienten belegt. Vier von ihnen seien nicht mehr infektiös. Nach Angaben eines Sprechers können sich die Belegungszahlen täglich ändern. Laut Personalschlüssel betreut eine Pflegekraft normalerweise 1,5 Patienten.

                        Aufgrund des erheblichen Personalmangels sei das oft nicht möglich, sagt die stellvertretende Leiterin der Station, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. Aktuell komme es häufiger vor, dass man sich um mindestens zwei Corona-Patienten kümmere. "Man müsste eigentlich viel mehr Erholungspausen haben und dürfte nicht zu viele Patienten in einer Schicht betreuen", sagt die 39-Jährige.

                        Wer an die Herz-Lungen-Maschine muss, leidet häufig an massiven Folgeschäden


                        Die Behandlung der schwerkranken Menschen mit Covid ist besonders aufwendig. Beatmung, Kreislauf und Blutdruck müssen engmaschig überwacht werden. Sie benötigen Medikamente zur Symptomlinderung, zur Fiebersenkung, zur Kreislaufstabilisierung, zur Schmerzlinderung, gegen Blutgerinnung oder zur Entspannung der Muskeln.

                        Für Intubierte und Ecmo-Patienten, die durch eine externe Herz-Lungen-Maschine beatmet werden, liege die Sterblichkeitsrate in Göttingen bei etwa 50 Prozent, sagt die 39-jährige Pflegerin. Wer einen schweren Verlauf überlebt, muss oft viele Dinge wieder neu erlernen und leidet häufig an massiven Folgeschäden. "Viele dieser Patienten haben den Großteil ihres Lebens vermutlich hinter sich", schätzt Bornemann.

                        "Fassungslos, verzweifelt und manchmal auch wütend"


                        Etwa 90 Prozent der Covid-Patienten, die derzeit auf der Intensivstation um ihr Leben kämpfen, sind nach Angaben der Uniklinik ungeimpft.

                        Bettina Scharff (53), Kollegin von Bornemann und seit 30 Jahren Intensivpflegerin, macht das "fassungslos, verzweifelt und manchmal auch wütend". Als die Impfung da war und in diesen Sommer zum ersten Mal kein Corona-Patient auf ihrer Station lag, habe sie Glückstränen geweint. Jetzt sei die Situation so dramatisch wie nie zuvor. Sie wisse nicht mehr, worauf sie ihre Hoffnung noch bauen sollte.

                        Gelegentlich gebe es ungeimpfte Patienten, die sich gegen ihre Therapie wehrten und die Erkrankung herunterspielten, sie als Schnupfen abtäten, erzählt Scharff. Sie sei froh, dass sie mit diesen Patienten keine Unterhaltung führen müsse. Wie fast alle Corona-Patienten seien sie bereits intubiert, wenn sie auf der Intensivstation ankommen und könnten deswegen nicht mehr sprechen.

                        Wir kämpfen für diese Patienten, auch wenn sie Impfgegner sind"


                        Bornemann fällt es zunehmend schwer, für diese Menschen Mitgefühl aufzubringen. Weil er Angst hat, dass dieses Gefühl Überhand gewinnt, möchte er mittlerweile nicht mehr wissen, ob ein Patient geimpft ist oder nicht. "Wir kämpfen natürlich für diese Patienten, auch wenn die Impfgegner sind. Das ist mein Job, ich möchte, dass dieser Mensch überlebt", sagt der Gesundheits- und Krankenpfleger. Und doch würde es das Leben von ihm und seinen Kolleginnen sehr viel einfacher machen, wenn sich auch die Unschlüssigen impfen ließen.

                        Frust, Müdigkeit und Erschöpfung veranlassen derzeit viele Pflegekräfte dazu, ihren Job zu verlassen. Eine Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts hat ergeben, dass bundesweit 72 Prozent der befragten Krankenhäuser weniger Intensivpflegepersonal zur Verfügung haben als noch Ende 2020. Laut der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) stehen deswegen in der vierten Corona-Welle 3000 Beatmungsbetten weniger zur Verfügung als vor einem Jahr. In Niedersachsen ist die personelle Situation nach Angaben eines Sprechers der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft in nahezu allen Kliniken sehr angespannt. Auch an der Universitätsmedizin Göttingen verlassen in diesem Winter mehrere Fachkräfte die Intensivstation.

                        "Ich mache das, weil das mein Beruf ist"


                        Warum sie trotz allem noch da sind, können Scharff, Bornemann und ihre 39-jährige Kollegin nur schwer beantworten. Die Unterstützung im Team und das persönliche Umfeld helfen dabei, nicht den Mut zu verlieren, sagen alle drei. Für Entspannung sorge zum Beispiel der lange Spaziergang mit dem Hund oder das Ausgehen mit Freunden.

                        Damit sie wieder mehr Freude an ihrem Beruf haben, fordern sie bessere Arbeitsbedingungen, mehr Personal und mehr Lohn. Für Bornemann ist klar: "Ich bin keine Ordensschwester, die irgendeinem Glauben folgt und aus Nächstenliebe arbeitet. Ich mache das, weil das mein Beruf ist, und ich möchte, dass dieser Beruf vernünftig bezahlt wird."

                        https://m.focus.de/gesundheit/corona..._30398679.html
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                        #3814
                        Holetschek schlägt Malus-Regelung für Ungeimpfte vor

                        Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek schlägt vor, bei einem Verstoß gegen die geplante allgemeine Impfpflicht nicht nur Bußgelder zu verhängen, sondern auch finanzielle Nachteile bei der Krankenversicherung zu erwägen. "Wir sollten zusätzlich auch prüfen, ob Malus-Regelungen im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung möglich und sinnvoll wären", sagte der CSU-Politiker dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Denn das Risiko für Ungeimpfte, an Corona schwer zu erkranken, ist deutlich erhöht."

                        Konkrete Vorschläge machte Holetschek nicht. Eine bereits diskutierte Möglichkeit wäre ein höherer Krankenkassenbeitrag für Ungeimpfte. Denkbar ist ebenso die Beteiligung an den Behandlungskosten oder die Streichung des Krankengeldes; diese Möglichkeiten sind schon bei Folgebehandlungen aufgrund von Komplikationen bei Schönheitsoperationen, Tattoos oder Piercings gesetzlich geregelt.

                        Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zeigte sich in der Welt am Sonntag davon überzeugt, dass eine Impfpflicht "die Spaltung der Gesellschaft eher überwinden als vertiefen“ würde. Zum einen würden damit Vorurteile überwunden: "Viele Menschen würden feststellen, dass es nicht so schlimm ist, sich impfen zu lassen, sondern im Gegenteil sogar schützt und Freiheit gibt.“ Zum anderen könne eine Impfpflicht einigen helfen, "ihr Gesicht zu wahren".

                        ​​​​​​​https://www.zeit.de/politik/deutschl...kron-news-live
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                        • Achined
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                          Dann sicherlich auch für Raucher, extrem Übergewichtige usw., denn die Kosten den Krankenkassen richtig Geld.
                          Dagegen ist Omikrönchen Peanuts.
                          Der Typ ist einfach nur ein Dummschwätzer

                      •  
                        Rix in Selent Gefällt mir
                        Du kannst es nie allen Recht machen. Selbst wenn du über’s Wasser laufen kannst, kommt sicher einer und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist

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                          #3816
                          "Impfstoffhersteller versuchen in fast allen Fällen, rechtliche Risiken zu minimieren.
                          Der GOLDSTANDARD ist die vollständige Immunität vor Klagen."
                          Prof. John T. Monahan, Georgetown University
                          Rix in Selent Gefällt mir
                          An einem Glas Honig arbeiten 22.700 Bienen.
                          Zum Vergleich:
                          In der unterfränkischen Stadt Kitzingen leben rund 22.700 Menschen, denen es aber in ihrer fast 1.300-jährigen Stadtgeschichte meines Wissens noch nie gelang, gemeinsam ein Glas Honig herzustellen.

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                            #3817
                            Zwei Drittel der neuen Covid-Krankenhauspatienten in England wurden in Wirklichkeit wegen einer anderen Erkrankung eingeliefert, wie eine Analyse von NHS-Daten durch MailOnline zeigt - da eine wachsende Zahl von Studien zeigt, dass Omicron viel milder ist als Delta.

                            In den zwei Wochen bis zum 21. Dezember verzeichneten die Krankenhäuser in England 563 neue stationäre Coronavirus-Patienten - die meisten davon dürften Omicron sein, da diese Variante nun der vorherrschende Erreger im Land ist.

                            Aber nur 197 (35 Prozent) wurden in erster Linie wegen Covid behandelt, während die restlichen 366 (65 Prozent) erst positiv getestet wurden, nachdem sie wegen etwas anderem aufgenommen worden waren.


                            https://www.dailymail.co.uk/news/art...-admitted.html

                            ************


                            "Innerhalb von ein oder zwei Monaten könnte der Schutz in Israel fast wieder auf dem Stand von vor der Impfung sein", warnte ein Bericht des Wissenszentrums. "Der Übergang von Delta zu Omicron wird Israel von einem angemessenen Schutz zu einem fast gar nicht mehr vorhandenen Schutz führen."

                            https://www.jpost.com/health-and-wel...article-689749
                            An einem Glas Honig arbeiten 22.700 Bienen.
                            Zum Vergleich:
                            In der unterfränkischen Stadt Kitzingen leben rund 22.700 Menschen, denen es aber in ihrer fast 1.300-jährigen Stadtgeschichte meines Wissens noch nie gelang, gemeinsam ein Glas Honig herzustellen.

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                            • Schriftgröße
                              #3818
                              Virologe Streeck "sehr skeptisch" bei Impfpflicht und Dauer-Impfungen
                              https://www.presseportal.de/pm/153584/5106084
                              Achined Gefällt mir
                              Ich beneide alle Menschen die ideologisch gefestigt und ohne jegliche Zweifel durch's Leben gehen !

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                                #3819
                                Das sagt alles .....
                                Angehängte Dateien

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                                  #3820
                                  Das folgende Video sollte doch in der oe24 Mediathek abrufbar sein ?

                                  https://www.facebook.com/watch?v=497536615263181
                                  Zuletzt geändert von forumTENERIFFA; 26.12.2021, 07:01.

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                                  • windus1947
                                    windus1947 kommentierte
                                    Kommentar bearbeiten
                                    von den Patrioten Salzlandkreis?
                                    Na ich weis nicht, wenngleich selbst die WHO ein extrem erhöhtes Risiko einsieht

                                  • fif
                                    fif kommentierte
                                    Kommentar bearbeiten
                                    Was hat der evtl. zensierte Bericht im oe24 mit den "Patrioten ...." zu tun ?

                                  • SanLorenzo4
                                    SanLorenzo4 kommentierte
                                    Kommentar bearbeiten
                                    Tatsächlich nicht im Archiv. War vermutlich ne Live-Sendung, sowas passierte auch schon beim ZDF. Aber im Grunde sind die Zusammenhänge nicht neu und wurden schon von Bhakdi und anderen vor etwa 1,5 Jahren so beschrieben. Auch jedem, der ein Fünkchen Ahnung von Systemtheorie hat, muss einleuchten, dass das eigene Immunsystem Fabriken für virenähnliche Gebilde im eigenen Körper bekämpfen wird. Eine offene Frage ist, warum nur etwa jeder 1000 bis 2000 stirbt oder von schweren Nebenwirkungen betroffen wird. Einige Ärzte vermuten, dass das mit dem Impfablauf zu tun hat und die Chance für kurzfristige schwere Nebenwirkungen dann am größten ist, wenn die Suppe direkt in eine Blutbahn injeziert wird. Vielleicht ist auch ne Portion Zufall dabei.
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