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    #4061
    "......Dr. Kühbacher wollte die Promotion Drostens Anfang April 2020 auf Plagiate und andere Ungereimtheiten hin überprüfen. Doch bei seinen Nachforschungen stieß er auf Unglaubliches: Bis zum Sommer 2020 war Drostens wissenschaftliche Arbeit in keiner einzigen deutschen Universitätsbibliothek katalogisiert, denn es gab dort auch kein einziges Exemplar dieser Dissertation! Vergeblich suchte der Wissenschaftlicher in Dutzenden Bibliotheken deutschlandweit danach:

    „Auffällig ist auch die Tatsache, dass die Dissertationsschrift nicht nur physisch im Bestand der Deutschen Nationalbibliothek und der Universitätsbibliothek Frankfurt fehlte – sie wurde nicht einmal katalogisiert“, so Kühbacher damals.


    Der Leiter des Archivs der Universität Frankfurt, wo die Promotionsakte zu dem Promotionsverfahren von Drosten bereits seit Jahren archiviert sein soll, bestätigte, dass man dort erst im Sommer 2020 ein Exemplar der Dissertation von der Leiterin des Dekanats des Fachbereichs Medizin an der Universität Frankfurt erhalten habe, das zuvor angeblich 17 Jahre im Kellerarchiv des Promotionsbüro lagerte und dort durch einen angeblichen Wasserschaden erheblich beschädigt worden sei.
    All das hätte eigentlich zum Entzug des Titels „Dr. med.“ von Drosten führen müssen, so Kühbacher, denn laut deutscher Promotionsordnung darf die Verleihung einer Promotionsurkunde erst dann erfolgen, wenn alle Voraussetzungen für diese Promotion erfüllt worden sind, und das beinhaltet sowohl die fristgerechte Veröffentlichung der Dissertation als auch die Abgabe der Pflichtexemplare.
    Drosten wird vor Strafverfolgung geschützt


    In weiterer Folge entwickelte sich der Fall zu einem regelrechten Krimi. Die Goethe Universität Frankfurt räumte nach intensiven Recherchen gegenüber Kühbacher Falschaussaugen in Bezug auf die Promotionsakte Drostens ein. Kühbacher leitete daraufhin ein Gerichtsverfahren ein, um einer möglichen Urkundenfälschung nachzugehen.

    Anfang 2021 berichtete der Plagiatsjäger dann, dass vermutlich inzwischen Beweismittel in der Causa Drosten von der Goethe-Universität vernichtet wurden. Auf eine entsprechende Anfrage Kühbachers an die Uni-Leitung, Beweissicherung der Urkunden durchzuführen, kam nie eine Antwort. Ein Schutz vor Strafverfolgung scheint somit offensichtlich.

    Kühbacher resümiert Anfang 2022 zu der immer noch offenen Causa daher wie folgt:

    Causa Drosten – Rechtsbeugung, Verfolgungsvereitelung und Begünstigung. Die Verschwörungstheorie ist keine Theorie: Herr Drosten wird tatsächlich vor Strafverfolgung geschützt.
    • Warum hat Herr Drosten eigentlich seine Dissertation nicht einfach als PDF-Datei veröffentlicht? Herr Drosten weigert sich, die Promotionsurkunde, die ihn ermächtigt hätte, seit April 2003 den Doktorgrad zu führen, vorzulegen.
    • Wie ist das dröhnende Schweigen der deutschen Journaille in Bezug auf die Doktorarbeit von Herrn Drosten zu erklären?
    • Tatsache: Herr Drosten hat keine 50 Pflichtexemplare abgeliefert. Die Dissertation wurde erst im Sommer 2020 veröffentlicht. Tatsache: Die Presseabteilung der Goethe-Universität hat mehrere unwahre Tatsachenbehauptungen in Bezug auf das Promotionsverfahren von Herrn Drosten verbreitet.
    • Wann wurden die Pflichtexemplare der Dissertation gedruckt? Wo befinden sich die Pflichtexemplare der Dissertation? Gab es einen Wasserschaden?
    • Tatsache: Es existiert keine Promotionsurkunde, die Herrn Drosten ermächtigt hätte, seit April 2003 den Doktorgrad zu führen. Tatsache: Herr Drosten führt seit April 2003 einen Doktorgrad.
    • Tatsache: Herr Drosten hat meine Vorwürfe bisher weder dementiert noch hat er rechtliche Schritte gegen mich veranlasst. Tatsache: Herr Drosten stellte einen Strafantrag wegen Beleidigung.“
    Nun auch noch der......
    ​​​​​​
    https://unser-mitteleuropa.com/plagi...ng-geschuetzt/
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      #4062
      Impfwunderland Israel ab Sonntag Hochrisikogebiet.
      Im Herbst stört mich weniger das kältere Wetter.
      Vielmehr ist es die Angst, dass jeden Moment "Last Christmas" irgendwo zu hören sein könnte.

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        #4063
        Was interessiert das schon Leute wie RR oder Politiker oder sonstige Dummbatzen??

        Um 400 % ist die Suizidrate bei KINDERN im Jahr 2021 gestiegen.... und hier wird das Forum von Dummbots zugemüllt!!!!!

        Starker Anstieg von Suizidversuchen bei Kindern - WELT
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          #4064
          Um mal auf die Insel Teneriffa zu gucken, ausnahmsweise mal bin diesem Thread.

          Teneriffa geht ab Montag auf Stufe 4
          Im Herbst stört mich weniger das kältere Wetter.
          Vielmehr ist es die Angst, dass jeden Moment "Last Christmas" irgendwo zu hören sein könnte.

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            #4065
            Viel Spaß, ihr habt ja noch viel vor in Deutschland🤣

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            Im Herbst stört mich weniger das kältere Wetter.
            Vielmehr ist es die Angst, dass jeden Moment "Last Christmas" irgendwo zu hören sein könnte.

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              #4066
              RKI korrigiert Zahl der ungeimpften Omikron-Infizierten im Wochenbericht


              Aktuell wird in Sozialen Netzwerken wieder vermehrt über den Anteil der Geimpften unter den Covid-19-Infizierten diskutiert. Ein Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeige, dass unter den Omikron-Fällen 95,58 Prozent vollständig Geimpfte und nur 4,42 Prozent Ungeimpfte seien, heißt es. Facebook-Seiten und mehrereBlogs verbreiteten dazu weitere Behauptungen. Die Facebook-Gruppe Freie Sachsen schrieb beispielsweise, dass die Omikron-Variante des Coronavirus „jetzt sogar gezielt Geimpfte befällt“.

              Die Berechnungen basieren jedoch auf einer falschen Zahl, die das RKI später korrigierte. Die Beiträge in Sozialen Netzwerken berücksichtigen zudem den Kontext nicht: Laut RKI sagen die Daten nichts über die Impfeffektivität aus.


              Behauptung über 95 Prozent geimpfte Omikron-Fälle entstand aus einer falschen Angabe im RKI-Wochenbericht


              Als einer der ersten griff der Journalist Tim Röhn am 30. Dezember auf Twitter den RKI-Wochenbericht auf, der am selben Tag veröffentlicht worden war. Er zitierte die darin enthaltenen Informationen zum Impfstatus von 4.206 Omikron-Fällen: „4.020, ergo 95,58 % vollständig Geimpfte (1.137 davon geboostert) – 186 Ungeimpfte (4,42 %).“
              Der Auszug aus dem RKI-Wochenbericht zeigt die Zahl 186 an – sie ist falsch (Quelle: RKI-Wochenbericht 30.12.21, fehlerhafte Version; Screenshot und Markierung: CORRECTIV.Faktencheck)
              Die Zahlen standen so tatsächlich in dem Bericht des RKI, sie wurden jedoch am 3. Januar 2022 korrigiert, worauf Röhn auf Twitter auch hinwies. In vielen Beiträgen im Internetwurde die Korrektur jedoch bisher nicht aufgegriffen (Stand: 6. Januar). Nutzerinnen und Nutzer schickten uns dazu auch mehrere Bilder mit Grafiken, die auf Whatsapp kursieren.
              Sharepics wie diese werden in Sozialen Netzwerken und Messengern wie Whatsapp verbreitet. Die darauf genannten Zahlen sind teilweise falsch (Quellen: Soziale Netzwerke; Screenshots und Collage: CORRECTIV.Faktencheck)
              Laut der neuen Version des RKI-Wochenberichts (PDF, Seite 1 und 14) wurden nicht 186, sondern 1.097 Infizierte als ungeimpft gemeldet. Der Anteil an Ungeimpften unter den Omikron-Fällen, bei denen der Impfstatus bekannt war, war also wesentlich höher (21,44 Prozent statt 4,42 Prozent).
              Im korrigierten Wochenbericht vom 30. Dezember weist das RKI auf der ersten Seite auf die Korrektur hin (Quelle: RKI-Wochenbericht 30.12.21; Screenshot, Collage und Markierungen: CORRECTIV.Faktencheck)
              CORRECTIV.Faktencheck fragte beim RKI nach, wie es zu dem Fehler kam. Eine Sprecherin schrieb: „Bei der Aktualisierung (des Wochenberichts) war die alte Textversion verwendet und nur die darin enthaltenen Zahlen aktualisiert worden, dabei ist die Aktualisierung einer Zahl vergessen und Montag nachgeholt worden.“

              Dies lässt sich durch den RKI-Wochenbericht vom 23. Dezember (PDF, Seite 38) bestätigen. Dort findet sich dieselbe Zahl an Ungeimpften unter den Omikron-Fällen (186), die fälschlicherweise auch im Wochenbericht eine Woche später am 30. Dezember aufgeführt war.

              Daten zu Omikron-Fällen sind nicht vollständig


              Die Daten des RKI zu den Omikron-Infektionen sind grundsätzlich mit Vorsicht zu betrachten. Sie umfassen nur eine kleine Stichprobe von Fällen, bei denen die Omikron-Variante nachgewiesen wurde und bei denen außerdem der Impfstatus bekannt war.

              Es wurden laut dem korrigierten Wochenbericht zwischen dem 21. November und 27. Dezember 2021 insgesamt 10.443 Omikron-Fälle über das Meldesystem an das RKI übermittelt. Hiervon lagen aber offenbar nur für 5.117 Informationen zum Impfstatus vor. Teilweise handelt es sich bei den Omikron-Fällen um Verdachtsfälle. Um eine Virusvariante zu bestimmen, reicht kein einfacher PCR-Test – die Proben müssen mit einer genetischen Sequenzierungoder einem „variantenspezifischen PCR-Test“ analysiert werden. Erstere Methode liefert eindeutige Nachweise, mit der zweiten können lediglich Verdachtsfälle ermittelt werden.

              Die tatsächliche Ausbreitung von Omikron ist derzeit nicht ganz klar. In der 51. Kalenderwoche 2021 (Ende Dezember) wurden dem RKI 6.257 Omikron-Fälle per Nachweis mittels Genomsequenzierung oder als Verdachtsfälle nach einem variantenspezifischen PCR-Test übermittelt. Damit machten Omikron-Fälle 17,5 Prozent aller Corona-Fälle aus (Seite 12).

              RKI: Die Daten sind nicht geeignet, um die Impfeffektivität zu berechnen


              Wie uns die RKI-Sprecherin schrieb, seien die im Wochenbericht veröffentlichten Daten zum Impfstatus von Omikron-Fällen nicht geeignet, um die Impfeffektivität zu berechnen. Dafür müsse man die Zahl der Geimpften in der Bevölkerung berücksichtigen. Das erklärt das RKI auch auf seiner Webseite (Abschnitt „Wie lässt sich erklären, dass es mit steigender Impfquote zu immer mehr Impfdurchbrüchen kommt?“).

              Denn: Je höher die Zahl der Geimpften in der Bevölkerung ist, desto kleiner ist folglich auch der Anteil der Ungeimpften in der Bevölkerung – das zeigt sich auch bei Infektionsfällen und auf den Intensivstationen. Das RKI veröffentlichte dazu Anfang Dezember diese Grafik:
              Ein hoher Anteil Geimpfter unter den Covid-19-Patientinnen und Patienten lässt sich durch eine hohe Impfquote in der Bevölkerung erklären (Quelle: Twitter / RKI)
              In der Gesamtbevölkerung in Deutschland sind derzeit 25,6 Prozent ungeimpft, davon sind rund ein fünftel Kinder bis vier Jahre, für die noch keine Impfung zur Verfügung steht (Stand 6. Januar 2022).

              Es ist noch unklar, wie groß Omikrons Auswirkungen auf die Impfeffektivität sind


              Das RKI geht (mit Stand 4. Januar) davon aus, dass die Wirksamkeit der Impfstoffe gegenüber der Omikron-Variante bei einer zweifachen Impfung stark reduziert ist. „Ab etwa 15 Wochen nach der zweiten Impfstoffdosis ist die Impfstoffwirksamkeit so stark reduziert, dass nicht mehr von einem ausreichenden Schutz vor Erkrankung nach Grundimmunisierung ausgegangen werden kann.“ Nach Auffrischungsimpfungen zeige sich jedoch nach ersten Forschungserkenntnissen aus Großbritannien wieder eine gute Wirksamkeit (Abschnitt „Wie wirksam sind die Covid-19-Impfstoffe?“)

              Angaben zur Impfeffektivität machte RKI zuletzt im Wochenbericht vom 23. Dezember (PDF, Seiten 26-27). Dort hieß es: „In der [vollständig] geimpften Bevölkerung […] lag sowohl die Inzidenz der symptomatischen Fälle als auch die Hospitalisierungsinzidenz in allen dargestellten Altersgruppen und zu jedem Zeitpunkt deutlich unter der jeweiligen Inzidenz der ungeimpften Bevölkerung.“

              Grundsätzlich ist diese Berechnung durch das RKI eine Schätzung, bei der es ebenfalls Unsicherheiten gibt. Laut dem Wochenbericht vom 23. Dezember war dem RKI seit Februar bei etwa 85 Prozent der symptomatischen Covid-19-Fälle der Impfstatus bekannt. Über die Gründe, weshalb der Impfstatus nicht immer gemeldet wird, haben wir im Dezemberausführlicher berichtet.


              https://correctiv.org/faktencheck/20...186-auf-1-097/
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                #4067
                True number of Covid deaths in the US probably undercounted, experts say

                The true number of deaths from the Covid pandemic in the US is probably being undercounted, due to the long-lasting and little-understood effects of Covid infection and other deadly complications that surged during the past two years.

                “We are seeing right now the highest death rates we have ever seen in the history of this business,” J Scott Davison, CEO of insurance company OneAmerica, told journalists on 30 December.

                “Death rates are up 40% over what they were pre-pandemic,” he said, among working-age people between 18 and 64. Deaths among older Americans have also increased, with one in 100 Americans over the age of 65 dying.

                There have been an estimated 942,431 excess deaths in the US since February 2020, accordingto the US Centers for Disease Control and Prevention. Hispanic, Black and Native American and Alaska Native populations have been disproportionately affected with high death rates, researchshows.

                Previous crises pale in comparison to the pandemic, Davison said.“A one-in-200-year catastrophe would be a 10% increase over pre-pandemic [levels]. So 40% is just unheard of.”

                Many of the deaths aren’t counted in the official Covid tally, he said, because they happen months after Covid infections. “The deaths that are being reported as Covid deaths greatly understate the actual death losses among working-age people from the pandemic. It may not all be Covid on their death certificates, but deaths are up in just huge, huge numbers.”

                In addition to deaths from Covid-19, drug overdoses – already one of the leading causes of death for working-age adults – and homicides have also risen during the pandemic.

                Insurers are also seeing a rise in disability claims – at first for short-term disability and now for long-term disability, because of both long Covid and delayed care for other illnesses, “because people haven’t been able to get the healthcare that they need because the hospitals are overrun”, Davison said. It’s a trend “consistent across every player in the business” of insurance.

                Deaths from long Covid have been particularly difficult to track, because the virus may no longer be present at the time of death, but it weakened organs or created fatal new ailments.

                “We’re seeing the statistics get written as we go, almost,”Micah Pollak, associate professor of economics at Indiana University Northwest, said. And high rates of mortality and disability will only continue as more people get infected, he said.

                “We really don’t know what the tail of this thing looks like,” Pollak said of long Covid. “The further you get out [from infection], the longer time you have to potentially develop some kind of complications.”

                The high rates of death have not surprised him, Pollak said, given the equally high rates of cases and the unknown effects of a novel virus.

                “There’s just so much evidence of these long-term effects of Covid that I naturally assumed people realized that, hey, we’re gonna see probably a lot of deaths down the road – not necessarily soon after infection, but indirectly as a result of infection, as well as not just deaths but disability.”

                He expects these losses to continue as the pandemic surges and hospitals pass their breaking points.

                “People say that we’re on the verge of the healthcare system collapsing and things like that, and I think we’re probably past that point,” Pollak said. “We don’t really know what’s going to happen in the next month or so as all these Omicron cases hit the healthcare system.”

                The crush of the latest surge is adding to two years of overload and burnout, which could have serious long-term implications for healthcare.

                “We’re going to come out of this with a healthcare system just incredibly diminished because of what it’s gone through,” Pollak said. “W​e have some very serious long-term consequences for our healthcare system that, if we don’t address them, you’re going to see more sickness, more preventable illnesses, whether it’s Covid or otherwise, showing up in the population that we just can’t deal with.”

                The economic fallout from the pandemic will probably be felt for years to come, with continued workforce shortages that are already being felt.

                “This worker shortage that we’re experiencing is not going to go away,” Pollak said.

                In addition to the large numbers of people dying, many are becoming disabled – making it difficult for them and their caregivers to work other jobs.

                “In the US especially, we just don’t have very good childcare benefits, elder care benefits, family care benefits,” Pollak said. “And as long as we don’t have those things, people are going to be making the choice to exit the workforce, if they can, to provide those services.”
                ttps://www.theguardian.com/us-news/2...ounted-experts
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                  #4068
                  Eigentlich nicht schlecht …..



                  FC Bayern München: Coronachaos und Niederlage gegen Gladbach - das Zaudern der Alpha-Tiere



                  Tief drinnen herrschte sicher auch noch Ärger über die DFL, die das Spiel trotz der Bitte von Sportvorstand Hasan Salihamidžić auf Verlegung durchführen ließ. Obwohl alles regulariengetreu und statutenkonform ablief: Das Grummeln und Murren darüber hörte man bei Oliver Kahn und auch bei Thomas Müllerzwischen den Zeilen. Und dennoch sollten sich die Bayern-Bosse vor allem über sich selbst ärgern. Sie sollten sich fragen, ob sie sich die Umstände dieses absurden Abends und der Niederlage nicht auch selbst eingebrockt, ob sie den Klub einmal mehr auch aus eigenem Versäumnis in eine missliche Lage gebracht haben. Ob sie ihre Spieler wirklich erreichen.

                  Zu sehen war das schon bei der zähen und wochenlang dauernden Impfdebatte im Herbst, als die Öffentlichkeit erfuhr, dass sich Joshua Kimmich und vier weitere Profis einer Covid-Impfung verweigert hatten. Gebetsmühlenartig wiederholte das Triumvirat um Präsident Herbert Hainer, Vorstandschef Kahn und den Sportchef Salihamidžić das Narrativ, dass man die Spieler ja nicht dazu zwingen könne, schließlich herrsche ja auch in der ganzen Gesellschaft keine obligatorische Impfpflicht.

                  Das war und ist auch richtig, nur wirkte es doch erstaunlich, wie schnell es im Vergleich dazu andere Bundesliga-Klubs wie etwa der 1. FC Köln und der FC Augsburg hinbekommen hatten, von einer hundertprozentigen Impfquote im Kader zu berichten. Und wie schwer sich gleichzeitig die sich sonst als so führungsstark gerierenden Bayern taten, ihre eigenen Spieler von den positiven Effekten einer Immunisierung zu überzeugen: Aus individueller Sicht wegen der eigenen Gesundheit, aus der Perspektive des Klubs, um den sportlichen Erfolg wegen des Risikos wochenlanger Ausfälle infizierter Spieler nicht zu gefährden.

                  Machtwort? Fehlanzeige


                  So wie es dann auch kam, als die ungeimpften Kimmich, Serge Gnabry, Jamal Musiala und Eric-Maxim Choupo-Mouting wegen ihrer Corona-Erkrankung oder wegen Quarantäne lange nicht spielen konnten. Das Thema schien erledigt, als Kimmich, Gnabry und Musiala sich dann doch pro Impfung bekannten. Aber dann kam das nächste Problem: die Weihnachtsferien. Der Urlaub, in dem sich neun Profis des FC Bayern nun mit dem Virus infizierten. Unter anderem in Mexiko, in Dubai, auf den Malediven. Am Freitag sprachen Kahn und Salihamidžić dazu nur ganz lapidar von dem »wohlverdienten Urlaub«, den ihre Spieler über die Feiertage in aller Welt einfach genießen wollten. Dabei hätten die Verantwortlichen zum Vorrundenende angesichts der damals schon global rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante durchaus ein Machtwort, eine im Sinne des Klubs intendierte Reisewarnung aussprechen können. Doch davon war wohl nichts zu hören.

                  Stattdessen: wohlverdienter Urlaub. Klang fast so wie im Herbst, als man niemanden zu einer Impfung drängen wollte – und diesmal niemanden zwingen, seinen Urlaub zu Hause zu verbringen. Am Ostufer des Tegernsees. In München. Irgendwo im schönen Oberbayern. Ihren Profis die Reisedestinationen vorschreiben, das werden sie natürlich nicht können. Und doch werden sie sich auf der Vorstandsebene mit der Rückschau auf die vergangenen Wochen doch hinterfragen müssen, ob sie künftig in ihren Ansagen nicht zumindest noch viel deutlicher werden müssen als bisher. So gern sie sich bei den Bayern als Alphafiguren sehen, als Manager und Machertypen, im internen Umgang mit den Spielern scheinen sie eher Zauderer zu sein.
                  Nur drei Spieler kehren zurück


                  Auf den ersten Blick positiv mag erscheinen, dass die derzeit infizierten Spieler mit Beginn der K.o.-Phase in der Champions League Mitte Februar sicher genesen und spielfähig sein dürften. Anderseits weiß niemand, welche möglichen Langzeitfolgen die Erkrankung mit sich bringen könnte.

                  Bei Kimmich etwa hatte man nach seiner Infektion Infiltrationen in der Lunge entdeckt. Am Freitag machte er sein erstes Spiel nach acht Wochen. Nach einer Stunde war er mit den Kräften am Ende, da war »kein Saft mehr im Tank«, wie Trainer Nagelsmann sagte. Wie er sich in den kommenden Wochen stabilisieren wird, bleibt eine der vielen interessanten Fragen. Und auch wer wann wieder zurückkommen wird. Nächste Woche beim Auswärtsspiel in Köln sollen sicher nur Kingsley Coman, Corentin Tolisso und Omar Richards wieder dazustoßen. Nach Rückkehr zur alten Mannschaftsstärke klingt das nicht.

                  Womöglich wird es da oben in der Rückrunde doch noch spannend.


                  https://www.spiegel.de/sport/fussbal...0-9acebdb2a350
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                    #4069
                    Israel, das große Vorbild......

                    FIk0hYmWQAUzkhK.png
                    Im Herbst stört mich weniger das kältere Wetter.
                    Vielmehr ist es die Angst, dass jeden Moment "Last Christmas" irgendwo zu hören sein könnte.

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                      #4070
                      Screenshot_20220108-142240.png
                      Im Herbst stört mich weniger das kältere Wetter.
                      Vielmehr ist es die Angst, dass jeden Moment "Last Christmas" irgendwo zu hören sein könnte.

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                        #4071
                        Querdenker"-Szene: Täglich Tötungsaufrufe auf Telegram

                        Exklusiv

                        In Deutschland wird seit Tagen über vermeintliche Einzelfälle von Tötungsaufrufen aus der Querdenker-Szene diskutiert. Eine Recherche zeigt nun, dass es seit Mitte November täglich Tötungsaufrufe gibt.

                        Ein Bundeswehrsoldat, der Leichen über Felder verteilen will, eine Gruppe Sachsen, die Pläne schmiedet ihren Ministerpräsidenten zu töten. Eine Auswertung in geheimen und offenen Telegram-Chatgruppen zeigt, dass es seit Mitte November auf Telegram täglich Tötungsaufrufe gegen Personen aus Politik, Wissenschaft, Medizin, Behörden und Medien gibt - und sich Impfgegner offenkundig zunehmend radikalisieren. In den untersuchten Chaträumen konnten mehr als 250 Tötungsaufrufe gefunden werden.

                        Dies ist jedoch nur die Spitze des Eisberges, da sich Telegram - anders als Twitter - nicht komplett durchsuchen lässt, sondern nur die Kanäle und Chats, in denen man selbst Mitglied ist. Die meisten Chatgruppen sind geheim und können nur mit einem Einladungslink betreten werden. Lediglich an drei Tagen Anfang November konnte in den untersuchten Chaträumen kein Tötungsaufruf gefunden werden, an dem nicht ein Galgen, eine Guillotine oder ein Strick für Politiker, Wissenschaftler, Ärzte, Polizisten, oder Journalisten gewünscht wurde.

                        Widerspruch gibt es kaum


                        Oftmals wurden die Tötungsaufrufe sogar unter dem mutmaßlich richtigen Namen verbreitet. Widerspruch gab es selbst in großen Chats mit über 50.000 Mitgliedern fast nie, eher wurden die aufrufenden Personen noch in ihrer Meinung bestätigt und ein Galgen oder ein Scharfschützengewehr in den Kommentaren hinterlassen.

                        Der Politikwissenschaftler Josef Holnburger vom Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMas) hält die Mordaufrufe für gefährlich. Im Gespräch mit tagesschau.desagt er: "Menschen mit einem verschwörungsideologischen Weltbild sind eher gewillt, Gewalt einzusetzen - das wissen wir aus der bisherigen Forschung dazu, und zwar schon seit einigen Jahren." Widerspruch fände sich in der Szene selten, "auch weil man das Bild einer einheitlichen Bewegung vermitteln will".

                        Über Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer heißt es am 31. Dezember beispielsweise: "Kretschmer und seine Söldner [Anm. der Redaktion: Polizisten] gehören Hingerichtet [sic!] wegen Hochverrat an das Volk!!" In einem anderen Chat fragt ein User am 21. Dezember, ob er Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) "abknallen" dürfe.

                        Doch nicht nur Kretschmer und Buschmann sind Opfer dieser hemmungslosen Gewaltaufrufe, auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), CDU-Chef Friedrich Merz, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und der amtierende Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) werden teilweise mehrfach genannt.

                        Morddrohung bei Telegram gegen Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer. Bild: Telegram

                        Mehr Tötungsaufrufe seit Impfpflichtdebatte


                        Die Auswertung und Dokumentation der Kommentare zeigt, dass insbesondere ab Mitte November die Tötungsaufrufe stark zunehmen. Nach dem 16. November gab es keinen Tag mehr ohne Tötungsfantasien in den untersuchten Kanälen. Etwa im gleichen Zeitraum begann die Debatte einer Impfpflicht und auch bei Google wird in diesem Zeitraum vermehrt nach dem Begriff gesucht.

                        Auffällig bei der Auswertung ist ebenfalls, dass mehr als ein Drittel der Hasskommentare aus zwei großen Telegram-Chaträumen stammt, in denen sich die Anhängerschaft von Q-Anon und anderen Verschwörungslegenden austauscht. Dort ist die Stimmung besonders aggressiv und scheinbar völlig hemmungslos. Mehr als hundertmal wird in diesen beiden Gruppen zum Tod von Menschen aufgerufen.

                        Gewaltaufrufe von mutmaßlichen Soldaten


                        Ein Telegram-Chat, in dem sich vorgebliche Soldaten und Reservisten austauschen, fällt ebenfalls durch häufige Tötungsaufrufe auf. Die fast 20 Aufrufe zur Tötung anderer Personen zeigen, dass der Ende Dezember bekannt gewordene Aufruf des Gebirgsjägers Andreas O. kein Einzelfall ist.

                        In einem Video hatte der Soldat aus Bad Reichenhall gedroht: "Eure Leichen wird man auf Feldern verteilen." In der "Soldaten & Reservisten"-Gruppe auf Telegram heißt es beispielsweise am 15. Novemberüber die damalige Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU): "Die Alte gehört abgeknallt."

                        Hass gegenüber Medien


                        Doch nicht nur Politiker werden bedroht. Auch über eine im vergangenen Jahr mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Wissenschaftsjournalistin heißt es in einer Telegram-Chatgruppe: "Wir werden auch sie eines Tages hängen […]." In einem Beitrag, der an die Drohung angehängt wurde, hatte sich die Journalistin und Moderatorin für eine Impfpflicht ausgesprochen.

                        Erst am Montagabend versammelten sich in Berlin Hunderte Menschen vor dem ZDF-Hauptstadtstudio und riefen "Lügenpresse"-Parolen. Das Gebäude musste laut Darstellung eines "Tagesspiegel"-Reporters von einer Polizeikette geschützt werden.

                        "Volksverräter an den Galgen"


                        Der Hass gegenüber Medien findet sich auch auf Telegram wieder. So schreibt ein User am 5. November: "Vielleicht sollten wir wirklich die ARD und das ZDF abfackeln um ihre Medienpropaganda Maschine kaputt zu machen." Ein anderer Nutzer fragt am 11. Dezember: "Warum brennen die Medien noch nicht, ich meine die Gebäuden […] wo der dreck ausgestrahlt wird?" Ein Artikel der "Süddeutschen Zeitung" wird kommentiert mit: "Macht den Propaganda Laden dem Erdboden gleich. Volksverräter an den Galgen".

                        Politikwissenschaftler Holnburger erklärt, dass verschwörungsgläubige Menschen, die Medien als Teil einer kleinen Gruppe sehen, die sich zu einem "absolut bösartigen Ziel" verschworen hätten. "Entsprechend verwundert es leider nicht, dass insbesondere vor Medienhäusern sich derzeit solche Demonstrationen stattfinden", so Holnburger.

                        Noch mehr im Fokus als Medien stehen allerdings Ärzte. "Ich hoffe die hängen sie alle auf", schreibt Nutzerin "Gisela" über einen impfenden Kinderarzt. Eine andere Telegram-Nutzerin schreibt über einen Arzt: "Dem gehört eine Kugel in den Kopf."

                        230 Kanäle untersucht

                        Für die Recherche wurden 230 Kanäle bzw. Chats auf Telegram aus rechtsextremen und Querdenker-Kreisen nach folgenden Begriffen durchsucht:

                        Galgen, erschießen, aufhängen, hängen, aufgehängt, aufhängt, Laterne, Laternenmast, Guillotine, abknallen, hinrichten, abfackeln, abbrennen, brennen, standrechtlich, Fensterkreuz, “Nürnberger Hinterhöfe”, Standgericht, hingerichtet, Tribunal, Kugel, Strick

                        In 33 Kanälen bzw. Chats gab es Treffer, die intern dokumentiert sind. Drei Beispiele wurden anonymisiert veröffentlicht, um zu zeigen, was in diesen Gruppen quasi täglich passiert.

                        https://www.tagesschau.de/investigat...egram-101.html

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                        Im Herbst stört mich weniger das kältere Wetter.
                        Vielmehr ist es die Angst, dass jeden Moment "Last Christmas" irgendwo zu hören sein könnte.

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                          #4073
                          Kreuzfahrtpassagiere müssen in Quarantänehotel für 650 Dollar – am Tag

                          Dreifach geimpft und ab in die Antarktis auf ein Luxusschiff von Hapag-Lloyd Cruises: So hatte sich ein Paar eine 45.000 Euro teure Hochzeitsjubiläumsreise vorgestellt
                          https://www.spiegel.de/reise/fernweh...8-fa36d51cd302
                          Im Herbst stört mich weniger das kältere Wetter.
                          Vielmehr ist es die Angst, dass jeden Moment "Last Christmas" irgendwo zu hören sein könnte.

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                            #4074
                            Klatsche für den Kanzler Scholz kann Impfpflicht-Versprechen nicht halten
                            Georg Ismar
                            Der Kanzler wollte, dass ab spätestes März eine allgemeine Impfpflicht gilt. Nun könnte sie erst im Mai oder Juni in Kraft treten. Und nur für Über-50-Jährige?

                            https://bild.de/politik/inland/polit...-78766660.html


                            Na ja, vor ein paar Wochen sagte Scholz noch "Mit mir keine impfpflicht"
                            Im Herbst stört mich weniger das kältere Wetter.
                            Vielmehr ist es die Angst, dass jeden Moment "Last Christmas" irgendwo zu hören sein könnte.

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                              Das Thema Kinder-Impfungen liegt den Autoren besonders am Herzen: Weil Kinder und Jugendliche wegen ihres geringen Erkrankungsrisikos nur einen marginalen individuellen Nutzen daraus zögen



                              https://www.welt.de/bin/Offener%20Br...-236120090.pdf
                              Im Herbst stört mich weniger das kältere Wetter.
                              Vielmehr ist es die Angst, dass jeden Moment "Last Christmas" irgendwo zu hören sein könnte.

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                                #4076
                                Die kleine Schweiz hat fast so viele Corona-Fälle wie Deutschland und unternimmt: nichts

                                In der Schweiz liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch bei 1317,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Auch die Zahl der Menschen, die sich täglich mit dem Coronavirus anstecken, ist auf einem Rekordhoch. Trotzdem ergreift die Regierung keine neuen Maßnahmen. Kann das gutgehen?

                                Am 4. Januar verzeichnete die Schweiz 20.742 Corona-Neuinfektionen. Das waren nur knapp 10.000 weniger als hierzulande, und das, obwohl Deutschland fast zehnmal so viele Einwohner hat wie die Schweiz. Doch ergreift die Schweizer Regierung deshalb härtere Schutzmaßnahmen? Nein.

                                Dabei traf sich der Bundesrat erst an Silvester zu einer außerordentlichen telefonischen Sitzung. Die Politiker tauschten sich über die "besorgniserregende Situation" in den Schweizer Krankenhäusern aus, sprachen über die hohe Zahl an täglichen Neuinfektionen. Wie im Covid-19-Dashboard der Schweiz zu lesen ist, sind rund 76 Prozent der Intensivbetten belegt, knapp die Hälfte davon mit Corona-Patienten.
                                Trotz hoher Infektionszahlen verschärft die Schweiz Corona-Maßnahmen nicht


                                Trotzdem lautet das Fazit der Schweizer Politiker: "Der Bundesrat verzichtet [...] im Moment auf weitergehende Massnahmen." Betriebe und Einrichtungen will man nur dann schließen, wenn es "unumgänglich ist", heißt es in einer Pressemitteilung.

                                Der Grund: Bereits am 17. Dezember zog der Bundesrat die geltenden Corona-Maßnahmen an. "Er hat unter anderem den Zugang zu Innenräumen und die Personenzahl an privaten Treffen eingeschränkt, eine Home-Office-Pflicht eingeführt sowie die Maskenpflicht ausgedehnt."

                                Heißt: Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen dürfen derzeit nur Geimpfte und Genesene betreten, außerdem gilt eine Maskenpflicht. Bei privaten Treffen, etwa mit Freunden oder der Familie, sind drinnen maximal 30 Personen erlaubt. Befindet sich unter den Anwesenden ein Ungeimpfter, schrumpft die erlaubte Personenzahl auf zehn. Daneben sollen Menschen, die im Home-Office arbeiten können, das nach Möglichkeit auch tun.

                                Das sind zwar für Schweizer Verhältnisse relativ strenge Regeln. Doch sind sie streng genug, um die Infektionsdynamik, die durch Omikron noch verstärkt wird, zu brechen?
                                • Experte warnt: "Wir haben nicht mehr viel Spielraum in den Spitälern"

                                Daran haben Schweizer Experten Zweifel. Der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen beispielsweise hält eine erneute Verschärfung der Corona-Maßnahmen für unvermeidlich. "Man sollte darüber nachdenken, ob mittlere und große Veranstaltungen wirklich noch in dieser Form erlaubt sein dürften", sagte er der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

                                Richard Neher, Mitglied der Schweizer Corona-Taskforce, warnte im Interview mit der "Sonntagszeitung" davor, dass innerhalb weniger Wochen die halbe Schweizer Bevölkerung an Corona erkranken könnte. "Die Fallzahlen steigen sehr schnell, und wir haben nicht mehr viel Spielraum in den Spitälern."

                                Das hat auch mit der neuen Virus-Variante Omikron zu tun. Knapp 64 Prozent der Schweizer Corona-Fälle stehen laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Zusammenhang mit der Virus-Version. Auch wenn dieser Wert nur eine Schätzung ist, zeigt er, wie stark Omikron bereits grassiert.

                                Um eine Überlastung in den Kliniken zu verhindern, "muss die Ausbreitung jetzt gebremst werden", meint Neher. Schon vor der außerordentlichen Sitzung des Bundesrats hatte etwa Guido Graf, der Luzerner Gesundheitsdirektor, einen härteren Kurs gefordert.
                                "In den letzten Stunden des alten Jahres die Maßnahmen anzupassen, hätte panikartig gewirkt"


                                Der Bundesrat entschied sich letztlich gegen diese Anregung, was einige Mediziner und Politiker durchaus richtig finden. "In den letzten Stunden des alten Jahres die Maßnahmen anzupassen, hätte panikartig gewirkt", sagte beispielsweise der oberste Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger der "Sonntagszeitung".

                                Laut dem Politiker sind die kommenden Tage zentral für die weitere Bewertung der Corona-Lage. Sollten sich die Intensivstationen weiter füllen, muss der Bundesrat laut Engelsberger "nächste Woche neue Maßnahmen beschließen oder zumindest den Kantonen zur Konsultation vorlegen".

                                Eine Verschärfung von Regeln wie 2G oder 2G Plus lägen in der Schweiz in der Verantwortung des Bundes, bei Schulen oder Großveranstaltungen müssten die Kantone entscheiden. Engelbergers Resümee: "Das Wichtigste ist, dass wir eine passende Antwort auf die Omikron-Welle bereithaben und nicht einfach auf die bequemste setzen."

                                Der oberste Kantonsarzt Rudolf Hauri stellte sich im Interview mit der "Neuen Züricher Zeitung" (NZZ) ebenfalls auf die Seite des Bundesrats. Die hohen Infektionszahlen würden wenig darüber aussagen, wie dramatisch die Corona-Situationin der Schweiz wirklich sei. "Über die ganze Schweiz gesehen, sind die Hospitalisationen derzeit noch verhältnismäßig stabil", so der Mediziner.
                                https://www.focus.de/gesundheit/das-..._34752701.html
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                                  #4077
                                  Faktencheck: Ist Omikron für Geimpfte ansteckender als für Ungeimpfte? | DW | 07.01.2022


                                  Daten aus Deutschland und Dänemark zeigen angeblich, dass sich Geimpfte eher mit Omikron anstecken als Ungeimpfte. Doch das ist falsch. Ein DW-Faktencheck.

                                  Die Infektionszahlen mit Omikron steigen in zahlreichen Ländern rapide an - und damit auch die Falschbehauptungen. Aktuell wird vielfach behauptet, dass sich Geimpfte eher anstecken als Ungeimpfte. Dazu werden Studiendaten herangezogen. Wir haben uns zwei konkrete Beispiele angeschaut.
                                  RKI räumt Fehler in veröffentlichten Daten ein


                                  "Die deutsche Regierung erklärt, dass 96 Prozent der Omikron-Fälle geimpft sind", schreibt ein Nutzer auf Twitter. Zusätzlich kursiert eine angebliche Grafik des Robert-Koch-Instituts im Netz, ein Tortendiagramm mit Daten vom 21. November bis zum 27. Dezember. Demnach waren 69 Prozent der Menschen in Deutschland, die sich mit Omikron infiziert haben, vollständig geimpft, 27 Prozent hatten sogar eine Auffrischimpfung - und nur vier Prozent waren ungeimpft. Doch sind die Zahlen wirklich echt?



                                  Diese Grafik kursiert in den Sozialen Netzwerken und soll beweisen, dass Omikron für Geimpfte ansteckender ist als für Ungeimpfte. Das ist aber falsch.

                                  Auf unsere Anfrage schrieb uns eine Pressesprecherin des RKI, dass die Grafik nicht vom Institut stammt - passende Zahlen dazu aber in einem Wochenbericht vom 30. Dezember 2021 veröffentlicht wurden.

                                  "In der Tat enthielt der Abschnitt des Wochenberichts leider einen Fehler (statt 186 sind es 1.097 ungeimpfte Personen mit Omikron-Infektion)", schrieb die Sprecherin. Bei einer Aktualisierung sei dann noch eine Zahl vergessen worden und am 3. Januar nochmals verbessert worden. Diese Korrektur wird im aktualisierten Bericht deutlich gemacht.

                                  So oder so seien die veröffentlichten Daten nicht dazu geeignet, die Impfeffektivität zu berechnen. Dabei verweist die Sprecherin auf die Webseite des RKI. "Mit steigender Impfquote sind unter den Erkrankten auch anteilsmäßig immer mehr Geimpfte zu erwarten", heißt es dort. Zudem beträgt die Wirksamkeit der Impfstoffe nicht 100 Prozent, schützt aber weitgehend vor schweren Krankheitsverläufen mit COVID-19.

                                  Klar ist auch: Je mehr Infektionen es insgesamt gibt, desto mehr Infizierte wird es auch unter Geimpften geben. Schließlich sind 71,6 Prozent der Menschen in Deutschland (Stand 7. Januar) vollständig geimpft. Sogenannte Impfdurchbrüche heißen aber eben nicht, dass die Impfungen nicht wirken.
                                  Boosterimpfung erhöht Schutz erheblich


                                  Erste Studien zeigen zwar, dass die Impfstoffe gegen die Virusvariante Omikron nicht mehr so gut vor einer Infektion schützen wie bei anderen Varianten. Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass eine Grundimmunisierung für eine gewisse Zeit vermutlich dennoch vor einem schweren Verlauf schützen kann.

                                  Und es gibt eine weitere gute Nachricht: Erste internationale Studienergebnisse zeigen, dass eine Boosterimpfungden Schutz wieder deutlich anhebt. Eine Studie von Biontech/Pfizerkommt sogar zu dem Ergebnis, dass drei Impfungen gegen Omikron ähnlich wirksam sind wie zwei Impfungen gegen den Wildtypen des Virus.

                                  Die Wirksamkeit von Boosterimpfungen bestätigt auch der Virologe Wolfgang Preiser im DW-Interview. Er gehört zu den Forschern in Südafrika, die die Omikronmutation entdeckt hatten. "Das Wichtige ist, dass wir [in Südafrika, Anm. der Red.] fast keine Geimpften auf der Intensivstation gesehen haben", erklärt Preiser. Und: Die Impfungen lieferten weiterhin einen guten Schutz vor Erkrankung oder dem Tod. Die Impfstoffe seien also weiterhin wichtig im Kampf gegen Corona.
                                  Auch dänische Daten werden fehlinterpretiert


                                  Impfkritiker ziehen aktuell auch gehäuft eine Studie aus Dänemark heran, die angeblich zeigen soll, dass die Wirksamkeit der Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna gegen Omikron nach drei Monaten sogar negativ ist. Ein Twitternutzer schreibt dazu: die Wahrscheinlichkeit einer Omikron-Infektion sei bei BioNTech-Geimpften um 76,5 Prozent höher ist als bei Ungeimpften - bei Moderna-Geimpften um 39,3 Prozent.

                                  Die Studie, die noch nicht von weiteren Wissenschaftlern begutachtet wurde, beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern die beiden Impfstoffe gegen eine Infektion mit Omikron schützen. Die geschätzte Wirksamkeit in der Studie ergibt sich aus einem Vergleich der Infektionsraten von zweifach Geimpften und Ungeimpften in den ersten Wochen, nachdem die Variante in Dänemark entdeckt wurde.
                                  Geimpfte verhalten sich teilweise anders als Ungeimpfte


                                  Tatsächlich sinkt die Wirksamkeit der beiden Impfstoffe in der Studie nach drei Monaten in den Minusbereich. Wir haben mit Christian Holm Hansen gesprochen, Co-Autor der Studie und Epidemiologe des Statens Serum Instituts in Kopenhagen. Bei den negativen Werten handelt es sich Hansen zufolge um eine statistische Verzerrung.

                                  "Ein Grund dafür, dass wir in der geimpften Bevölkerung eine höhere Inzidenz sehen, ist, dass Geimpfte sich häufiger testen lassen als Ungeimpfte", erklärt er. Damit würden dort auch mehr Fälle erkannt werden. Zudem dürften auch nur geimpfte und genesene Menschen reisen oder an Veranstaltungen teilnehmen - deswegen könnten sie sich dort auch eher anstecken. Das heiße aber nicht, dass sie sich wegen der Impfung eher anstecken könnten. Darauf hatten die Studienmacher auch in ihrer Studie hingewiesen.

                                  Zudem ist auch in Dänemark der geimpfte Teil der Bevölkerung deutlich größer als der ungeimpfte. Etwa 79,46 Prozent der Menschen (Stand: 5. Januar) sind dort vollständig geimpft.

                                  Neben der mathematischen Verzerrung weist die Studie aber auch eine weitere Schwäche auf. Sie untersucht nur, wie viele Menschen, ob geimpft oder ungeimpft, sich infiziert haben - unterscheidet aber nicht zwischen leichten oder schweren Krankheitsverläufen.

                                  Fazit: Die Daten aus Deutschland und Dänemark beweisen nicht, dass die Impfstoffe nicht gegen Omikron wirken und die Corona-Variante für Geimpfte ansteckender ist als für Ungeimpfte. Sie werden manipulativ genutzt, um sich gegen die Impfungen auszusprechen. Die zugelassenen Impfstoffe wirken in ihrer Grundimmunisierung zwar schwächer gegen Omikron als gegen andere Varianten - bieten aber trotzdem einen relativen Schutz gegen schwere Verläufe. Erste Studien zeigen zudem, dass Boosterimpfungen den Schutz vor einer Infektion und schweren Krankheitsverläufen immens erhöhen.
                                  https://www.dw.com/de/faktencheck-is...fte/a-60351419
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                                    Je höher die Zahl der Geimpften in der Bevölkerung ist, desto kleiner ist folglich auch der Anteil der Ungeimpften in der Bevölkerung – das zeigt sich auch bei Infektionsfällen und auf den Intensivstationen. Das RKI veröffentlichte dazu Anfang Dezember diese Grafik:


                                    Ein hoher Anteil Geimpfter unter den Covid-19-Patientinnen und Patienten lässt sich durch eine hohe Impfquote in der Bevölkerung erklären (Quelle: Twitter / RKI)
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                                      #4079
                                      Nur Idioten sterben an Covid: Corona-Leugnerin stirbt - an Covid

                                      FOCUS Online

                                      Cirsten Weldon ist tot. Die bekannte Vertreterin der QAnon-Bewegung in den USA starb laut Berichten im Alter zwischen 50 und 60 Jahren. Die Impfgegnerin hatte jüngst noch behauptet, dass die Vakzine töten. Nun ist sie am Coronavirus gestorben.

                                      Cirsten Weldon, eine prominente Impfgegnerin und Mitglied der Verschwörungstheoriebewegung QAnon in den USA, ist offenbar in Folge einer Covid-19-Infektion gestorben. Das berichten englischsprachige Medien. Weldon soll zwischen 50 und 60 Jahren alt gewesen und in einem Krankenhaus in Kalifornien gestorben sein. Sie soll im Dezember infiziert worden sein. Zuletzt postete sie ein Foto von sich selbst mit einer Atemmaske.

                                      Auf Instagram und Youtube hatte die Frau in Videos immer wieder Corona geleugnet und an der Wirksamkeit der Impfstoffe gezweifelt. Sie hatte Zehntausende Follower, vor allem in der rechten Pro-Trump-Bewegung. Denen gegenüber bekannte Weldon immer wieder, dass sie sich nicht an die Corona-Maßnahmen halte und schrie Menschen in Warteschlangen an, die sich impfen lassen wollten. Surftipp: Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online

                                      Corona-Leugnerin stirbt an Covid: "Der Impfstoff tötet - nehmt ihn nicht!"


                                      In einem Video warnte sie, dass die Vakzine töten würden und man sich deshalb nicht impfen lassen sollte. In einem anderen Video forderte sie, der renommierte amerikanische Immunologe Anthony Fauci solle "gehängt" werden.

                                      Nur "Idioten" würden an Covid sterben, so eine weitere ihrer Aussagen. Nun ist sie selbst dem Virus erlegen.
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                                        https://twitter.com/i/status/1480099129921609729
                                        Im Herbst stört mich weniger das kältere Wetter.
                                        Vielmehr ist es die Angst, dass jeden Moment "Last Christmas" irgendwo zu hören sein könnte.

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                                        • SanLorenzo4
                                          SanLorenzo4 kommentierte
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                                          Ich erinnere mich grob an einen anderen Politiker, der nach einem gebrochenen Ehrenwort sein Ende in einer Badewanne eines Genfer Hotels fand. Dem ganzen Pack kann man nicht weiter trauen, als man sie werfen kann. Vertrauen war gestern.
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