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    #2981
    Von Impfgegnern beschimpft: Apotheke setzt nur mehr auf Impfung
    „Mein Vater ist an Corona gestorben, ich teste keine Impfgegner mehr“


    Mailand/Bergamo – Angesichts der fast täglichen Angriffe und Beleidigungen, die die Apotheker vonseiten der Impfgegner und Coronaleugner erdulden mussten, hat eine Mailänder Apotheke beschlossen, keine Abstriche und Tests mehr durchzuführen. „Mein Vater ist an Corona gestorben, ich mache den Impfgegnern keine Abstriche mehr“, so Cristina Longhini. Die Apotheke in der lombardischen Metropole, in der die Apothekerin aus Bergamo arbeitet, wird fortan nur mehr auf die Impfung setzen.

    „Bitte nennt nicht den Namen der Apotheke. Seit gestern ist hier die Hölle los. Die Stimmung ist wirklich sehr angespannt. Aus Angst, von Impfgegnern beschimpft zu werden, geht die Inhaberin nicht mehr ans Telefon“, so die Apothekerin Cristina Longhini aus Bergamo, die in der Mailänder Apotheke, in der sie arbeitet, hinter der Theke praktisch an vorderster Front steht.

    Ihr persönlicher Schicksalsschlag – Cristina Longhinis 65-jähriger Vater fiel während der ersten Coronawelle dem Virus zum Opfer – ist auch mit der Entscheidung ihrer Arbeitgeberin verbunden, keine Abstriche und Tests mehr durchzuführen und fortan nur mehr auf die Impfung zu setzen. Seit Wochen anhaltende, fast tägliche Angriffe und Beleidigungen, die nicht nur die drei Frauen, die in der Apotheke arbeiten, sondern viele ihrer Kollegen in ganz Italien erdulden müssen, veranlassten die Inhaberin dazu, das ständige Testen von Impfgegnern aufzugeben.

    „Mein Vater Claudio starb im März 2020 nach unerträglichem Leiden an Corona. Sein Sarg war auf einem der Militärlastwagen von Bergamo. Wenn ich von einigen Kunden höre, dass der Impfstoff tödlich ist und die Todesfälle durch Covid-19 eine Erfindung sind, treibt mir das Tränen in die Augen“, erzählt Cristina Longhini.

    Die Bedingungen, unter denen Cristina Longhini und ihre zwei Kolleginnen in der Mailänder Apotheke arbeiten müssen, sind seit Wochen praktisch unerträglich. „Sie schlagen mit der Faust auf die Theke und schreien. Zuerst haben sie uns beschimpft, weil der Grüne Pass nicht sofort nach der ersten Dosis verfügbar gewesen ist. Sie haben nicht bedacht, dass es nach der ersten Verabreichung 15 Tage dauert. Nach der Einführung der Pflicht des Grünen Passes beleidigen sie uns, weil sie, um arbeiten zu können, nach dem Abstrich verlangen. Wenn wir ihnen erklären, dass wir keine mehr durchführen, kann es sogar passieren, dass sie uns den Tod wünschen. Es hat sich ein Klima des Hasses und der Feindseligkeit entwickelt. Viele Leute, die sehen, dass wir eine Anstecknadel mit der Aufschrift ‚Geimpft‘ tragen, sagen uns, dass die Impfung nutzlos ist und dass es nicht stimmt, dass man an Corona stirbt. Für mich, der ich meinen Vater auf diese Weise verloren habe, ist das schrecklich. Meine Kolleginnen haben mir gesagt, dass sie mich nicht in diese Lage bringen wollen“, so die Apothekerin aus Bergamo über ihren rauen Arbeitsalltag.

    Cristina Longhini fügt hinzu, dass das Vornehmen der Abstriche auch zusätzlichen Platz erfordert, es für das Personal schwierig und aufwendig ist, ständig zwischen zu testenden Personen und normalen Apothekenkunden zu wechseln und dass es in der vor der Apotheke sich bildenden Warteschlange zu unguten Situationen kommen kann. Einer der Gründe ist aber auch, dass die Ungeimpften die zumeist älteren Kunden der Apotheke gesundheitlich gefährden.

    „Wir haben uns entschieden, überhaupt keine Tests mehr durchzuführen. Stattdessen setzen wir alles auf die Impfkampagne. Die Impfstoffdosen sind bereits eingetroffen und nächste Woche werden wir mit der Verabreichung der dritten Dosis beginnen. Wir freuen uns, weil viele ältere Menschen bereits zu uns gekommen sind, um sich für eine Impfung vorzumerken. Die Apotheke ist für sie bequemer und überschaubarer als die Krankenhäuser oder großen Impfzentren“, blickt Cristina Longhini optimistisch der Zukunft entgegen.

    Für ihre drastische Entscheidung erhalten Cristina Longhini und ihre beiden Apothekerkolleginnen von vielen ihrer Kollegen aus ganz Italien viel Zuspruch. Immer mehr Apotheker sind es leid, den Testfrust der Impfgegner und Coronaleugner ausbaden zu müssen.

    https://www.suedtirolnews.it/italien...mpfgegner-mehr
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    • elfevonbergen
      elfevonbergen kommentierte
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      Respekt
      sollte jeder Angehörige der 1,48 millionen Toten in EU so handhaben.
      wenn man bedenkt das (egal wie alt!!!) eben dann im Schnitt da wohl doch 2-4 Trauernde pro Toter kommen reden wir von gute 4-5 millionen
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    #2982
    Die Zerlegung der Corona-P(L)andemie

    Verwendete Dokumente:

    Spanische Gesundheitsbehörde
    US-amerikanische Gesundheitsbehörde
    Die U.S. Food and Drug Administration, abgekürzt FDA
    Dokument (Oktober 2020)
    Gutachten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung
    Bericht des Höheren Instituts für Gesundheit in Italien
    Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen
    Schwedische Gesundheitsbehörde

    Friedliche Nichteinhaltung durch alle ist der einzige Weg, um Veränderungen zu erzwingen. Ghandi wusste das und Martin Luther King auch

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    • Rosa Rugosa
      Rosa Rugosa kommentierte
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      Wie lustig, du benützt die gleiche Schwurblerquellen wie San Lorenzo „rumble“. Warum brauchen angebliche „Freidenker“ eigentlich so dümmliche Vorbeter? Denkt doch selbst,

    • SanLorenzo4
      SanLorenzo4 kommentierte
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      Rumble ist wie telegram eine Ausweichplattform, um der Zensur zu entgehen, die nun mal in youtube ebenso wie in FB durchgezogen wird

    • Rosa Rugosa
      Rosa Rugosa kommentierte
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      Genau DAS meinte ich, ne Schwurblerquelle, die die bei Youtube wegen Verbreitung von Verschwörungsmist verbannten Oberleuchten aufnimmt. Besser hätte man es nicht sagen können, danke San Lorenzo.
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    #2983
    „Freidenker“

    "Freidenker sind jene, die gewillt sind,
    ihren Verstand zu nutzen,
    ohne Vorurteile und ohne zu fürchten,
    etwas zu verstehen,
    dass mit ihren eigenen Bräuchen,
    Privilegien oder Überzeugungen kollidiert.
    Dieser Geisteszustand ist nicht sehr üblich,
    aber er ist essenziell für richtiges Denken."

    Leo Tolstoy (Zitat stammt aus der Biografie seines Übersetzers Aylmer Maude)
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      #2984
      Über 100.000 Todesopfer durch Corona

      Wieler hält einige Sekunden inne, dann beginnt er seine Rede mit eindringlicher Frage

      Die vierte Welle der Corona-Pandemie wütet weiter in Deutschland. Am 25. November überschritt die Zahl der Corona-Toten in Deutschland die Marke von 100.000. Auf einer Pressekonferenz zeigte sich RKI-Chef Wieler durch diese Zahl schwer betroffen und bat die Anwesenden um einen kurzen Moment der Ruhe, um den Verstorbenen zu gedenken. Dann fand er klare Worte.

      „100.476 Menschenleben meine Damen und Herren. Mehr als 100.000 Menschen haben seit Beginn der Pandemie durch Covid-19 in unserem Land ihr Leben verloren. Und lassen Sie mich bevor ich mich meiner heutigen Aufgabe wieder widme Ihnen die Einschätzung zu geben, uns alle kurz bitten einige Minuten innezuhalten, und den Verstorbenen und ihren Hinterbliebenen zu verdenken.

      Nach kurzer Stille fuhr Wieler fort: „Meine Damen und Herren, welche Todeszahl würde uns denn davon überzeugen, dass Covid-19 keine leichte Erkrankung ist und uns zum Impfen motivieren? Wieviele Menschen müssen denn noch sterben, damit wir unser Verhalten anpassen und die Krankenhäuser das Pflegepersonal zu entlasten? Was muss denn noch geschehen, dass wir davon überzeugt sind, dass wir alle verfügbaren Maßnahmen einleiten müssen, um diese vierte Welle zu brechen?“

      Intensivstationen sind voll - jetzt muss die Luftwaffe aushelfen

      Die Lage in den Krankenhäusern der Republik spitzt sich weiter zu. Vor allem in Sachsen, Bayern und Thüringen sind in vielen Regionen bereits alle Intensivbetten belegt. Die Luftwaffe soll am Freitagnachmittag damit beginnen, Patienten aus Hotspots in andere Krankenhäuser mit freien Kapazitäten zu verlegen.

      Zusätzliche Sorge bereitet außerdem die Entdeckung einer neuen Mutante des Coronavirus in Südafrika. Es gebe Hinweise darauf, dass die Variante möglicherweise übertragbarer ist als die Delta-Variante und dass Impfstoffe möglicherweise weniger wirksam sind. Inzwischen sei die Variante auch in Botsuana und Hongkong bei Reisenden aus Südafrika nachgewiesen worden. Wie Noch-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ankündigte, will die Bundesregierung das Land deshalb zum Virusvariantengebiet erklären. Dann müssen sich auch geimpfte Reisende bei ihrer Rückkehr in häusliche Isolation begeben.

      https://m.focus.de/gesundheit/corona..._24465896.html
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        #2985
        Ich hab da mal e Fachfrach:

        Anfangs wurde doch die so tolle und schnelle Anpassungsmöglichkeit der mRNA-Impfstoffe an neue Varianten hervorgehoben. Man hat ja von Wuhan noch nicht mal an Delta-Untergruppen angepasst. Was ist da eigentlich los?
        maxxx Gefällt mir
        Lügen gewinnen den Sprint, die Wahrheit den Marathon.

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          #2986
          Wir haben jetzt die Booster Vac hinter uns und es hat meinen Guru arg mitgenommen... Fieber, Schlappiness,heftige Gliederschmerzen, tagelang im Bett -nun geht es ihm besser und deshalb mir auch.
          Ich hatte mir unterdessen eine Grippeimpfung verabreichen lassen, die mich erstaunlichjer Weise sehr mitgenommen hat. Ruhe, Huehnersuppe (4 stunden Carcasse auskochen), frische Vitamine und nungeht es uns besser.
          Alles nicht so einfach , denn eigentlich haben wir das alles nur Altersbedingt auf uns genommen.
          Eine ungeimpfte Freundin verkauft indessen unverzagt in ihrem grossen Schmuckladen in Puerto taeglich ohne Maske, ihre schoenen Stuecke. Ist mir auch nicht geheuer....
          Na Hauptsache ihr seid noch alle da, wisst immer noch alles und erklaert es wie immer, als das "einzig Wahre"
          lieben Gruss - cornie
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          Fenchelbaellchen<2 Knollen, Salz,1 Ei, Muskatnuss gerieben,150gr. Ricotta, gekackte Petersil. 80gr. Semmelbroesel&2EL mehr,Olivenoel. Aussenteile entfernen, dann vierteln, koecheln mit Salz<15".abkuehlen lassen,puerieren-abtropfen lassen dazu Semmelbroesel,Ei,Salz,Muskatn. Ricotta.Petersilie< zum kompakten Teig.Pfeffer dazu. kleine Kugeln formen -in Semmelbroesel waelzen- auf Backbleck*Papier.Olivenoel einfetten< Baellchen drauf, 200Gr. Umluft, 14".Zwischendurch mal wenden

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          • SanLorenzo4
            SanLorenzo4 kommentierte
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            welcome back, wir haben uns schon Sorgen gemacht
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          • elfevonbergen
            elfevonbergen kommentierte
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            freut mich sehr dich wieder hier zu sehen.
            Mein Mann hatte bei der kürzlich 3. gsd null Probleme, ich bin wohl erst im Februar dran.
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          #2987
          "Im traurigen Monat November war's,
          Die Tage wurden trüber,
          Der Wind riß von den Bäumen das Laub,
          Da reist ich nach Deutschland hinüber."

          Mit diesen Zeilen beginnt Heinrich Heines "Deutschland. Ein Wintermärchen".
          Etwas später kann man lesen:

          "Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
          Ich kenn auch die Herren Verfasser;
          Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
          Und predigten öffentlich Wasser."

          Und dann das - dieses Mal Österreich.

          „Licht ins Dunkel“ brachte die gleichnamige ORF-Spendengala in diesem Jahr für viele Österreicher. Während die Bürger im Lockdown um ein weiteres in der Unterstellung, gefährliche Virenschleudern zu sein, eingesperrt sind, feierte die Polit-Elite eine fette Party im Staatsfernsehen.

          Politiker-Party bringt Volksseele zum Kochen

          Also - da vertrau' ich doch lieber den, von den Hofbericherstattern so bezeichneten Schwurbelquellen als den geistigen Ergüssen einer einzelnen, Hofberichterstatter hörigen Person!

          Friedliche Nichteinhaltung durch alle ist der einzige Weg, um Veränderungen zu erzwingen. Ghandi wusste das und Martin Luther King auch

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            #2988
            Ein Maskenverweigerer aus Österreich liegt mit Corona im Koma


            Künstlicher Tiefschlaf

            Ärzte kämpfen um Leben eines MFG-Gemeinderats

            Schlimm erwischt hat das Coronavirus den Bürgermeisterkandidaten der Waldzeller MFG-Liste. Der Impfskeptiker wird auf der Intensivstation im Rieder Krankenhaus in Oberösterreich behandelt und musste in den künstlichen Tiefschlaf versetzt werden.

            Bereits vergangenen Donnerstag wurde während der Gemeinderatssitzung in Waldzell über eine Corona-Erkrankung des MFG-Gemeinderats Otto Wilflingseder spekuliert. Er fehlte bei der ersten Sitzung des Ortsparlaments. Jetzt ist es fix: Der Impfskeptiker und MFG-Bürgermeisterkandidat musste das Krankenhaus in Ried im Innkreis aufsuchen. Dort wird er nun auf der Intensivstation behandelt und musste sogar in künstlichen Tiefschlaf versetzt werden.

            Seit heuer politisch aktivIm 2250-Einwohner-Ort im Bezirk Ried ist Wilflingseder, der als Bürgermeisterkandidat der impfkritischen Liste 68 Stimmen (4,6%) erhielt, ein eher unbeschriebenes Blatt. Er zog erst vor einigen Jahren in die Gemeinde und ist seit diesem Jahr politisch aktiv. Während des Wahlkampfs fiel er zudem als Maskenverweigerer auf.
            https://www.krone.at/2564158


            RIED/WALDZELL. Der Gemeindepolitiker liegt mit einem schweren Corona-Verlauf im Rieder Spital auf der Intensivstation.


            106 Stimmen (7,23 Prozent) erhielt die Impfskeptiker-Partei MFG (Menschen, Freiheit, Grundrechte) in der 2100-Einwohner-Gemeinde Waldzell (Bezirk Ried) bei der Gemeinderatswahl Ende September 2021. Mit Otto Wilflingseder stellte MFG sogar einen Bürgermeisterkandidaten. Er bekam 4,62 Prozent der Stimmen von 68 Wählern. Jetzt liegt der Gemeindepolitiker laut OÖN-Informationen mit einem schweren Corona-Verlauf im Rieder Spital auf der Intensivstation. „Ich wünsche Wilflingseder natürlich, dass er ganz schnell wieder gesund wird“, sagt Waldzells ÖVP-Bürgermeister Johannes Aigner im OÖN-Gespräch. Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag sei weder Wilflingseder noch ein Ersatzgemeinderat der MFG anwesend gewesen. Daraufhin habe man von der Corona-Erkrankung erfahren, so Aigner.

            Die OÖN baten die Pressestelle der MFG-Landespartei bereits am Mittwoch um eine Stellungnahme zur schweren Erkrankung ihres Gemeinderates. Bis Donnerstagfrüh gab es von der MFG noch keine Reaktion.

            Auf der Facebookseite der MFG-Österreich wurde gegen Mittag bestätigt, dass ein MFG-Gemeinderatsmitglied mit Covid im Krankenhaus liege. "Wir wünschen unserem Parteimitglied alles erdenklich Gute und baldige Besserung", heißt es auf der MFG-Facebookseite.

            https://www.nachrichten.at/oberoeste...;art70,3495271
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              #2989
              Impfpflicht? Die dramatische Lage bewirkt dramatischen Umschwung der Stimmung

              Impfpflicht: Ja oder nein? Eine neue forsa-Studie von RTL und ntv zeigt: Die Stimmung ist umgeschlagen, 69 Prozent sind für die allgemeine Impfpflicht. Doch wie könnte diese aussehen und wie sind die rechtlichen Rahmenbedingungen?

              Historisch gesehen gibt es bereits mehrere Vorbilder für eine verpflichtende Impfung, auch in Deutschland. Umso schlimmer findet es stern-Redakteurin Kerstin Herrnkind, wie sich die Geschichte gerade wiederholt: "Auch damals gab es Impfgegner, die meisten in Sachsen. Und es war damals wie heute: Viele Menschen ließen sich impfen, aber leider nicht genug." Dass eine Impfpflichtwirken kann, zeigt das Beispiel Pocken: Die Krankheit gilt in Deutschland als ausgerottet. Für Polio gab es lange Zeit ebenfalls eine Impfpflicht – auch damit haben wir in Deutschland keine Probleme mehr. "Man muss sich anschauen, wie die Pocken und Polio besiegt wurden. Dann weiß man, am Ende hilft leider nur die Pflicht", so Herrnkind.

              Das Grundgesetz gibt eine Impfpflicht her

              Die beiden letzten verpflichtenden Impfungen liegen lange zurück - wäre eine Corona-Impfpflicht denn heutzutage rechtlich überhaupt möglich? Oliver Pieper, Jurist und Forscher an der Universität Jena, meint: Ja. "Für eine Impfpflicht bedarf es keiner Verfassungsänderung. Denn die Grundrechte könnten mittels Gesetz eingeschränkt werden. Die einzige Frage die damit noch offen bleibt ist, ob eine Impfpflicht verhältnismäßig ist, oder nicht." Durch die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit wäre dieser Einschnitt in die körperliche Unversehrtheit allerdings stark gemildert, so Pieper.

              Ausgeschlossen ist eine Impfpflicht politisch nicht mehr

              Bei der aktuellen Lage ist eine Impfpflicht mittlerweile auch politisch denkbar – obwohl sie bislang vehement ausgeschlossen wurde. Doch die Intensivstationen sind voll und das deutsche Gesundheitssystem droht, an seine Grenzen zu geraten. Die neue Ampel-Koalition äußert sich bislang nur schwammig, was eine Impfpflicht angeht – aber will sie auch nicht ausschließen. "Selbst die FDP wehrt sich mittlerweile nicht mehr gegen eine Impfpflicht, weil es ziemlich absehbar ist, dass man anders das Problem nicht in den Griff bekommt", ordnet stern-Redakteur Jan Rosenkranz die politische Lage im Podcast "heute wichtig" ein. "Die Ampel will auch über andere Maßnahmen nachdenken, denn eine Impfpflicht muss auch mit der Möglichkeit einhergehen, sich überhaupt impfen zu lassen. Darauf muss man gut vorbereitet sein und Kapazitäten aufbauen."


              https://www.stern.de/politik/heutewi...-30959988.html
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                #2990
                9000 österreichische Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen drohen der Regierung mit Streik und sofortiger Arbeitsniederlegung im Falle einer Impfpflicht.

                Offener Brief

                Friedliche Nichteinhaltung durch alle ist der einzige Weg, um Veränderungen zu erzwingen. Ghandi wusste das und Martin Luther King auch

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                  #2991
                  Im ZDF-"Politbarometer": Mehrheit spricht sich für Impfpflicht aus


                  In der Debatte über eine Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht sprechen sich 69 Prozent dafür aus, dass sich jeder gegen das Virus impfen lassen muss. Dagegen sind den Angaben zufolge 29 Prozent. Im Juli sah das laut ZDF-"Politbarometer" noch anders aus: Damals waren nur 33 Prozent für eine allgemeine Impfpflicht, 64 Prozent waren dagegen.
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                    #2992
                    Zitat von kubde Beitrag anzeigen
                    9000 österreichische Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen drohen der Regierung mit Streik und sofortiger Arbeitsniederlegung im Falle einer Impfpflicht.

                    Offener Brief
                    Die 9000 werden bloß behauptet, im Schreiben der Kleinstpartei MFG. Die ist wie „die Basis“ in D ein völlig unbedeutended Häufchen. Die nimmt niemand Ernst. Überall, wo bisher die Impfpflicht im Gesundheitssystem ausgesprochen wurde, haben sich letztendlich quasi alle impfen lassen. Das sehe ich sehr gelassen.
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                      #2993
                      https://www.mdr.de/mdr-aktuell-nachr...o-1891596.html
                      Kühe töten durchschnittlich zweiundzwanzig Menschen pro Jahr und Haie nur fünf. Aber wer schreit schon panisch, wenn eine Kuh auf ihn zu schwimmt.

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                        #2994
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                        Kühe töten durchschnittlich zweiundzwanzig Menschen pro Jahr und Haie nur fünf. Aber wer schreit schon panisch, wenn eine Kuh auf ihn zu schwimmt.

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                          Kühe töten durchschnittlich zweiundzwanzig Menschen pro Jahr und Haie nur fünf. Aber wer schreit schon panisch, wenn eine Kuh auf ihn zu schwimmt.

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                            #2996
                            Deutschland schafft das....

                            https://www.bild.de/politik/inland/p...1294.bild.html
                            Kühe töten durchschnittlich zweiundzwanzig Menschen pro Jahr und Haie nur fünf. Aber wer schreit schon panisch, wenn eine Kuh auf ihn zu schwimmt.

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                              #2997
                              ".....mRNA Covid Vakzine steigern Risiken in Bezug auf endotheliale (Gefäßwand-) Entzündungsmarker und akute Koronarsyndrome auf dramatische Weise unter Berücksichtigung eines Einsatzes von PULS Cardiac Tests: Eine Warnung....."

                              https://www.cashkurs.com/wirtschafts...nebenwirkungen


                              Diese Warnung hat es wahrlich in sich, die Quelle steht für seriöse Wissenschaft, aber schützt hier nicht vor der hysterischen Reaktion (RR), die hier alle Leser sicher wieder mit toternster Miene zur Kenntnis nehmen werden
                              SanLorenzo4 Gefällt mir

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                              • Nespresso
                                Nespresso kommentierte
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                                Das ist nun der dritte Link zu dieser Studie, aber keine Reaktion von RR. Die Realität blendet sie einfach aus, weil einfacher für sie.
                                Querruder SanLorenzo4 Gefällt mir

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                              #2998
                              Zitat von Rosa Rugosa Beitrag anzeigen
                              Im ZDF-"Politbarometer": Mehrheit spricht sich für Impfpflicht aus


                              In der Debatte über eine Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht sprechen sich 69 Prozent dafür aus, dass sich jeder gegen das Virus impfen lassen muss. Dagegen sind den Angaben zufolge 29 Prozent. Im Juli sah das laut ZDF-"Politbarometer" noch anders aus: Damals waren nur 33 Prozent für eine allgemeine Impfpflicht, 64 Prozent waren dagegen.
                              69 % ??? Wieviel sind geimpft?

                              Quelle ÖR Medien : Quote der Menschen mit vollständiger Impfung in Deutschland steigt auf 68,3 Prozent

                              Schlussfolgerung: auch nicht geimpfte sind für die Impfpflicht

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                                #2999
                                Auch hier tschüss. Unterhaltet euch ruhig weiter.
                                Friedliche Nichteinhaltung durch alle ist der einzige Weg, um Veränderungen zu erzwingen. Ghandi wusste das und Martin Luther King auch

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                                  Corona-Impfkampagne in Dänemark

                                  »Viele Ungeimpfte misstrauen nicht der Impfung, sondern unserer Gesellschaft«

                                  Dänemark hat schnell sehr viele Menschen geimpft, auch in sogenannten Problembezirken. Der Medizinexperte Morten Sodemann erklärt, wie er Ungeimpfte überzeugt hat und warum er eine Impfpflicht ablehnt.

                                  SPIEGEL: Herr Sodemann, Dänemark hatte schon Anfang September eine Impfquote von mehr als 75 Prozent erreicht. Daraufhin wurden sämtliche Pandemiebeschränkungen aufgehoben. Inzwischen wurde dieser Schritt wieder revidiert, auch bei Ihnen hat sich das Impftempo verlangsamt. Wer ist jetzt noch ungeimpft?
                                  Morten Sodemann, 62, ist Professor für Global Health an der Universität Süddänemark in Odense. Am dortigen Universitätsklinikum leitet er als Chefarzt die erste und bislang einzige Klinik für Einwanderungsmedizin in Dänemark. Zuvor war er lange Zeit als Mediziner in Westafrika aktiv. Seit Herbst 2020 gehört er einem interkulturellen Expertengremium an, das die dänische Regierung zur Bekämpfung der Coronapandemie eingerichtet hat.
                                  Sodemann: Das sind sehr unterschiedliche Gruppen: Menschen mit Vorerkrankungen, die noch nicht geimpft werden können oder Nebenwirkungen fürchten. Arbeitsmigranten aus Rumänien, Polen oder Estland, die als Hilfsarbeiter oder in der Landwirtschaft arbeiten und keinen festen Wohnort haben. Und Menschen aus sozialen Brennpunkten, die nicht richtig Dänisch sprechen und vielen Falschinformationen ausgesetzt sind.

                                  SPIEGEL: Spielen dezidierte Impfgegner oder Coronaleugner bei Ihnen keine Rolle?

                                  Sodemann: Nicht so wie bei Ihnen. Das erscheint mir tatsächlich ein Phänomen aus dem deutschsprachigen Raum und aus den Niederlanden. Aber es gibt überall einen harten Kern, den sie kaum erreichen können. Ich spreche von den teuren fünf Prozent, weil Sie so ungleich mehr Aufwand betreiben müssen, um diese Menschen zu überzeugen.

                                  SPIEGEL: Sie sind Chefarzt an der Universitätsklinik Odense, in der einzigen Abteilung für Einwanderungsmedizin in Dänemark. Was für Erfahrungen machen Sie, wenn es ums Impfen geht?

                                  Sodemann: Die Menschen sind sehr unterschiedlich, aber ihre Befürchtungen ähneln sich. Unwahrscheinlich viele Menschen sorgen sich um ihre Fruchtbarkeit – was erwiesenermaßen unbegründet ist.Diese Angst gab es jedoch auch schon bei anderen Impfungen. Auch unter Däninnen und Dänen. Viele sind bis heute nicht gut informiert. Meist schauen sie Privatfernsehen aus anderen Ländern oder konsumieren Nachrichten auf Facebook. Viele Patientinnen und Patienten sind dann überfordert. Außerdem wollen viele wissen, warum sie bei uns nicht die Vakzinen bekommen, die in ihren Heimatländern verimpft werden, wie Sputnik oder Sinovac. Was die meisten Menschen aber verbindet, ist, dass sie immer noch für gute Argumente ansprechbar sind. Sie wollen persönlich überzeugt werden.
                                  SPIEGEL: Wurde die Pandemie nicht lange genug erklärt? Man hat doch den Eindruck, seit zwei Jahren über nichts anderes mehr zu reden.
                                  Sodemann: Das mag für Sie und mich stimmen. Aber die Menschen, die jetzt noch ungeimpft sind, schauen eben keine Abendnachrichten. Und selbst wenn wir dort alles fünfmal wiederholen: Diese Gruppe erreichen wir so nicht. Viele Ungeimpfte misstrauen nicht den Corona-Vakzinen, sondern unserer Gesellschaft. Sie haben andere Erfahrungen gemacht als die Mehrheit. Diese Erkenntnis wollen viele Politiker nicht wahrhaben. Aber wir müssen mit den Menschen so arbeiten, dass sie uns verstehen. Dafür braucht es weniger allgemeine Informationen und mehr Angebote vor Ort.

                                  SPIEGEL: An was denken Sie konkret?

                                  Sodemann: Es braucht aktive, aufsuchende Angebote. Sie müssen die Impfung zu den Menschen bringen, denn von selbst kommen sie nicht. Wir sind seit Monaten in Moscheen, Vereinen und Einkaufszentren unterwegs, um für die Impfung zu werben. Dafür braucht es Personen, denen vertraut wird. Ein Imam oder eine dunkelhäutige Ärztin, die die Impfung erklären, sind oft mehr wert als jede Regierungsansprache. Oft hängt es an einzelnen Personen, ob eine Gruppe geimpft wird. Ein Friseur, ein Fußballballtrainer oder ein Familienoberhaupt kann am Ende entscheiden, ob sich der halbe Block die Spritze geben lässt oder nicht. Diese Menschen muss man überzeugen. Wir haben außerdem arabischsprachige Sprachnachrichten aufgenommen und über WhatsApp verteilt. Mehrere Kolleginnen haben Videos in ihren Muttersprachen aufgenommen. Beides wurde sehr gut aufgenommen und tausendfach geteilt.

                                  SPIEGEL: Dänemark ist nicht für seine Nachsicht gegenüber Zugewanderten bekannt. Hat das Land in der Pandemie seine Haltung geändert?

                                  Sodemann: Das bezweifle ich. Ein älterer Mann sagte mir vor einiger Zeit auf einer Bürgerversammlung: Ihr interessiert euch doch nur für uns, weil euch jetzt auch betrifft, was wir tun. Ich fürchte, das ist eine sehr realistische Beobachtung. Wir haben lange gerungen, bis es zweisprachiges Informationsmaterial gab. Es herrscht in Dänemark, wie auch in anderen Ländern, die sehr starke Überzeugung vor, dass sich alle nur anpassen müssten. Das funktioniert bei ungefähr einem Drittel der Zugewanderten, die 110 Prozent Dänisch werden wollen. Der Großteil passt sich teilweise an, tut sich aber oft schwer mit dieser Härte. Und ein kleiner Teil verweigert sich komplett und schottet sich ab. Inzwischen gibt es aber die Erkenntnis, dass wir alle Menschen gewinnen müssen, wenn wir möchten, dass die Gesellschaft geschützt ist.

                                  SPIEGEL: Trotz der Probleme hat Ihr Land eine deutlich bessere Impfquote als andere Länder. Wie haben Sie das geschafft?

                                  Sodemann: Man muss sich im Frieden für den Krieg vorbereiten. Wir haben genauere Daten und haben früh gehandelt. In Dänemark sind sehr viele persönliche Gesundheitsinformationen mit der Sozialversicherungsnummer verknüpft. So wussten wir von Anfang, wer zu einer Risikogruppe zählt und konnten die Menschen gezielt ansprechen. Zudem wird in Echtzeit gemeldet, in welchen Vierteln oder gar Straßenblöcken es viele Coronainfektionen gibt. Dieses System ist selbst in Nordeuropa einzigartig. Die Behörden haben außerdem zu Beginn der Pandemie eigene staatlicheTestzentren errichtet. Die Stadtteile, in denen sich damals nur wenige Menschen testen ließen, sind die, in denen heute auch weniger Einwohner geimpft wird. Wir wissen also seit einem Jahr, in welchen Vierteln es Probleme gibt: Tendenziell dort, wo Menschen in sozial schwachen Verhältnissen und mit Sprachbarrieren eher abgeschottet leben. Die Behörden haben auch dazu konkrete Daten, die uns zeigten, mit welchen Sprachen wir diese Menschen erreichen können.

                                  SPIEGEL: Was haben Sie dann vor Ort getan?

                                  Sodemann: Ich arbeite viel in Vollsmose, einem Stadtteil von Odense mit überdurchschnittlich vielen Zugewanderten. Zu Beginn der Pandemie gehörten wir zu den fünf Orten mit der niedrigsten Testquote in ganz Dänemark. Wir haben daraufhin in diesem Jahr versucht, besonders viele Menschen zu erreichen, auch indem wir an möglichst vielen Orten geimpft und informiert haben. Es gibt in Dänemark etliche Arzthelferinnen, deren Muttersprache nicht Dänisch ist. Wir haben sie gezielt angesprochen und um Hilfe gebeten. Genau wie Medizinstudierende und Sozialarbeiter. Im Juli waren dann auch hier zwei Drittel geimpft.

                                  SPIEGEL: Was können andere Länder wie Deutschland davon lernen?

                                  Sodemann: Die Politik muss erkennen, dass die Menschen ihr nicht uneingeschränkt vertrauen. Unsere Regierung ist konsequent mit Expertinnen aufgetreten und hat sich um eine evidenzbasierte Coronapolitik bemüht.Es gab aber auch unpopuläre Schritte: Dänemark war der größte Produzent von Nerzpelzen in Europa. Im vergangenen Jahr wurden alle Tiere getötet, um eine Übertragung des Virus zu stoppen. Das ist bis heute extrem umstritten, eine komplette Industrie ist tot. Aber es war damals ein klares Zeichen, dass die Politik Verantwortung übernimmt.

                                  SPIEGEL: Inzwischen sind wir mitten in der vierten Welle. In Deutschland wird über eine allgemeine Impfpflicht nachgedacht. Auch in Dänemark sind mehr als 20 Prozentder Gesamtbevölkerung immer noch ungeimpft. Geht es überhaupt noch ohne Zwang?

                                  Sodemann: In bestimmten Berufen mag das helfen. Aber wie wollen Sie eine allgemeine Impfpflicht denn durchsetzen? Man kann damit die Zahlen vielleicht aufhübschen. Doch ich bezweifle, dass es die Mehrheit der Ungeimpften erreicht. Die verstecken sich dann und wir verlieren sie für immer. Auch in Zukunft wird es Viruserkrankungen geben. Wir brauchen Vertrauen.


                                  https://www.spiegel.de/ausland/coron...7-b3fa946499c1
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