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Alt 23.04.2019, 08:38
ElkeS
Mencey
 
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Ich glaube, man findet generell schlecht neue Freunde, wenn man im Erwachsenenalter irgendwo neu dazukommt. Keine Kinder zu haben, erschwert das ganze noch zusätzlich.

Ich bin in Deutschland einige Male mit Kindern umgezogen, da knüpfst du automatisch Kontakte. Beim letzten Umzug vor ein paar Jahren sind die Kinder nicht mehr mitgezogen und bis auf die nächsten Nachbarn hatte ich hier 0 Kontakt. Jetzt habe ich hier im Ort eine ehrenamtliche Arbeit angenommen, und schon ändert sich das ganz schnell.

Auf Teneriffa haben wir trotz Sprachbarriere sehr gute Kontakte zu Einheimischen. Obwohl wir nur Langzeiturlauber sind. Wir haben ein Hobby, dass wir überall ausüben können, und sind dort auch einem Verein beigetreten.

Durch Vereine und ehrenamtliche Arbeit kommst du in Kontakt - überall.

Zu anderen Ausländern habe ich bisher auf der Insel schneller Kontakt gefunden, als das zuhause der Fall ist. Wir haben hier österreichische Freunde, die wir, wenn wir auf der Insel sind, sehr häufig treffen. Dann bahnt sich gerade ein nettes Verhältnis zu Schweizern an, mit denen wir auf dem Rathaus ein paar Stunden auf unseren Termin gewartet haben. Da fand man sich symphatisch und hat sich einfach verabredet. Zuhause hätte man sich symphatisch gefunden, und es wäre nichts weiter passiert, weil man sich ja nicht so einfach mit Fremden verabredet (also, ich nicht ). Auf der Insel fällt es leichter, da ja jeder, der neu da ist, Kontakte sucht.

Ob ein Umzug auf eine andere Insel das Problem wirklich löst, kann ich nicht beurteilen.

Viel Glück!
ElkeS ist offline  
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