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    #2901
    Wie die verschiedenen Impfstofftypen funktionieren

    Verwirrung um Novavax: Ist das wirklich ein Totimpfstoff? Das sind die Fakten

    Gerade hat die Firma Novavax für ihren Corona-Impfstoff die Zulassung in der EU beantragt. Er wird als Totimpfstoff bezeichnet – im Gegensatz zu Lebendimpfstoffen oder mRNA - oder Vektorimpfstoffen. Das führte zu Debatten über die Inhaltsstoffe. FOCUS Online klärt auf.

    Fangen wir mit den Gemeinsamkeiten an: Alle Impfstoffe sollen unser Immunsystem auf eine Infektion vorbereiten. Das Prinzip dahinter: Kennt der Körper den Krankheitserreger bereits, hat er gelernt, ihn abzuwehren.

    Um dieses Lernprogramm zu starten, gibt es nun verschiedene Trainingsmethoden. Auf die eine oder andere Weise wird das Immunsystem mit dem Coronavirusbekannt gemacht. Das übernimmt der Impfstoff und dieser muss irgendwie in den Körper gelangen. Dafür gibt es verschiedene Transportmöglichkeiten:
    • Vektor-Impfstoffe (Astrazeneca, Johnson&Johnson)
    • mRNA-Impfstoffe (Biontech, Moderna)
    • proteinbasierte Impfstoffe (Novavax) und
    • Impfstoffe mit inaktivierten Viren (Valneva).
    Letztere wurden beide auch als Totimpfstoffe bezeichnet – im Gegensatz zu Lebendimpfstoffen. Das führte bei manchen Menschen zu Verwirrung. Denn die Zusammensetzung von Novavax und Valneva unterscheidet sich.

    Lebendimpfstoffe spritzen Mediziner beispielsweise, wenn sie gegen Masernimpfen. Hier enthält das Vakzin tatsächlich eine geringe Zahl vermehrungsfähiger Erreger.

    Definition Lebendimpfstoffe

    Lebendimpfstoffe enthalten geringe Mengen vermehrungsfähiger Krankheitserreger, die jedoch so abgeschwächt wurden, dass sie die Erkrankung selbst nicht auslösen.

    Zu den Lebendimpfstoffen gehören beispielsweise Impfstoffe gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken.

    Im Unterschied hierzu spricht man im Fall von Novavax von Totimpfstoff, weil keine lebenden Coronaviren enthalten sind. Darum ist die Bezeichnung durchaus treffend – wenn auch nicht ganz präzise. Denn Novavax enthält auch keine abgetöteten Coronaviren oder Bestandteile davon, sondern ein nachgebautes Stück von Sars-CoV-2. Das erklärt die Verwirrung.

    Definition Totimpfstoffe

    Totimpfstoffe – oder inaktivierte Impfstoffe – enthalten entsprechend ihrer Bezeichnung nur abgetötete Krankheitserreger, die sich nicht mehr vermehren können, oder auch nur Bestandteile der Erreger.

    Zu den Totimpfstoffen gehören Impfstoffe gegen Diphtherie, Hepatitis B, Hib (Haemophilus influenzae Typ b), Kinderlähmung, Keuchhusten und Tetanus.

    Das ist im Protein-Impfstoff von Novavax drin

    Das Novavax-Produkt namens Nuvaxovid (NVX-CoV2373) ist ein proteinbasiertes Vakzin, also Eiweiß basiert. Es enthält winzige Partikel, die aus einer im Labor hergestellten Version des Spike-Proteins von Sars-CoV-2 bestehen. Die Forscher entwickelten es aus der genetischen Sequenz des ersten Stammes von Sars-CoV-2, dem Virus, das die Krankheit Covid-19verursacht. Novavax kreierte sein Vakzin mit Hilfe der rekombinanten Nanopartikeltechnologie. Das heißt, mit Hilfe von Methoden der Biotechnologie. Damit erzeugte der US-Hersteller ein Antigen, das vom Coronavirus-Spike (S)-Protein abgeleitet ist.

    Die Kollegen von „Spektrum“ erklären das folgendermaßen: „Das Vakzin wird in Insektenzellkulturen hergestellt – am Ende sind bis zu 14 Spike-Proteine von Sars-CoV-2 über eine verbindende Basis aneinandergekoppelt, eine Abbildung des Unternehmens zeigt einen kugelförmigen Nanopartikel. Für das Immunsystem gleicht das Konstrukt einem Virus, man spricht von ‚virus-like particle‘.“

    Dazu kommt ein Zusatzstoff, um die Immunantwort zu verstärken und hohe Mengen neutralisierender Antikörper zu stimulieren. Dieses sogenannte Adjuvans ist das patentierte Matrix-M(TM)-Adjuvans auf Saponinbasis. In den bisherigen Studien hat es sich als stark wirksam und gut verträglich gezeigt. Der Novovax-Impfstoff enthält gereinigtes Protein-Antigen und kann sich weder replizieren noch Covid-19 verursachen.

    Das ist im Totimpfstoff von Valneva drin

    Der Impfstoff des französischenUnternehmens Valneva ist ein Impfstoff mit inaktivierten Viren. Es handele sich laut EU-Kommission „um eine klassische, seit 60 bis 70 Jahren eingesetzte Impfstofftechnologie mit bewährten Verfahren und sehr hoher Sicherheit“. Diese komme auch bei den meisten Grippe-Impfstoffen und vielen Impfstoffen für Kinderkrankheiten zum Einsatz. Es sei der derzeit einzige Impfstoffkandidat gegen Covid-19 auf Basis inaktivierter Viren, der derzeit in Europa in klinischen Studien getestet werde.

    VLA2001 besteht aus inaktivierten ganzen Virenpartikeln von Sars-CoV-2 mit hoher Spike-Protein-Dichte, wie die Pharmafirma mitteilt. Das Vakzin enthält außerdem eine Kombination aus zwei Wirkverstärkern, sogenannten Adjuvantien, nämlich eine Aluminiumverbindung und CpG 1018. Diese Kombination habe sich als wirksamer gezeigt als nur die Aluminiumverbindung. In Laborexperimenten führten sie zu höheren Antikörperantworten und bessere Immunantwort im Sinne von mehr Killerzellen.

    Noch ist der Totimpfstoff in Deutschland nicht zugelassen. Valneva rechnet eigenen Angaben nach damit, dass die Auslieferung im April 2022 beginnen kann. Voraussetzung sei die Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur EMA. Man erwarte, dass die Behörde in Kürze mit dem schnellen Prüfverfahren beginnen werde.

    Und so funktionieren die bereits zugelassenen Corona-Impfstoffe:

    Das ist im Biontech-Impfstoff drin

    Neben der künstlich im Labor hergestellt mRNA, die dem Organismus vorgaukelt, das Sars-CoV-2-Virus wäre in den Körper gelangt und damit die Bildung von Antikörpern provoziert, sind im Impfstoff von Biontech/Pfizer weitere Stoffe enthalten – unter anderem solche mit schwer aussprechbaren Namen wie ALC-0315 = (4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis (Hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) oder ALC-0159 = 2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid.

    Das sind Lipide, also Fette, die als Hülle für die mRNA fungieren“, erklärte der Professor für Virologie, Friedemann Weber, FOCUS Online. „Sie umgeben die mRNA und sorgen dafür, dass sie in die menschliche Zelle aufgenommen werden kann.“

    Zudem Teil einer Impfdosis: Wasser und Kochsalz. „Durch die Salzlösung versucht man ein ähnliches Milieu zu schaffen, wie es auch in der Zelle selbst vorherrscht“, erläuterte Weber. Dort kommt mRNA natürlicherweise vor. „Anders als in destilliertem Wasser behält die mRNA in der Salzlösung länger ihre chemischen Eigenschaften und damit ihre Wirksamkeit.“ Konservierungsstoffe oder andere Zusätze enthält der Impfstoff laut Beipackzettel nicht.

    Das Virologen-Fazit: „Das, was in dem Beipackzettel drinsteht, ist nicht wirklich überraschend und in keinem Fall ein Grund zur Sorge. Es ist toll, dass es nach 20 Jahren Forschung an mRNA-Impfstoffen endlich ein mRNA-Vakzin bis zur Zulassung geschafft hat.“

    Das ist im Astrazeneca-Impfstoff drin

    Der Vektor-Impfstoff von Astrazeneca enthält einen Bauplan für das Spike-Protein des Coronavirus. Der Bauplan mit dem DNA-Abschnitt wird in ein harmloses Virus verpackt. Für das Vakzin von Astrazeneca funktioniert ein geschwächtes Erkältungsvirus (ChAdOx1) als Transportmittel. Dieses Adenovirus verursacht Infektionen bei Schimpansen, wurde aber genetisch so verändert, dass es sich beim Menschen nicht mehr weiter vermehren kann.

    Gelangt der Vektorimpfstoff in menschliche Zellen, wird dort die DNA im Zellkern in mRNA umgewandelt. Dann lesen die Ribosomen wiederum – wie beim mRNA-Impfstoff – den mRNA-Bauplan ab und stellen das Spike-Protein selbst her. Da der Körper das Spike-Protein nicht kennt, regt dieses das Immunsystem des Körpers zu einer Immunantwort an. Es bildet Antikörper.

    In einer 0,5 Milliliter-Impfdosis stecken laut Astrazeneca mindestens 250.000.000 (2,5 x 10 hoch 8) infektiöse Einheiten (IE) des Schimpansen-Adenovirus, der das Sars-CoV-2-Spike-Glykoprotein kodiert (ChAdOx1-S).

    Der Hersteller gibt zudem an, dass der Impfstoff unter anderem Natrium und Alkohol enthalte. Allerdings sei die Sodium-Dosis so gering (23 Milligramm pro Dosis), dass er als natriumfrei gelte. Auch der Alkoholgehalt sei mit 0,002 Milligramm Ethanol pro Dosis so gering, dass er keine nachweisbaren Effekte habe.

    Außerdem listet Astrazeneca folgende Inhaltsstoffe auf:
    • genetisch veränderte Organismen (GVOs)
    • Histidin
    • Histidinhydrochlorid-Monohydrat
    • Magnesiumchlorid-Hexahydrat
    • Polysorbat 80 (E 433)
    • Ethanol
    • Saccharose
    • Natriumchlorid
    • Natriumedetat (Ph.Eur.)
    • Wasser für die Injektion

    Wasser und Kochsalz sollen dafür sorgen, ein ähnliches Milieu zu schaffen, wie es auch in der Zelle selbst vorherrscht.

    https://m.focus.de/gesundheit/news/d..._24443479.html
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      #2902
      Zitat von Achined Beitrag anzeigen
      Zu obigem Monolog zur Behandlung von Patienten:



      https://www.anwalt.org/behandlungspflicht/
      Sehr schön, Achined, ich zitiere aus deiner Quelle:


      FAQ: Behandlungspflicht

      Ist ein Arzt grundsätzlich verpflichtet mich zu behandeln?
      Nein. Ein sogenannter Behandlungsvertrag zwischen Arzt und Patient kommt gemäß Medizinrecht nur dann zustande, wenn beide Parteien diesem zustimmen.

      Wann besteht doch eine Behandlungspflicht?
      Handelt es sich um einen Patienten, der sich in einem akuten Zustand befindet, also einen Notfall darstellt, darf der Arzt ihn nicht abweisen.

      Daraus wird deutlich: Ein solcher Vertrag kommt nur dann zustande, wenn ein Patient eine ärztliche Leistung beanspruchen und der jeweilige Arzt ihm diese auch gewähren möchte. Dies gilt sowohl bei gesetzlich versicherten als auch bei Privatpatienten. Da in Deutschland Vertragsfreiheit herrscht und die betroffenen Personen entsprechend selbst entscheiden können, ob sie einen Vertrag abschließen oder nicht, ergibt sich daraus noch keine allgemeine Behandlungspflicht.

      Etwas anderes kann jedoch in Bezug auf die Behandlungspflicht bei akuten Schmerzen gelten. Denn handelt es sich um einen Notfall, was beispielsweise der Fall ist, wenn sich das jeweilige Leiden schnell oder aus heiterem Himmel verschlimmert, darf ein Arzt einen Patienten mit derartigen Schmerzen nicht wegschicken. Er ist dann sogar dazu verpflichtet, ihn zu behandeln.

      Sollte keine Notfallsituation vorliegen, darf ein solcher Arzt Patienten abweisen und muss dabei in der Regel nicht einmal begründen, weshalb.



      Daraus ergibt sich ganz klar, dass fast alle Behandlungen NICHT darunter fallen, da sie keine Notfälle sind.
      Grippaler Infekt, Schmerzen im Rücken, Arthrose, Rheuma, Diabetes, Allergien usw…… alles keine Notfälle.
      In Hausarztpraxen landen routinemäßig eher weniger Notfälle, die kommen gleich in die Notaufnahme im Krankenhaus.
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        #2903
        Bayern München
        Jetzt doch geimpft – Umdenken bei Gnabry und Musiala


        Beim FC Bayern kommt Bewegung in die Debatte über die Coronaimpfungen der Profis. Zwei der bisher ungeimpften Spieler sollen sich nun zum Impfen entschlossen haben.

        Beim Fußball-Rekordmeister Bayern München sollen nach Medienberichten zwei der fünf zuletzt noch ungeimpften Profis inzwischen Coronaimpfungen erhalten haben. Nach übereinstimmenden Informationen des »Kicker« und der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« ließen sich Jamal Musiala und Serge Gnabry die erste Impfdosis von einem der Mannschaftsärzte geben.

        Vom Verein selbst kam dazu noch kein Kommentar. »Ich kann das noch nicht bestätigen«, sagte Trainer Julian Nagelsmann am Rand der Champions-League-Partie gegen Dynamo Kiew und verwies darauf, dass er sich in den vergangenen Tagen um die Spieler gekümmert habe, »die dabei sind«. Aber: »Sollte das der Fall sein, freue ich mich darüber, weil es der erste Schritt ist.« Gerade Gnabry als Genesener hätte dann bald schon »den vollständigen Impfschutz erlangt«, betonte er.

        Auch weitere Spieler überlegen

        Musiala benötigt dagegen eine zweite Dosis. Der Nationalspieler, der erst am 26. Februar 18 Jahre alt wurde, habe sich zunächst nicht impfen lassen, weil es keine allgemeine Empfehlung der Ständigen Impfkommission für Minderjährige gab, heißt es.

        Damit bleiben Joshua Kimmich, Eric Maxim Choupo-Moting und Michaël Cuisance die vermeintlich letzten noch ungeimpften Spieler beim FC Bayern. Zumindest zwei der drei sollen Medien zufolge aber nun ebenfalls eine Impfung erwägen.

        https://www.spiegel.de/sport/fussbal...7-b6a83c6ddca0
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          #2904
          Seit fast 3 Wochen gab es hier von Kaleika keinen Beitrag mehr.
          In einem ihrer letzten hatte sie vom bevorstehenden Boostershot geschrieben.
          Weiß jemand näheres?

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          #2905
          Herrlich, in den Medien wird schon Panik verbreitet wegen angeblicher Verlegung von Corona Patienten.......Und aus NL werden sie noch importiert, weil in NRW offensichtlich noch genug frei ist.
          Und dazu ein angeblich aktuelles Foto von einem Flugrettungs-Heli mit einem Corona-Patienten, dem gleichen Foto, welches auch schon im Januar zu einem vollkommen anderen Anlass veröffentlicht wurde.
          So langsam wird es immer lächerlicher.


          Angehängte Dateien
          Gibt es eigentlich etwas Unwürdigeres, als mit heruntergelassener Hose und in Trippelschritten neues Klopapier holen zu müssen, weil man vergessen hat rechtzeitig nachzufüllen? Zum Glück ist der Supermarkt nur 300 Meter von mir entfernt.

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          • keule
            keule kommentierte
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            Ich habe mich schon gefragt wer die Notfallreserve, die nie abnimmt, belegen darf

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          #2906
          Warum mich Ungeimpfte wütend machen


          Sollen wir Nachsicht mit jenen haben, die durch ihr Verhalten anderen schaden? Nein. Es gibt keine guten Gründe, sich nicht impfen zu lassen

          Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat in seiner Ansprache zum Nationalfeiertag das Land aufgefordert, der Spaltung in Geimpfte und Ungeimpfte entgegenzuwirken und "doch das Gute im jeweils anderen" zu sehen.

          Es gibt unter den Millionen Impfverweigerern viele anständige und liebenswerte Menschen. Aber ich kann derzeit nicht das Gute in ihnen sehen. Verblendet durch irrationale Ängste, ein irregeleitetes Verständnis von Freiheit und bewusste Falschinformationen schaden sie nicht nur sich selbst, sondern auch jenen 5,4 Millionen Menschen in Österreich, die dem Rat der seriösen Fachleute gefolgt sind und sich gegen Covid-19 immunisiert haben. Die anderen machen mich wütend. Ich bin damit nicht allein. Diese Wut ist weitverbreitet, sie ist vielleicht nicht konstruktiv, aber gut nachvollziehbar.

          Das sind Fakten

          Es gibt keine stichhaltigen Argumente gegen die Corona-Impfung. Die Technologie wurde bereits milliardenfach erprobt, die Nebenwirkungen sind meist gering und temporär, das Risiko einer schweren Erkrankung viel niedriger als bei einer Covid-Infektion. Vakzine mit einem Totimpfstoff, auf den viele warten, bieten keinerlei Vorteile gegenüber den bereits zugelassenen Vakzinen.

          Das sind keine wissenschaftlichen Hypothesen, die hinterfragt werden können. Das sind Fakten, unterstützt von einem breiten Konsens in der Fachwelt. Mediziner, die dies anzweifeln, handeln ebenso unverantwortlich und verlogen wie jene Wissenschafter, die den Klimawandel leugnen.

          Keine private Entscheidung

          Nun hat jeder Mensch das Recht, Unsinn zu glauben, aber nicht zum Schaden der Gesellschaft. Anders als Impfgegner so gerne behaupten, ist die Impffrage keine private Entscheidung. Wenn sich ein Drittel der Bevölkerung gegen jede Vernunft nicht impfen lässt, leiden die anderen zwei Drittel massiv. In der Ökonomie nennt man dieses Phänomen Externalität – individuelles Verhalten, dessen Kosten auf andere abgewälzt werden. Das gilt für Umweltverschmutzer und Autoraser genauso wie für Impfgegner.

          Das liegt einmal an der tatsächlichen Wirksamkeit der Impfstoffe. Diese bieten sehr viel Schutz, aber keinen absoluten. Das tut keine Impfung. Bei diesen neuen Wirkstoffen kommen auch noch Unsicherheiten dazu, die erst nach und nach schlagend werden. So wirken die Vakzine etwas weniger gut gegen die Delta-Variante, so weiß man erst seit kurzem, dass die Zahl der Antikörper nach dem zweiten Stich rascher sinkt als gedacht. Deshalb landen auch immer mehr Geimpfte im Krankenhaus und auf Intensivstationen. Aber auch dafür ist vor allem die niedrige Durchimpfungsrate verantwortlich. Je weniger Menschen insgesamt geimpft sind, desto höher die Gefahr, dass Geimpfte sich anstecken, erkranken und in manchen Fällen sogar sterben.

          Verschobene Operationen

          Noch schlimmer sind die Folgen der Impfskepsis für das Gesundheitssystem. Die mit Covid-Kranken überfüllten Intensivstationen belasten das Personal und verschlechtern die Versorgung anderer Patienten. Es ist ein Skandal, dass tausende wichtige Operationen wieder verschoben werden müssen, weil Impfgegner auf ihre Freiheit beharren. Und wenn das System kollabiert, dann werden manche Menschen sterben, die sonst gerettet hätten werden können.

          Die Antwort darauf kann nicht der Ausbau von Intensivbetten sein, den einige Impfgegner nun fordern. Ja, der Staat sorgt auch für jene, die rauchen, fettleibig sind oder ihre Gesundheit in der Freizeit gefährden. Aber das sind entweder schleichende Risikofaktoren oder Einzelfälle, und auf beides kann sich das Gesundheitssystem ohne hohe Zusatzkosten einstellen.

          Bei der Corona-Pandemie ist das anders, die Spitzen einer Welle sind zu hoch. Selbst wenn der Staat Milliarden in neue Intensivbetten stecken wollte, wäre das nötige Personal gar nicht verfügbar. Die Ungeimpften bilden ein Massenphänomen, das die Gesellschaft überfordert. Und welches Recht haben diese Unsolidarischen, von den anderen Solidarität einzufordern?

          Angst und Isolation

          Und sollte es tatsächlich zu einem Lockdown für alle kommen, weil die Spitäler ansonsten kollabieren, würden auch alle Nichterkrankten leiden. Die psychologischen Schäden durch den erzwungenen Verzicht auf Kultur, Unterhaltung und Geselligkeit, durch Ängste und Isolation sind enorm, vor allem für junge Menschen. Die Kosten für die Wirtschaft wären mehr als nur ein paar Milliarden im Budget. Betriebe würden wieder zugrunde gehen, Menschen ihre Arbeit verlieren. Und die Staatshilfen, die dann wieder fließen müssen, würden die Wirtschaft auf Jahre hinaus belasten.

          All das ist die Folge eines Verhaltens, das dem Einzelnen nichts bringt. "So viel Dummheit gehört verboten", hätte man früher gesagt. Allerdings ist eine allgemeine Impfpflicht zwar rechtlich, aber offenbar politisch nicht umsetzbar. Der Vorschlag des Chirurgen und Bioethikers Peter Moeschl in der Wiener Zeitung, von Impfgegnern eine Patientenverfügung zu verlangen, mit der sie im Falle einer Covid-Erkrankung auf eine intensivmedizinische Behandlung verzichten, ist zwar inhaltlich überzeugend, aber in der Praxis noch weniger realistisch.

          Ob Lockdowns nur für Ungeimpfte kontrolliert werden können, ist offen; ob sich die Betroffenen dadurch umstimmen lassen, ebenso. Aber das Argument, man dürfe niemanden diskriminieren und sollte die Gesellschaft nicht spalten, gilt nicht. All jene, die sich nicht haben impfen lassen, sind schuld an dieser vierten Welle. Sie verdienen keine Nachsicht, sondern Wut.

          https://www.derstandard.de/story/200...amplified=True
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            #2907
            Krebsgenesene über Ungeimpfte„Ich will mit euch nichts mehr zu tun haben“

            Unmoralisch und naiv findet es die vom Krebs genesene Mareike Holzhaus, dass sich immer noch Menschen weigern, sich gegen Corona impfen zu lassen. Wegen der großen Belastung durch Coronafälle wurden bei ihr Termine für die Krebsnachsorge verschoben.

            Ich wünsche mir nach der Pandemie eine Erhebung in Zahlen, wie viele vermeidbare Todesfälle und unnötig erschwerte Verläufe bei Krebserkrankungen ihr zu verantworten habt. Sollte es Ungeimpfte in meinem Umfeld geben – ich will mit euch nichts mehr zu tun haben.“
            Sie habe sich in diesem Moment einfach mal auskotzen müssen, sagt Mareike Holzhaus, die eigentlich anders heißt. Vor einer knappen Woche hat die 46-Jährige auf Facebook ihrem Ärger Luft gemacht, über ihre Krebserkrankung berichtet und ihren Ärger und ihre Wut, dass anstehende Nachsorgetermine wegen Corona-Stress kurzfristig abgesagt wurden.
            Wir treffen uns an diesem Nachmittag auf der Terrasse eines Cafés in der Lübecker Altstadt. Ganz ruhig und gefasst erzählt sie von der Krankheit, die vor genau zehn Jahren ihr Leben komplett auf den Kopf stellte. Nur durch großen Zufall sei der Tumor damals entdeckt worden.
            „So eine Chemotherapie heißt, dass du die komplette Körperbehaarung verlierst und in meinem Fall war es auch so, dass ich das halbe Jahr der Chemotherapie mit der Glatze in der Kloschüssel verbracht habe. Also, ich habe praktisch durchgekotzt.“

            Ist der Krebs zurückgekommen?

            Seit dem Ende ihrer Krebsbehandlung geht sie regelmäßig zur Nachsorgeuntersuchung. Bei jedem Verdacht konnten die Ärztinnen nach weiteren Checks Entwarnung geben.
            Anfang September war wieder so ein Moment. Ein Anruf vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, wo es hieß: Wir müssen noch mal genauer schauen. Nicht schön, aber fast schon Routine. Doch der Termin musste kurz darauf verschoben werden. Für Holzhaus nicht weiter schlimm. Dann meldete sich das Krankenhaus vor wenigen Tagen erneut.
            „Das Gespräch war kurz, meine Gesprächspartnerin wirkte gestresst, tat mir ein bisschen leid“, berichtet Mareike Holzhaus. „Sie sagte: ‚Sie haben ja am Montag den Termin und Sie ahnen, warum ich anrufe‘ – und dann habe ich geantwortet: Ich ahne es, Sie haben Stress aufgrund von Corona und wir müssen es deswegen verschieben. Damit war das Thema durch und wir haben einen neuen Termin gemacht.“

            Liegt die Terminverschiebung an der Pandemie?

            Wie nun genau Corona zur Terminverschiebung geführt hat, kann sie nicht sagen. Vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein heißt es, dass sich die Pandemie natürlich auf die Krankenhausabläufe auswirke. Immer mehr Corona-Patienten landen auf den Stationen in Kiel und Lübeck. Doch Untersuchungen und Operationen von anderen Patientinnen und Patienten seien bisher nur in Ausnahmefällen verschoben worden. Auch wegen Streiks und Personalengpässen seien in den letzten Wochen Termine abgesagt worden.
            Bei Mareike Holzhaus drängte sich direkt nach dem Telefonat jedoch vor allem ein Gedanke auf: Ihre Untersuchung musste verschoben werden, weil wegen der vielen Ungeimpften in Deutschland die Krankenhäuser überlastet sind. Das war der Punkt, an dem sie über Facebook ihren Frust niederschrieb.

            Facebook-Freundschaften zu Leuten, von denen sie wusste, dass sie ungeimpft sind, hat sie inzwischen gekündigt: „Es ist natürlich ein stumpfes Schwert, jemanden auf Facebook zu entfreunden. Aber wenn man angepisst ist, kann das helfen.“

            Nachsorgeuntersuchungen sind existenziell

            Dutzende Menschen haben Mareike Holzhaus‘ Facebookeintrag geteilt und kommentiert. Fast alle stimmen der Kritik an den Ungeimpften zu. Und wollten wissen, wie es Holzhaus geht. Die Sorge um ihren Gesundheitszustand könne sie gut verstehen, sagt die Frau in der dicken Winterkleidung, während der Nieselregen aufs Lübecker Kopfsteinpflaster tröpfelt. Doch das werde manchmal nicht gesehen: Für Menschen wie sie sind Vor- und Nachsorgeuntersuchungen nach überstandener Krebstherapie ebenso von existenzieller Bedeutung.
            „Wenn von Krebs gesprochen wird, dann wird von Akutfällen gesprochen. Und wir Noch-nicht-akut-Fälle oder wir Vielleicht-akut-Fälle, die untersucht werden müssen, das wird gar nicht so gesehen. Das findet in den Überlegungen auch nicht statt.“
            Zudem befürchtet die freiberufliche Fotografin und Grafikerin durch weitere Corona-Einschränkungen auch finanzielle Einbußen. Und natürlich ist da die Sorge um die eigene Gesundheit.

            Hexenjagd auf Ungeimpfte?

            Asozial, idiotisch oder dumm – das sind einige der Adjektive, die Holzhaus zu den Ungeimpften einfallen. Viele Reaktionen auf ihrer Facebook-Seite waren sprachlich zurückhaltender. Aber gaben ihr in der Sache recht. Doch eine Bekannte aus Berlin sah die Dinge etwas anders:
            „Sie sprach von einer Hexenjagd auf Ungeimpfte. Und wenn ich drüber nachdenke, hat sie da ja auch nicht ganz unrecht“, sagt Holzhaus.
            Und dennoch. Die monatelange Debatte über Impfen, freiwilliges Impfen, Impflicht, Corona-Leugner und, und, und zehrt an ihren Nerven. Noch vor Kurzem habe sie mit Nicht-Geimpften in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis diskutiert. Inzwischen tut sie das nicht mehr.

            „Unmoralisch, unmenschlich, naiv“

            An die Politik richtet Mareike Holzhaus einen zentralen Vorwurf: Es sei fatal, dass sie so lange Zeit kategorisch eine Impfpflicht ausgeschlossen habe – auch für einzelne Berufsgruppen.
            „Ich empfinde das Verhalten der Impfgegner als falsch, unmoralisch, unmenschlich, naiv, an der Grenze zur Dummheit. Aber de jure machen diese Leute nichts Falsches. Und das ist ein großes politisches Versäumnis, wo ich mich frage, ob das wirklich daran liegt, dass wir zwischen zwei Regierungen sind… Ich frage mich, wie man so etwas so grandios verkacken kann!“
            Am 13. Dezember hat Mareike Holzhaus ihren nächsten Termin zur Krebsnachsorge. Sie hofft, dass die Untersuchung endlich stattfinden kann. Und dass die Ärzte nichts finden werden.

            https://www.deutschlandfunkkultur.de...mpfte-100.html
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              #2908
              Vielleicht zur Abwechslung mal wieder ein paar Zahlen und Fakten zur Coronasituation ??

              Reine Belegungszahlen - ohne Zusammenhang - wie seit Anfang an von Politik und Medien panikmachend verbreitet - sagen nicht sehr viel bis überhaupt nichts über die tatsächliche Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser aus.
              Man muss sich sehr tief in die Statistiken des Intensivregisters einarbeiten, um etwas Durchblick zu bekommen, beispielsweise auch die Zahlenreihen berücksichtigen, die zwischen Erwachsenen und Kindern trennen, die Grafiken, die aufzeigen, welche Altersgruppen überhaupt betroffen sind, die Statistiken, die berücksichtigen, welche Intensivpatienten tatsächlich Erstaufnahmen sind und welche lediglich doppelt oder mehrfach gezählt werden aufgrund von Verlegungen auf oder zu anderen Stationen usw.....

              Insgesamt lässt sich allerhand erfahren, jedoch nur, wenn man sich intensiv damit befasst. Dazu fehlt den meisten nicht nur die Zeit, sondern auch die Lust. Und deshalb ist es auch ganz einfach, wenn der Mainstream und die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender einfach nur Horrorzahlen vermelden, wo nichts mit gar nichts verglichen wird - ganz nach dem Anfangsmotto des RKI, welches zu Beginn der "Krise" den Leuten den täglichen R-Wert um die Ohren gehauen hat, der ebenfalls nichts mit gar nicht verglich ......

              Ein weiteres Kriterium, vom welchem man so gar nichts in den letzten beiden Jahren hört, sind die tödlichen Krankenhauskeime, an denen sich jährlich ca. 400.000 - 600.000 Menschen infizieren und ca. 15.000 infolge dessen daran sterben.

              Dazu habe ich Interessantes gefunden, nämlich den neuesten BARMER-Krankenhausreport 2020, der auf der Datengrundlage der 8,8 Millionen Versicherten der BARMER (11 % der Gesamtbevölkerung) erstellt wurde.

              Demnach gab es im Jahr 1 der Coronakrise ZUSÄTZLICH 34.000 Infizierte durch Krankenhauskeime und ZUSÄTZLICH 1.300 Tote.
              Das ganze vor dem Hintergrund, dass sowohl Behandlungen und Operationen außerhalb von Corona als auch Verweildauer auf den Stationen stark verringert wurden, ab KW 12 2020 um bis zu 48 % der Vorjahre!!


              Demzufolge hat die Zahl des hohen Anstiegs von Infektionen mit Krankenhauskeimen im Jahr 2020 ziemliche Sprengkraft, alleine schon deshalb, weil es EINEN Teil der Begründung ".... von und im Zusammenhang mit Corona verstorben" erklärt. Für Krankenhauskeime besonders anfällig sind im übrigen Immungeschwächte und Lungenkranke ....
              Im Klartext hätten wohl viele Patienten eine Überlebenschanche gehabt, wären sie NICHT im Krankenhaus gelandet.


              Erklärt wird das u.a. mit den gegenläufigen Mechanismen der Hygienemaßnahmen auf den Stationen. Einerseits verschärfte Bedingungen wie Schutzanzüge, ständiges Desinfizieren und so weiter, andererseits nicht mehr Personal, so dass aufgrund dessen diese verschärften Bedingungen eben NICHT eingehalten werden KONNTEN, wenn der Betrieb aufrechterhalten werden sollte und am Ende weniger Hygiene bestand als ohne verschärfte Maßnahmen.

              Auf den Seiten 69/70 des Reports wiederum wird sehr gut beschrieben, wie die finanziellen Anreize für Kliniken, zusätzliche Coronabetten zu schaffen und möglichst viele Intensivbetten zu belegen, funktionierte und damit AUCH zu völlig verfälschten Coronapanikzahlen führten, die sich aber wunderbar eigneten (und eignen), die Hysterie und Panik in der Bevölkerung hochzuhalten.

              Wer sich den ganzen Report anschauen möchte oder nur bestimmte Passagen, kann das hier:

              BARMER Krankenhausreport 2021

              Dazu passend auch der zweite von mir gesetzte link der Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Statistischen Bundesamtes. Dort scrollen bis zur Rubrik: Einschätzung der Betriebssituation, wo sich erkennen lässt, dass es nicht an zu wenigen Intensivbetten mangelt, sondern an der sich verschärfenden, eingeschränkten Betriebssituation in den Krankenhäusern.

              DIVI Intensivregister - Einschätzung über die Betriebssituation

              Und zu guter Letzt ebenfalls recht interessant ist der dritte link des Intensivregisters, der die Altersentwicklung von Patienten auf den Intensivstationen ausweist.
              Die gesamte Statistik lässt sich sowohl für Erwachsene als auch für Kinder anschauen.

              DIVI Intensivregister - Altersbelegung der Entwicklung auf den ITS

              Feststellen lässt sich insgesamt:

              - es gab im Jahre 2020 keine Übersterblichkeit (ohne Impfungen!)
              - betroffen sind in Überdimensionalität Alte bis sehr Alte und Vorerkrankte
              - gestorben wurde wohl überdimensional NICHT AN, sondern IN VERBINDUNG MIT Corona
              - eine Übersterblichkeit übrigens ist für 2021 bereits jetzt zu verzeichnen, jedoch nicht wegen Covid, sondern der Auswirkungen der MASSNAHMEN
              - Kinder sind so gut wie gar nicht betroffen

              Und der letzte Punkt - die Kinder - das ist das eigentliche Verbrechen!
              Die Kinder werden GEOPFERT zugunsten einer Bevölkerungsgruppe, die hochbetagt und vorerkrankt ist!
              Sie werden geimpft mit einem Impfstoff, der bereits zum jetzigen Zeitpunkt so viele schwere Nebenwirkungen aufweist, wie alle anderen Impfstoffe zusammengenommen nicht erreichen, obwohl sie eine Erkrankung an Covid19 spielend (im wahrsten Sinne des Wortes) überstehen!!!!!!

              Kleines Schmankerl zum Ende:

              Im BARMER-Report findet sich auch eine Ziffer für eine Diagnose, die ich reflexartig zuordnen musste für der/die/divers im Forum. Es ist die Ziffer F25.
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                #2909
                Flick: Kimmich erwägt Corona-Impfung

                VOR 2 STUNDENBundestrainer Hansi Flick deutete bei einem Workshop des DFB an, dass auch Joshua Kimmich (26) eine Corona-Schutzimpfung in Erwägung zieht.

                Flick ist derzeit in London unterwegs, wo er am Dienstag den 4:0-Sieg des FC Chelsea gegen Juventus Turin in der Champions League mit seinem Trainerteam verfolgte. Zu dem DFB-Meeting an diesem Mittwoch war er zugeschaltet und berichtete, dass er mit Joshua Kimmich ein Gespräch über eine Schutzimpfung gegen Corona und seine persönliche Situation geführt habe. Der Nationalspieler ließ sich bekanntlich noch kein Vakzin verabreichen.

                Ich habe mit Jo gesprochen", erzählte der Bundestrainer, "und denke, dass es auch in eine Richtung geht, dass er sich impfen lässt. Ich gehe davon aus. Es war ein sehr gutes Gespräch. Ich habe eine Tendenz von ihm gehört. Aber da muss man jetzt abwarten."

                Des Weiteren berichtete Flick, dass Kimmich seine Situation "sehr" beschäftige. "Die Dinge nehmen ihn mit", so der Eindruck des Bundestrainers, schließlich sei Kimmich "ein reflektierter Spieler", der über "viele Dinge" nachdenke. Deswegen werde sich Kimmich beim Impf-Thema nicht dem Druck beugen, "er muss dieser Überzeugung sein, und da, so glaube ich, ist er schon einen Schritt weiter".

                https://www.kicker.de/flick-kimmich-...54/artikel.amp
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                  #2910
                  Und nun hat er Corona!!!

                  Neue Corona-Fälle beim FC Bayern. Am Mittwoch vermeldet der Klub zunächst die Infektion von Eric Maxim Choupo-Moting, dann erwischt es laut eines Medienberichts auch Joshua Kimmich. Neben Michael Cuisance sind Choupo-Moting und Kimmich die mutmaßlich letzten ungeimpften Bayern-Stars.

                  https://m.focus.de/sport/fussball/na..._24458599.html
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                  #2911
                  „Jeder Arzt und jede Krankenschwester, die jetzt weiterhin mRNA-Impfstoffe verabreichen, werden letztendlich aus dem Register gestrichen und verhaftet.“

                  Coleman bezieht sich auf eine Studie, die diesen Monat in der Zeitschrift Circulation veröffentlicht wurde und in der behauptet wird, dass die mRNA-Impfstoffe für die Fälle von Thrombose, Kardiomyopathie und anderen Gefäßstörungen nach der Impfung verantwortlich sein könnten.

                  „Wir wussten schon immer, dass diese „Impfungen“ experimentell sind. Jetzt haben wir Beweise für einen Zusammenhang zwischen den Impfstoffen und den Erkrankungen“, so Coleman. „Jetzt haben wir die Beweise, um die Impfprogramme zu stoppen“.

                  An der Studie nahmen 566 Patienten im Alter von 28 bis 97 Jahren teil. Es wurde festgestellt, dass der Impfstoff mindestens zweieinhalb Monate nach der zweiten Dosis eine Entzündung des Endothels, einer Zellschicht auf der Innenseite des Herzens, der Blut- und Lymphgefäße, auslöst. Die Spritze ermöglichte es den T-Zellen auch, in den Herzmuskel einzudringen.

                  Wir sollten zumindest die „Impfungen“ einstellen, bis Langzeitstudien abgeschlossen sind, fordert Coleman. Diese Nachricht sollte auf allen Titelseiten erscheinen, sagt er.

                  „Ich sage schon seit einem Jahr, dass dieser Stich ein Experiment ist, um zu töten und zu schaden. Wenn das Experiment jetzt nicht gestoppt wird, werden wir mit Sicherheit wissen, dass es sich nicht um eine medizinische Behandlung, sondern um eine Tötung handelt.“

                  https://uncutnews.ch/ehemaliger-allg...fung-mord-ist/
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                  • SanLorenzo4
                    SanLorenzo4 kommentierte
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                    Hammerstudie. Sieht so aus, als ob sich Bhakdis düstere Prognosen bestätigen. Wetten, dass trotzdem nix passiert? Der Teppich, unter den das gekehrt wird, ist sehr aufnahmenfähig.

                  • Rosa Rugosa
                    Rosa Rugosa kommentierte
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                    Schwachsinn, reiner und purer Schwachsinn, die Luft für die Impfschisser wird enger und enger, das Gejauler immer lächerlicher. Bald stehen ungeimpfte Pflgeger zu Recht auf der Straße. Aber ich glaube, die werden sich einfach auch impfen lassen und gut is.

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                  #2912
                  FE9uUZ9WQAYiwSi.jpeg
                  Gibt es eigentlich etwas Unwürdigeres, als mit heruntergelassener Hose und in Trippelschritten neues Klopapier holen zu müssen, weil man vergessen hat rechtzeitig nachzufüllen? Zum Glück ist der Supermarkt nur 300 Meter von mir entfernt.

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                    #2913
                    Bildschirmfoto_2021-11-24_22-41-19.png
                    Gibt es eigentlich etwas Unwürdigeres, als mit heruntergelassener Hose und in Trippelschritten neues Klopapier holen zu müssen, weil man vergessen hat rechtzeitig nachzufüllen? Zum Glück ist der Supermarkt nur 300 Meter von mir entfernt.

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                      #2914
                      uncutnews. ...

                      Das ist eine typische Fake-News-Seite, bei der "nicht manipuliert" und "unzensuriert" bedeutet, dass die berichteten "Fakten" nicht geprüft sind, sondern meistens Gerüchte oder propagandistische Behauptungen sind.

                      Misstrauen ist extrem angebracht.
                      bugsi Gefällt mir
                      Ich danke allen, die nichts zur Sache zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben!
                      ---
                      La enfermedad del ignorante es ignorar su propia ignorancia.

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                        #2915
                        Die von Querruder zitierte Studie ist in einer renommierten Fachzeitschrift (Circulation) erschienen und peer reviewed. Mit den inhaltlichen Aussagen, die als Warnung an die Öffentlichkeit gehen, erweisen sich weitere Prognosen von Bhakdi als wahr, ob das nun in uncutnews oder bei Micky Maus gedruckt wurde oder nicht.

                        Die Zusammenfassung hat Querruder ja schon verlinkt, hier noch mal:

                        https://www.ahajournals.org/doi/10.1....suppl_1.10712
                        waterkant Gefällt mir
                        Lügen gewinnen den Sprint, die Wahrheit den Marathon.

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                        • Und schwupps, eine weitere Fachzeitschrift für Kardiologie hat die Ergebnisse der Studie abgedruckt.

                          Der Autor der Studie kam zu dem Schluss, dass "mRNA-[Impfstoffe] die Entzündung des Endothels und die Infiltration des Herzmuskels durch T-Zellen dramatisch verstärken und für die beobachtete Zunahme von Thrombose, Kardiomyopathie und anderen vaskulären Ereignissen nach der Impfung verantwortlich sein könnten.
                          A report presented at AHA 2021 finds that the PULS 5-year risk score for new ACS increases from 11% to 25% after mRNA COVID-19 vaccination.
                          Lügen gewinnen den Sprint, die Wahrheit den Marathon.

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                            #2917
                            https://scontent-mad1-1.xx.fbcdn.net...93&oe=61A3EED9

                            Inzidenz vs Impfquote
                            bugsi Gefällt mir
                            Ich danke allen, die nichts zur Sache zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben!
                            ---
                            La enfermedad del ignorante es ignorar su propia ignorancia.

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                              #2918
                              Guten morgen ...

                              https://www.facebook.com/watch?v=330747311727150

                              Nespresso Gefällt mir

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                                #2919
                                @Nespresso:

                                Zitat:
                                Nespresso kommentierte
                                Heute, 09:09
                                @elfevonbergen

                                Lesen bildet: https://www.berliner-zeitung.de/news...ball-li.193554

                                Du willst damit behaupten, dass diese Sportler ihre Herzprobleme durch die Impfung bekamen?

                                WO genau im verlinkten Artikel steht denn das angeblich?
                                GENAU: Nirgends!!!!
                                Ist so eine üble Methode etwas schleichend zu unterstellen.

                                Zum Beispiel der hier angeführte Fußballer Sergio Agüero, der HATTE CORONA!!!!!!!
                                Seine Probleme stammen von Long-Covid und eben NICHT vom Impfen.
                                Die aufgeführten Herzprobleme sind eine ganz typische Corona Folge

                                Falls du des Spanischen mächtig sein solltest, lies hier:

                                https://marca.com/claro/futbol-inter...f5d8b4617.html

                                Al parecer, los estudios hechos hasta la fecha señalan que su corazón no soportaría el alto rendimiento, por lo que debería dar un paso al costado y cerrar de esa manera su etapa como profesional, luego de un año de contrastes ya que sufrió Covid-19, lesiones, la arritmia que le provoca el retiro, pero ganó la Copa América con Argentina.

                                oder hier:

                                Nuevo contratiempo para Agüero: da positivo por coronavirus

                                El argentino, que sufre «algunos síntomas», ya estaba aislado por el contacto con una persona contagiada

                                El delantero argentino del Manchester City Sergio Agüero desveló que ha dado positivo por coronavirus, cuando ya estaba aislado por el contacto con una persona contagiada, sufriendo «algunos síntomas», con lo que encuentra otro contratiempo en su deseo de volver a los campos tras lesiones.

                                «Después de aislarme por contacto estrecho, un último test que me hicieron dio positivo de COVID 19.

                                https://www.abc.es/deportes/futbol/a...ticia_amp.html


                                Er war also positiv- wie Kimmich nun eben auch.
                                Magst du nun noch was dazu sagen, Nespresso?

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                                  Nespresso kommentierte
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                                  Natürlich sage ich etwas dazu und entleihe mir deinen Jargon, damit Du es besser verstehst. Wo steht, dass Aguero nach seiner Genesung nicht diesen Drecksimpfstoff bekommen hat, den die leerdenkenden Impfspinner immer und jedem aufzwängen wollen? Die von SanLorenzo4 verlinkte Studie zeigt ganz klar, dass A) Bhakdi Recht hatte und B) damit eine Erklärung gegeben ist, weshalb viele vom Platz getragen werden.
                                  https://www.thecardiologyadvisor.com...vid19-vaccine/

                                  Dein folgenden Artikel aus der Mainstream - Schwurbler - Presse ist völliger Schwachsinn und ist zurechtgelogen für die Impfdeppen, damit sie sich in Ruhe wiegen können.

                                  Es wird langsam eng für die Impfschwurbler und das merken sie.

                              • Schriftgröße
                                #2920
                                Die ganze, üble Drecksmethode der Lügner über angebliche Sportlererkrankungen wird hier ganz klar entlarvt:

                                Nein, diese Liste beweist keinen 50-fachen Anstieg an Herzstillständen im Fußball

                                Tausende User haben eine Behauptung auf Facebook geteilt, wonach Herzstillstände im Fußball aktuell um den Faktor 50 angestiegen seien. Eine zum Beweis angeführte Liste an Fällen aus dem Jahr 2021 zeige dabei vermutlich gegen Corona geimpfte Sportlerinnen und Sportler, heißt es weiter. AFP hat diese Liste an tatsächlich existierenden Notfällen auf dem Platz mit dem offiziellen Fifa-Register für Herzstillstände abgeglichen. Im Vergleich zum Vorpandemie-Jahr 2018 gab es demnach entgegen der Behauptung keinen Anstieg an Herzstillständen im Fußball. Experten gaben gegenüber AFP an, ein Zusammenhang der aufgeführten Fälle mit Impfungen sei höchst unwahrscheinlich.


                                Mehr als 1600 Facebook-User haben die Fußballer-Liste allein hier auf Facebook geteilt. Über 100.000 sahen eine ähnliche Aufstellung auf Telegram und auf Twitter.

                                Die irreführende Behauptung: Das Facebook-Posting präsentiert eine Liste mit 30 Einträgen samt Links. Diese führen größtenteils zu lokalen Nachrichtenberichten über gesundheitliche Notfälle von Trainern, Spielern sowie Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern. Sie alle ereigneten sich während der vergangenen Monate bei Fußballspielen in Europa und der Türkei. Der Posting-Autor beschreibt die Fälle als Herzinfarkte, Herzanfälle, Herzstillstände, als Zusammenbrüche ohne Fremdeinwirkung oder als "Eriksen-Schicksal".

                                Er führt aus: "Herzstillstand und plötzliche Todesfälle kommen im Fußball vor, sind aber bis jetzt eher selten gewesen..." Exemplarisch vergleicht er seine aktuelle Liste mit einer Liste, die Spiegel Online 2003 veröffentlicht hatte. Diese beschreibt ebenfalls zwölf Spieler-Notfälle zwischen den Jahren 1886 und 2003. Auch diese Liste identifiziert als Hintergrund zum Großteil Herzinfarkte und Herzstillstände von Spielern. (Der Posting-Autor zählte nur zehn Fälle im Spiegel-Artikel.)

                                Er hält dazu fest: "28 Fälle in ca 4 Monaten = 84 Fälle pro Jahr. Dies im Vergleich zu 10 Fällen zwischen 1996 und 2003! Dies wäre eine Steigerung von Faktor 50!" Dazu postete er ein Bild, das noch einmal explizit den Zusammenhang zu Herzstillständen aufgreift (siehe folgender Screenshot).

                                Weiter schreibt er: "Es steht da aber natürlich nirgends was über die zwei Spritzen.... Aber wie wir wissen ist ja der größere Teil der Menschen in den westlichen Länder bereits gespritzt."

                                Die Behauptung ähnelt einer älteren Erzählung, die sich nach dem Zusammenbruch des dänischen Nationalspielers Christian Eriksen bei einem Spiel der EM im Juni 2021 verbreitet hatte. Auch damals führten Impfgegnerinnen und -gegner die Herzprobleme des Spielers auf dessen angebliche Impfung zurück. Dabei war Eriksen überhaupt nicht geimpft. Die aktuell geteilte Liste der 30 Notfälle scheint jetzt erneut eine außergewöhnliche Welle an Herzproblemen zu belegen, die augenscheinlich etwas mit der Impfkampagne gegen Corona zu tun habe – aktuelle Statistiken, die AFP von der Fifa erhalten hat, widersprechen dem allerdings.

                                Die geteilte Liste aus 2021

                                Viele der im Posting angegebenen Links führen zu Youtube-Videos, Blog-Artikeln, Sportseiten und Lokalberichten, teils hinter Bezahlschranken. Sie alle berichten tatsächlich von Zwischenfällen auf dem Platz. Der früheste Listeneintrag stammt aus dem November 2020, die anderen Einträge stammen von Berichten zwischen dem 2. August und dem 30. September 2021.

                                AFP hat diese gesichtet. Die meisten Berichte lassen zwar keinen genauen medizinischen Schluss auf die Geschehnisse zu, berichten aber durchaus von Reanimationen, Herzstillständen oder etwa einer "verstopften Zufuhr zum Herz". Ein Teil erwähnt allerdings lediglich Zusammenbrüche und stellt keinen Zusammenhang zu Herz-Notfällen her.

                                Das Fifa-Register für Herzstillstände

                                AFP hat sich zur Aufklärung am 18. Oktober an die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin gewendet. Dort verwies man auf das sogenannte "Fifa-Register für plötzliche Todesfälle und Herzstillstände", das offiziell seit Januar 2014 genau solche Fälle im Sport erfasst und dokumentiert.

                                Als Quelle für das Register dienen neben Arztbriefen, Todesbescheinigungen und Autopsieberichten auch Nachrichtenberichte über lokale Zwischenfälle weltweit. Eine Arbeitsgruppe der Universität Saarbrücken unter Leitung von Dr. Florian Egger führt das Register in Kooperation mit der FIFA.

                                AFP hat Florian Egger am 20. Oktober darum gebeten, sich die Beispiele aus dem Posting anzuschauen. "Tatsächlich hatten wir alle der genannten Fälle bereits in unserem Datensatz enthalten", erklärte der Mediziner gegenüber AFP. Die Hintergründe ließen sich demnach klar nachzeichnen:

                                Nur 22 der 29 für das Jahr 2021 gelisteten Fälle auf Facebook seien eindeutig auf das Herz zurückzuführen. Bei einem Großteil dieser 22 habe es sich um sogenannte SCAs oder SCDs gehandelt. SCA (Suddan Cardiac Arrest) beschreibt einen überlebten plötzlichen Herzstillstand, SCD (Sudden Cardiac Death) einen plötzlichen Herztod. In den sieben verbleibenden Fällen der Facebook-Liste waren die Gründe für den Zusammenbruch unspezifisch, es gab darunter etwa auch sogenannte Synkopen mit mehreren möglichen Ursachen.

                                Einer der geteilten Fälle (kein SCA/SCD-Fall) beschrieb laut Egger den Verdacht auf eine sogenannte Myokarditis, also auf eine Herzmuskelentzündung. Der Mediziner dazu weiter: "Eine Herzentzündung ‘kann’ zu einem Herzstillstand führen, muss aber nicht. Häufiger sind starke Müdigkeit und Sportpausen für mehrer Monate, oder die Myokarditis bleibt komplett ohne Beschwerden."

                                Die Behauptung, dass da eine Dynamik drin steckt, lässt sich aus unseren Daten sowie anderen internationalen Registerstudien nicht ableiten. Es wird unter Fußballerinnen und Fußballern nicht mehr gestorben als vor der COVID-19 Pandemie."

                                Auch der Vergleich zu den aufgeführten Fällen des Spiegel-Online-Artikels aus dem Jahr 2003 hält Egger für nicht nachvollziehbar: Es würden dort keine detaillierten Angaben über Diagnosen, Anzahl der Länder und Betroffene gemacht oder ein klarer Bezug zum Fußball hergestellt, erklärte Egger und weiter:
                                "Da vergleichen wir eine unvollständige und nicht repräsentative Liste mit einer anderen, deren Methodik völlig unklar ist. Es ist zwar hervorzuheben, dass die auf Facebook präsentierten Fälle ordentlich recherchiert wurden, jedoch nicht die Genauigkeit aufweisen können, wie ein wissenschaftliches Register. Daher sollte man sich mit vagen Schlussfolgerungen eher zurückhalten."

                                Das bestätigte auch Prof. Dr. med. Tim Meyer gegenüber AFP. Er ist Vorsitzender der Medizinischen Kommission des Deutschen Fußballbundes (DFB) und Mannschaftsarzt der deutschen Nationalmannschaft. "Die Schlüsse aus dieser Liste lassen sich in keiner Weise halten ", erklärte er in einem Telefonat am 19. Oktober. Er führte aus:
                                "Aus meiner Sicht hat die Behauptung, dass Todesfälle im Sport oder speziell im Fußball nach Einführung der Covid-19-Impfungen zugenommen haben, keine Substanz. Entsprechende Belege finden sich nicht oder vermeintliche Belege erweisen sich als falsch."
                                Herzprobleme im Fußball

                                Öffentliche Aufmerksamkeit für Herzprobleme im Fußball gab es schon früher, etwa nach dem plötzlichen Tod des kamerunischen Fußballers Marc-Vivien Foé während des Confed Cups 2003. Wie oben beschrieben, brachte der Fall Eriksen bei der Euro21 das Thema erneut in die Schlagzeilen.

                                Meyer erklärte: "Es gab bestimmt schon immer Todesfälle im Sport, aber sie waren und sind sehr selten." Zwar seien Sportler im Durchschnitt gesünder als Nichtsportler. Aber: "Es gibt leider auch Herzerkrankungen, die man insbesondere im Frühstadium an sich selbst nicht bemerkt und die die Leistungsfähigkeit zunächst nicht beeinträchtigen. Das sind die seltenen Erkrankungen, die man mit Tauglichkeitsuntersuchungen zu finden versucht."

                                Diese Einschätzung bestätigte eine 2017 von den Forschern Domenico Corradound Alessandro Zorzi veröffentlichte Studie zu diesem Thema im Fachmagazin "International Journal of Cardiology". Darin heißt es unter anderem:
                                "Erberkrankungen sind die Hauptursache für den plötzlichen Tod bei jungen Sportlern, während die koronare Herzkrankheit die häufigste Ursache bei älteren Sportlern ist."

                                Die Forscher erläutern: "Das Screening mit EKG ermöglicht die Identifizierung von Sportlern mit asymptomatischen Herzerkrankungen, bei denen das Risiko eines plötzlichen Todes besteht." Bereits im Jahr 2007 hatten Corrado und Zorzi solche Screenings gefordert, um unentdeckte Herzerkrankungen bei Sporttreibenden frühzeitig zu entdecken (mehr dazu hier).

                                Corona-Impfungen und Herzkrankheiten?

                                Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) weist im aktuellen Sicherheitsbericht zu den Nebenwirkungen aller Covid-Impfungen darauf hin, dass "eine Analyse der Spontanmeldungen aus Deutschland zu Herzinfarkten und Lungenembolien kein Signal für alle vier Impfstoffe ergab". Dieser Bericht berücksichtigt Meldungen bis zum 31. August 2021.

                                Auch das österreichische Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) hat für Österreich bis zum 24. September 2021 keine Herzinfarkte im "Bericht über Meldungen vermuteter Nebenwirkungennach Impfungen zum Schutz vor COVID-19" als Nebenwirkungen aufgeführt. Durchaus enthalten im Bericht sind allerdings 113 Fälle einer Herzmuskelentzündung in zeitlicher Nähe zur Impfung.

                                Laut PEI-Sicherheitsbericht ist ein Risiko nach mRNA-Impfungen für eine solche Myokarditis festgestellt worden. Das betreffe vor allem junge Männer. Diese Entzündung kann in schweren Fällen zum Herzversagen führen. Jedoch erholen sich laut PEI die meisten Patienten schnell wieder. Das Institut stuft die Nebenwirkung als "sehr selten" ein. Ähnliches schreibt die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) aktuell auf ihrer Seite und spricht von "sehr seltenen Fällen". Mehr grundsätzliche Informationen zum Thema Myokarditis und Sport finden sich hier.

                                Fazit: Die verbreitete Liste zeigt tatsächlich mehr oder weniger gut dokumentierte Notfälle auf dem Platz, unter anderem auch von Herzstillständen. Keine Aussagekraft hat aber laut Experten der darauf aufbauende Vergleich mit einer älteren Liste und der Behauptung eines Anstiegs der Fälle im Jahr 2021. Laut "Fifa-Register für plötzliche Todesfälle", das solche Fälle auch für Deutschland dokumentiert, gab es bis heute keinen Anstieg an Fällen im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2018. Zwar sind Herzmuskelentzündungen als Nebenwirkung von mRNA-Impfstoffen bekannt, allerdings laut PEI und EMA sehr selten.


                                https://faktencheck.afp.com/http%253...m%252F9QJ9TJ-1
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