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    #21
    Ich hatte 2019 den direkten Vergleich mit Bauarbeiten in Deutschland und auf Teneriffa. Zwei mal Komplettsanierung gleichzeitig. Die Baustelle in Deutschland war eine echte Katastrophe. Wenn sich ein Gewerk verzögert hat, hatte das Nächste dann wieder mindestens 2 Monate keine Zeit. Die Auftragsbücher in D sind alle übervoll. Du bekommst ohne langen Vorlauf keine Sanitärleute, keine Fliesenleger, keine Elektriker...
    Und das war alles noch vor Corona. Jetzt mit den Materiallieferungsproblemen wird es sicherlich noch heftiger.
    Die Baustelle auf Teneriffa hingegen lief ziemlich rund, das lag sicherlich auch an unserem guten Bauleiter. Das einzige Problem gab es mit dem Elektriker, der sich wohl ein bisschen übernommen hatte, mit dem Versprechen, uns KNX einzubauen...

    Und dann natürlich noch die Erfahrung mit den spanischen Machos...
    Gerade der Elektriker hat mich komplett auflaufen lassen. Der hat einfach mit mir nichts besprochen. Nichts zu machen. Prinzipiell nur mit meinem Mann. Und ich hatte schon viele Baustellen betreut in meinem Leben (auch 2 x Neubau in D.). Die Arbeiten gingen erst weiter, als mein Mann auch auf der Insel war. 😤

    Mit ausreichend Zeit und Geld würde ich einen Neubau einem Gebrauchtkauf immer vorziehen, egal in welchem Land. Da kannst du dafür sorgen, dass eine Feuchtigkeitssperre unters Haus kommt und hast die Räume genau so wie du sie willst. Lichtschalter und Steckdosen sind ausreichend und sinnvoll platziert. Unser Haus hier ist schön und gut geschnitten, aber mir fehlt ein Abstellraum. Es ist halt nicht perfekt. Irgendwelche Abstriche machst du beim Gebrauchtkauf immer.

    Alles Gute noch für deinen Bau Eureka 😊

    Liebe Grüße
    Elke

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      #22
      Elke du sprichst jetzt eher über Renovierungen, das habe ich auch mehrmals hinter mir und da ging alles perfekt, wenn man permanent am Drücker ist und hinter den Leuten steht. Einmal kurz was Essen gegangen, und schwupp, war die Duschwanne schief eingebaut, trotz dem ich in meinem perfekten Spanisch gesagt hatte das wir das in meiner Anwesenheit machen, geregelt, aber nur ein Beispiel von einigen. Ein Neubau hier ist eine andere Herausforderung, viel Glück

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        #23
        Der manchmal extreme Unterschied zwischen Tages-und Nachttemperatur, gerade hier auf den Inseln, macht uns "Nordicos" wetterfühliger, als in D.

        Der Plan ein neues Haus von Grund auf zu bauen ist optimal, kann man doch alle Eventualitàten vorausschauend in Erwägung ziehen und, für die Zukunft, problemvermeidend gedacht, eine Grundinstallation vornehmen, die bei eintretendem Bedarfsfall durch einfache spezifische Erweiterungen den dann gewünschten Wärmegrad erreichen lassen.

        Wie hier oft erlebt, haben Familien in der Planungsphase nicht an das, ja unvermeidbare, persönliche Alter gedacht, was in vielen Fällen, gerade auch durch mögliche eintretende Krankheiten, die Anforderungen an die Klimatik des Hauses vollkommen verändert darstellen.

        Schon allein die Bauform des Hauses ist als besonders interessant in Betracht zu ziehen, ob Flachdach oder Spitzdach, das Letztere hier als "a un Agua" oder "a dos Aguas" ( nach einer Seite geneigt oder nach zwei Seiten ) zu konzipieren.

        Was ja wohl von vorn herein klar ist, wird, auf die Zukunft schauend, mit fossilen Brennstoffen bald der "Ofen aus sein", also erst gar keinen in Erwägung ziehen !

        Was man schon, deswegen, von Anfang an in der Investition an Geld einsparen kann, nämlich keine Lagerstätten und Sicherheitssysteme dafür einrichten zu müssen, kann später, sollte sich der Einsatz vollelektrischer Versorgung, zu der man sich Anfangs entschieden hat, doch kostensteigernd erweisen, durch Einlage des anfangs eingesparten Geldes wieder als ausgeglichen bezeichnet werden.

        ------------------------------------------------------------------

        Nebenbei zu erwähnende Aspekte:

        Heutzutage hat man den Vorteil des grossen Angebotes an möglichem Material für die Rohrleitungen, die das Haus durchziehen werden. Längst ist die Zeit der alten galvanisierten Stahlrohre vorbei, auch die Ära der Kupferleitungen, die hier schwer unter Oxidierung litten, abgehakt.

        Diese Materialen hatten, von vorn herein, eine vorausschaubare, mehr-oder weniger lange Lebenszeit. Besonders hier, auf den Kanaren, wurden noch lange Zeit lang, unglaublich, aber wahr, nur feuerverzinkte !!!!, Stahlrohre aus billigen Importländern verwendet. ( auch hier beim, noch unverzinkten, Stahl erschienen auch noch unterschiedliche Qualitäten an Legierungen und Wandstärken ). Erst nach Anforderung durch, diesen Umstand reklamierende, ausländische Facharbeiter, z. B. Deutsche, wurden Wasserrohre und Zubehör von Krupp oder Thyssen gebräuchlicher Standard. Wohl bleibt zu wissen, dass, auf nicht von solchen Fachkräften kontrollierten Baustellen, dem weiteren Einsatz der minderwertigen Materialen NICHT entkamen !

        So haben wir mit der unterschwelligen Sabotage zu tun geabt, für viele Leute vollkommen unbekannt, wo bei Bauplanung die Materialkontingente veranschlagt wurden, wo man dem Bauherren maximale Qualität zugesichert hatte, dem aber, weil er sich keinen zuverlässigen Bauinspektor seines Vertrauens leisten wollte, was ja die Konstruktion verteuert hätte, am Ende minderwertigere Materialien untergeschoben wurden, die gerade Mal die Garantiezeit erreichen konnten.

        Stahlrohre mit zu geringer Wandstärke, die ja nach dem Ablängen mit Gewinde zum Zusammenschrauben versehen werden mussten, welcher Vorgang normalerweise durch spanloses maschinelles Verfahren ( Drücken, Pressen ) in einer Fabrik vorzunehmen war, erlaubten das Schneiden der Gewinde an der Arbeitsstelle nicht. Da brachen bald die Gewinde schon bei der Verschraubung oder überlebten gerade mal eine gewisse Laufzeit, was aber eben bald zum Aufreissen der Böden und Wände zwang, als schwere Wasserschäden zutage traten. Hatten einen Fall in Santa Cruz in einem 13-stöckigen Hochhaus, in dem gut verdienende Bürger wohnten, und die sich extravagante Wohnungseinrichtungen leisten konnten, in diesem Falle eine Familie eines Rechtsanwaltes, 7 Zimmer plus 1 Hausangestelten-Wohnung, 4 Badezimmer mit schwarzgrünem Marmor verkachelt, Küche und Hausarbeitsraum mit weitreichender Wasserinstallation, im 7. Jahr nach Fertigstellung des Gebäudes platzten durch Druckanstieg die unter dem Fussboden verlegten Rohre in der Mittagszeit, wo niemand zuhause zugegen war, und überschwemmten 3 darunter liegende Wohnungen bis es jemanden gelang das Wasser abzustellen. Das führte auch zu der zukünftigen Maßnahme, das heutzutage die Versorgungsrohre, auch für Heizung, in den falschen Decken installiert werden, und nicht mehr im Fussboden.

        Auch bei den Kupferrohren gab es Sabotage, welche ja verlötet werden, aber dem unkundigen Bauherren die dünnste Wandstärke untergeschoben wurde und auch, weil der verarbeitende Fontanero kein gelernter war und mit minderwertigem Lötmaterial arbeitete oder, als Angestellter Arbeiter gezwungen war damit zu arbeiten.

        Solche betrügerischen Firmen gab es zuhauf, weil es illegale Unternehmen waren, die schwarz arbeiteten bis zu ihrer Aufdeckung und die Anzeigen sich mehrten. Wenn es dann zu solchen schweren Havarien kam, dann war aber schon von der ausführenden Baufirma keine Spur mehr zu finden.

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        Die Existenz der Kunststoff-Kondukte heutzutage, Rohrleitungen, Schläuche und Fittings und auch deren Manipulationsgeräte, wie Sperrventile, Mehrwege-Verteiler usw., erlaubt unzählige Anwendungen aus der Wissenschaft des Installateurs, um Wasserversorgung und Heizung eines Hauses zu gestalten und als langlebig garantieren zu können.

        Das Einstiegs-Equipment sollte dazu einen im Grundriss des zukünftigen Hauses zentral liegenden Installationsort haben, da ja ohne Brennstoffe veranschlagt, kann der Raum fensterlos sein, braucht also nicht in Fassadennähe zu sein, was wieder zuträglich zur Erhaltung der Innenthemperatur der, jetzt oder später möglichen, Heizungsanlage beiträgt.

        Ein, schon am Anfang für angemessen gesehen grosser, elektrischer Wasserspeicher sollte hier seinen vorläufigen Standplatz haben, mit einer gewissen Reserve an Standplatz zur eventellen zukünftig notwendigen Erweiterung.

        Ein Manipulatiospaneel an der Wand beherrbergt alle Steuerungs-und Verteilerelemente für Kaltwasser, Warmwasser und davon gespeistem Heizungssystem.

        Unumgänglich, schon zu Anfang, ist die vorzunehmende Vor-Installation der Zubringer zu-und von den Installationsorten der jetzt- oder später möglichen Heißwasser-Erzeuger, stehenden Solarpaneelen auf dem Flachdach oder liegenden auf den Spitzdächern.

        Um ein am Anfang, nach Bedarf und wenn erforderlich, schon einsatzfähiges Heizungssystem zu installieren, aber noch nicht die eventuell kostenintensive, aber vielleicht ja doch auch unnötige Investition der Solarpaneele einzusparen, wird ein den elektrischen Wasserspeicher auch als Heizwassererzeuger nutzendes Umlaufsystem mit Umlaufpumpe zur Zirkulierung geschaffen, welches in vielen Fällen ungemütlich werdende Winterabende gut überbrücken können, und weitere Modifizierungen an der bestehendn Anlage unnötig machen.

        Diese Bauweise hat es möglich gemacht, bestimmte Räumlichkeiten des Hauses, ausserhalb der Nutzung zu halten, wie etwa Gästezimmer oder nicht genutzte Einliegerwohnungen.

        Zeitschaltsysteme und Temperaturregler steuern das alles.

        bugsi elfevonbergen Gefällt mir
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        Nein, nichts Neues !

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          #24
          Wow! Danke für diese umfangreiche und hoch interessante Stellungnahme. Da drängt sich mir nun die Frage auf, kannst Du mir eine kompetente und seriöse Firma empfehlen?

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            #25
            La Torre, du bist nicht Alice, sondern Torre im Wunderland man bekommt heutzutage nicht einmal einen Kostenvoranschlag der spezifiziert alle Teile auflistet

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              #26
              Die Kunststoffrohre sind aber auch nicht beliebig belastbar.
              Bei uns in Arona war draußen am Tor alle Naselang Fontäne, wenn der Druck mal wieder zu hoch war, der Versorger kam dann immer wieder zum Flicken mit diesen verschraubbaren Dichtschellen, bis irgendwann gar kein Platz mehr war für noch mehr Flicken.
              Und selbst die Fittings nach dem Prinzip der Verschraubung von Anschlüssen für Gartenschläuche am Wassertank waren oft undicht, weil sich das Innenleben gern verkantet, wenn man nicht penibel arbeitet, Druck auf das PE-HD Rohr und fröhliches Sprudeln....
              So eine Undichtigkeit unter den Badezimmerfliesen.....
              War beim Arzt, weil ich mich schlecht konzentrieren kann und ständig Sachen durcheinander bringe.
              Er riet mir zu weniger Schlaf und täglich 8 Stunden Alkohol.

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                #27
                Ohne jede Einschränkung empfehlenswert war aus unserer Sicht immer "SBB Ammer" in La Camella. Sämtliche Sanitär Installation tip top. Super Kundenservice.

                ​​Mit Sicherheit nicht die billigste Firma, aber man erspart sich das Dauerabonnement für Aspirin, wenn der preiswerte Allrounder, der mal auf YT gesehen hast, wie man Fliesen legt oder Sanitär Installation vornimmt und sich dann Klempner nennt, die Fliesen nur mit einem Klecks Zement an die unverputzten Hohlblocksteine dübelt und die freischwebenden Ecken der Fliesen dann bei geringster Belastung abbrechen.

                Oder wenn schiefe Wände mit Zentimeter-dicken Gipsschichten ins Lot gebracht werden.

                Auf die ach so tollen deutschen Meister "für alles" würde ich mich auf Teneriffa auch nicht verlassen, ganz im Gegenteil.

                Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Deutschen, die im Ausland sind!
                War beim Arzt, weil ich mich schlecht konzentrieren kann und ständig Sachen durcheinander bringe.
                Er riet mir zu weniger Schlaf und täglich 8 Stunden Alkohol.

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                  #28
                  @ Sol
                  Ich will da jetzt keinen Krieg anfangen, denn ich kenne tlw die Auswüchse in einem Forum. Jemand stellt in bester Absicht gezielt eine Frage, in der Hoffnung auf qualifizierte Antworten, was auch in diesem Fall erfolgt ist. Alleine schon durch das Kälteempfinden gehen die Empfehlungen auseinander, das ist ganz natürlich.
                  Für mich ist jede Antwort wertvoll und ich danke allen, welche die Zeit aufgewendet haben, mir ihre Sichtweisen darzustellen.

                  Da ich mich eher zu den Frierenden zähle, tendiere ich zu den Heizungsbefürwortern und bin für jeden Ratschlag dankbar. Die anderen Kommentare benutze ich um abzuwägen, ob ich es vielleicht nicht übertreibe.

                  Verzeih mir meine Offenheit, aber deine Antworten gehen etwas am Thema vorbei.
                  Du solltest nicht mit deinen negativen Erfahrungen auf andere schließen. Glaube mir, da ich mitten in der Bauphase stecke, kenne auch ich die unterschiedlichen Qualitäten der Angebotslegung auf Teneriffa. Dazu sei erwähnt, dass auch viel an einer detaillierten Ausschreibung.liegt.
                  Möglicherweise sind deine Erfahrungen negativ, aber bitte lasse es auch zu, dass andere mit qualifizierten Firmen zusammen arbeiten und deshalb deine Meinung nicht unbedingt teilen.

                  Außerdem war die Frage nicht, wie verlässlich sind die Firmen auf Teneriffa im Allgemeinen , sondern Heizung ja/nein, aber selbstverständlich bin ich dankbar über unmittelbar im Zusammenhang stehende, fundierte Erfahrungen.

                  Es liegt mir fern, dich zu Recht zu weisen, aber ich denke wir sollten bei der Sache bleiben. Nichts für ungut!
                  <

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                    #29
                    Zitat von Eureka Beitrag anzeigen
                    @ Sol
                    Ich will da jetzt keinen Krieg anfangen, denn ich kenne tlw die Auswüchse in einem Forum. Jemand stellt in bester Absicht gezielt eine Frage, in der Hoffnung auf qualifizierte Antworten, was auch in diesem Fall erfolgt ist. Alleine schon durch das Kälteempfinden gehen die Empfehlungen auseinander, das ist ganz natürlich.
                    Für mich ist jede Antwort wertvoll und ich danke allen, welche die Zeit aufgewendet haben, mir ihre Sichtweisen darzustellen.

                    Da ich mich eher zu den Frierenden zähle, tendiere ich zu den Heizungsbefürwortern und bin für jeden Ratschlag dankbar. Die anderen Kommentare benutze ich um abzuwägen, ob ich es vielleicht nicht übertreibe.

                    Verzeih mir meine Offenheit, aber deine Antworten gehen etwas am Thema vorbei.
                    Du solltest nicht mit deinen negativen Erfahrungen auf andere schließen. Glaube mir, da ich mitten in der Bauphase stecke, kenne auch ich die unterschiedlichen Qualitäten der Angebotslegung auf Teneriffa. Dazu sei erwähnt, dass auch viel an einer detaillierten Ausschreibung.liegt.
                    Möglicherweise sind deine Erfahrungen negativ, aber bitte lasse es auch zu, dass andere mit qualifizierten Firmen zusammen arbeiten und deshalb deine Meinung nicht unbedingt teilen.

                    Außerdem war die Frage nicht, wie verlässlich sind die Firmen auf Teneriffa im Allgemeinen , sondern Heizung ja/nein, aber selbstverständlich bin ich dankbar über unmittelbar im Zusammenhang stehende, fundierte Erfahrungen.

                    Es liegt mir fern, dich zu Recht zu weisen, aber ich denke wir sollten bei der Sache bleiben. Nichts für ungut!
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                    Ich hatte mehrmals erwähnt, das ich meine Meinung sage, nimm es als Randbemerkung, jetzt fehlt dein erhobener Zeigefinger an die anderen , die sich auch zu diesem komplexen Thema einfach mal so geäussert haben. Ansonsten hast du bestimmt mit deinem kompetenten Architekt dieses Thema ausgiebig durchgekaut. ich meine du packst das schon problemlos

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                      #30
                      Mir die Worte von "Glasperlenspiel - Ich wünsch dir noch ein geiles Leben" ausleihend, verbinde ich sie zum Sinne des Erfolges beim Hausbau:

                      es bleibt ein Abenteuer !

                      Nach dem ich nun seit 8 Jahren aus dem aktiven Berufsleben entfernt lebe, habe ich festgestellt, dass eine Menge an Betrieben von der aktiven Bilddfläche verschwunden sind.

                      Und immer weniger Leute irgend jemanden empfehlen können oder wollen, weil Empfehlung verpflichtet. ( in meinen Augen )

                      Mit Hinsicht auf erwartete komplette Kostenaufstellungen: der Arbeitsaufwand dabei ist enorm, wer den nicht scheut muss dann selbst genug Fachkraft sein, um Materialmarkt und Arbeitsverläufe gut darstellen zu können.

                      Wenn dann eine Absage des Kunden im e-mail-Fach landet, sind viele Freizeitstunden in die Tonne geraten, denn wer Tages nichts per Handarbeit an Ertrag erwirtschaften kann, kann den Betrieb nicht allein durch nächtliches Kostenvoranschläge-Schreiben erhalten.

                      Das ist das Problem der Kleinbetriebe.

                      Die Aussage "unverbindlicher Kostenvoranschlag" ist ein sehr ernstzunehmendes Eingeständnis, für beide Seiten !



                      bugsi elfevonbergen sol Gefällt mir
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                        #31

                        Firmen kommen und gehen, das ist unabhängig des Landes. Die Pandemie fordert zusätzliche Opfer, in Ländern , die durch COVID-19 nicht so großzügig gefördert werden natürlich noch mehr, aber das ist eine andere Geschichte.

                        Ich bereise seit ca 6 Jahren Teneriffa, anfangs nur einmal zum Urlaub machen, dann schon zweimal im Jahr und jetzt noch öfters. Mir persönlich ist aufgefallen, dass gerade in Teneriffa Süd ein enormer Bauboom herrscht, und die Grundstückspreise rasant steigen und somit auch für den Otto Normalverbraucher kaum mehr erschwinglich sind. Trotzdem werden extrem viele Häuser gebaut, die kaum an Größe zu überbieten sind (und welche die meiste Zeit im Jahr leer stehen, weil es eben „nur“ Ferienhäuser sind.)

                        Diese Häuselbauer kommen aus der ganzen Welt und ich denke die Baufirmen und damit zusammenhängenden Gewerke müssen langsam aber stetig sich den neuen Anforderungen stellen, ansonsten sind die Überlebenschancen mittelfristig sehr gering.

                        Es ist ein schleichender Prozess, aber letztendlich wird sich Qualität und Liefertreue durch setzen. Natürlich ist es fast wie ein Lotteriespiel, diese Firmen als „Neuling“ zu finden, aber unser zwischenzeitig aufgebauter Bekanntenkreis unterstützt uns bei der Auswahl der Firmen, was natürlich keine Erfolgsgarantie ist. Auch wir haben unsere negativen Erfahrungen gemacht und es werden sicherlich noch welche folgen.

                        Wir haben den Sprung ins kalte Wasser gewagt, wir befinden uns sozusagen mitten in der Strömung, also auf zu neuen Ufern!
                        Das ganze Leben ist ein Abenteuer und das ist gut so, denn ansonsten wäre es doch langweilig, oder?

                        In diesem Sinne wünsche ich jedem das Leben, wie er es verbringen möchte, bei mir darf es ruhig noch etwas spannend sein. Mehr möchte ich dazu nicht mehr sagen.

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                          #32
                          Zitat von Eureka Beitrag anzeigen
                          Firmen kommen und gehen, das ist unabhängig des Landes. Die Pandemie fordert zusätzliche Opfer, in Ländern , die durch COVID-19 nicht so großzügig gefördert werden natürlich noch mehr, aber das ist eine andere Geschichte.

                          Ich bereise seit ca 6 Jahren Teneriffa, anfangs nur einmal zum Urlaub machen, dann schon zweimal im Jahr und jetzt noch öfters. Mir persönlich ist aufgefallen, dass gerade in Teneriffa Süd ein enormer Bauboom herrscht, und die Grundstückspreise rasant steigen und somit auch für den Otto Normalverbraucher kaum mehr erschwinglich sind. Trotzdem werden extrem viele Häuser gebaut, die kaum an Größe zu überbieten sind (und welche die meiste Zeit im Jahr leer stehen, weil es eben „nur“ Ferienhäuser sind.)

                          Diese Häuselbauer kommen aus der ganzen Welt und ich denke die Baufirmen und damit zusammenhängenden Gewerke müssen langsam aber stetig sich den neuen Anforderungen stellen, ansonsten sind die Überlebenschancen mittelfristig sehr gering.

                          Es ist ein schleichender Prozess, aber letztendlich wird sich Qualität und Liefertreue durch setzen. Natürlich ist es fast wie ein Lotteriespiel, diese Firmen als „Neuling“ zu finden, aber unser zwischenzeitig aufgebauter Bekanntenkreis unterstützt uns bei der Auswahl der Firmen, was natürlich keine Erfolgsgarantie ist. Auch wir haben unsere negativen Erfahrungen gemacht und es werden sicherlich noch welche folgen.

                          Wir haben den Sprung ins kalte Wasser gewagt, wir befinden uns sozusagen mitten in der Strömung, also auf zu neuen Ufern!
                          Das ganze Leben ist ein Abenteuer und das ist gut so, denn ansonsten wäre es doch langweilig, oder?

                          In diesem Sinne wünsche ich jedem das Leben, wie er es verbringen möchte, bei mir darf es ruhig noch etwas spannend sein. Mehr möchte ich dazu nicht mehr sagen.
                          Du verkennst den Bauboom im Süden, da wird Geld gewaschen, geparkt und viele Osteuropáer mit gekauften Europässen kaufen ihren Wohnsitz, Preise und Qualität spielen keine Rolle. Ich kenne das, da wir mit den Inhabern einer der grössten Baufirmen auf Teneriffa befreundet sind- ja der, der den einzigsten Ferrari auf den Insel hat.
                          Du bist ja anscheinend mitten in der Baufase, wenn ich das richtig interpretiert habe, dann wird es wahrlich so langsam Zeit, sich um das Thema Heizung zu kümmern

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                          • elfevonbergen
                            elfevonbergen kommentierte
                            Kommentar bearbeiten
                            """" den einzigsten Ferrari auf der Insel"""" - lach - der war gut, selbst als Gebrauchte sind sogar 4 auf Tenerife zu haben

                            https://www.milanuncios.com/coches-d...fe/ferrari.htm

                          • Nespresso
                            Nespresso kommentierte
                            Kommentar bearbeiten
                            Bei meinem Lackierer in Tejina standen schon zwei verschiedene Ferrari. Wird wohl doch noch ein zwei mehr geben auf der Insel ;-)

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                          #33
                          Mit dem Zweifel, ob irgendwelche Leute ein über dieses Thema handelnde Buch kaufen würden, habe ich es unterlassen eines zu schreiben.

                          Nur ein besonders Kapitel, als Beispiel:

                          In 50 Jahren auf TF, mit, hier scheinbar verpönter, durch und mit Dank an die allgemeine Marktlage erreichte Allrouder-Experience, die mich, unter vielem Anderem, davon "als Bass-Estauntem" dazu gebracht hat, die Herstellung eines, nein, von 16 vom Bauherren "ausdrücklich" geforderten kompletten, einteiligem Badezimmer-und Naßzellen Abfußsystemes, genannt "Pulpo" ( wegen der vielen Arme), aus purem Blei von einem einheimischen Profi erlernt zu bekommen, hat sich mir die oft unvermeidliche Notwendigkeit eröffnet, auf oft abwegige Arbeitsvorgänge auf Kundenverlangen eingehen zu müssen, oder eben kein Moos, und nichts mehr los.

                          Warum dieser Spezialwunsch ? Es war absolute fugenlose Dichtigkeit als Garantie vor Feuchtigkeitsschäden gefordert worden. ( Habe nach Fertigstellung des Gebäudes betreffs der Abfußsysteme nie mehr was gehört, ausser den später eingehenden Anfragen der Käufer der Wohnungen auf Standard-Serviceleistungen zur Funktionstüchtigkeit anderer Geräte )

                          Da war die Bauherrin, eine damals 54-jährige Star-Moderatorin der hiesigen Radiostation, die höchstpersönlich fast jeden Tag auf der Baustelle zur Kontrolle des Geleisteten erschien, ein diskusionsfreies-darauf-Eingehen wert, was sich in zahlreichen Weiterempfehlungen in deren Bekanntenkreis manifestierte.

                          Tatsache war, dass zu der Zeit auf TF kein Markt an gebräuchlichen Materialien existierte, wie z. B. in D. Die Handwerker hantierten mit Bitumen-Paste oder Pattex als Abdichtung von unter dem Fussboden zusammengesteckten Rohrleitungen.
                          bugsi Gefällt mir
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                          • Schriftgröße
                            #34
                            Elfe, der Ferrari, von dem ich spreche, wurde hier auf der Insel vor ein paar Jahren neu gekauft und zugelassen. Du stellst Gebrauchtwagen Inselimporte ein , leider fehlt dir auch in diesem Fall komplett der Durchblick

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                            • elfevonbergen
                              elfevonbergen kommentierte
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                              schon klar - es gibt nur einen Ferrari auf der Insel

                            • Achined
                              Achined kommentierte
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                              Vor Ewigkeiten gab es ein gelbes Ferrari Cabrio, gesteuert von einem 18 Jahre alten Sohn eines Landbesitzers in Los Cristianos, die Eltern wussten wohl durch den Grundstücksverkauf ihrer Äcker an die Hotelgruppen nicht, wohin mit dem Geld und haben ihrem Sohn zum Bestehen der FS Prüfung eben diesen Ferrari geschenkt, funkelnagelneu.

                              Und dann gab es Ende der Neunziger einen Roten, mit dem ich mir mal ein nettes Duell auf dem Weg von Las Chafiras nach S/C geliefert hatte, ich hatte seinerzeit, (in meinem jugendlichen Leichtsinn) eine Honda CBR 1100XX Blackbird und die Fahrt war sehr ausgeglichen, aber viel zu schnell vorbei, eventuell vorhandene Radarkontrollen haben an der Strecke bestimmt nur eine Fehlermeldung oder "Außerhalb des Messbereichs" ausgeworfen.....


                              Also mit Sicherheit nicht nur einen neuen Ferrari auf TF
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                            • Gowest
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                              Oh ja Achined, eine "Blackbird" ist ein tolles Motorrad, habe ich jetzt noch.

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                            #35
                            ihr seid ein dankbares Publikum geht mir so hinten vorbei, wer hier auf der Insel einen Ferrari fährt, wer hier so eine Proletenschleuder fährt, hat mit Sicherheit mentale Probleme......war ein auflockernder Scherz zum Wochenanfang

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                            • Nespresso
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                              Na ja, Du sagtest Ihr seid befreundet.............. 😉

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                            #36
                            Vor mehr als 30 Jahren lernte ich auch mal nen Ferrari-Fahrer hier kennen. Meine, der hat seine Kohle mit Duty-Free-Läden gemacht. War ein ganz netter Kerl. Also, in Massen sieht man die auch nicht gerade rumfahren.

                            Interessant, wie sich das Thema von Heizung auf rumheizen verändert.
                            sol Gefällt mir
                            Lügen gewinnen den Sprint, die Wahrheit den Marathon.

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                            • Schriftgröße
                              #37
                              @ Nespresso, der Ferrari von unseren Freunden ist ein F 430 Spider rot und die haben den neu vor ungefähr 14 oder 15 Jahren hier auf der Insel gekauft. Damals war das der einzigste Ferrari auf dieser Insel. Natürlich habe ich auf die Reaktionen gewartet und habe mich gekugelt vor lachen. Die Zwillingsschwester von RR zaubert natürlich sofort Angebote von gebrauchten Ferrari in milanuncio von heute raus , damals gab es kaum Russen, keine roten Venezolaner oder anderen Edelkommunisten mit ihren Protzschlitten, heute wie Sand am Meer. Unsere Freunde sind Konstrukteure der ersten Stunde, haben ( ich glaube ) den grössten Golfplatz im Süden und bauen laufend super-moderne Villen im Süden, die sind schon verkauft, ehe die Pläne fertig sind, mit Heizungen , womit wir wieder beim Thema sind

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                              • elfevonbergen
                                elfevonbergen kommentierte
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                                sollte ich einmal Minderwertigkeitsprobleme haben werde ich mir auch solche Ferrari-Golfplatzbesitzer 🤣Freunde ausmalen. Wenn es dir hilft, freut es mich - empathisch wie ich bin.
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                            • Schriftgröße
                              #38
                              Elfe, wenn du Minderwertigkeitsprobleme hast kannst du ja einfach zu deiner Schwillingsschwester RR gehen, die haut dir schon die richtige Brühe in die Vene
                              Rix in Selent Gefällt mir

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                                #39
                                Ferrari 348.jpg

                                So einen ( F 348 ) hatte sich ein Landsmann, der in einem westdeutschen Bundesland zahlreiche kommunale Gebäude mit neuen Dächern verpflastert hatte, von den Einnahmen aus den, zu hoch veranschlagten, Werken geleistet hatte und ihn nun stolz auf TF herumbewegte, weil mittlerweile daheim vom Fiskus verfolgt.

                                Viel Freude hat er ihm nicht lange gebracht: nur einmal mit Carrajo durch La Guancha gefahren, blieb er auf den dort 20 cm-hohen Bandas-Sonoras wippend hängen, was ihm einige Tausende an Reparaturkosten des Wagenunterbodens bescherte.

                                Ich glaube, er hat ihn danach schnell irgendwohin verkauft, denn er wurde damit nie wieder gesehen.

                                Ein schöner Wagen, hatte eine edle Sondelackierung in Burgunder-Rot und der Sound des Ferrari-Auspuffes ließ viele Mädchenherzen erschauern.
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                                ******************************************

                                ?

                                Nein, nichts Neues !

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                                  #40
                                  Um einmal zum Ursprungsthema zurückkehren: eine Klimaanlage heutzutage ist eine Wärmepumpe die kühlen und auch heizen kann. Die Effizienz ist bei modernen Anlagen sehr hoch.
                                  Der große Vorteil besteht darin, dass man die elektrische Energie, die zum Betrieb vonnöten ist, auch selbst auf dem eigenen Dach mittels Photovoltaik erzeugen kann. Dadurch erzeugt man keine Wärme durch Verbrennen von fossilen, unwiederbringlichen Rohstoffen. Im Sommer korreliert der Verbrauch an elektrischer Energie für die Kühlung weitestgehend mit der eigenen Erzeugung vom eigenen Dach. Die Kanaren haben gegenüber der Sonneneinstrahlung in Deutschland den massiven Vorteil, daß die Verteilung Sommer- zu Winterhalbjahr bei 60 zu 40% liegt. In D ist das Verhältnis etwa 80 zu 20 %. Es ist ohne weitreichende Dämmungsmassnahmen hier ohne weiteres möglich, klimaneutral zu bauen und ein Haus zu bewohnen.
                                  Ich empfehle einen Besuch der bioklimatischen Häuser auf dem Gelände des ITER in Granadilla.
                                  Sven7 elfevonbergen patchi Gefällt mir
                                  „It´s not the big that eat the small
                                  But rather the fast that eat the slow“

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