Bei einer Unterredung mit der Bürgermeisterin von Arico, Elena Fumero, äußerte sich der Verantwortliche für Umweltangelegenheiten des Cabildos, José Antonio Valbuena, zum Thema Müllhalde von Arico.

Diese, so Valbuena, sei in gut 20 Jahren voll, 20 Jahre, die schnell vergehen und es nun eilig sei, Alternativen zu finden.

Für die Müllkippe, auf der Müll von 31 Gemeinden der Insel angeliefert wird, müssen neue Möglichkeiten ins Auge gefasst werden, nachdem Pläne für eine Müllverbrennungsanlage bisher immer am energischen Veto der Bürgerinitiativen gescheitert sind.

Man müsse mit allen Gemeinden Projekte ausarbeiten, nicht nur mit Arico und dem Cabildo. Mit Müll ließe sich auch Geld verdienen, so Valbuena.

Das Konzept sei, dass die Gemeinden, die am meisten in Recycling investieren, auch am wenigsten für Müllentsorgung zahlen sollen.
Immer noch seien 30& des angelieferten Mülls nicht vorsortiert.

Aufgrund einer Vereinbarung mit dem Cabildo aus dem Jahr 2010 erhält Arico jährlich 700000 Euro zur freien Verfügung als Ausgleich für die Müllhalde in der Gemeinde, auch mit diesem Geld sollten Projekte ausgearbeitet werden.

Auch auf die Problematik der Lagerung der Autoreifen kam man zu sprechen.

Nach dem verheerenden Brand auf der Müllhalde in Sese?a, wo 100000 Tonnen Autoreifen gelagert waren, ist man der Meinung, dass die 7500 Tonnen in Arico sicher seien, sie werden überwacht und sind aufgeteilt in 23 Bereiche, nicht aufgetürmt zu 10m hohen Bergen wie in Sese?a.
Trotzdem gibt es eine Übereinkunft, dass bis 2018 die Autoreifen aus Arico abtransportiert werden sollen.

http://diariodeavisos.elespanol.com/...atado-20-anos/