Spanisches Finanzamt veröffentlicht Liste der Personen mit den größten Steuerschulden
Das spanische Finanzamt hat eine Liste derjenigen Personen und Firmen veröffentlicht, dem dem Staat Millionen von Euro an Steuerzahlungen schulden, die Liste liest sich wie ein "Who is who" der Prominenz des gesamten Landes.
Es sind aber auch etliche, nicht spanisch klingende Namen aufgeführt, also ein Muss für die Multimillionäre hier im Forum, mal reinzuschauen.
Sociedades canarias como Playa de Las Teresitas (11,9 millones) o Canteras Cabo Verde (4,7) y Fundescan (1,05), entre las que tienen deudas más cuantiosas
Komisch wenn jemand seine Autosteuer, Multa usw. nicht hezahlt wird sofort sein Bankkonto mit Embargo belegt und anschliessend abgebucht, wenn dort nichts zu holen ist wird das Haus/Grundstück gekrallt.
Somit ist es mir ein Rätsel das der Staat nicht die Steuerschulden eintreiben kann.
Zunächst einmal muss zwischen Firmen, Vereinen und Privatpersonen unterschieden werden
Bei Firmen und Vereinen werden Zwangsmaßnahmen unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit vorgenommen
Mal ein Beispiel: Da ist eine Firma mit 5000 Mitarbeitern, die 1 Mio. Steuerschulden hat. Da wäre es vollkommen unverhältnismäßig da mit Zwangsmaßnahmen den Geschäftsbetrieb (und damit auch die Arbeitsplätze) zu gefährden oder zu zerstören. Da braucht es von staatlicher Seite dann Fingerspitzengefühl, aber auch Konsequenz und Hartnäckigkeit
Bei den aufgeführten Privatpersonen werden natürlich auch Zwangsmaßnahmen eingeleitet - da gingen auch schon einige promintere Fälle durch die Presse. Allerdings gilt nicht hier eben auch das Steuergeheimnis - übrigens für jeden Bürger
Grundsätzlich finde ich so eine Liste in regelmässigen Abständen transparent und mittel- bis langfristig sollte es die Steuermoral und Steuerehrlichkeit befördern. Allerdings sehe ich da Probleme mit dem Datenschutz und dem Steuergeheimnis. Dies sollte zeitnah diskutiert und gesetzlich geregelt sein. Denn auch hier geht es um Rechts- und Planungssicherheit
Bei Firmen und Vereinen werden Zwangsmaßnahmen unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit vorgenommen
Mal ein Beispiel: Da ist eine Firma mit 5000 Mitarbeitern, die 1 Mio. Steuerschulden hat. Da wäre es vollkommen unverhältnismäßig da mit Zwangsmaßnahmen den Geschäftsbetrieb (und damit auch die Arbeitsplätze) zu gefährden oder zu zerstören. Da braucht es von staatlicher Seite dann Fingerspitzengefühl, aber auch Konsequenz und Hartnäckigkeit
Bei den aufgeführten Privatpersonen werden natürlich auch Zwangsmaßnahmen eingeleitet - da gingen auch schon einige promintere Fälle durch die Presse. Allerdings gilt nicht hier eben auch das Steuergeheimnis - übrigens für jeden Bürger
Grundsätzlich finde ich so eine Liste in regelmässigen Abständen transparent und mittel- bis langfristig sollte es die Steuermoral und Steuerehrlichkeit befördern. Allerdings sehe ich da Probleme mit dem Datenschutz und dem Steuergeheimnis. Dies sollte zeitnah diskutiert und gesetzlich geregelt sein. Denn auch hier geht es um Rechts- und Planungssicherheit