Die Fiesta zu Ehren der Virgen de Candelaria in Tijarafe wäre gestern fast in einer Katastrophe geendet, als die Figur des Diabolos, ein Mann, verkleidet mit einer Fiberglaskonstruktion, bei seinem Lauf durch die Menge ins Stolpern geriet und die schon im Abbrennen befindlichen Feuerwerkskörper und Raketen in der Messenmasse hochgingen.
Dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr, die den Mann schnell aus dem Anzug befreiten, ist es zu verdanken, dass dieser die Sache glimpflich überstanden hat, denn im Augenblick seiner Befreiung flog der Kopf des Diabolos in die Luft.
Durch die herumschwirrenden Feuerwerkskörper wurden insgesamt 39 Personen leicht verletzt, 20 davon mit leichten Brandverletzungen, zwei von ihnen mussten kurzfristig ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Der Grund für das Unglück war wohl die Überfüllung der kleinen Plaza, auf der das Spektakel mit dem Diabolo stattfinden sollte, dadurch kam der Akteur ins Stolpern und zu Fall.
Glück im Unglück, dass alle Beteiligten mit einem blauen Auge davongekommen sind, vor 2 Jahren kamen bei einer Fiesta in Valsequillo auf Gran Canaria 2 Frauen ums Leben, weil ihre Kleidung durch eine Fackel in Brand gesetzt wurde.
30 weitere Personen erlitten bei dem Brand Verletzungen.
Fast-Katastrophe bei Fiesta auf La Palma
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Da hört für mich jedes Verständnis für Spass auf!
Dieses Gespiele mit Feuerwerkskörpern an menschlichen Leibern - man sollte nicht glauben, dass das ins 21. Jahrhundert gehört. Noch nicht einmal das letzte Karnevalsunglück mit verheerenden Folgen hat scheinbar zum Nachdenken angeregt.
Quasi mit nem Flammenwerfer quer durchs angetüdelte Publikum zu gehen ist IMHO strunzdumm!
Dass das auch anderen so zusetzt, bestätigt sich dann später in den Handlungen vieler Betrunkener, siehe dieses Unglück.