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    #1

    GabrieleSchreib

    Hallo, liebe Community, ich suche einen Freund, Jürgen Kern. Der antwortet leider am Telefon nicht mehr. Zuletzt wohnhaft
    Avenida Yeoward 7
    Edif. ALCA - Apt. C/9
    38400 Puerto de la Cruz - La Paz
    Teneriffa
    Spanien - Wenn mir jemand antwortet, freue ich mich sehr. Liebe Grüße, Gabi

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    #2
    Und immer wieder der Hinweis: Bevor hier möglicherweise unbedacht und aus purer gut gemeinter Hilfsbereitschaft irgendwelche neuen Kontakt-Daten weitergegeben werden, bitte erst den Gesuchten fragen, ob es ihm recht ist. Möglicherweise WILL er ja aus irgendwelchen Gründen gar nicht gefunden werden.

    Sollte die suchende Person ein begründetes Interesse haben, die gesuchte Person zu finden (z. B. geschuldetes Geld o. ä.) kann das ja entsprechend publiziert werden - aber selbst dann kann dieses berechtigte Interesse noch fingiert sein.

    Bitte: Ich möchte damit weder das Anliegen der suchenden Person noch den Gesuchten diskreditieren. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass vorschnelle, unbedachte Hilfe möglicherweise kontraproduktiv ist.

    Und um auch das klarzustellen: Ich kenne weder die Suchende noch den Gesuchten und habe auch keinrelei Informationen über eine der beiden Personen oder den zugrundeliegenden Sachverhalt.
    * * *

    Wenn Du ein Problem mit mir hast, darfst Du es gerne behalten.

    *** Es ist ja deins. ***

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      #3
      Sicher richtig. Ich bin nur in Sorge, weil der Freund gestern 83 Jahre alt geworden wäre und nicht mehr auf seiner Handynummer antwortet. Geschuldetes Geld spielt da keine Rolle, sondern nur berechtigte Sorge.

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        #4
        Gabriele, nicht böse sein: Ich habe schon erlebt, dass nach einer Person gesucht wurde, weil Geld geschuldet wurde (auch durchaus eine berechtigte Suche!) und weil man (einer anderen Person) eine in die Fr... hauen wollte, weil er mit der Frau des Suchenden gevögelt hatte. Ich habe auch schon erlebt, dass Stalker nach ihrem Opfer gesucht haben, nachdem das Opfer extra umgezogen war, um vor dem Stalker seine Ruhe zu haben.

        Ja, in der überwiegenden Zahl der Fälle steckt Wohlwollen, Freundschaft, Besorgnis oder andere positive Gründe hinter solchen Such-Aufrufen. Leider kann man nie unterscheiden, ob so ein Suchaufruf gut oder böse ist.

        Seien wir ehrlich: Du hast einen vertrauenswürdigen Namen und ein vertrauenswürdiges Avatar-Bild gewählt und damit hier dein erstes Posting veröffentlicht. Aber niemand hier weiss, ob Du tatsächlich diese Person bist. Tatsächlich könntest Du eine vollkommen andere Person sein und den Namen und das Bild einer vollkommen anderen Person verwenden.

        Jetzt könnte irgendein bekannter und vertrauenswürdiger Foren-Schreiberling kommen und schreiben "Ja, ich kenne die Gabriele - die ist total friedlich, nett, liebens- und vertrauenswürdig und will bestimmt niemandem etwas Böses." - und tatsächlich hat irgendeine andere Person nur den Namen und das Foto geklaut und verwendet.

        Das ist immer schwierig im Internet.

        Und wenn dein Freund / Bekannter nicht mehr antwortet, kannst Du ohnehin nichts tun. Du scheinst ja länger keinen Kontakt mehr zu ihm gehabt zu haben. Also hat er vermutlich andere Leute, die ihm näher stehen und sich ggf. um ihn kümmern - da kannst Du einfach nicht besser helfen als diese Leute. Und selbst wenn der Freund zwischenzeitlich im Krankenhaus, Pflegeheim, gestorben oder zurück nach D gegangen ist, kannst du nichts mehr daran ändern.
        * * *

        Wenn Du ein Problem mit mir hast, darfst Du es gerne behalten.

        *** Es ist ja deins. ***

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          #5
          Hallo, J-Man, ich bin mir der Gefahren im Internet wirklich bewusst. Aber grundsätzlich Negatives zu unterstellen, finde ich nicht zielführend. Da wird der normale menschliche Kontakt aufs Schlimmste beschädigt.

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          • J-Man
            J-Man kommentierte
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            Ich unterstelle hier gar nichts, ich ziehe lediglich Möglichkeiten in Betracht. Ich sage ja: in der überwiegenden Anzahl der Fälle sind derartige Anfragen "gutwillig", aber man kann die Böswilligkeit eben auch nicht ausschliessen.

            Daher ist mein Ansatz (wenn ich denn etwas über den Gesuchten weiss), den Gesuchten möglichst selbst entscheiden zu lassen, wie er die Situation handhaben will. Also würde ich ihn über die Anfrage informieren und fragen, wie er die Situation handhaben möchte - und ggf. auch selbst Kontakt aufnehmen lassen.

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          #6
          Bei wirklichem Grunde etwas zu erfahren, würde ich mit meinem Namen und der Pass- der PA- Nummer beim Honorar-Konsul in PDLC anfragen. Da gibt es, wenigstens, glaube ich, die Bestàtigung, das man dort etwas oder garnichts wissen tut.

          Dabei handelt es sich meistens wenn dieoderder gesuchte Person abgemeldet oder verzogen ist.
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          ******************************************

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          Nein, nichts Neues !

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            #7
            Ich hab mal die Google-KI gefragt:


            1) Die Polizei kann im Rahmen einer sogenannten Wohlergehensprüfung ("Check de bienestar") direkt zu seiner Wohnung im Edificio Alca fahren und nachsehen, ob es ihm gut geht.
            • Lokale Polizei (Policía Local): Rufen Sie direkt unter +34 922 37 84 40 an.
            • Nationalpolizei (Policía Nacional - zuständig für Vermisstenfälle): Telefon +34 922 37 82 90.
            • Notruf: Bei direktem Verdacht auf einen medizinischen Notfall wählen Sie den europaweiten Notruf 112 (dort gibt es auch deutschsprachige Mitarbeiter).



            2) Deutschsprachige medizinische Versorgung vor Ort

            Sollte Jürgen Kern ins Krankenhaus eingeliefert worden sein, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er in der für deutsche Residenten zentralen Anlaufstelle im Norden liegt:
            • Centro Médico Marítimo: Das Ärztezentrum liegt direkt in Puerto de la Cruz und spricht komplett Deutsch. Sie erreichen es unter +34 922 36 28 28. Fragen Sie dort höflich nach, ob Herr Kern in den letzten Tagen als Patient aufgenommen oder überwiesen wurde.
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            • J-Man
              J-Man kommentierte
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              Es ist jetzt nicht gerade eine neue Erkenntnis, dass (derzeit noch) ca. 30 Prozent der KI-Antworten fehlerhaft bis komplett falsch sind.

              Das kann man überall nachlesen, wo man sich mit dem Thema beschäftigt.

              Zuletzt hatte ich hier im Forum einen TAGESSCHAU-Link zu dem Thema gepostet.

              Und ich hatte mich auch schon gefragt, ob in dem genannten Centro Medico Maritim so sorglos mit Informationen über Patienten umgegangen wird.

            • Aldente69
              Aldente69 kommentierte
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              Zum Teil werden die Fehlerquoten noch deutlich höher angegeben ausser bei sehr einfachen Fragestellungen https://www.tagesschau.de/wissen/tec...kten- 100.html
              Mir war das bisher in diesem Umfang nicht bewusst, ich habe hier allerdings auch nie mit KI-Recherchen argumentiert. Die Frage ist, ob das nicht generell besser vermieden würde, aber jeder ist ja frei in seiner Meinung

            • J-Man
              J-Man kommentierte
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              Na ja, "Lorenzo" behauptet des Öfteren mal, seine Postings KI-gestützt (von "seinem Freund Chatti" unterstützt) zu verfassen. Da kommt auch oftmals eine Menge Unsinn bei raus.

              Eine Menge anderer Leute (nicht unbedingt hier im Forum) behaupten, dass irgendeine ominöse KI irgendwas für sie ausgewertet und eine (meistens ziemlich abstruse) Antwort dazu ausgespuckt hätte. Meistens dient das dazu, keine Verantwortung für das eigene Geschreibsel übernehmen zu müssen - der KI kann man ja ziemlich viel "in den Mund legen", ohne es selbst "gesagt" oder gedacht haben zu müssen oder gar Quellennachweise liefern zu müssen - die vermeintlichen Quellen hat ja angeblich dann die KI ausgewertet, ohne sie angeben zu müssen.

              Persönlich bevorzuge ich die Selbst-Auswertung von "echten" Suchmaschinen-Ergebnissen. Auf "KI" greife ich nur sehr selten zurück - meistens dann, wenn ich eine Fragestellung nicht klar formulieren kann.

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            #8
            Vielen Dank an alle für die netten Nachrichten. Ich werde mich morgen darum kümmern!

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              #9
              • Hallo! Die beiden Telefonnummern sind nicht mehr aktuell. Lokale Polizei (Policía Local): Rufen Sie direkt unter +34 922 37 84 40 an.
              • Nationalpolizei (Policía Nacional - zuständig für Vermisstenfälle): Telefon +34 922 37 82 90. Das Centro Medico gibt, wie zu erwarten, keine Daten raus und das Honorakonsulat habe ich jetzt angeschrieben. Vielen Dank nochmal für die Infos.
              • Sie haben gerade geantwortet: "Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an das deutsche Berufskonsulat Las Palmas de Gran Canaria
                email info@lasp.diplo.de
                Tlf. +34928491880" - Das mache ich doch gerne.
              • Und nun weiß ich, dass meine Befürchtungen sich bestätigt haben. Verstorben im Mai 2026. Vielen Dank nochmal an die netten Mitmenschen, die versucht haben, zu helfen!

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              • J-Man
                J-Man kommentierte
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                Ich möchte nicht zynisch sein, aber realistisch betrachtet ist 83 wohl ein Alter, bei dem man mit so einem Ergebnis durchaus rechnen muss.

                Aber wenigstens hast Du jetzt Gewissheit.

                Da gab es einen schönen Spruch: "Du merkst, dass Du älter wirst, wenn Du in deinem Bekanntenkreis häufiger zu Beerdigungen als zu Geburtstagen eingeladen wirst."

                Irgendwann wird es jeden von uns erwischen.

                Und bis dahin wünsche ich euch jedenfalls eine zufriedene, glückliche, gesunde und leidensfreie Zeit. Geniesst es, wie gut es uns auf den Kanaren geht oder wie gut es uns zumindest gehen kann, wenn wir dafür sorgen.

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              #10
              Na, wenigstens bin ich nicht mehr blockiert. Öffentlichkeit hilft doch ungemein.

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