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    #1

    Delfine

    An alle cetaceen-liebhaber und solche die es gerne werden wollen sind hier herzlich wilkommen........
    Und nachdem ja das Jahr 2007 als das Jahr des DELFINS deklariert worden ist, freue ich mich von Euch über diese "Engel der Meere" zu lesen, infos auszutauschen, erlebnisse zu berichten, auch im esotherischem sinne.
    Ich selber habe schon ein Buch geschrieben und ein Kapitel wurde auch schon publiziert, das 2.te ist jetzt im "Anmarsch".............und wenn eventuell ein reges interesse besteht werde ich dann in regelmäßigen abständen hier auszüge veröffentlichen........auch um ein Feedback/Kritik von Euch zu erhalten.......
    ......."Lasst uns Delfinisch leben".........
    Dolfin71

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    #2
    Das kannst Du sehr gerne hier tun, würde mich freuen.

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      #3
      Na dann mal her damit ist ne gute Idee
      Nos vemos


      GELD : der beste Köder um nach Menschen zu fischen

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        #4
        Los Delfin,leg los ueber die "Engel der Meere" das sind tolle Tiere.
        http://de.youtube.com/user/gunanche

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          #5
          Das wissenschaftliche Forschungsschiff Vell Mari ist ein in Spanien einzigartiges schwimmendes Krankenhaus fuer Meerestiere das 3 Monate lang die kanarischen Gewaesser erkunden wirdum festzustellen,inwiefern Unterwassergeraeusche die Meeressaeugetiere beeintraechtigen koennen.Zu diesem Zweck werden die Wissenschaftler wzei innovative Unterwassermikrophone verwenden,von denen es weltweit nur 23 Stueck gibt.Die Forschung die auf den Kanaren durchgefuehrt werden,gehoert zu dem Projekt "La Caixa a favor del mar"(La Caixa fuer das Meer).Das Schiff wird die Gewaesser zwischen Gran Canaria,La Gomera;Las Palmas und Teneriffe befahren und am 23.Maerz die ersten Ergebnisse der Studie veroeffentlichen.
          um die Unterwassergeraeusche zu analysieren,wurden zwei Hightech-Unterwassermirophone installiert.Die sogenannten "Ears" wurden in Hawaii entwickelt und sind aeusserst praezise Instrumente,die es ermoeglichen Unterwassergeraeusche aufzunehmen,um ihre Auswirkungen auf die Tierwelt zu untersuchen.Die Mikrophone wurden noerdlich von Gran Canaria und suedlich von Teneriffe installiert,so dass die Ears die Unterwassergeraeusche zwischen den Inseln aufnehmen koennen.Ausserdem zieht das Segelschiff ein weiteres Mikrophon hiter sich
          her.
          Die Unterwassergeraeusche ist fuer das Ueberleben der Meeressaeugetiere extrem wichtig,da diese Tiere sich dank ausgestossener Schallimpulse orientieren,ihre Narung orten und sich untereinander verstaendigen.
          Unterwasserlaem kann unter Umstaenden schwerwiegende Schaeden verursachen und dazu fuehren das sich z.B. Wale und Delfine nicht mehr orientieren koennen und an den Kuesten stranden.Sowohl die Geraeusche herkoemmlichen Schiffahrt wie auch militaerische Manoever mit der Verwendung von Sonargeraeten sind fuer die Meeressaeugetiere schaedlich.
          Kommerzielle Schiffe sind nicht mit Sonargeraeten ausgestattet,die es ermoeglichen den Tieren auszuweichen.
          Das Segelschiff ist ein schwimmendes Krankenhaus,welches ueber einen Operationssaal verfuegt,indem bisher 60 Schildkroeten behandelt wurden.Ein Laboratorium fuer Blut-u.Wasseranalysen sind ebenfalls vorhanden.Neben den Computern fuer die Analyse der Unterwassergeraeusche ist das Schiff mit verschiedenen Kameras ,einer schwimmenden Krankenbahre und anderen Geraete ausgestattet,die es ermoeglichen Delfine und andere Tiere auf hoher See zu behandeln.
          Ein gestrandeter Delfin oder Wal befindet sich in einer lebensbedrohlicher Lage,so das ein tieraerztliches ausgestattetes Schiff,welches es erlaube,schnell zu dem Tier gelangen und erste Hilfe leisten,bevor sein Zustand sich noch verschlechtert.
          Auf den Kanaren soll das Schiff auch ueber die Bedeutung der Erhaltung der Meerestiere aufklaeren,da die natuerliche Ressourcen der Meere gefaehrdet sind.Wenn die Fischerei sich weiterhin so entwickelt wie bisher,werden 90% der Fische die kommerziell nutzbar sind,im Jahr 2048 ausgestorben sein.
          Zuletzt geändert von Santana; 16.03.2007, 01:21.
          http://de.youtube.com/user/gunanche

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            #6
            Meine ersten 2 Kapitel............nur für euch

            DIE ANKUNFT

            Als ich endlich auf Sardinien in Cagliari ankam war ich komplett erschöpft und dennoch spürte ich (anfangs noch unbewusst) ein starkes Kribbeln in mir. Mir war es egal ob mich diese Reise pleite machte oder riskant für meine Gesundheit wäre......ich nahm einfach jede Möglichkeit wahr ohne rational darüber zu sinnieren, denn für mich galt nur noch das "jetzt" und nicht mehr das "morgen". Und die Gedanken über die Therapie die mir nach dieser Reise noch bevorstand, "schaltete" ich einfach aus, und konzentrierte mich allein auf den jetzigen Moment.

            Ich spürte nichts mehr von der Kälte Österreichs, die mich umgab wie ein dunkler Mantel, als ich in das Flugzeug stieg und meine "persönliche" Reise antrat. Diese Atmosphäre, in der Ankunftshalle in Cagliari, nachdem ich gelandet bin und mein Gepäck abholte, (die mich jetzt umgab) ließ ich auf mich einwirken.
            Die Zeit steht still für mich und alles um mich herum bewegt sich wie im Zeitraffer. Das warme Licht der Sonne das durch die großen Scheiben scheint erwärmt mein Gesicht wie ein freundlicher Gruß.
            Ich schließe meine Augen für einen Moment lang, um die Sonnenstrahlen in mich "mental" aufzunehmen........Zeitlos ist dieser Moment.
            Ich nehme die Stimmen der Menschen die um mich "herumhuschen" nur noch als angenehmes Rauschen in meinen Ohren und in meinen Gedankengängen auf. Ich öffne meine Augen und Tränen laufen mir über meine Wangen und zum ersten Mal spüre ich so was wie Erleichterung in mir.

            Ich beobachte die einzelnen Personen wie sie in der Ankunftshalle auf ihre Lieben warten um sie dann herzlich, nach vielleicht langer Abwesenheit, in Ihre Arme zu schließen und sich glücklich voller Freude in die Augen zu schauen, um (ohne Atempause) zu berichten wie es dem einem oder anderem in der Welt ergangen ist. Pärchen die sich nur in die Augen sehen, ohne ein überflüssiges Wort zu verlieren, wo allein nur der reine, pure, Gedanke zählt "ich bin jetzt hier mit Dir".
            Die Kinder die aufgeregt zwischen den Erwachsenen hüpfen, weil sie es vor Spannung nicht mehr aushalten können den ankommenden Besuches eines Verwandten, jemandes Bekannten wieder zu sehen............."it´s a beautifull Day". Der Song von U2 fällt mir in dem Moment ein und verbinde ihn mit den Eindrücken die ich bei meiner Ankunft habe.

            Als ich mich bückte um zu versuchen mein Gepäck auf einen Trolly zu schleppen, tippte mich jemand an meine Schulter und fragte, während ich mich umdrehte, ob ich der "Signor" Marni wäre. Ich drehte mich um und blickte in zwei lustig-funkelnden dunkelbraunen Augen einer Frau mittleren Alters, und vernahm sofort den Duft des Meeres der von ihr strömte und ihr keckes Lächeln, das ebenfalls vom Meer braungefärbte Gesicht, mir strahlte entgegen. Wir stellten uns gegenseitig vor und besprachen die weiteren Einzelheiten meines Besuches und der mir bevorstehenden Reise.
            Marcella wusste schon von meiner Krankheit bescheid und half mir mit meinem Gepäck, das normalerweise, wenn ich gesund wäre für mich kein Problem darstellen würde, aber dadurch das ich sehr viel an körperlicher Kraft eben durch den Krebs und den daraus folgenden Therapien verlor konnte ich nur mühsam das Gewicht meiner Sachen auf und abladen.
            Als wir ins Auto stiegen fragte sie mich ob ich schon Erfahrungen hätte auf See und ob ich jemals Delfine oder Wale in natura sah. Ich berichtete Ihr, während sie den Motor des Wagens anließ, von meinem ersten und bis jetzt einzigem Erlebnis auf offener See mit Delfinen auf Teneriffa. Seltsam, obwohl sie wie ein Formel-Eins Pilot durch den ?Italienischen? Verkehr fuhr strahlte Sie eine Ruhe aus und hörte meinem bericht aufmerksam zu. Als ich dann zu der stelle kam wo mich ein Delfin für einen Sekundenbruchteil an der Fußsohle "kitzelte" da gluckste sie vor lachen und verlor (so erschien es mir) fast die Kontrolle des Wagens.
            Dieses Lachen von Ihr klang Frei und ungezwungen, nicht verkrampft oder begleitet von unnötigen Gesten, und es erklang wie eine Meeresbrandung in meinen Ohren.
            Meine Angst flackerte auf wegen Ihres Fahrstils aber Sie beruhigte mich sofort und sagte nur zu mir "ab jetzt brauchst Du keine Angst mehr vor irgendetwas oder irgendjemand zu haben, Du wirst SEHEN"
            Ihr Wort in Gottes Ohr dachte ich, und vertraute ihr mein leben an.
            Wir Fuhren aus Cagliari raus entlang der Felsigen Steilküste, und ich bewunderte still und andachtsvoll die majestätische Vegetation die uns während der Fahrt umgab. Die Sonne tauchte die Landschaft in ein Farbenspiel aus Licht und Schatten. Die Luft war erfüllt mit würzig-salzigen Düften die buntgemixt in meine Nase strömten und mir einen nieser nach dem anderen bescherten nachdem ich das Fenster herunterkurbelte was wiederum Marcella zum Lachen brachte. Trotz der kalten Jahreszeit war es angenehm "warm" auf Sardinien.
            Ich dachte nur noch "Oh Gott bitte nicht jetzt noch eine Erkältung".

            Ich musste sehr Aufpassen auf mein Immunsystem das durch die Therapien sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde. Aber was sollte ich machen? In Wien konnte ich nicht bleiben da mich zumal ja auch meine ehemalige Partnerin verlassen hat aus welchen Gründen auch immer, zum selben Zeitpunkt als ich erfuhr das ich Krebs im Fortgeschrittenem Stadium hatte. Und ich wollte trotz sehr guter Gesundheitlicher Behandlung nicht Weihnachten alleine verbringen in meiner 46 Quadratmeter Wohnung.
            Natürlich konnte ich mich genauso entscheiden zu meiner Familie zu fahren aber das wären dann für alle beteiligten keine Schöne oder Fröhliche Weihnachten weil der Krebs wie ein unheimlicher Schatten mich umgab. Und das will ich niemandem antun. Also was blieb mir noch an Möglichkeiten übrig um nicht als suizidgefährdet eingestuft zu werden, was sehr leicht passieren konnte nach alldem was ich aushalten musste in den letzten Monaten, ALLEINE.
            Ich besann mich auf mein Faible für Delfine und meinen Träumen, nachdem ja die Person, die als letztes mir nahe stand, und der Krebs, mir alle Hoffnungen und Glauben an meinem Optimismus zum leben aus mir radikal Herausradierten.
            Ich dachte mir, bevor der Krebs vollends mich und meine Seele auffrisst, will ich noch einmal Delfine in meiner nähe spüren, denn seit meinem ersten Erlebnis mit Ihnen, fühlte ich mich zu Ihnen hingezogen aus unerklärlichen Gründen.

            Vollbremsung........
            Ich wurde abrupt aus meinen Gedanken gerissen und dachte das jetzt meine "Stunde" geschlagen hätte mitten in der Pampa of nowhere.
            Ich drehte mich zu Marcella um, um mich zu vergewissern das wir noch Lebten. Aber stattdessen blickte ich in ein ernstes Gesicht das Bände sprach. Auf meine Frage was denn passiert sei, sagte sie nur eines "hör mal Roberto, wenn Du wirklich diese Reise machen willst egal aus welchen Gründen oder Motiven, dann musst Du zuerst bereit sein deine Gedanken die Dich beschäftigen loszulassen und darauf vertrauen was kommt ohne vorher zu wissen WAS genau kommt sonst bringt Dir dieser Trip für Dich keine neuen Erkenntnisse für DEIN weiteres Leben, also hör auf darüber nachzugrübeln und fange an Dich zu Freuen auf das was Dir und den anderen Mitgliedern der Gruppe noch bevorsteht".

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              #7
              ......Teil 2 von der ANKUNFT.....

              .........Trotz Ihres Fahrstils hat sie anscheinend meinen nachdenklichen Gesichtsausdruck bemerkt und mich für den Moment "aufgeweckt", so dachte ich jedenfalls zuerst aber ich sollte eines besseren gelehrt werden, den Marcella ist ein Empath wie ich im späterem verlauf der Reise erfuhr und konnte meine Gedanken "mithören".
              Als nun die Sachlage geklärt war, lies sie den Motor des alten Fiat Panda wieder an, der, nach meiner frage wie alt das Auto sei, fast auseinanderbrach sobald Sie mit dem Gaspedal spielte, und ich befürchten musste bald in einem "Cabrio" zu sitzen.
              Sie Grinste nur und meinte solange noch Benzin im tank ist und 4 Räder noch den Asphalt berühren, solange wird das Auto fahren.
              "Oje" dachte ich nur "das Abenteuer beginnt ja herrlich"...............

              Wir Durchquerten das Hafendorf Pula das an einem Berghang nach und nach entstanden ist. Der Malerische Hafen wo die heimkehrenden Fischerboote gemütlich mit aller zeit der Welt dahindümpelten, während die Frauen und Kinder laut gestikulierend auf die Ankunft ihrer Männer an den Pieren warteten.
              Die Sonne die sich als Spiegelbild auf der fast ruhigen Wasseroberfläche in tausend Farben brach. Ein lächeln huschte mir übers Gesicht wenn ich daran dachte wie es wäre einer dieser Fischer zu sein, und meine korpulente Frau würde in Kochschürze und Pantoffeln auf mich am Pier warten um mir den nächsten Fisch um die Ohren zu Hauen weil ich zu lange auf See war.

              Ich Grinste auf einmal und begann innerlich zu kichern wie ein Kind, je länger ich mir diese Vorstellung in Gedanken, bildlich vor meinem Geistigen Auge vorführte.
              Marcella, die mir versucht hatte etwas über diese Ortschaft zu Erzählen bemerkte mein Grinsen. Ich Entschuldigte mich sofort bei ihr um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, und erzählte ihr was mir gerade durch den Kopf ging. Da fing sie auch an zu Grinsen was dann letztendlich in schallendes lachen ausartete von uns beiden.

              Sie erklärte mir nur noch das wir uns beeilen müssen da wir ja bis nach Santa Margherita fahren müssen um den Rest der Gruppe zu erreichen weil ich der letzte Anreisende wäre der noch fehlte.
              Wir fuhren wieder los so schnell es ging, und mittlerweile gewöhnte ich mich schon an die Geschwindigkeit meiner Chauffeurin die wie eine Lebensmüde die Kurven nahm.

              Über eine Reihe von Hügelketten und Tunnel erreichten wir schließlich Santa Margherita am späten Nachmittag.
              Kein Wort der Welt kann den Eindruckt beschreiben den ich von dieser Ortschaft hatte und ich sagte zu Marcella sie möge doch bitte anhalten weil ich dieses "Bild" in mich aufnehmen wollte.
              Wir hielten an der Zufahrtstrasse oberhalb der Ortschaft an und parkten auf einem Feldweg daneben.
              Ich stieg aus, auch um meine noch vorhandenen Knochen zu strecken die während der ganzen Fahrt in Mitleidenschaft gezogen wurden, Mama mia.
              Santa Margheritta lag vor mir in einer Bucht, umsäumt von der hügeligen Landschaft wo der Wind über die langstieligen Gräser sanft in wellen dahinstrich, und dahinter erstreckte sich ein langer weißer Sandstrand der am ende an den Hafen anbindet der zum Dorf gehörte. Die Farben der verschiedenen Gebäuden und Häusern erinnerten mich an die kleine Spanische Hafenstadt Santander.Die Luft roch nach Meer und war erfüllt vom Geräusch des Signalhornes des Leuchtturms den der wind herüberwehte,...........wie ein entfernter Gruß während die Sonne sich langsam dem Horizont näherte und ihren schein auf das ruhige Wasser des Meeres spiegelte wo eine Explosion von Farben stattfand.
              Ungeduldig machte mir Marcella zu verstehen das es langsam Zeit wäre um zum Ziel zu kommen. Ich streckte mich noch einmal durch um gleich darauf in den wagen einzusteigen und lauschte dem Ton des Signalhornes.

              Als wir letztendlich am Hafen ankamen wurden wir schon von den anderen Mitgliedern freudig empfangen und obwohl ich die einzelnen Personen nicht kannte so wurde ich dennoch umarmt und auf italienische art freudig auf den Wangen links und rechts geküsst.
              Wie sehr habe ich diese art von Begrüßung vermisst, einfach umarmt zu werden egal was oder wer DU bist ohne vorurteile oder ethische bedenken.
              Ich wurde von Marcella den anderen vorgestellt, Pablo aus Spanien, Mattheo/ Gianfranco/ Carlo aus Italien, Joseph aus Australien, Giulia, Marzia, Sandra und natürlich Marcella, und Mirca aus England.
              Wir 11 zusammen mit der Schiffsbesatzung ergaben also die Gruppe die dann für Tage, auf See gemeinsam eine Reise ins ungewisse machen um wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Erfahrungen zu machen die für jeden einzelnen wichtig werden sollten für den Rest des Lebens und darüber hinaus.
              Da die Crew schon alles an Bord hievte fehlte nur noch meine Wenigkeit um meine Kajüte aufzusuchen das ich mir mit Joseph und carlo teilte und um meine Sachen zu verstauen während Gianfranco mir alles erklärte wo was an Bord zu finden sei.
              An diesem Abend saßen wir in einer "Hafenkneipe" zusammen um erst einmal sich zu stärken mit frischem Fisch und Gemüse. Obwohl ich kein großer Fischesser bin so musste ich dennoch zugeben das diese Scholle die ich mir bestellte mir hervorragend schmeckte. Der duft von gegrilltem Fisch und das zart-würzige "Fleisch" zu schmecken wie es im Mund zergeht ohne Angst zu haben an einer Grete zu ersticken und dazu noch ein Hauseigener Weißwein der mit seinem herb-trockenen buquet den Geschmack des Essens vollendete. Dazu noch frisches Weißbrot direkt vom Ofen das serviert wurde mit ruccolasalat und Tomaten angerichtet mit reichlich Olivenöl.
              Der abschließende obligatorische Grappa war das non plus ultra um noch einmal auf diese Zusammenkunft anzustoßen, .........wann war es das letzte mal das ich mich bei einem essen SO wohlfühlte??? innerlich wie auch äußerlich ohne druck und Hektik, ohne beängstigende Gedanken???.

              Wir lernten uns näher kennen indem wir unsere letzten Ereignisse und Erlebnisse offen darlegten, genauso wie die im Meer lebenden Geschöpfe es tun weil es ja außer Wasser keine mentalen verstecke oder Barrieren gab hinter dem man sich verstecken konnte, auch ich kam an der reihe und ich machte kein Hehl draus was mir das damalige leben bis jetzt bescherte, Joseph meinte das manchmal das Schicksal sehr hart zuschlägt wenn man es am wenigsten erwartet, und ich erwiderte das vielleicht gerade mein "Schicksal" ein Motiv hatte so hart zu mir zu sein weil ich vielleicht noch meine Bestimmung, meine ganz persönliche Erkenntnis finden muss.
              Das gab den anderen zu denken und Marcella schaute mich für einen kurzen Moment seltsam an, als ob sie mir mental sagen wollte das ich gerade den ersten schritt in "meine" Richtung ging..........
              Mein Abenteuer begann......................

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                #8
                .....2.tes Kapitel.....DER BEGINN.......Teil 1

                DER BEGINN

                4 Uhr morgens, ich spürte wie mich eine hand am oberarm sanft rüttelt während ich noch von einer schönen blonden Meerjungfrau träumte.........aber was für eine herbe Enttäuschung erlebte ich als ich das bärtige Gesicht von carlo über mir sah und mir sagte das wir in dreißig Minuten ablegen werden.....mir lief es kalt den rücken runter als ich mir carlo als Meerjungfrau vorstellte....

                Als ich von meiner Koje ausstieg musste ich mich erst einmal am bett festhalten weil mein Körper und mein Gleichgewichtssinn noch nicht daran gewohnt waren nachts in einem schaukelndem boot zu schlafen. Ich hatte keine Schwierigkeiten damit im generellem sinne aber es ist auch nicht so das ich regelmäßig auf einem boot schlafe als Landratte.
                Naja, ich wankte dann in die für mich viel zu kleine Waschnische um mich zu pflegen. Die kalten wasserspritzer die meine warme haut benetzten brachten meinen Kreislauf wieder in Schwung und ich musste ein paar Mal tief durchatmen um mich an das kalte Wasser zu gewöhnen, als ich mich dann doch letztendlich überwand meine durch den krebs entstandene Glatze unter den Wasserstrahl zu halten, ich empfand es sogar als sehr angenehm und wohltuend.
                Ich musste mich beeilen den wir wollten noch gemeinsam an Deck beten, an den Schöpfer aller Dinge und bitten für eine gute Reise und eine bessere Rückkehr bevor wir ablegten und uns dann dem Frühstück widmeten.Ich stieg die kleine Leiter empor um an Deck zu gelangen. Welch eine ruhe noch herrschte, ungewöhnlich für mich als Großstadtmenschen der "krach" gewohnt war. Als ich aus der Luke stieg musste ich mich umdrehen um in Richtung Bug zu wanken wo sich langsam die anderen Mitglieder versammelten, und in jedem sah man noch ein Rest von Müdigkeit in den Augen aber gleichzeitig spürte ich auch eine gewisse Anspannung weil jeder es kaum erwarten konnte abzulegen und loszusegeln hinaus aufs offene Meer.
                Als wir so im Kreis dastanden und uns an den Händen fassten und unsere Augen schlossen, da spürte ich zum ersten Mal ein gewisses Gemeinschaftsgefühl jedem einzelnem gegenüber und ich sandte dieses tiefgute innere Gefühl mental an die anderen weiter, und ohne zu ahnen ob es auch klappte, drückte mir Joseph, der zu meiner rechten stand, etwas fester meine hand und auch Marcella die zu meiner linken stand und meine hand hielt drückte etwas mehr als normal meine hand.
                Ich erschrak, habe ich etwa tatsächlich etwas bei den anderen bewirkt??? Nein ich konnte, ich wollte es nicht glauben und schob es als Zufall ab......ich wurde jäh aus meinen Gedanken wachgerüttelt, denn Joseph hielt mich fest und versuchte mit einem Tuch etwas aus meinem Gesicht zu wischen.
                Ich merkte erst etwas später was tatsächlich geschah, während des Gebetes als wir unsere Augen dabei geschlossen hielten, konzentrierte und focusierte ich mich so sehr auf dieses gute Gefühl in mir das ich spürte, ohne dabei auf Gianfrancos gebet zu hören, und durch diese starke Konzentration die ich mental an den anderen weitergeben wollte damit sie teilhaben an dem selben positivem Gefühl, platzte eine kleine Ader in meiner Nase und ich fing an zu bluten ohne es zu merken.

                War es die aufgestaute Erwartung von mir an diese Reise und an die bevorstehende Begegnung mit Delfinen?? oder war es der seelische innere Druck den ich in all den Jahren an einem kalten unfreundlichen Ort gehortet habe und der jetzt durch dieses Gefühl explodierte?? Ich wusste es nicht und war noch dermaßen schockiert und benommen. Mirca meinte ich solle mich unter deck aufhalten und mich beruhigen bis wir aus dem Hafen sind. Ich folgte ihrem rat und Joseph begleitete mich zum Frühstücksraum wo ich erst einmal einen starken Kaffee trank.
                Während ich die dampfende Tasse in den Händen hielt schaute ich Joseph an der mir zugrinste, ich fragte Ihn ob er etwas gespürt habe während des Gebets, weil er mir ja auf einmal die hand zudrückte genauso wie Marcella. Er sagte das meine Hand die Ihn hielt zuerst noch ganz kalt war und dann auf einmal sehr warm wurde und er so etwas wie einen schönen Impuls empfand der ihn fröhlich stimmte.
                Ich schaute Ihn ungläubig an über den Rand meiner Kaffeetasse hinweg, anscheinend zu ungläubig denn er begann zu lachen. Sein Lachen erklang genauso frei wie das von Marcella und ich berichtete Ihm was ich am Vortag mit Marcella während der Anreise erlebte. Er hörte nicht auf zu lachen und so begann ich ebenso zu lachen weil einfach die Situation mich fröhlich stimmte ohne darüber nachzudenken ob ich mich vielleicht falsch oder richtig verhielt.
                Mirca und Sandra kamen runter in den Frühstücksraum weil sie unser Lachen hörten. Daraufhin waren sie beruhigt nachdem sie sahen dass es mir wieder besser ging anhand meines Lachens.
                Die Gruppe wurde von Marcella über meinen Gesundheitszustand informiert und deswegen waren sie etwas besorgt um mich als ich aus der Nase blutete.
                So nach und nach kamen dann alle und Joseph und ich sahen es als unsere Pflicht an wenigstens das Frühstück für den Rest der Gruppe zu machen, da wir ja beide beim ablegen nicht anwesend waren.
                Ich aß nicht viel weil ich unbedingt meinen ersten Sonnenaufgang auf dem Meer erleben wollte, also entschuldigte ich mich bei den anderen während ich aufstand. Ich ging an unserer Kajüte vorbei und holte mir noch meine Jacke um nicht an deck zu erfrieren durch den morgendlichen Fahrtwind der doch recht eisig mir entgegenwehte.
                Aber der Anblick des Sonnenaufgangs lies mich die Kälte vergessen. Eine Explosion an Farben und Licht die langsam am Horizont emporkroch und sich auf der Meeresoberfläche in tausend kleine Farbenblitze spiegelte die mich blendeten.
                Der Anblick dieses Magischen Naturschauspiels lies mich innerlich öffnen und erkennen wie klein und machtlos wir sind gegenüber Mutter Natur. Der Einfluss der globalen Industrialisierung mit all der Technik Manipulationen und Errungenschaften die wir für so genannte "wunder" halten, und uns letztlich doch noch zu unserer eigenen Ausrottung hinführt weil wir vergessen haben die Natur zu respektieren und zu schützen, wie es ja schon in der Bibelgeschichte uns aufgetragen wurde, hat uns vergessen lassen wie schön so ein Sonnenaufgang ist.
                Ich blieb verzaubert von diesem magischem Moment der mir irgendwie auch kraft gab. Kraft weiterzumachen und niemals der Versuchung zu erliegen aufzugeben erst recht nicht wenn man Krebs hat auch wenn man alleine ist.
                In dem Moment meiner Gedanken spürte ich Hände auf meinen schultern ruhen.....da standen sie nun, alle zusammen links und rechts neben mir um mit mir in diesen Sonnenaufgang einzutauchen........
                Marzia begann auf einer flöte ein Lied zu spielen das genau in dieses Szenario passte, mit fröhlichen lang gezogenen weichen tönen begrüßte sie auf Ihre weise den tag. Mir fiel auf das Marzia nach einer gewissen abspielfolge gewisse Töne oder Tonblöcke immer wieder wiederholte. Ich wartete geduldig ab mit meiner frage was es damit auf sich hat das Marcia diese Töne spielt wovon ich überzeugt war sie schon einmal irgendwo gehört zu haben, denn dieser klang dieser Melodie erinnerte mich an ein vertrautes Gefühl was ich nicht einordnen konnte und dennoch................
                Carlo und Sandra erzählten mir das Marcia Stumm ist, verursacht durch ein schlimmes Trauma in Ihrer Kindheit und sie nur durch Ihre flöte und Ihre Musik Ihre Gefühle und Emotionen zum Ausdruck bringen kann. Ich blickte auf Marcia herunter die auf den Planken im Lotussitz saß in ihrem graugelben Strickmantel und konzentriert in ihrem Flötenspiel versunken war, und ich empfand aufrichtiges Mitleid mit ihr.
                Der Tag war schon im vollen gang als wir nach unserer ersten meditativen Versammlung uns an die arbeit machten. Es gab gewisse regeln zu beachten an Bord in Bezug der Arbeitsaufteilung, aber wir teilten uns die arbeiten auch ohne diese regeln auf, ein jeder machte das was wofür er fähig war.
                Carlo, Mattheo und Gianfranco die vom Italienischem Meeresforschungsinstitut in Genua beauftragt wurden Untersuchungen und Tests im Meer zu machen, machten sich daran die verschiedenen Geräte am Schiff zu positionieren und in Funktion zu setzen. Oszillatoren, Unterwassermicrofone- und Lautsprecher, Reagenzgläser, unterlagen zur Statistikberechnung, spezielle Filter zur Überprüfung der Wasserqualität, Computer zur Datenerfassung, sogar eine kleine Unterwasserkamera hatten die dabei und sehr viele karten zur Positionsbestimmung der entnommenen proben des Wassers.
                "Wow" sagte ich zu mir, "zum erstenmal roberto bist du auf einem schiff mit echten Wissenschaftlern und forschern unterwegs", es war spannend den Männern zuzuschauen mit welcher Genauigkeit und Zielstrebigkeit sie die verschiedenen Geräte aufbauten und sich dabei untereinander über ihr bevorstehendes vorhaben unterhielten.
                Ich schnappte mir Eimer und Schrubber und versuchte so gut es ging das deck vom gestrigen "strassendreck" zu befreien da die Crew gestern ja das schiff belud bevor ich ankam. Es machte Spaß sich einer Aufgabe zu widmen ohne vorher zu wissen ob sie einem "passt" oder nicht, auf jedenfall hatte ich die Möglichkeit das schiff genauer zu erkunden während ich schrubbte. Pablo winkte mir zu von seinem Kommandostand, ich winkte zurück als ich mich umschaute und das weite des Meeres unter der prallen sonne beobachtete, ich schloss die Augen und reckte meine Nase in die Höhe um möglichst viel vom Duft des Meeres und des Windes in mich aufzunehmen um anschließend dann tief auszuatmen und spürte wie frei ich mich innerlich fühlte, ich spürte meinen Herzschlag, ich spürte beim einatmen wie die Luft in meine Nase strömte und weiter "floss" in meine Luftröhre bis in die kleinste "ecke" meiner Lunge die sich auffüllte und dabei mein Brustkorb anschwoll.......Bewusstes atmen pur.
                Auch in verschiedenen arten der Meditation wie z.b. Yoga, Autogenes Training, Thai-Chi, Qi-Gong, Tantra usw. wird darauf geachtet, das zum gelingen einer jeden Meditationssitzung, das Bewusste Atmen-Ritual von sehr großer Bedeutung ist, um sich im inneren zuerst im ruhigen seelischem Gleichgewicht einzufinden, bevor man mit den verschiedenen Übungen beginnt, um sich seiner Eigenenergien bewusst zu sein und das daraus resultierende gewaltige potenzial das in jedem von uns vorhanden ist, hervorzuholen um Kraft und ruhe zu schöpfen, die in unserer mittlerweile schnelllebigen Welt lebensnotwendig ist um den "Alltag" zu bestehen. Sei es im beruf in der Partnerschaft oder auch im Krankheitsfall, es ist nicht "wahr", wenn wir manchmal nach einem schlechten tag oder Situation, dann sagen "ich habe keine kraft mehr", denn wenn wir tatsächlich keine "kraft" oder "Energien" hätten dann hätten wir es nicht einmal geschafft so einen Satz zu artikulieren ob verbal oder nonverbal. Im späteren verlauf meiner Reise erfuhr ich am eigenen leib welche Energien in mir "schliefen".
                Wir Menschen vergessen viel zu schnell wie viel "kraft" potenzial wir in uns selbst haben und lassen uns viel leichter von den äußeren Einflüssen unserer Umwelt dazu verleiten vor uns selbst zu resignieren auf welche weise auch immer.
                Ich gehörte genauso zu dieser sparte von Mensch und merkte erst jetzt das ich einer von "ihnen" geworden bin und ich letztlich dadurch "erkrankt" bin mental wie körperlich.

                Marcella kam auf mich zu während ich Gedanken versunken weiter die Planken wischte, sie lehnte sich an die Reling und beobachtete mein tun. Ich habe sie anfangs nicht bemerkt und hätte sie beinahe mitgeschrubbt, so sehr war ich mit mir selber gedanklich beschäftigt.
                Die Frau stellte mir ein Bein.......ich sah nur noch wie ich nach vorne "flog" und krampfhaft versuchte mich am stiel meines Schrubbers festzuhalten was mir nur zur hälfte gelang. Auf meinen Knien und Handflächen gelandet fluchte ich auf Italienisch und schaute zu Marcella hoch die mich frech angrinste. Ich wollte schon anfangen mich zu beschweren aber sie schnitt mir das Wort ab indem sie sagte das Maria sie geschickt hätte um mich wieder einmal "wachzurütteln". Mir fehlten die Worte in dem Moment, wie konnte eine Stumme Person, die zudem noch nicht einmal in meiner sichtbaren nähe war, spüren in welcher gedankenspirale ich mich befand?? Mir war diese Situation unheimlich und ich sagte das dann auch Marcella, weil ich das in meinem rationalem Gedankenschema nicht einordnen konnte. Sie setzte sich neben mich auf dem Boden und begann zu erzählen.......

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                  #9
                  Huuhu Roberto,
                  Dein Bericht hat so etwas wie eine Sogwirkung, man fühlt sich sofort in die Landschaft und die Ereignisse hineinversetzt - gratuliere, gut geschrieben
                  Bin wirklich schon neugierig wie's weitergeht, die Begegnung mit den Delfinen und auch der weitere Prozess der Ganzwerdung, Heilwerdung, Genesung..
                  Wünsch' Dir Kraft und Energie!
                  Licht, Lachen & Freude!

                  Liebe Grüsse Madee

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                    #10
                    Wenn Du das Buch fertig hast bekomme ich ein Exemplar mit persoenlicher Widmung.
                    Ich hab dein Artikel sozusagen verschlungen.
                    Super
                    http://de.youtube.com/user/gunanche

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                      #11
                      Hola Dolfin71,

                      eigentlich bin ich immer nur recht kurz im Forum. Ich arbeite zu Hause am PC und schaue sporadisch zwischendurch mal nach neuen Einträgen, die ich dann mehr oder weniger schnell überfliege, da es mir meist an Zeit mangelt.

                      Warum ich das erzähle? Nun, weil Dein Bericht mich trotz Arbeitsalltag bereits ab dem zweiten Satz fasziniert hat und ich ihn sorgsam und mit aller Ruhe durchgelesen habe.

                      Das hast Du sehr gut geschrieben, man hat fast das Gefühl dabeizusein. Ich bin wirklich beeindruckt.

                      Lg, Gaviota

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                        #12
                        Hallo Dolfin,
                        habe jetzt erst mitbekommen, dass Du Delfintrainer bist.
                        Vielleicht verrätst Du uns auch wo Im Mittelmeer, im Atlantik, im Loro Park?

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                          #13
                          Richtigstellung

                          Danke Madee dass du mich darauf aufmerksam machtest.........

                          In meinem Profil habe ich Irrtümlicherweise DELFINTRAINER als beruf angegeben........DAS STIMMT NICHT!!!
                          Mein Berufswunsch IST natürlich Delfintrainer...........und dass mmöchte ich werden eines tages mit leib und seele.......

                          Liebe Madee, Liebe Delfinfreunde
                          ich möchte mich für diesen irrtum in aller form entschuldigen, es war nicht meine absicht etwas falsches über mich zu sagen....
                          ich hoffe ihr verzeiht mir
                          liebe licht und sternenstaub

                          Roberto

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                            #14
                            Nemo problemo. Ist ja überhaupt nix passiert!

                            Liebe, Licht & Sternenstaub >>> okay, das nehm ich!

                            Sende Licht, Lachen & Lebensfreude

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                              #15
                              hier ist das nächste kapitel teil 1

                              BILDERARBEIT

                              "Roberto die anderen und ich wissen über Dich und Deinem zustand bescheid auch wurden wir dadurch bestätigt anhand von dem was Du uns erzähltest, über deinen Werdegang und was Du bis jetzt alles so erlebt hast. Anfangs stimmte uns das traurig aber als wir erfuhren das du dich gewissermaßen hingezogen fühlst zu den Delfinen, und in Deinem ersten Erlebnis mit diesen Säugetieren, erglomm ein funken in Dir das wir spürten, indem Du Dir, bis jetzt noch unbewußt, immer vorstelltest wie es wäre mit einem Delfin zu schwimmen. Ich will Dir damit sagen das Du Dir ein "inneres" bild geschaffen hast zu dem Du Dich hingezogen fühltest ohne den Grund dafür zu wissen. Du hast angefangen Bücher zu lesen, Du hast Dich im internet erkundigt, zusätzlich hast Du vor kurzem angefangen zu malen und zu zeichnen, Du sammelst alles was mit diesen Tieren auf sich hat..........hast Du Dich jemals gefragt WARUM??? Warum gerade diese Tierart? Warum sammelst Du Informationen über Sie? Woher kommt dieses immense Interesse für deren soziales wesen?? Warum hast Du reagiert auf das Flötenspiel von Marcia??
                              Ich kann Dir sagen warum, diese Tiere weckten in Dir etwas was seit Deiner Geburt in Dir war. Und Du hast es in all diesen Jahrzehnten ohne es zu wissen in Dir herumgetragen. Und erst als Du die erste Begegnung hattest, aus anderen beweggründen oder umständen, da wurde in Dir ein "funken" übertragen der in Dir das freilegte was noch vorher "schlief" und mit der zeit hat sich in Dir dieses Interesse für diese wunderbaren Tiere entwickelt, aber wir spüren das Du noch mehr willst, das wissen und Interesse allein reicht Dir nicht, und um zu erfahren was genau Du willst, forme dieses verlangen das in Dir ist in ein bild, lasse Dir dabei Zeit, Du bist jetzt hier und nicht mehr in Wien oder anderswo, lasse los von all Deinen schweren Gedanken die Dich beschäftigen, wir werden Dir dabei helfen aber vor allem musst Du bereit sein es zu wollen um Dich zu öffnen........lass einfach los, und erforsche Deine Träume."

                              Diese Worte von Marcella trafen mich wie ein Schwall Wasser. Was weiss Sie und die anderen was ich nicht weiß?? Was für ein Geheimnis bin ich da auf der spur?? Wer oder Was bin ICH tatsächlich?? Wie kann ich Loslassen ohne die angst zu haben das ich etwas wichtiges verliere?? Bis zu dem Moment wusste ich nicht was noch wunderbares auf mich zukommen würde.
                              Marcella legte zum Schluss noch ihre hand auf meine Schulter und flüsterte nur "lass einfach los" bevor sie ging.
                              Ich saß da total verdattert und hatte nur noch diesen Satz in meinem kopf....."lass einfach los"......

                              Es wurde Mittag und wir hatten vollen wind für unsere Segel, die sich aufblähten um unserem schiff die Energie zu geben um vorwärts zu kommen. Wir saßen alle vorne am Bug und genossen die warmen Sonnenstrahlen und den wind der unsere Gedanken davontrug um platz für neues zu schaffen, so kam mir das zumindest vor, und ich fühlte mich sehr wohl dabei und verteilte mental dieses Gefühl auf meinen ganzen Körper. Joseph kam aus der Kajüte heraus und rief uns zum essen herein, traditionell mit einem Holzlöffel schlug er auf einen Kochtopf ein und der blecherne klang wehte zu uns herüber und riss uns aus unserer Lethargie heraus, da wir ja sehr früh auf den Beinen waren, und dementsprechend etwas erschöpft waren nachdem wir ja noch gewisse "normale" dinge taten um unser schiff fahrtüchtig zu erhalten.

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                                #16
                                Teil 2 von BILDERARBEIT

                                ..........

                                Der duft von Fisch und Gemüse waberte mir entgegen begleitet von einer bekannten Melodie aus "the dating game" gepfiffen von Joseph der schon anfing die dampfenden Töpfe und Schüsseln auf den Tisch zu stellen. Schon allein sein Anblick entlockte mir ein grinsen, seine Kochschürze die viel zu lang für Ihn war und mit allerlei Farben verschmiert war (hat er jetzt das essen gemalt oder gekocht????), wo aus der Seitentasche der schürze die koch bestecke hervorlugten wie Schöpflöffel, Salatzange, und Serviergabel für den Fisch der herrlich roch.
                                Es war ein einfaches essen ohne großartigen Firlefanz um die Speisen zu dekorieren, es gab Minestrone zur vorspeise mit reichlich Parmesankäse drauf dazu gutes halbweisbrot aus Sardinien, danach wurde gedünstetes Broccoligemüse mit Salzkartoffeln gereicht die den riesigen Fisch "begleiteten" der schon aufgeschnitten auf einer platte lag wo ein jeder sich ein stück abschneiden konnte, dazu Zitronenschnitzer um das Fleisch etwas zarter zu machen, Ruccolasalat mir cocktailtomaten und Basilikum und das ganze angerichtet mit reichlich Olivenöl.
                                Dazu tranken wir Wasser oder Saft und als Nachtisch gab es verschiedene Sorten von Obst. Ich merkte den gewaltigen unterschied zwischen dem Geschmack vom Obst und Gemüse das ich in Wien aß und dem Obst und Gemüse das frisch von Sardinien stammt. Und um ehrlich zu sein regte das meinen Appetit noch mehr an aber ich hielt mich zurück denn sonnst hätte ich angefangen den Tisch leer zu essen.
                                Gesättigt und gestärkt besprachen wir nun wie unser Kurs aussah um die ersten Wasserproben zu entnehmen. Wir segelten in Richtung Sizilien zu unserem ersten Etappenziel nach Pantelleria vorbei an der Insel Ustica und der Westküste Siziliens, um in Pantelleria Proviant und Treibstoff aufzuladen für unsere weiterfahrt.
                                Sandra und Marcella bauten im Tagesprogramm einige Meditationszyklen ein die sich "Innere Bilderarbeit" nannte, und genau in dem Moment stupste mich Marcia mit Ihrer Flöte an, die sie anscheinend immer bei sich trug, um mir zu verstehen zu geben das ich an diese form von Meditation teilnehmen sollte, und drohte mir ironisch mit erhobener Flöte und einem breitem Grinsen, nach dem Motto "wehe Dir wenn Du nicht mitmachst, denn sonst machst du Bekanntschaft mit meiner Flöte"...............
                                Schallendes Gelächter erklang als alle sahen wie Marcia mit mir umging, was mich ein bisschen verlegen stimmte, und dabei merkte ich das alle sich eigentlich genauso verhielten wie die Delfine, offen ohne hinter einer vorgehaltenen Hand zu tuscheln um voreinander Geheimnisse zu haben, ich wusste viel über das soziale verhalten der Meeressäuger, aber eines dieser Verhaltensweisen am eigenen leib zu erfahren von Menschen vermittelt, das war etwas völlig neues für mich. Ich war es mittlerweile gewohnt mich mit Menschen zu unterhalten die nicht wirklich das sagten was sie fühlten oder dachten, auch ich gehörte zu derselben Kategorie worüber ich im nachhinein nicht gerade stolz bin darauf und habe mir so oft gewünscht das ich anders werden wollte als die "masse", vielleicht war diese Reise für mich der Anfang zur Erfüllung meines Wunsches???
                                Wir standen auf und fingen an das Geschirr vom Tisch abzuräumen und Joseph fragte mich ob ich für heute den Spüldienst übernehme. Ich sagte zu und folgte ihm in die Kombüse und er erklärte mir die Funktion der einzelnen Geräte. Ich krempelte also meine Ärmel hoch und fing an das Geschirr auszusortieren um eine reibungslose Abwaschfolge zu haben. Es war schon lustig irgendwie, auch hier war es für mich das erste mal als "Smutje" auf einem Schiff in der Kombüse zu wirbeln. Ich blickte für einen Moment aus dem Bullauge hinaus aufs Meer und stellte mir vor wie es wohl wäre nur noch auf den Weltmeeren zu leben auf meinem eigenen Boot,........"Der Alte Mann und das Meer" von Hemingway fiel mir dabei ein, und ein tiefes Gefühl von ruhe und Freude breitete sich in mir aus. Beflügelt von dieser Phantastischen Vorstellung fing ich mit dem Abwasch an und machte dabei gewaltigen Krach weil das Schiff auf einmal heftig schaukelte so das mir die Töpfe und Teller durch die Kombüse zu Boden flogen. Und schon wieder hörte ich Lachen von Deck kommend weil der Lärm aus der Küche nicht zu überhören war als die Wellen das Schiff trafen. Ich schnappte mir eine Schöpfkelle und klopfte damit gegen die Dachluke und lies noch eine Ärgerlichen Fluch auf italienisch los, wogleich ich selber dann grinsen musste, ein herrliches Leben dachte ich nur........
                                Ich dachte das ich nur Abwaschen und den Esstisch saubermachen müsste aber jetzt musste ich alles vom Boden aufheben Abwaschen, Abtrocknen, einräumen, und danach den Boden sauber schrubben, also Beschäftigungstherapie pur?? "CHE PALLE".
                                Nach circa 1 stunde war ich fertig, sowohl mit meiner arbeit als auch mit meinen nerven denn immer wieder kamen ohne Vorwarnung wellen die auf unser boot trafen und ich somit mein vorhaben in Gefahr sah, endlich mit der Küche fertig zu werden. Wenn jetzt jemand käme und mich sehen würde, wie ich bei jeder welle versuchte die Töpfe mit meinen Händen aus zu balancieren wie ein Jongleur vom Zirkus, der würde einen Lachanfall bekommen so wie ich mich anstellte. Der Schweiß rann von meiner Glatze in meinen Augen die dann brannten weil er nicht vorher abgefangen wurde von den Augenbrauen die ja leider nicht mehr vorhanden waren. Und ich verfluchte die Chemo- Therapie der ich das zu verdanken habe eben weil mir alle Haare dabei ausfielen. Manchmal wünschte ich mir ich würde die Augenbrauen vom deutschen Ex- Finanzminister Weigel haben die wie wild wucherndes Moos aussahen.
                                Als ich endlich am spätem Nachmittag aus der Luke nach draußen "kroch" nachdem ich noch meine Medizin und Vitamine einnahm sah ich wie emsig Carlo und Mattheo daran waren Wasserproben vom Meer zu entnehmen und zu untersuchen.
                                Ich ging zu Ihnen hin und fragte ob ich mal so eine probe durch das Mikroskop sehen darf, Gianfranco rief mich zu sich um mir einen Blick durch das Gerät zu gewähren.
                                Ich nahm an das ich da nur vielleicht ein paar Plankton Zellen erblicke, aber das was ich dann tatsächlich sah war das pure Leben. Kleine durchsichtige krebse, Larven von Quallen, verschiedene Plankton Bakterien, und alle schwammen und wirbelten umher ohne pause, ich blickte auf und hielt das Reagenzglas aus der die probe entnommen wurde gegen das Sonnenlicht. Das Wasser sah Glasklar aus und wäre es Trinkwasser so hätte ich nicht gezögert es zu trinken, und Trotz allem befand sich Leben in diesem Wasser. Leben das notwendig war für das Meer und deren Bewohner denn nur so kann man davon ausgehen ja sogar garantieren das die Fischbestände und die natürliche Nahrungskette intakt ist und bleibt sofern der Mensch keine weiteren Ölkatastrophen oder sonstige Umweltsünden verursacht die sich ja dann doch letztendlich auf uns selber auswirken und uns in wirtschaftliche und Humane Not bringen.
                                Ich dankte Gianfranco für diesen Blick in eine "andere" Welt.
                                Ich stand auf und spazierte entlang der Reling um mir das Schiff genauer anzuschauen. Vorbei an der Brücke wo Mirca das Kommando hatte um uns durch die weiten des Meeres zu schippern während Joseph die Taue kontrollierte und Lustig vor sich hinpfiff, Pablo der seine runde drehte um die Pfänder und Knoten zu kontrollieren die an der äußeren Schiffswand hingen um so beim einlaufen in den Hafen das Boot vor der Kaimauer zu schützen oder um beim treffen zweier Schiffe auf offener See durch den Seegang nicht aneinander zu reiben und somit eine Kollision zu verhindern im Notfall.
                                Die anderen Mitglieder hatten sich vorne am Bug versammelt um sich zu sonnen, oder um zu reden. Ich hörte ein Flötenspiel und folgte den Klängen um Marcia zu treffen. Ich hörte die Töne aber ich fand Marcia nicht. Vielleicht ist sie ja unter Deck und spielt im Aufenthaltsraum allein um nicht gestört zu werden?! Nein auch da war sie nicht. Langsam war ich stutzig geworden den so groß war das Schiff auch nicht, also ging ich zurück zum Bug und fragte Mirca wo den Marcia sei. Sie hob nur den Finger und Zeigte nach Oben.........
                                Da fiel mir ein dass das Schiff ja auch einen Ausguck hatte und genau dort hatte sich Maria verkrochen auf 22 Metern Höhe. Da wollte ich hin und während ich den ersten schritt machte hielt mich Joseph an und sagte das es nicht gerade günstig sei sie aufzusuchen den das ist Ihre art zu meditieren und hat sich eben genau dorthin zurückgezogen um allein zu sein. Na gut, sagte ich also schnappe ich mir mein Buch und genieße die sonne an Deck, und während ich in meine Kabine ging um mir mein Buch zu holen begleiteten mich die Töne der Flöte die Marcia spielte.
                                Endlich ein bisschen ruhe, mental wie körperlich, ich genoss es förmlich das Lesen an Deck wobei ich mich am Heck aufhielte weil es dort etwas Windgeschützter war und ich so auch eine bessere sicht über das Wasser hatte weil mein Wunsch Delfine zu sehen wurde in der Zwischenzeit so immens in mir das es nur eine frage der Zeit war wann ich explodiere. Ich malte mir in Gedanken den "First Contact" bis ins kleinste detail aus. Jeden kleinen Wasserspritzer, jedes schnattern und quieken, die Größe des Tieres, die Farbe seiner Haut, ja sogar die Tageszeit stellte ich mir in meinem geistigem Bild vor.
                                Ich "versank" in dieses Bild und vergaß, mein Buch zu lesen was ich ursprünglich machen wollte. Freude breitete sich in mir aus und ich lächelte und spürte wie mein Herz schon allein bei dieser Vorstellung der Begegnung schneller schlug. Vergessen waren all die schweren Gedanken, all die Sorgen die ich hatte warf ich mental über Bord, der jetzige Moment galt für mich..........
                                "lass einfach los" DU bist auf dem Weg...........da hörte ich es wieder, aber diesmal in meinem Kopf. Ohne mir richtig bewusst zu werden wandte ich die art von Meditation an von der Marcella berichtete um ruhe und inneres Gleichgewicht zu erlangen indem ich mein Gefühl meine innere Unruhe in ein Bild umwandelte indem ICH vorkam als geistiges Element das noch keine feste form annahm da noch viele "teile" meiner selbst noch unkontrolliert "umherflogen" eben weil andere "Elemente" meine Bildkonstruktion störten in form von Krankheit, Sorgen, Traurigkeit, Schmerz, Hoffnungslosigkeit, keinen Glauben, Trennung, Angst.
                                .........."DU bist auf dem Weg"...............Der Tag neigte sich dem Ende zu und ich schaute verträumt in die untergehende Sonne und flog in Gedanken über das Wasser, frei und unbeschwert...............

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                                  Delfine

                                  DELFINE

                                  Als wir spät am Abend beim essen saßen bei einfachem Sardischem Brot und Räucherschinken, Käse, Tomaten und Bier um die Kehle zu verwöhnen, tratschten wir was wir so außerhalb dieser Reise im Alltag machten, ha, es ist schon überraschend aus welchen verschiedenen "Welten" die Menschen zusammenfinden weil sie ein gemeinsames Interesse haben und vielleicht trage ich durch diesen bericht bei das noch mehr Menschen, auf die Magie und unermessliche Schönheit dieser Engel der Meere, Interesse oder zumindest Neugier verbreite um auszubrechen aus dem Alltag und um die eigene Seele zu "verarzten". Da wäre z.b. Marcella die normalerweise in der Verwaltung eines Krankenhauses Arbeitet und sie, als Ausgleich zum Beruf, als eine art spiritueller Begleiter fungierte und als aktives Mitglied eines Vereins angehörte das sich zur Aufgabe machte Delfine und Wale zu schützen, Pablo aus Madrid der aus einfachen Verhältnissen kommt und in der Verwaltung einer Consultingfirma arbeitet, Joseph ein Lehrer aus Perth der einfach einen anderen Teil der Welt sehen möchte und er schon Begegnungen mit Delfinen in Australien hatte, er ist sozusagen ein "Alter Hase". Marcia, die Ihr Hobby zum Beruf machte, ist Musikerin und hat auch schon einige CD´s produziert mit Klassischer Musik und versuchte auf Ihre Art Ihre Vergangenheit zu "Heilen" bis Sie Interesse an Delfinen zeigte und sich nur dort am wohlsten Fühlt. Mirca ein Au-Pair Mädchen aus England die in Italien in der nähe von Mailand bei einer Familie Arbeitet und somit Gelegenheit hat Land und Leute Kennen zu lernen und über Freunde auf diesen Trip Aufmerksam gemacht wurde von dem sie sich viel versprach. Während Sandra, Giullia, Mattheo, Carlo und Gianfranco aus Genova die allesamt für die verschiedenen Abteilungen und Verwaltungen im Institut für Meeresbiologie arbeiten und verschiedene Studien durchführen für den erhalt der Meeres Flora und Fauna. Tja und letztendlich meine Wenigkeit, der als einfacher Rezeptionist im kalten Wien arbeitet und sich zu den Delfinen hingezogen fühlt. Ein netter "Haufen" finde ich.

                                  Nachdem wir die Segel gerafft hatten und unsere "Wach schichten" eingeteilt hatten begaben sich einige schon in Ihre Kajüten während ich noch an Deck bleiben wollte um mir den Nachthimmel anzusehen, denn wann hat man schon die Gelegenheit bei klarem Wetter die Sterne zu beobachten ohne störende Lichtverhältnisse von umliegenden Straßenlaternen die die Sicht zum Himmel beeinträchtigten. Also schnappte ich mir eine Tagesdecke und "verkroch" mich vorne am Bug des Schiffes und legte mich neben der Dachluke oberhalb der Kombüse und Lehnte meinen Kopf an einen der Pfänder. Gott sei Dank war ich einigermaßen "Dick" gekleidet den der Wind war doch relativ A.....Kalt und deckte mich mit der decke zu die ich unter meinen Beinen dann fixierte. Ich schaltete meinen mitgebrachten CD-Spieler ein in dem ich eine CD mit Delfingeräuschen hatte.
                                  Als ich fertig war mit meinen Vorbereitungen, schaute ich nach oben.............wie wunderschön unsere Galaxie doch ist, ich sah Sterne die ich sonst in der Stadt an klaren Nächten nie gesehen hätte, ich sah unsere Milchstrasse die wie ein weites Getreidefeld mir vorkam, ich war überwältigt von dieser Schöpfung und fühlte mich wie ein kleiner Astronaut auf Erkundungsflug. Das Schaukeln des Schiffes verstärkte noch dieses Gefühl der Unendlichen Grenzenlosigkeit. Ich "schwebte" von Stern zu Stern, besuchte den Gürtel des Orion um dann im nächsten Moment im Sternbild des Großen Bären zu schwimmen. Man kann solch eine Schönheit nicht mit Worten erklären es gibt eben Dinge oder Situationen wo das Verbale auf eine Grenze stößt und man nunmehr durch Gefühle und Bilder kommunizieren kann, ich fühlte mich frei und glücklich, einzutauchen in diesem "Raum" wo alles seinen Anfang hatte.

                                  Plötzlich wurde ich gestört in meiner Mentalen Euphorie, was mir so gar nicht gefiel. Ich sah zur Seite und bemerkte dass sich jemand zu mir legte und dieselbe Vorbereitungsprozedur machte wie ich. Da es relativ Dunkel war und auch keine Lichtquelle in unmittelbarer nähe war, fragte ich wer zum Teufel versucht mich zu stören. Als antwort erhielt ich unsanft einen Stoß in die Rippen mit einem stabähnlichen Gegenstand. Da wusste ich das es Marcia war die auch an Deck kam und vielleicht die selbe Idee hatte wie ich. Oh Mann, dachte ich hoffentlich wird das jetzt nicht so ´ne romantische Sache den von Beziehungen habe ich momentan die Nase voll da ich ganz andere Gedanken und Bedürfnisse habe die wichtiger für mich sind. Marcia hatte es sich dann auf den Planken neben mir bequem gemacht und schaute mich lächelnd an, das ich ebenfalls mit einem Lächeln erwiderte um Ihr zu signalisieren das ich keine komischen absichten habe aber ich glaube sie hat es auch so schon verstanden und vertraute mir. Ich lehnte mich in meine ursprüngliche Liegeposition zurück und begann von neuem an, mich mental von meinem festen Körper zu entfernen um zwischen den vielen Sternen am Nächtlichen Firmament zu schwimmen. Weit von oben schaute ich auf unser schiff herab das ruhig auf dem Meer seinen Kurs hielt. Ich versuchte Marcia in Gedanken einzuladen mit mir dieses Phänomen der Universellen Freiheit und Ganzheit zu teilen.
                                  Plötzlich wurde ich aus meinen Träumen gerissen denn ich spürte wie Ihre hand die meinige ergriff und festhielt. Ich drehte meinen Kopf in Ihre Richtung und bemerkte Ihr Nicken gleichzeitig spielte sie leise auf Ihrer Flöte einige Töne aus der Melodie die sie schon mal spielte und die mir so verdammt vertraut vorkam. Ich bin immer noch nicht dahinter gekommen woher ich diese Klänge kannte und zermarterte darüber mehr als einmal mein Gehirn. Ich erwiderte Ihren Händedruck und lauschte den tönen nach die mit mir "mitflogen" in den Himmel. Sie begleitete mich nicht als Person oder Feinstoffliches Wesen sondern als Klang als Ton als eine schwebende Musiknote die Ihre Farbe wechselte sowie Ihre Geschwindigkeit.........
                                  Man könnte meinen wenn man uns so sehen würde das wir ein "Pärchen" wären das Händchenhaltend eine schöne Nacht an Deck verbringt, aber so war es nicht. Wir waren zwei Fremde die sich nicht kannten und dennoch einen gemeinsamen Wunsch hegten, nämlich der, Delfine zu begegnen um neue Erfahrungen zu machen und vielleicht auch neue Erkenntnisse über das Leben und sich selbst zu bekommen.

                                  Ich spürte wie meine Hand bewegt wurde und schielte zur Seite um zu sehen was Marcia machte, und ehe ich es mir versah spürte ich den Druck Ihres Kopfes auf meiner Brust die von der Dicken Decke zugedeckt war. Sie legte einfach den Kopf dorthin und hielt weiterhin meine Hand. Ich wollte schon etwas sagen denn ich wollte keine Missverständnisse aufkommen lassen. Sie aber hob Ihre Flöte und zeigte in den Nachthimmel, und klopfte mit meiner Hand die sie festhielt Rhythmisch auf den Boden, Bumm-Bumm--------Bumm-Bumm---------Bumm-Bumm. Sie machte mich wohl Aufmerksam auf meinen Herzschlag. Ich lachte und sagte Ihr das es wohl kein wunder ist das mein Herzschlag schneller wird wenn eine Frau Ihren Kopf auf meine Brust legt. Und genau da Traf mich der Stoß mit der Flöte der diesmal schmerzhaft war, sie zeigte wieder mit der Flöte in den Himmel und klopfte wieder mit unseren Händen auf den Planken. Sehr langsam erst begriff ich was sie "sagen" wollte indem ich die Bewegungen Ihres ausgestreckten Arms verfolgte der zwischen Himmel und meiner Brust Hin- und Herpendelte. Ich sollte nicht nur in die weite ferne "schwimmen" sondern auch in mich eintauchen um in den Rhythmus meines "Universums" zu schwimmen und mich genauso Frei fühlen wie vorhin.
                                  "Bilderarbeit" wie Marcella es mir erklärte, hängt nicht davon ab welche schon im Menschlichen Gehirn abgespeicherten Bilder wir für unsere verschiedenen Emotionen oder Verhaltensmuster anwenden, sondern man sollte eigene Bilder kreieren die nicht von verschiedenen Medien schon vorgegeben worden sind, um sich selbst zu Erkennen wer man in Wahrheit wirklich ist.
                                  Die Nacht war Traumhaft im wahrsten sinne des Wortes, ich schlief ein während Marcia noch mit Ihrem Kopf auf meiner Brust lag. Plötzlich irgendwann in der Nacht wurde ich sehr unsanft geweckt (irgendwann schmeiße ich diese vermaledeite Flöte über Bord), Marcia zerrte mich am Arm und gab mir zu verstehen Aufzustehen und mit Ihr zur Reling zu gehen.

                                  Noch völlig benommen vom Schlaf torkelte ich Ihr hinterher und wollte mich schon dementsprechend äußern wieso sie mich so ?hart? aufweckte, als ich auf einmal etwas hörte das kein Meeresrauschen war gefolgt von pfiffen. Ich schaute angestrengt über die Wasseroberfläche nahe der Bootswand und versuchte mich anhand des Geräusches zu orientieren aus welcher Richtung dieses herkam.
                                  DA SCHON WIEDER!!!!........ ein explosivartiges ausstoßen von Luft diesmal aber kam das Geräusch direkt unter uns denn wir bekamen die warmen Wasserspritzer ab, direkt ins Gesicht.

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                                    DELFINE Teil 2

                                    Marcia war total aus dem ?Häuschen?, sie zerrte an meinem Pullover und fing an zu glucksen, plötzlich setzte sie sich gefährlich nahe an der Bootskante so dass Ihre Beine über dem Wasser baumelten und fing an den Pfiff mit Ihrer Flöte nachzuahmen. Auf einmal brauste das Wasser in unserer unmittelbaren nähe auf und ein Konzert von Pfeifen, Klicklauten und Tönen erfolgte. Ich stand wie versteinert da und konnte nur beobachten und wusste nicht ob ich weinen oder lachen sollte vor immenser Freude, Delfine (ich schätze so an die 15 bis 20 Tiere) haben unser Boot begleitet ohne das wir das am Anfang merkten, und jetzt schien es so als ob sie mit Marcia ein Gespräch führen würden. Sie spielte Töne auf Ihrem Instrument die keinen Zusammenhang hatten aber anhand der Reaktion der Säugetiere spürte man eine Verbindung zwischen uns und den Delfinen.
                                    Ich setzte mich hin den ich spürte wie es mir schwindelig wurde und konnte nur gebannt diese Szene der Freude beobachten. Ich hörte das Klatschen auf der Wasseroberfläche, das entsteht wenn diese Wundervollen Tiere aus dem Meer schnellen und pfeifend und schnatternd auf dem Wasser aufprallen. Sehen konnte man nicht viel in der Dunkelheit aber desto mehr konnte man anhand des eigenen Gehörs sich vorstellen was da ?Draußen? vor sich ging.
                                    Ich weis nicht einmal wie lange dieses Erlebnis dauerte aber es kam mir wie eine Ewigkeit vor die unser Herz erfüllte mit Freude und Energie.
                                    Marcia steckte Ihre Flöte in die Innentasche Ihrer Dicken Jacke und wir schauten uns an und merkten erst jetzt das wir beide Weinten und nicht aufhören konnten. Ich dankte mental den Delfinen für diesen Ewigen Moment und Pfiff noch meinen Erkennungs-Ton der zwar nicht so Laut war wie der von Marcia aber ich wurde mit einer Antwort belohnt, in dem Moment wünschte ich dass Jeannette hier wäre um das mit Ihr zu teilen, sie fehlt mir sehr, und ich schickte Ihr einen Mentalen Gruß egal wo sie war denn sie bleibt immer nur einen Herzschlag von mir entfernt????

                                    Stille breitete sich aus die gut tat, und ich hörte wie Marcia, während sie aufstand, vor Aufregung keuchte und nach Luft schnappte, weil sie nicht bemerkte wie viel Energie sie bei dem Erlebnis verbrauchte. Sie kam auf mich zu und wir umarmten uns, glücklich ein solches Erlebnis mit Gleichgesinnten Teilen zu können. Sie strich noch mit Ihrer Hand über meinen haarlosen Kopf, bevor sie sich Ihre Decke schnappte und in Ihre Kabine ging. Da saß ich nun, allein mit mir selber und wachte langsam aus meiner ?Trance? heraus. War es Traum oder Wirklichkeit?? Hatte dieses Erlebnis für mich etwas zu bedeuten oder vielmehr den Tieferen Sinn darin zu Erkennen??
                                    Ich sollte noch draufkommen in den nächsten Tagen. So beschloss ich vorerst nicht weiter darüber nachzudenken und ?wackelte? zielstrebig zu meinem Liegeplatz hin, deckte mich zu und schloss meine Augen um in einen wunderschönen Schlaf dahin zu gleiten.

                                    So schön und Traumhaft es auch ist auf Deck einzuschlafen unter dem freien Nachthimmel, so grausam tut einem dann am Morgen der Rücken weh wenn man aufsteht. Es war bitterkalt hier draußen und ich packte mich noch mehr in meine Decke ein um dann wie ein Gichtkranker in meine Kajüte zu kriechen. Oh Mann was taten mir die Knochen weh trotz dicker Kleidung. Ich öffnete vorsichtig die Kabinentür um die anderen nicht zu wecken und spürte sofort die wärme der Kajüte die mir entgegen wehte. Ich weiß nicht wie viel Uhr es war denn an Deck sah ich nur Gianfranco auf der Brücke, den ich kurz Grüßte als er müde seinen Kaffee schlürfte. Er winkte mir zu und Grinste als er mich eingehüllt in eine Decke gebückt gehend sah und meinte, als ich an Ihm vorbeimusste um in meine ?Kemenate? zu gelangen, dass ich sooooo Jung bin und schon wie ein Rentner daherlaufe.
                                    Ich lachte, und einmal mehr hielt ich meine Hand an meinem Rücken der dabei höllisch schmerzte.
                                    Aber diese Schmerzen Lohnten sich durch dass was Marcia und ich zuvor erlebten.
                                    Ich schlich so leise es ging zu meiner Koje und legte mich steif gefroren wie ein Brett hin. Ich sah auf meine Uhr die mir 5 Uhr und 27 Minuten anzeigte. Meine Augen fielen zu und ich genoss die weiche Matratze die meine Knochen Schonte.

                                    Manchmal vergeht der Schlaf wie im Fluge, so war es zumindest bei mir, dieses Gefühl, es kam mir vor als ob ich gerade eben ins bett gegangen wäre, aber es waren schon 3 Stunden vergangen und wir wurden von Gianfranco aufgeweckt, der gerade dabei war selber sich für ein paar Stunden auf´s Ohr zu legen nach seiner Wach-Schicht.
                                    Nachdem wir uns gewaschen und gepflegt haben, und Gianfranco noch ein ?Buonanotte Ciccio? wünschten, begaben wir uns zum Frühstück in den Aufenthaltsraum nahe der Navi-Ecke. Carlo und Joseph bereiteten das Frühstück in der Kombüse vor während ich den Tisch deckte und aus dem ?Lager? das Brot holte um es in Scheiben zu schneiden. Anscheinend waren wir die ersten hier den vom Weiblichen Geschlecht sah ich noch niemand auf den Beinen. Als ich fertig war ging ich zu Mattheo auf die Brücke der mit Gianfranco die Schicht wechselte und bat Ihn die Damen der Schöpfung mit dem Horn zu Wecken. Gesagt getan, und danach hörten wir ein schimpfen und Fluchen unter Deck das sogar dem Papst die Röte ins Gesicht steigen würde, aber Hallo.
                                    Ich ging, nein - besser gesagt ? hinkte dann unter Deck den ich spürte wie sich wieder einmal meine ?Krankheit? meldete denn ich bekam leichte Schmerzen in der betreffenden Region wo mein Tumor ?saß? , die mir das ?gehen? nicht gerade leicht machten. Panik flackerte in mir auf, und erreichte mit schmerz verzogenem Gesicht meine Schlafstätte um meine Medizin einzunehmen die ich vor meiner Reise von meinem Arzt bekam für den Notfall. Danach ging ich zur Waschnische dann um mich zurecht zu machen und um meine Müdigkeit aus den Augen zu waschen. Während der Morgendlichen Toilette spürte ich wie das Medikament langsam seine Wirkung tat und mir den Schmerz linderte und fühlte das ich wieder ?normale? Schritte machen konnte. Als ich fertig war zog ich die Kabinentür auf und wollte den Aufenthaltsraum erreichen wo die anderen schon beim Frühstücken waren, als ich Joseph bemerkte der neben der Tür sich an der Wand anlehnte. Ich wollte gerade Ihn auffordern mit zu kommen als er mich fragte ?tut es sehr weh??. Ich bejahte seine frage und ergänzte noch hinzu das anhand meiner Medizin schon langsam der Schmerz nachlässt, er nickte stumm und ging mit mir zum Frühstück. ?Er hat also an der wand gelauscht und mein schweres Atmen bemerkt? dachte ich, da ich versuchte nachdem ich die Arznei einnahm tief Ein ? und Auszuatmen um den Schmerz zu ertragen der sich anfühlte als ob jemand ein heißes Bügeleisen auf mich drauf legte. Verdammt hier kann man nicht einmal seinen schmerz verheimlichen, und vielleicht war es auch gut so, denn wieso sollte ich etwas verheimlichen wo schon sowieso jeder über mich und meinen Zustand bescheid wusste.

                                    Als ich schließlich meinen Platz einnahm sah ich dass ich mich mit dem Frühstück beeilen musste, denn ein jeder einschließlich die ?Damen? hatten nicht mehr viel übrig gelassen, jaja die Seeluft macht Hungrig und ich hatte genauso einen ?Kohldampf?, also machte ich mich daran mitzuhalten denn schließlich ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages das einem Energie gibt. Es gab alles was das Herz begehrte. Und mein ?Herz? begehrte sehr viel??. Ich bestückte meinen Teller zuerst mit Brot und Butter und danach mit saftiger Mortadellawurst, Hartkäse, eine große Tomate die für meine Zellen wichtig war, dann goss ich in mein Glas Heißen Tee ein der meine Glieder durchwärmte.
                                    Als wir dann einigermaßen fertig waren mit Frühstücken und nur noch vor unseren dampfenden Teetassen saßen, fing Marcia an den Tagesablauf zu erläutern. Der Inhalt Ihres Vortrages war Interessant, es ging zuerst über die heutige Aufgabenteilung und die nächste Wach Schicht für kommende Nacht und diesmal wurde ich auch eingeteilt für die Brücke wobei ich mich sehr freute, denn als Landratte habe ich nicht so viele Gelegenheiten eine Brigg in der Nacht zu Steuern. Giulia sagte mir dann das ich später bei Ihr mich einfinden sollte in der Navi-Ecke damit Sie mir die verschiedenen Objekte des Schiffes erklärt (toll, jetzt auch noch die Schulbank drücken).
                                    Sandra wechselte sich ab mit Marcella weil Sie dann nach dem Mittagessen eine Qi-Gong Sitzung abhalten möchte und lud uns ein mit zu machen wenn wir Interesse hätten. Wir gingen noch die einzelnen Dinge durch wie z.b. Speiseplan Erstellung für die kommenden Tage bis Pantelleria, Provianteinteilung, Trinkwasserversorgung, zustand des Schiffes, Medizinische Versorgung etc.
                                    Mattheo sprach noch über die nächsten stellen im Meer die sie ansteuern werden um die nächsten Wissenschaftlichen Tests zu machen und versuchen mittels dem Unterwassermikrophon Signale von vorbeiziehenden Delfinschulen aufzunehmen und eventuelle Sichtungen zu Katalogisieren d.h. wenn einmal eine solche Schule gesichtet worden ist, versucht man zuerst die Tiere zu Zählen und versuchen anhand spezieller Merkmale zu sehen ob es ?Alte Bekannte? sind oder ob es Neuzugänge innerhalb der Herde gibt. Dann wird anhand der Rückenfinne die Anzahl der Weibchen und Männchen bestimmt, und zuguter letzt wird die Delfinart bestimmt um zu beobachten welche Gattungen der Cetaceen im Mittelmeer sind und welche Auswirkungen die Globale Erwärmung auf die Tiere hat.
                                    Ich wollte schon etwas zu diesem Thema sagen aber Mattheo sagte mir das es später noch genügend Zeit gäbe und wir uns zuerst um unsere Aufgaben kümmern sollten was das Schiff anbelangte.
                                    Ich war trotz Müdigkeit plötzlich innerlich aufgeregt und das merkten die anderen sicherlich aber keiner sagte etwas, ich wusste auch nicht woher auf einmal diese Nervosität kam, ich fühlte mich als ob ich unter Strom stehen würde. Ich musste mich wirklich zusammenreißen und half nach der Besprechung den anderen beim Abräumen des Tisches??

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                                      Ciao, ciao Roberto...

                                      Super "Favoloso" - Spannend "Emozionate" - Interessant "Interessante" -

                                      Lustig "Scherzoso" + Ernst "Serio"

                                      Weiter so!!! "Continuate cosi!!!"

                                      Lg
                                      "Affetuosi saluti"

                                      tanzendewoelfin
                                      "ballando lupa"

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                                        Scusi Dolfin,
                                        hatte heute keine Zeit zum Lesen, werde es mir morgen in aller Ruhe zu Gemüte führen.
                                        Die Natur hat sich von einem satten Grün unvermittelt in eine Winterlandschaft verwandelt und auch die bunte Pracht ist schlagartig darin entschwunden.
                                        Heute ist Tag & Nachtgleiche >> Frühlingsbeginn!
                                        Ich muss das Rentier satteln

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