Fast die Hälfte der kanarischen Arbeiter mit unter 1000 € Lohn

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    Fast die Hälfte der kanarischen Arbeiter mit unter 1000 € Lohn


    Vier von zehn Arbeitnehmern in Spanien verdienen weniger als eintausend Euro im Monat. Und auf den Kanarischen Inseln sind es sogar noch mehr: bis zu 47 % der Angestellten auf der Insel, also praktisch die Hälfte, verdienen weniger als tausend Euro. Insgesamt 7,3 Millionen Menschen in Spanien und mehr als 409.000 auf dem Archipel. Entweder weil ihr Gehalt am Mindestlohn festgemacht ist und/oder weil sie einen Teilzeitvertrag haben und nicht genug Stunden leisten können, um am Ende des Monats ein vierstelliges Gehalt zu haben. Dies geht aus den neuesten Statistiken hervor, die am Dienstag von der Steuerbehörde veröffentlicht wurden und die Gehaltsdaten für das Jahr 2021 enthalten. Und das Durchschnittsgehalt liegt bei rund 1.300 Euro pro Monat.

    Dies ist die bisher aktuellste Referenz und gibt einen Einblick in den Zustand, in dem sich die spanischen Arbeitnehmer bei der derzeitigen Preiskrise, der größten der letzten 40 Jahre, befinden. Zwei weitere Schlussfolgerungen, die aus den Statistiken gezogen werden können, sind, dass die Eros - und die daraus resultierenden Kaufkraftverluste - die Geringverdiener am stärksten getroffen haben und dass die Ungleichheiten zwischen den Spitzen- und den Geringverdienern mit der Pandemie wieder zugenommen haben.


    Regierungsexperten debattieren derzeit darüber, um wie viel der interprofessionelle Mindestlohn (SMI) im nächsten Jahr steigen soll - heute liegt er bei 1.000 Euro brutto pro Monat in 14 Zahlungen. Eine Lohnuntergrenze, die angesichts der geringen Lohnerhöhungen immer mehr Menschen erfasst. Im Jahr 2021, mit einem Mindestlohn von 965 Euro, gaben 38,8 % der spanischen Arbeitnehmer - 7,3 Millionen Menschen - an, 965 Euro oder weniger im Monat zu verdienen. Ein Jahrzehnt zuvor, im Jahr 2010 und mit einem SMI von 633,3 Euro, lag dieser Anteil bei 31,2 %. Mit anderen Worten: Der Anteil der Arbeitnehmer unterhalb der SMI-Schwelle ist in den letzten 10 Jahren um mehr als sieben Prozentpunkte gestiegen. Drei Viertel davon sind zu beobachten, wenn man die Analyse auf die Autonome Gemeinschaft beschränkt, allerdings in noch stärkerem Maße als im Land insgesamt. Insgesamt meldeten im vergangenen Jahr genau 409.204 Angestellte auf den Kanarischen Inseln ein Einkommen von bis zu 965 Euro pro Monat. Mit anderen Worten: 46,8 % der Gesamtbevölkerung verdienten höchstens das Äquivalent des SMI, ein Prozentsatz, der acht Punkte über dem nationalen Durchschnitt liegt.

    Eine Einkommensknappheit, von der Frauen wesentlich häufiger betroffen sind als Männer. Der Anteil der weiblichen Arbeitnehmer unter der SMI-Schwelle liegt bei 44,9 % und damit mehr als 10 Prozentpunkte höher als bei den männlichen Arbeitnehmern. Im Durchschnitt betrug das Lohngefälle im Jahr 2021 20 %, d. h. rund 392 Euro pro Monat, zu Ungunsten der Frauen.

    Die Statistik der Durchschnittslöhne vermittelt ein verzerrtes Bild von dem, was die Spanier verdienen: Während vier von zehn Personen weniger als tausend Euro im Monat verdienen, liegt der Medianlohn bei 1.793,25 Euro pro Monat. Der Medianlohn, der, wenn alle Arbeitnehmer in einer Reihe aufgereiht wären, dem der Person in der Mitte entspräche, liegt bei etwa 1.300 Euro.

    Seit Beginn der Pandemie haben sich die Ungleichheiten zwischen denjenigen, die am meisten verdienen, und denjenigen, die am wenigsten verdienen, vergrößert. Im Jahr 2021 war das Durchschnittsgehalt der bestbezahlten Arbeitnehmer 86-mal höher als das der am schlechtesten bezahlten. Ein Jahr zuvor war das Verhältnis 85-fach und ein Jahrzehnt zuvor 76-fach. All dies wird auf den Inseln natürlich durch eine Produktionsstruktur verschärft, die zu den am schlechtesten bezahlten in Spanien gehört.

    https://www.eldia.es/economia/2022/1...-78661864.html
    Der vierte Tee mit Rum.
    So allmählich beginnt die Erkältung Spaß zu machen.

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    #2
    ¿Qué porcentaje de españoles son propietarios?
    Aumentan los propietarios en España: 8 de cada 10 españoles tiene una casa en propiedad. Hasta ahora, ¡no hay votos!. Sé el primero en puntuar este contenido. En 2022 el 77% de los españoles viven en una vivienda en propiedad mientras que un 23% vive en una vivienda de alquiler.08.07.2022 Aumentan los propietarios en España: 8 de cada 10 españoles ...


    das wäre bei den o.g. Zahlen unmöglich wenn nicht eben diese Hälfte der AN einen großen Teil ihres Gehaltes in "schwarz" bekommen würden.

    in der Gastronomie und in der Mehrheit der Kleinbetrieben: 1.000,-- x 14 = 14.000 + 12 x 500,-- 6.000 = total 20.000 : 12 = 1.666.66
    Ich danke allen, die nichts zur Sache zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben!
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    La enfermedad del ignorante es ignorar su propia ignorancia.

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