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  #1 (Permalink)
Alt 30.01.2021, 12:23
mar
Mencey
 
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Gran Canaria: Migranten aus Hotels ziehen nach Teneriffa um

Der kanarische Regierungssprecher Julio Pérez, gab gestern bekannt, dass nächste Woche die ersten Transfers von Migranten ins neue Zeltlager durchgeführt werden, das in der Region Las Raices in La Laguna auf Teneriffa errichtet wurde.

Auf der Pressekonferenz nach einer Sitzung des EZB-Rates gab Pérez an, dass die meisten Migranten aus den Hotelkomplexen auf Gran Canaria, aber auch aus anderen Teilen Teneriffas in diese Einrichtung mit einer Kapazität von etwa 2.000 Personen verlegt werden.

https://www.kanarenmarkt.de/167551/g...eriffa-um.html
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Garuda (01.02.2021)
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  #2 (Permalink)
Alt 30.01.2021, 12:36
mar
Mencey
 
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https://www.canarias7.es/canarias/tr...115936-nt.html

Die Zeitung 'La Vanguardia' sammelt Zeugnisse von einem Schlepper des Einwanderungsgeschäfts in Dakhla.

„Wenn die EU mich bezahlt, werde ich keine Boote schicken. In Bezug auf das Volumen seines Geschäfts trägt er eine Zahl bei: ein Einkommen von 70.000 Euro im Oktober und November 2020.

-

Akram versichert, dass noch Arbeit übrig ist. «Vor jeder Woche gingen ein oder zwei Boote aus, jetzt einige Nächte, 10 oder 15 Boote. Verrückt. Ich selbst habe in zwei Monaten sechs geschickt “, erzählt er der katalanischen Zeitung. «Wenn du rüber gehst, gehst du ins Gefängnis. Einige haben 27 Boote geschickt und die Polizei hat sie gefangen. Dann verbringst du nur 4 oder 5 Monate im Gefängnis, weil du bezahlst und gehst, aber du musst dich selbst kontrollieren ».

-

In dem Bericht fügt Akram hinzu: "Jetzt gibt es eine große Nachfrage, Leute kommen aus ganz Marokko und die Preise steigen." Er fügt hinzu, dass die steigende Nachfrage nach Plätzen für ein Boot die Erhebung von etwa 2.000 Euro für das "Ticket" ermöglicht hat, 500 Euro mehr als im Sommer. „Es ist nicht immer einfach, aber wir zahlen gut 5.000 Euro pro Fahrt. Der Pilot ist immer Marokkaner mit doppelter spanischer Staatsangehörigkeit oder Papieren.

Wenn er ankommt, tarnt er sich in der Passage und kehrt nach einigen Tagen mit dem Flugzeug zurück. Zu dieser Zahl muss der Vermittler etwa 20.000 Euro für das Boot und den Treibstoff hinzufügen . Und dann gibt es noch eine weitere Schlüsselzahlung: Etwa 10.000 Euro pro Boot für das diensthabende Polizeikommando, schauen Sie weg und lassen Sie den Korb heraus.

-
Die Abfahrten finden vorzugsweise nachts in einem sehr breiten Küstenstreifen etwa 10 bis 110 Kilometer außerhalb von Dakhla statt. In dem Bericht fügt Akram hinzu: „Die Polizei und die‚ Passeure 'sind an Migration interessiert. Wir verdienen zusammen Geld. Alle zwei oder drei Monate verhaften sie einen "Passeur", um zu zeigen, dass sie ihren Job machen, aber ich habe keine Angst; Ich habe gute Kontakte ». Und auf die Frage, ob der Schmuggel von Migranten gestoppt werden kann, ist die Antwort klar: "Wenn die spanische Regierung oder die Europäische Union mich bezahlen, werde ich morgen aufhören, Migranten auf die Kanarischen Inseln zu schicken."

-

„Wenn meine Kunden abgefangen und an Land zurückgebracht werden, garantiere ich, dass ich sie zurückschicken werde, ohne mehr zu bezahlen. Nur Marokkaner, ich gehe nicht mehr an Afrikaner. Schwarze haben kein Geld und man kann ihnen nicht vertrauen. Wenn die Polizei sie fängt, geben sie dich weg “, fährt er fort.

-

Schließlich gibt er zu, dass „die Minute, in der sie ins Boot steigen, etwas schwierig ist. Sie sehen diese Gesichter der Angst, diese verängstigten Blicke und Sie erkennen das Risiko. Dieser Moment ist schwierig, aber dann vergesse ich es ». Ich schlafe 48 Stunden lang nicht. Ich bin nervös, falls etwas passiert. Später, wenn sie ankommen und mir Videos schicken, fühle ich mich glücklich und schlafe 24 Stunden hintereinander. "
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Garuda (01.02.2021), Querruder (30.01.2021)
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  #3 (Permalink)
Alt 30.01.2021, 12:40
Mencey
 
Benutzerbild von Freeman
 
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Mich wundert eigentlich nur das die NGO's noch nicht in das Geschäft vor Canarias eingestiegen sind. Scheinbar sind die im Moment im Mittelmeer noch ausgelastet.

__________________
Ich beneide alle Menschen die ideologisch gefestigt und ohne jegliche Zweifel durch's Leben gehen !
Freeman ist offline  
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fif (11.02.2021), Garuda (01.02.2021)
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  #4 (Permalink)
Alt 30.01.2021, 14:58
Mencey
 
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Ich wundere mich eigentlich aktuell über....GAR NIX.. mehr.

Höchstens, dass der da oben noch nicht den Knopf für die Sintflut gedrückt hat.
__________________
Lügen gewinnen den Sprint, die Wahrheit den Marathon.
SanLorenzo4 ist offline  
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Freeman (30.01.2021), Hogerwil (02.02.2021)
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  #5 (Permalink)
Alt 01.02.2021, 12:00
mar
Mencey
 
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Ein Richter aus Las Palmas, der seit 30 Jahren mit Immigration zu tun hat,
will jetzt mit dem Senat erreichen, dass humanitäre Korridore aufs europäische
Festland geschaffen werden, für kontrollierte Immigration, in Zusammenarbeit
mit den afrikanischen Ländern.

Das sei die einzige Lösung um illegale Schlepper und Menschenhandel und
Migrationskrisen zu beenden.

Als Beispiel wird eine Frau aus Kamerun genannt, die jahrelang gespart hat für
die Überfahrt auf die Kanaren, aber jetzt nicht weiter nach Europa darf, obwohl sie in Holland
Verwandte hat, und dort auch arbeiten kann.

Die Proposition beinhaltet, dass europäische Länder melden könne, wieviele
Leute im Arbeitsmarkt benötigt werden.

https://www.canarias7.es/politica/di...3221-ntvo.html

Na, endlich mal eine kompetente Forderung anstatt immer nur das
Politiker- und Stammtischgeschwätz ^^
mar ist offline  
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Garuda (01.02.2021)
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  #6 (Permalink)
Alt 01.02.2021, 17:17
Mencey
 
Benutzerbild von Nespresso
 
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Zitat:
Zitat von mar Beitrag anzeigen
Die Proposition beinhaltet, dass europäische Länder melden könne, wieviele
Leute im Arbeitsmarkt benötigt werden.
Bei 7,5% durchschnittlicher Arbeitslosenquote in der EU ist das eine sehr sinnvolle Herangehensweise.
https://de.statista.com/statistik/da...n-eu-laendern/

Von Qualifikation will ich erst gar nicht anfangen.

Also wohin mit den jungen Männern?
__________________
Du kannst es nie allen Recht machen. Selbst wenn du über?s Wasser laufen kannst, kommt sicher einer und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist
Nespresso ist offline  
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  #7 (Permalink)
Alt 01.02.2021, 17:37
mar
Mencey
 
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Es gibt viele Jobs, welche die Einheimischen nicht machen wollen, oder?
Selbst in Deutschland zB Spargelstecher & Erntehelfer. Man könnte
auch direkt hier auf Gran Canaria anfangen und Leute einstellen, mal die
Flächen neben der GC1 zu säubern, plus bestenfalls sogar Anpflanzungen
von Grünzeugs...

Wenn man wirklich wollte gäbe es da reichlich zu tun, für die, die arbeiten wollen.

Auch beim Bau von Sozialwohnungen werden ja auch ungelernte Arbeiter benötigt.

Weiss nicht, was jetzt besser dran ist die in Hotels unterzuschieben und dann
noch per Fähre(oder wie sonst?!) zum kostenlosen Sightseeing auf den
Kanaren einzuladen beim Transfer von 4 Sterne Hotel mit Balkon GC nach Tenerife Zeltlager..

Gibt denn da Alternativvorschläge, geschätzter Herr Nespresso?!

Ich selbst hab auch nix gegen "echte Arbeit mit den Händen", z.B.
als Strassenfeger oder Gärtner für die Stadt, nach Jahrzehnten
vor Bildschirmen und finanzieller Unabhängigkeit wäre das eine Tätigkeit, die so glaube ich,
mir Spass bringen würde. Anstatt durch die Grossstadt oder die Dörfer
auf den Kanaren zu hetzen einfach mal an einem Punkt stillstehen, den
Moment geniessen, die Leute beobachten wie sie irrsinnig von Punkt a zu
Punkt b hetzen, sie wirklich kennenlernen, den Tag und die Natur geniessen
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Garuda (01.02.2021)
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  #8 (Permalink)
Alt 01.02.2021, 17:47
Mencey
 
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Zitat:
Zitat von mar Beitrag anzeigen
Es gibt viele Jobs, welche die Einheimischen nicht machen wollen, oder?
Wenn man wirklich wollte gäbe es da reichlich zu tun, für die, die arbeiten wollen.
Auch beim Bau von Sozialwohnungen werden ja auch ungelernte Arbeiter benötigt.
Superideen die du da hast!
Nur befürchte ich du hast die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Arbeiten bringt denen nicht das Geld was diese mit dem Handel von Träumen zu machen gedenken.
Frag mal wieviele der "Geflüchteten" in Deutschland innerhalb von 3 Jahren ihren Unterhalt mit echter, legaler Arbiet verdienen?
Wenn es 5 % sind ist das ein Erfolgsmodell, die meisten Schwarzafrikaner findet man in den Städten in Bahnhofsnähe beim Drogenhandel.
(das überleben wird ja durch Sozialhilfe gesichert)
__________________
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Gruß Günter
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Hogerwil (02.02.2021)
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  #9 (Permalink)
Alt 01.02.2021, 17:50
Mencey
 
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Zitat:
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Ein Richter aus Las Palmas, der seit 30 Jahren mit Immigration zu tun hat,
will jetzt mit dem Senat erreichen, dass humanitäre Korridore aufs europäische
Festland geschaffen werden, für kontrollierte Immigration, in Zusammenarbeit
mit den afrikanischen Ländern.
Soll heißen: den GenXXXX nach Deutschland abschieben?
Damit hätte sich das Problem für die Kanaren erledigt, sollen doch die anderen den Unterhalt für die Armutsmigranten bezahlen?
__________________
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Gruß Günter
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  #10 (Permalink)
Alt 01.02.2021, 17:53
mar
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Zitat:
Zitat von windus1947 Beitrag anzeigen
Superideen die du da hast!
Nur befürchte ich du hast die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Arbeiten bringt denen nicht das Geld was diese mit dem Handel von Träumen zu machen gedenken.
Frag mal wieviele der "Geflüchteten" in Deutschland innerhalb von 3 Jahren ihren Unterhalt mit echter, legaler Arbiet verdienen?
Danke.

Aber der von Dir angesprochene Punkt ist doch auch ein Politik und Stammtischproblem oder? Den Stammtischen kann die Politik es NIEMALS recht machen. Egal was sie machen, es ist IMMER falsch. Und die Politik macht so lieber nix weil dann setzen sie sich auch nicht der Abneigung der Bevölkerung aus.

Dann lieber mit Angstthemen wie Corona profilieren, klappt ja hervorragend derzeit wenn man sich die Umfragen ansieht (keine Ironie, das ist Tatsache).

Die Flüchtlinge sind nunmal da. Dass man nur die aufnehmen sollte, die wirklich in Not sind, und die Qualifikationen haben (von denen es ja viele gibt), ist sicherlich jedem klar.

Aber du kannst doch nicht ernsthaft behaupten, dass es da irgendeine Anstrengung gibt, die in Arbeit & Brot zu bekommen. Und jetzt sag bitte nicht, es gäbe nix zu tun.... Ich habe ja gerade ein paar Beispiele genannt.

Wie engagierst Du Dich eigentlich?!
mar ist offline  
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Garuda (01.02.2021)
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