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  #1 (Permalink)
Alt 23.03.2020, 08:23
Mencey
 
Benutzerbild von Kaleika
 
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wo bleibt die Kirche?

ich vermisse sie nicht- aber die Glaeubiger!
Was tut sie in diesen achwierigen Zeiten- wo keiner hinaus darf? Wo bleibt der Trost fuer die Alten, die wie hypnotisiert vor dem Fernsehen sitzen- dem letzten Kontakt nach draussen..
Wo sind die tapferen Priester, die Gottesdienst fuer Biker abhielten, die Gestrauchelten und Kranken halfen; die Pfarrer die uns beschimpften, dass wir nur zu Heilig Abend in den Gottesdienst kommen, um die Zeit fuer die schmurgelnde Weihnachtsgans zu ueberbruecken?
Wo bleibt ihr Einsatz. Ausser Kirchenglocken aus sicherer Entfernung, hoere ich hier nichts von ihnen... satt und zufrieden vor den Buechern?
Das Problem betriftt nicht nur Deutschland; ganz Europa erlebt schon einen "Prozess forcierter Entchristlichung". Aber grade jetzt koennte und muesste die Kirche das aendern
__________________
Ganz einfach mal zu weit gehen und sich dort ein bisschen umsehen.

Geändert von Kaleika (23.03.2020 um 10:07 Uhr)
Kaleika ist offline  
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  #2 (Permalink)
Alt 23.03.2020, 11:45
Guanche
 
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Meine Sehnsucht nach "mehr" Kirche hält sich in Grenzen, wenn man sieht und hört, was wir als Volk von diesen Machtinstitutionen im Laufe der Zeit alles "bekamen" und was die uns sonst noch "bescheren".
Finde, dass Religion und Macht niemals zusammen gehören, sonst geht es schief, egal, welche Religion.
Aber aktuell geht es ja leider wieder in die andere Richtung, weil die Toleranzbesoffenen sogar der Scharia wohlwollend gegenüber stehen.
Querruder ist offline  
Folgender Benutzer sagt Danke zu Querruder für den nützlichen Beitrag:
fif (23.03.2020)
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  #3 (Permalink)
Alt 23.03.2020, 12:10
Mencey
 
Benutzerbild von Achined
 
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Was soll man von einer Kirche halten, deren Vertreter in Sevilla vor ein paar Tagen, schon zur Zeit von Corona, gesagt hat, die Gläubigen sollen ruhig weiterhin die Füße der Heiligen Mutter Gottes dort in der Kathedrale küssen, denn diese sei schließlich heilig und rein und deshalb immun gegen das Virus.

Oder Francisco, der hat verlauten lassen, dass er "mit Gott gesprochen habe" damit die Pandemie aufhört.

Wann bei Katastrophen hat sich durch Beten irgendwas zum positiven verändert?
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg IMG-20200323-WA0004.jpg‎ (25.5 KB, 23x aufgerufen)
__________________
Du weißt, es ist 2020, wenn die Klopapiermumie als Halloweenkostüm nicht in Frage kommt, weil man nicht das Risiko eingehen will, von Hamsterern ausgeraubt zu werden.
Achined ist offline  
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  #4 (Permalink)
Alt 23.03.2020, 14:37
Mencey
 
Benutzerbild von Kaleika
 
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Ort: TFNorte
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naja, aendern kann sich natuerlich durchdas Beten nichts- aber die Glaeubigen fuehlen eine staerkende Gemeinschaft. Dass Politik & Glaube getrennt werden-bleiben soll, wird ja schon praktiziert- war auch nicht so mein Anliegen. Ich habe einmal erlebt- wie mir "Unglaeubigen", Animimus- Ueberzeugten, die unverhoffte Andacht in einer Kirche viel Kraft gegeben hat. An dem Tag starb meine geliebte Mutter. Traurig ging ich den langen Weg vom Krankenhaus zu Fuss nach Hause. Es war kalt, Schnee knirschte und es wurde langsam dunkel. In der Daemmerung sah ich die erleuchteten Fenster unserer roten Backsteinkirche in Muenchen in der Au. Ein Choral ertoente. Ic h ging wie auf fremden Fuessen hinein und setzte mich ans Ende einer Bank, neben fremde Leute. Atemwolken standen ueber den Koepfen der singenden Gemeinde. Zuhoeren, singen lassen ...ich war nicht mehr allein, meine Traenen wurden frei und ich konnte wieder richtig durchatmen. Was ich garnicht kannte- am Ende des Gottesdienstes standen die Menschen auf, fassten den Nachbarn an der Hand und sagten irgend etwas. Ich fuehlte mich besser. Viel besser. Mami kam zwar nicht wieder- aber viele Fremde Menschen liessen mich nicht allein, rueckten naeher. So nah wie ich es zu liess.
Das meine ich- Trost in einer Gemeinschaft. Trost der durch dramatische Umstaende abhanden kam und der in der Isolation nicht zu finden ist.
Wisst ihr was ich meine?
__________________
Ganz einfach mal zu weit gehen und sich dort ein bisschen umsehen.

Geändert von Kaleika (23.03.2020 um 15:06 Uhr)
Kaleika ist offline  
Folgende 5 Benutzer sagen Danke zu Kaleika für den nützlichen Beitrag:
Bee (27.03.2020), gabriele099 (27.03.2020), posti (23.03.2020), tenman (17.04.2020), wuschl (23.03.2020)
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  #5 (Permalink)
Alt 23.03.2020, 15:34
Gesperrt
 
Registriert seit: 24.03.2019
Ort: icod de los vinos
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Warum soll sich das Pharisäertum in den letzten Jahren geändert haben.
Die Scheinheiligen verstecken sich mit schönen Sprüchen hinter dicken Mauern.
Was hast du denn anderes erwartet??
posti ist offline  
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  #6 (Permalink)
Alt 23.03.2020, 15:44
Mencey
 
Registriert seit: 20.03.2008
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Ich finde, man sollte den Leuten ihren Glauben überlassen, das kann Kraft geben. Vielen Menschen bleibt nur der Glaube, um Kraft und Hoffnung zu schöpfen.

Toleranz ist angesagt, solange die Gläubigen den anderen nicht schaden.

Wofür ich kürzlich aber kein Verständnis hatte, als mir Kirchgänger berichteten (das ist erst 2 Wochen her), das sie sich nicht nur in der Kirche versammeln, sondern der Pfarrer die Hostie auch direkt von der Hand in den Mund verabreichte. Bei sowas könnte ich ausflippen, ebenso beim Abküssen von Heiligenbildern oder Statuen.
__________________
Mir fällt gerade kein neuer Spruch ein...
SanLorenzo4 ist offline  
Folgende 4 Benutzer sagen Danke zu SanLorenzo4 für den nützlichen Beitrag:
gabriele099 (27.03.2020), Kaleika (23.03.2020), Peter_koelle (04.04.2020), posti (23.03.2020)
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  #7 (Permalink)
Alt 23.03.2020, 17:18
Gesperrt
 
Registriert seit: 24.03.2019
Ort: icod de los vinos
Beiträge: 241
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So sind die Schamanen eben, es gibt Ausblühungen auf allen Seiten.
posti ist offline  
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