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  #1 (Permalink)
Alt 08.10.2018, 18:19
Fast-Canario
 
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Deutscher Buchpreis

Inger Maria Mahlke hat heute den Deutschen Buchpreis erhalten für „Archipel“. Die Handlung spielt in Teneriffa, wo die Autorin als Kind gelebt hat.
Ich habe es noch nicht gelesen, hole das aber bald nach
chteneriffa ist offline  
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bugsi (11.10.2018), ElkeS (09.10.2018), Flowerpower1211 (08.10.2018), Kaleika (09.10.2018), wilma (25.10.2018)
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  #2 (Permalink)
Alt 08.10.2018, 18:31
Mencey
 
Benutzerbild von Flowerpower1211
 
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Schon bestellt !!
Flowerpower1211 ist offline  
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  #3 (Permalink)
Alt 08.10.2018, 20:27
Mencey
 
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http://www.spiegel.de/kultur/literat...a-1224513.html
__________________
100 Gramm Pommes haben bis zu 17mg Vitamin C.
Der Körper braucht täglich mindestens 100mg.
Um gesund zu bleiben, sollte man also täglich 5 - 6 Portionen Pommes essen.
Dankt mir später....
Achined ist offline  
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bugsi (11.10.2018), Flowerpower1211 (09.10.2018), Kaleika (09.10.2018), wilma (11.10.2018)
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  #4 (Permalink)
Alt 11.10.2018, 04:37
Mencey
 
Benutzerbild von bugsi
 
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Hamburger Abendblatt vom 18. Sept 2018

Gewinnt ein Roman über Teneriffa den Buchpreis?

Hamburg. Dieser Roman geht rückwärts in der Zeit. Als gemächliche Retroschau, die in vielen Aufblenden 100 Jahre umfasst. Als Geschichtsbuch und Familienchronik. Als Buch über das spanische Verhängnis, als Hommage an Teneriffa. „Archipel“ heißt dieser Roman. Seine Konstruktion ist gewagt, seine Qualität unabweisbar, und seine Autorin ist spätestens jetzt in der Premiumliga der deutschsprachigen Literatur angekommen.

Inger-Maria Mahlke ist jene Autorin, geboren 1977 in Hamburg, aufgewachsen in Lübeck und auch auf Teneriffa, wie man nun erstmals in einer Mahlke-Veröffentlichung in den Angaben zur Autorin lesen kann. Und sie darf wohl als eine der Favoritinnen auf den Gewinn des diesjährigen Deutschen Buchpreises gelten, der am 8. Oktober verliehen wird und bei dem sie auf der Shortlist steht. „Archipel“ ist der vierte Roman von Inger-Maria Mahlke, die angefangen bei ihrem 2010 mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis ausgezeichneten Debüt „Silberfischchen“ – das vieles war, unter anderem auch eine dunkel schimmernde Misanthropiestudie – über den Neukölln-Roman „Rechnung offen“ und die literarische Tudor-Tollheit „Wie Ihr wollt“ eine enorme thematische Varianz an den Tag gelegt hat.

Jetzt also „Archipel“, Mahlkes bislang ambitionierteste Arbeit. In einer historisch weit ausgreifenden Bewegung erzählt sie Stück für Stück die große Geschichte – Franco! – und die kleine, die Sozialgeschichte Teneriffas und Spaniens. Der Endpunkt dieser Geschichte ist Rosa Bernadotte, die im Jahr 2015 vom Festland nach Teneriffa zurückkehrt. Als abgebrochene Kunststudentin. Auf der Insel trifft sie auf ihren Vater Felipe, einen desillusionierten Historiker, der nicht mehr forscht, sondern nur noch an der Bar sitzt: Mit seinen Ahnen, den Franco-Parteigängern, hadert er. Sie trifft auf ihre Mutter Ana, die in eine Politaffäre verwickelt ist. Sie trifft auf ihren Großvater Julio, der uralt ist und einst vor vielen Jahren von Francos Fascho-Schergen eingesperrt wurde. Rosas Schicksal als das einer an einer Wegscheide stehenden jungen Frau wird in dem Anfangsteil dieses exakt, aber keineswegs gleichmäßig proportionierten Romans (die späteren Teile sind jeweils deutlich kürzer) auf denkbar undramatische Weise erzählt.

Dabei erscheint all das Kleine, Alltägliche, das Rosa erlebt, wie unter einer Lupe: Die formbewusste Stilistin Mahlke ist immer am Detail interessiert, an jeder Bewegung ihrer Helden, an der Beschaffenheit der Dinge, mit denen diese zu tun haben, und der Art und Weise, wie sich ihre zwischenmenschlichen Beziehungen gestalten.

Den anderen Hauptfiguren dieses ersten Teils begegnet der Leser in Mahlkes sorgfältig inszenierter Zeitebenen-Collage wieder. Am öftesten und längsten Julio, in dessen langer Vita sich das Ich und der Ort am meisten miteinander verschränkt haben. Zeit und Ort formen den Menschen, und wenn ein Mensch in den Epochen lebt, in denen Julio lebt, dann hat der die Systeme kommen und gehen sehen. Francos Aufstieg und Fall sind in Mahlkes Roman in dramaturgischer Hinsicht aber lediglich Randpunkte. Mehr Aufmerksamkeit schenkt sie dem erfolglosen Putsch von 1981, als Militär und Guardia Civil versuchten, die Diktatur wiedereinzuführen.

Obwohl es einen historischen Überschneidungspunkt gibt – 1936 startete General Franco tatsächlich von Teneriffa aus seinen Putsch gegen die Repu*blik–, ist die Insel immer am Rand der Geschehnisse gelagert. Diesen Rand nimmt die Erzählerin Mahlke ins Visier und ist dabei doch im Zentrum der Dinge: Wenn sie von den Inselbewohnern berichtet und ihren Erlebnissen an der geografischen Peripherie, dann ist sie in Wirklichkeit doch auch so nah an der Gesellschaftsgeschichte eines Landes, wie man dies literarisch sein kann.

In „Archipel“ wird von fünf Generationen erzählt, von den Vorfahren Rosas, die unterschiedlichen Schichten entstammen. Überdies verknüpft der Roman die Schicksale der Einwanderer aus Deutschland – einer ist Blumenverkäufer aus Hamburg! – und England mit der Geschichte Teneriffas und der Kolonialvergangenheit Spaniens, und neben den Bürgern rücken auch die einfachen Arbeiter in den Blick. „Archipel“ ist ein Panorama und gleichzeitig ein Kaleidoskop mit vielen Geschichten als Bilderfolge durch die Zeiten. „Archipel“ ist durch die Struktur eine Anti-Saga, der Roman hebt durch das Aus-der-Gegenwart-in-die-Vergangenheit-Erzählen die Gesetze, die in solch einem Mehr-Generationen-Stück sonst gelten, aus den Angeln. Dank ihrer minutiösen Beschreibungskunst gelingt es Mahlke, in den zeitlich versetzten Episoden in konzentrierter Form ganze Lebensläufe zu entwerfen.

Fehlt diesem Roman mit seinen fast zwei Dutzend Figuren eine erzählerische Mitte, ein zentraler Fluchtpunkt der Handlung, etwa ein düsteres Familiengeheimnis, irgendein Spannungseffekt? Vielleicht. Aber dann wäre der Roman ein anderer, und vor allem ganz anders, als Mahlke, diese so selbst-bewusste Erzählerin, ihn haben will. „Archipel“ ist in gewisser Hinsicht ein schroffes Buch: Es malt einzelne Begebenheiten farbig aus, versagt dem Leser dabei aber die Wiederankunft in der Gegenwart.
__________________
Für mich haben Politikeraussagen den gleichen Stellenwert wie Klowandweisheiten.
einziger Unterschied, Klowandsprüche haben mehr Transparenz, einen höheren Wahrheitsgehalt und mehr Tiefgang.
bugsi ist offline  
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antwerp-lady (12.10.2018), emsfee (11.10.2018), Kaleika (25.10.2018), tallymann (11.10.2018)
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  #5 (Permalink)
Alt 25.10.2018, 16:20
Mencey
 
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Cool Fundsache ZEIT....

https://www.zeit.de/entdecken/reisen...n-heimat-roman
rayfaro ist offline  
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  #6 (Permalink)
Alt 25.10.2018, 19:32
Mencey
 
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Danke für die Info und die Leseprobe.

Ich störe mich an der nicht vorhandenen Vergangenheitsform. "Als ich Kind bin" klingt für mich einfach nur grottenfalsch.

Es mag ja irgendwie künstlerisch wertvoll sein, aber bei mir stockt da der Lesefluss ziemlich.

Ansonsten macht der Ausschnitt Appetit auf mehr...

vielleicht kann ich mich irgendwann trotzdem aufraffen das Buch zu lesen.
ElkeS ist offline  
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Kaleika (25.10.2018)
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  #7 (Permalink)
Alt 25.10.2018, 22:38
Mencey
 
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Zitat:
Zitat von ElkeS Beitrag anzeigen

Ich störe mich an der nicht vorhandenen Vergangenheitsform. "Als ich Kind bin" klingt für mich einfach nur grottenfalsch.
Es klingt nicht nur falsch, es ist auch falsch. Es muss nämlich heißen:

Ich bin als Kind.....

SanLorenzo4 ist offline  
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ElkeS (26.10.2018), Hogerwil (26.10.2018)
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  #8 (Permalink)
Alt 26.10.2018, 07:29
Mencey
 
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Wen wundert's, wenn heutzutage sogar Tagesschau-ModeratorInnen, von PolitikerInnen ganz zu schweigen, kein astreines Deutsch mehr können. Immerhin ist es für anerkannte Legaschtenieker, wie mich, endlich eine Chance, in die Gesellschaft integriert zu werden.
Gerrit ist offline  
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bugsi (27.10.2018), ElkeS (26.10.2018)
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  #9 (Permalink)
Alt 26.10.2018, 10:04
Mencey
 
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Cool

Zitat:
Zitat von ElkeS Beitrag anzeigen
Danke für die Info und die Leseprobe.

Ich störe mich an der nicht vorhandenen Vergangenheitsform. "Als ich Kind bin" klingt für mich einfach nur grottenfalsch.

Es mag ja irgendwie künstlerisch wertvoll sein, aber bei mir stockt da der Lesefluss ziemlich.

Ansonsten macht der Ausschnitt Appetit auf mehr...

vielleicht kann ich mich irgendwann trotzdem aufraffen das Buch zu lesen.
Habe nach Ihrem Einwand den Text nochmal gelesen, der im Ganzen diese Form hat. Das ist gewollt, beurteilen kann ich das nicht. Im Artikel des Hamburger Abendblattes von Bugsi steht dazu mehr. Aber ich glaube, dass es sich um einen Artikel für den MERIAN handelt & nicht um den Roman Archipel.

Spannend finde ich die Beschreibung einer Gegend, die ich nicht kenne. Wenn ich von St.Cruz nach La Laguna fahre, nehme ich die Autobahn. Habe mir vorgenommen, nun endlich mal mit der Straßenbahn diese Strecke zu fahren.
rayfaro ist offline  
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  #10 (Permalink)
Alt 26.10.2018, 10:33
Neu im Forum
 
Registriert seit: 27.02.2016
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Hallo, Kritiker,

ich bin seit den Vorbereitungen eines Urlaubs als Leser in diesem und anderen Foren. Manchmal interessiert, manchmal amüsiert und manchmal kopfschüttelnd. Die meisten Beiträge hier strotzen nicht gerade von tiefgründigen stilistischen oder grammatikalischen Kenntnissen. Deshalb ärgere ich mich über völlig unangebrachte Kritik an einer Autorin, die ein Stilmittel einsetzt, das vielleicht ungewohnt aber durchaus zulässig ist. Allerdings bleibt sie nicht durchgehend dabei.

Wer von euch geht denn mit Tuschkasten und Pinsel in ein Museum, um dort die Bilder z.B. eines Franz Marc oder Pablo Picasso zu „verbessern“?

@ Lorenzo4
Buch: „Als ich Kind bin, leben die meisten Familien, die wir besuchen, zu zwölft, dreizehnt, vierzehnt in zwei oder drei Zimmern.“
Wird bei dir zu:
„Ich bin als Kind, leben die meisten Familien, die wir besuchen, zu zwölft, dreizehnt, vierzehnt in zwei oder drei Zimmern.“
Das ist auf jeden Fall grottenfalsch (von Grott, schwäbisch Kröte).

Trotzdem freundliche Grüße
wicki
wicki49 ist offline  
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bugsi (26.10.2018), tenecana (26.10.2018)
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