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  #1 (Permalink)
Alt 24.07.2019, 20:07
Mencey
 
Benutzerbild von Nespresso
 
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Pflanzensterben in meinem Garten

Habe die immer gut behandelt, gegossen und gehegt und gepflegt, doch heute liegt sie plötzlich auf der Seite. Unten am Stamm total durchgefault. Was ist das???
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  #2 (Permalink)
Alt 24.07.2019, 20:23
Mencey
 
Benutzerbild von zauberin60
 
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Meine Papaya letztes Jahr auch, 5 Jahre wurde sie, 4 davon sehr ertragreich.
Ich pflanze jetzt alle 3 Jahre eine neue.
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Nur wer mit Denken auf das Leben reagiert, kapiert Zusammenhänge.
zauberin60 ist offline  
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  #3 (Permalink)
Alt 24.07.2019, 20:25
Mencey
 
Benutzerbild von zauberin60
 
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Dafür blüht dieses Jahr eine Banane im Topf, damit hatte ich nicht gerechnet.
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zauberin60 ist offline  
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  #4 (Permalink)
Alt 26.07.2019, 19:23
Mencey
 
Benutzerbild von Kaleika
 
Registriert seit: 05.10.2009
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Nespresso- ich wuerde die Papaya ueber der muffigen Stelle abhacken und dort anbrennen. Nicht zu stark, nur so dass Bakterien keinen leichten weg zum Eindringen haben. Dann locker im schoenen Mistbeet eingraben und Erde drueber sieben. Am 2. Tag locker Waessern dann richtig. Bei mir waechst sowas immer an.
Was ist nun aus Deinem Wein geworden? Was hast du gemacht?
__________________
Ganz einfach mal zu weit gehen und sich dort ein bisschen umsehen.
Kaleika ist offline  
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Nespresso (03.08.2019)
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  #5 (Permalink)
Alt 03.08.2019, 14:57
Fast-Canario
 
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Papayas

Papayas sollten ähnlich wie Kakteen trocken gehalten werden. Das weiß ich nach zig Fehlversuchen. Sie kriegen viel zu leicht Wurzelfäule und dann ist die Pflanze nicht mehr zu retten. Einfach mal 14 Tage nicht gießen.
AP_Dittrich ist offline  
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Kaleika (03.08.2019), Nespresso (03.08.2019)
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  #6 (Permalink)
Alt 08.11.2019, 13:58
Teneriffa Conquistador
 
Registriert seit: 14.01.2011
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Wenn der obere Teil der Papaya noch gesund sein sollte, kann man schon versuchen, die Pflanze neu bewurzeln zu lassen.
Dazu aber nicht abhacken sondern einen sauberen glatten Schnitt (scharfes Küchenmesser) gut oberhalb der verfaulten Stelle durchführen. Kontrollieren, ob man jetzt nur noch gesundes Gewebe vorliegen hat. Dann die meisten unteren Blätter abnehmen (sie verdunsten zuviel Wasser aus dem verbleibenden Steckling) und die Schnittfläche abtrocknen lassen, ca. 1 Woche im leichten Schatten.
Danach die trockene Schnittfläche mit zerbröselter frischer Holzkohle einreiben. Die Teerbestandteile verhindern eine Neubesiedlung mit den Fäulnisbakterien (meistens).
Anschließend den Steckling in einen Blumentopf (Drainageloch !) mit Sand-Torf-Gemisch oder Perlite (dies ist extrudierter Obsidian, wird als fluffiges, weißes Isoliermaterial verwendet) mit Torf eintopfen. Sicher, Torf ist wegen dem Schutz der Moore nicht so toll. Feiner Bimsgrus tut es vermutlich auch. Mit einem Stöckchen den Steckling stabilisieren, damit er nicht umfällt. Die Neubildung der Wurzeln braucht Ruhe.
Diese o.g. Materialien sind für Bakterien und Pilze wenig attraktiv weil sie keine Nährstoffe enthalten oder zu sauer sind. Sie enthalten aber viele Poren, so dass Sauerstoff an die Schnittfläche herantreten kann, was ebenfalls Fäulnis verhindert.
Nur sehr behutsam angießen, um eben das Faulen zu vermeiden. Pralle Sonne vermeiden.
Dann müsste der Steckling gesund wieder anwachsen können; dies dauert aber schon zwei, drei Wochen.
Dies gilt natürlich nicht nur für Papayas, sondern auch für Drachenbaum, Yucca, Philodendron, Kakteen usw.

Viel Erfolg wünscht Retama
Retama ist offline  
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ete (12.11.2019), Kaleika (08.11.2019), zauberin60 (09.11.2019)
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  #7 (Permalink)
Alt 08.11.2019, 17:11
Mencey
 
Benutzerbild von Kaleika
 
Registriert seit: 05.10.2009
Ort: TFNorte
Beiträge: 5,341
Abgegebene Danke: 6,085
Erhielt 8,088 Danke für 2,633 Beiträge
Danke Ratama- tolle Erklaerung. Liest sich wie professionelle Handhabe.
Wuerde dir gerne eine wichtige Frage stellen, die mir bisher kein Gaertner beantworten konnte. Es handelt sich um kanarische Fichten aus unserer Finca. Wenn du da Erfahrung hast, moechte ich den Thread hier nicht stoeren und frage Dich in einem Neuen...
__________________
Ganz einfach mal zu weit gehen und sich dort ein bisschen umsehen.
Kaleika ist offline  
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  #8 (Permalink)
Alt 08.11.2019, 17:22
Teneriffa Conquistador
 
Registriert seit: 14.01.2011
Beiträge: 75
Abgegebene Danke: 31
Erhielt 101 Danke für 45 Beiträge
Lächeln

Gerne würde ich helfen. Aber es gibt eigentlich keine kanarischen Fichten... (wohl gibt es die allbekannte Kanarische Kiefer, Pinus canariensis).

Meinst Du vielleicht die sog. Zimmertanne, die Araucarie von der Insel Norfolk (zwischen Neuseeland und Neukaledonien): Araucaria excelsa. Man sieht diesen eher an ein tannenbaum-ähliches Metallgerüst erinnernden Baum sehr häufig auf Teneriffa gepflanzt.

Bis bald,
Ciao: Retama
Retama ist offline  
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ete (12.11.2019)
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