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Alt 09.03.2018, 16:32
SanLorenzo4
Mencey
 
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Im Grunde können einem die Beweggründe von Menschen, die nach Teneriffa umsiedeln, relativ egal sein. Da hat jeder seine eigenen. Dennoch würde ich gerne darauf eingehen wollen, weil hier die deutsche Politik als Beweggrund angeben wird.

Zuvor aber kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es für den Nachwuchs sicherlich in Sachen Integration besser ist, eine öffentliche Schule zu besuchen. Schlimmstenfalls wird halt ne Ehrenrunde gedreht. Evtl. wäre es ja auch noch möglich, das Töchterlein in private Crashkurse zu stecken, um den Anfangsfrust in einer spanischen Schule niedrig zu halten. Das Schuljahr beginnt ja erst im September, da kann man noch einiges machen.

Kommen wir jetzt aber zu den Beweggründen, die mir eigentlich egal sein sollten, weil ja jeder seines eigenen Glückes Schmied ist (zumindest, wenn ihm niemand anderes das Hufeisen abkühlt oder den Schmiedehammer demoliert).

Ich bin auch kein Fan von Angie. Und auch nicht von der GroKo. Immerhin herrscht in D zwar keine Vollbeschäftigung, aber die Arbeitslosigkeit liegt nur bei einem Bruchteil der hiesigen. Verhungern muss auch keiner, auch wenn die soziale Schere weiter aufgeht.

Im Vergleich zu hier sind die Daten aber um Größenordnungen besser. Und zwar soviel besser, dass (leider) in Spanien und besonders auch hier auf den Kanaren die Jugendlichen nicht gerade rosigen Zeiten entgegen sehen.

Um das Erlernen der spanischen Sprache würde ich mir da nicht so viel Gedanken machen.

Wetter und Klima sprechen auch für TF, aber das ist ja nicht der wesentliche Teil des Lebens.

Mein Rat: Öffentliche Schule, weiter zu Hause Deutsch mit der Tochter sprechen, so hat sie später viele Wege offen.
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Ganymed (09.03.2018)
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