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    #2621
    MACHT CORONA IM GEHIRN DUMM?

    Neuro-COVID – die neurologischen Auswirkungen von Corona


    Nach fast 1.5 Jahren ist beinahe jedem hinlänglich bekannt: Viele COVID-19-Patienten klagen über den Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns infolge einer Infektion. Aber auch das Gedächtnis ist zunehmend betroffen: So berichten manche Erkrankte von Erinnerungslücken. Weitere Symptome sind Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen oder extreme Müdigkeit – in der Fachsprache Fatiguegenannt – und das auch noch lange Zeit, nachdem die akute Krankheitsphase längst vorbei war.

    Eine neue Studie aus den USA hat sich unlängst mit den kognitiven Langzeitfolgen von Corona befasst - und zeigt deutlich, wo die Gefahr von Gedächtnisstörungen infolge einer Corona-Erkrankung am höchsten ist. Demnach zeigte sich, dass ehemalige Patient:innen, die einen Corona-Klinikaufenthalt hinter sich hatten, in einigen Bereichen um ein Vielfaches häufiger von Gedächtnisstörungen betroffen waren als diejenigen, die lediglich ambulant behandelt wurden.

    Wortfindungsstörung bei schwerem Corona-Verlauf


    Besonders betroffen waren die Patient:innen, die im Krankenhaus behandelt wurden, von Wortfindungsstörungen. Allein bei 35 Prozent der Studienteilnehmer:innen traten sie auf. Zum Vergleich: Bei ambulant behandelten Patient:innen waren es nur 13 Prozent. Ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen nach einer COVID-Erkrankung bei Hospitalisierung sei das Erinnerungsvermögen und die Aufmerksamkeitsspanne.

    Die Studie, die im Fachmagazin "Jama" veröffentlicht wurde, analysierte die Daten von rund 740 COVID-Patient:innen, die bei einer US-Krankenhausgruppe Mount Sinai registriert waren. 63 Prozent unter ihnen waren Frauen. Die Studienergebnisse zeigen einmal mehr, wie sich eine schwere Corona-Infektion auf das Gehirn auswirken kann.

    Andere Untersuchungen zeigen: Bei Patienten mit schwerem Verlauf kam es sogar zu Schlaganfällen, Nervenschäden und Entzündungen des Gehirns. Wissenschaftler auf der ganzen Welt beschäftigen sich daher mit der Frage, wie es zu diesen Symptomen kommen kann.

    Wie gelangt das Coronavirus ins Gehirn?

    Wichtige Antworten haben Forscher der Berliner Charité gefunden: Sie entdeckten, dass SARS-CoV-2 möglichweise über das so genannte Riechepithel – die Riechschleimhaut mit den Geruchs-Sinneszellen – ins Gehirn gelangt. Dazu untersuchte das Team an Corona Verstorbene gezielt in diesem Bereich. Es konnte Kontaktstellen zu Nervenfasern identifizieren und Viren im Inneren von Nervenzellennachweisen.

    Gleichzeitig stellten die Forscher aber fest, dass das Virus sich auch in anderen Hirnregionen befand, die nicht mit der Riechbahn in direkter Verbindung stehen. Ihre Vermutung: SARS-CoV-2 kommt auch über die Blutbahn ins Gehirn. Auch hier gelang den Spezialisten der Nachweis bei einem Patienten, bei dem sich ein Mikrothrombus gebildet hatte. Diese kleinen Blutgerinnsel können in Lunge, Herz oder Gehirn wandern und dort zu Lungenembolie, Herzinfarkt oder einem Schlaganfall führen.

    Macht Corona im Gehirn dumm?

    In einer Langzeit-Studie des Imperial College London wurden die kognitiven Fähigkeitender Probanden untersucht. Nach Ausbruch der Pandemie haben auch an COVID-19-Erkrankte daran teilgenommen: 3.466 der 84.285 Testpersonen gaben an, eine Corona-Infektion durchgemacht zu haben – von leichten Fällen bis zu Patienten, die beatmet werden mussten.

    Das Ergebnis: Die Gruppe hat in den Tests schlechter abgeschnitten – je schwerer die Erkrankung war, desto größer die Defizite. Bei den mechanisch beatmeten Patienten entspräche das sogar einem geistigen Verfall von zehn Lebensjahren, so die Verfasser der Studie. Die Schwächen betrafen vor allem die Semantik, beispielsweise bei Wortdefinitionen, aber auch visuelle Fähigkeiten. Bei den schwer Erkrankten waren die Probleme sogar größer als bei Teilnehmern, die zuvor einen Schlaganfall erlitten oder bereits Lernschwächen hatten.

    Wie gefährlich ist das Coronavirus wirklich für das Gehirn?

    Das ist die große Frage, der die Forscher auf der Spur sind. Amerikanische Wissenschaftler der Yale School of Medicine haben im September eine Studie veröffentlicht, in der sie erste Beleg dafür präsentierten, dass die neurologischen Symptome mit COVID-19 zusammenhängen und das Virus Neuronen im Gehirn infizieren kann. Ihren Erkenntnissen zufolge ist SARS-CoV-2 im Gehirn sehr aggressiv.

    Deutsche Wissenschaftler sind inzwischen zu weiteren Ergebnissen gelangt. In einer Gemeinschaftsstudie unter Leitung von Prof. Dr. Markus Glatzel, Direktor des Instituts für Neuropathologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), fanden sie heraus, dass nicht das Virus selbst für die Veränderungen im Gehirn verantwortlich ist: Es ist eine Immunantwort des Körpers.

    Dazu wurden Verstorbene untersucht. Bei rund der Hälfte konnten SARS-CoV-2-Erreger im Gehirn nachgewiesen werden. Allerdings fanden sich nur geringe Virusmengen. Im Vergleich zu den Patienten mit nicht befallenen Gehirnen stellten die Forscher auch nicht mehr Veränderungen fest, selbst bei den höchsten Virusmengen.

    Long Covid: Gibt es keine bleibenden Schäden?

    Was sie jedoch fanden, war eine Immunreaktion in den Gehirnen der Verstorbenen – was bisher vor allem im Blut beobachtet wurde. „Bislang war noch unklar, ob und wie der Erreger ins Gehirn gelangt und sich dort auch vermehren kann. Wir konnten nun zeigen, dass nicht das Coronavirus selbst das Gehirn schädigt, sondern die neurologischen Symptome vermutlich eine indirekte Folge der Virusinfektion sind“, so Prof. Dr. Glatzel. Darauf wiesen klare Entzündungsreaktionen hin.

    Neue Studie entdeckt Abwehrschwächen im Nervensystem

    Ein Team von Forschern der Universitäten Münster und Duisburg-Essen hat nun eine neue Studie veröffentlicht, die eine „deutlich geschwächte Immun- und Interferonantwort bei den COVID-19-Patienten“ zeigt, wie es in einer Veröffentlichung der Medizinischen Fakultät der Uni Münster heißt. Interferone sind Proteine bzw. Glykoproteine; sie regen das Immunsystem an und wirken antiviral.

    Die Wissenschaftler haben diese spezifischen Veränderungen der Immunzellen im Nervenwasser von acht COVID-19-Patienten entdeckt. Dafür haben sie aus einer Gruppe von 102 Corona-Patienten gezielt diejenigen ausgewählt, die neurologische Symptome entwickelt hatten und bei denen eine Nervenwasserentnahme nötig war. Die Forscher fanden vermehrt T-Zellen – wichtige Helfer des Immunsystems – „die erschöpft wirkten“. Auch die Interferonantwort war schwächer im Vergleich zu Patienten mit viraler Gehirnentzündung.

    „Zusammenfassend deutet das auf eine verminderte Immunantwort im Nervensystem auf SARS-CoV-2 hin“, so Privatdozent Dr. Gerd Meyer zu Hörste, Oberarzt der Klinik für Neurologie in Münster und federführender Autor der Studie. Inwieweit dies aber wirklich im Zusammenhang mit den neurologischen Komplikationen bei COVID-19 steht, muss weiter untersucht werden.

    Alle diese Forschungsergebnisse zu Neuro-COVID zeigen, dass die Auswirkungen von Corona im Gehirn unbedingt weiter beobachtet werden müssen – und dass es noch ein weiter Weg ist, bis wir SARS-CoV-2 wirklich verstehen.

    https://www.praxisvita.de/amp/neuro-...tet-19393.html




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      #2622
      Wie Corona das Hirn schädigt und was deutsche Forscher dagegen tun

      Laut einer neuen Studie der School of Medicine at Mount Sinai in New York kann Sars-CoV-2 das Gehirn so schädigen, dass noch Monate nach einer Covid-19-Erkrankung kognitive Beeinträchtigungen bei Patient:innen auftreten. Forschende der Universität Lübeck haben nun einen therapeutischen Ansatzpunkt zur Überwindung neurologischer Folgen durch Covid-19 gefunden.

      Es ist längst bekannt, dass Covid-19 nicht nur eine Atemwegserkrankung ist und die Lunge befällt. Sars-CoV-2 kann in alle Organe vordringen und dort große Schäden anrichten. Das Gehirn ist eines von ihnen und rückt immer wieder in den Fokus von Wissenschaftler:innen, denn über 80 Prozent der Covid-19-Patient:innen mit schwerem Verlauf weisen laut dem Fachportal Nature neurologische Symptome wie Gedächtnisverlust, Vergesslichkeit oder sogar Schlaganfälle auf. Corona kann das Gehirn massiv beeintrachtigen. Vor allem ältere Erwachsene sind besonders anfällig dafür. Doch auch jüngere Menschen sind davon vermehrt betroffen. Das fanden jetzt Forschender der School of Medicine at Mount Sinai in New York heraus.

      Kognitive Beeinträchtigungen noch Monate später

      Sie legten eine Querschnittsstudie von 740 Patient:innen an, die im Zeitraum von April 2020 bis Mai 2021 stationär oder ambulant wegen Covid-19 behandelt wurden. Untersucht wurde inwieweit die Teilnehmenden unter Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit, des Arbeitsgedächtnisses und der Verarbeitungsgeschwindigkeit leiden. Aber auch die Beschaffenheit ihres Sprachgedächtnisses und ihre Fähigkeit zur Wiedererkennung wurden getestet. Keiner der Teilnehmenden hatte dabei eine Demenz-Vorgeschichte. Vor allem die hospitalisierten Patient:innen hatten mit kognitiven Beeinträchtigungen zu kämpfen. Außerdem zeigt die vergleichsweise junge Kohorte der Studie mit einem Durchschnittsalter von 49 Jahren, dass diese Beeinträchtigungen nicht nur bei älteren Patienten festzustellen sind. Und sie treten im Durchschnitt noch sieben Monate nach der Covid-19-Erkrankung auf. Die Schäden im Hirn könnten also nachhaltig sein.

      Was macht Corona mit unserem Gehirn?

      Was genau Sars-CoV-2 im Gehirn anrichtet, wurde bereits in anderen Studien erforscht. So zum Beispiel stellten Forschende der University of California in San Francisco in einem Preprint fest, dass das Coronavirus die sogenannten Sternzellen, die Astrozyten, im Gehirn befallen. Diese steuern eine Reihe von Aufgaben im Gehirn. Man nimmt an, dass diese geschädigten Zellen für Beschwerden wie das Fatigue-Syndrom oder den "Brain fog", also den berüchtigten Nebel im Gehirn, verantwortlich sind.

      Eine anderes Preprint des Londoner University College stellt fest, dass sogenannte Perizyten durch das Virus geschädigt werden. Das sind Zellen, die sich an den Außenwänden von Blutgefäßen befinden. Die Forschenden vermuten, dass Sars-CoV-2 die Rezeptoren der Zellen blockiert und sie dazu bringt sich zusammenzuziehen, was Auswirkungen auf den Blutdruck haben könnte.

      Auch eine Überreaktion des Immunsystems könnte Folgen für das Gehirn haben. Sogenannte "Autoantikörper" greifen dabei das eigene Gewebe an. Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen fanden heraus, dass diese Autoantikörper die Blut-Hirnschranke überwinden und mentale Störungen auslösen können. Dazu zählen Gedächtnisverlust, aber mitunter auch Psychosen.

      Eine neue Studie der Universität Lübeck stellte jetzt fest, dass sogenannte Endothelzellen im Gehirn durch Sars-CoV-2 infiziert werden können. Diese Zellen bilden die innere Schicht aller Gefäße im gesamten Körper. Im Gehirn erfüllen sie eine besondere Schnittstelle zwischen dem Blut und dem Gewebe, die sogenannte Blut-Hirn-Schranke. Sind die Endothelzellen infiziert, kann das zum Zelltod führen. Dann bleibt nur noch die äußere Hülle der Gefäße übrig, durchblutet werden sie aber nicht mehr. Verheerend für das Gehirn.

      Was kann man gegen diese kognitiven Beinträchtigungen tun?

      Im Falle der Endothelzellen ist es den Lübecker Forschenden gelungen einen therapeutischen Ansatzpunkt zu finden. Sie stellten mit Hilfe modernster Technik fest, dass Sars-CoV-2 ein Protein des Menschen, NEMO genannt, spaltet. Dieses Protein ist für das Überleben der Gehirnendothelzellen notwendig. Wird es gespalten, hat das den Untergang des Blutgefäßes durch sogenannte Nekroptose zur Folge. Diese Nekroptose kann aber durch Medikamente blockiert werden. Bei Mäusen wurde dadurch eine verbesserte Durchblutung des Gehirns festgestellt. Die Forschenden hoffen nun, dass auch bei Menschen auf diese Weise Long-Covid-Symptome wie das Fatigue-Syndrom oder eben kognitive Beeinträchtigungen behandelt werden können.

      https://www.mdr.de/wissen/wie-covid-...n-100~amp.html

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        #2623
        Drosten twittert darüber

        "Ist sehr eindrücklich": Dieses Bild sollte alle Impf-Zweifler nachdenklich machen


        Twitter/Dave

        Viele Millionen Deutsche sind noch immer nicht gegen Covid19 geimpft. Viele von ihnen haben medizinische Bedenken. Ein Bild zeigt, wie widersprüchlich diese Ansicht sein kann. Denn wer mit Corona auf die Intensivstation muss, wird mächtig vollgepumpt.

        Frocester schreibt dazu: "Diese ganze Medizin braucht es, um EINEN Covid-Patienten EINEN Tag lang auf der Intensivstation zu versorgen." Er stellt dagegen, dass es nur einen Impfstoff bräuchte, um die Behandlung auf der Intensivstation zu verhindern. "Lass dich impfen", schreibt er noch dazu.

        Tatsächlich hat Frocester einen Punkt. Denn viele Impf-Zweifler oder auch Impf-Gegner argumentieren mit Bedenken medizinischer Natur. Man wisse nicht sicher, was in der Impfung alles drin stecke. Auch mögliche Langzeitfolgen werden immer wieder angeführt. Ein Mythos, den viele Wissenschaftler mittlerweile klar widerlegt haben.

        Deutschlands Top-Virologe Christian Drosten schreibt zu Forcesters Bild: "Das ist sehr eindrücklich. Diejenigen, an die diese Botschaft geht, wissen wahrscheinlich gar nichts über die Nebenwirkungen und Folgen der Medikamente unten links und rechts im Bild." Er würde sich wünschen, dass es dazu einmal eine Schilderung eines Intensivmediziners in einer deutschen Talkshow gebe.

        https://m.focus.de/gesundheit/corona..._24402930.html
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          #2624
          Für welche NGO bist Du eigentlich unterwegs? Oder möchtest Du uns erzählen, dass Du den ganzen Kram aus purem Altruismus recherchierst und postest?
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          Lügen gewinnen den Sprint, die Wahrheit den Marathon.

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            #2625
            Denke, sie meint, sie müsste mit diesem Bombardement mittels kopierter Texte und Links, entnommen aus den gleichgeschalteten pro-Impfungs-Mainstream-Medien irgend etwas bewirken.
            Was für eine Selbsttäuschung......

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            • wicki49
              wicki49 kommentierte
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              Denke, er meint, er müsste mit diesem Bombardement mittels kopierter Texte und Links, entnommen aus den gleichgeschalteten Anti-Impfungs-Mainstream-Medien irgend etwas bewirken.
              Was für eine Selbsttäuschung......
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            #2626
            Zum amüsieren und nachdenken:

            Der Begriff „Impfung“, der eigentlich medizingeschichtlich und zivilisatorisch für einen Meilenstein der Menschheitsentwicklung stand, wird gerade vor unser aller Augen verspottet und entwertet, indem er für eine ganz offensichtlich unter Vorspiegelung haltloser Studiendaten zur Marktreife gejagte experimentelle Gentherapie schamlos missbraucht wird, die sich mit jedem Tag mehr als Farce herausstellt. Am Ende dieses Großversuchs dürfte ein nie gesehener Vertrauensverlust in das Impfen insgesamt stehen – mit verheerenden Folgen, denn das (echte) Impfen leistete uns in den letzten 100 Jahren unschätzbare Dienste und rettete Milliarden von Menschenleben. Allerdings, und das ist das Entscheidende, vor Seuchen und Volkskrankheiten, die diese Bezeichnung immer verdienten – und nicht vor einer unauffälligen grippeähnlichen Erkältung, die praktisch nur denen gefährlich wird, denen auch andere harmlose Zipperlein und Allerweltserreger potentiell zum Verhängnis werden könnten.
            Mit größter Selbstverständlich erfahren wir nun fast schon routiniert-gleichgültig tagtäglich aus den Medien, dass Impfdurchbrüche keinesfalls die Ausnahme, sondern eher die Regel sind.

            Nach dem Fall von Bayern-Profi Niklas Süle folgt nun in Berlin gleich das nächste Testimonial für die „hochwirksame“ sogenannte Impfung: Dort ist Barbara Slowik, die Polizeipräsidentin in Deutschlands „Shithole No.1“, ebenfalls als „vollständig immunisierte“ Doppelgeimpfte an Corona erkrankt. Während im Fall Süles jedoch vor allem darüber mit Häme berichtet wird, dass jetzt ausgerechnet der kerngesunde ungeimpfte Teamkollege Joshua Kimmich in Quarantäne muss, wird in Berlin mit der größten Selbstverständlichkeit der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass nun ausnahmslos alle Mitarbeiter und externen Personen, die mit ihr in Kontakt standen, „informiert“ und im Rahmen der Kontaktnachverfolgung in Quarantäne müssen.

            Im Fall der Berliner Polizeichefin ist vor allem letzteres natürlich eine besonders pikante Fussnote, die von Clans, Linksextremen, Drogenbanden und organisierter Kriminalität an der Spree sicher mit höchstem Interesse verfolgt wird; bedeutet sie doch, dass fortan also mit noch weniger Polizei im Alltag zu rechnen sein wird. Denn innerhalb der Behörde hat quasi ja jeder mit jedem irgendwelche Berührungspunkte bzw. jeder potentiell kontaminierte hatte mit weiteren Kontakt, und so weiter und so fort. Paradiesische Zeiten also für Verbrecher, die in der Hauptstadt ohnehin schon kaum etwas befürchten müssen (da praktisch die einzigen, bei denen Berlins Polizisten hart zulangen, harmlose deutsche Grundrechtsdemonstranten oder wehrlose Senioren sind). Wenn nun bald die halbe Behörde trotz Impfung im Corona-Gulag verharrt, heißt es bald „Straße frei“ für Migrantifa & Co., für bunte Anarchie. Kein Wunder, dass die Linken so auf die Impfung abfahren.

            https://ansage.org/vollgeimpfte-poli...r-polizei-aus/
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              #2627
              Ab dem 15. 11 werden sich alle Impskeptiker freiwillig schnellstens impfen lassen!!!


              Bildschirmfoto_2021-11-11_11-19-44.png
              Auf dem Bügel einer Brille zu kauen sieht klüger aus, als seine Kontaktlinsen zu lutschen!

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                #2628
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                Auf dem Bügel einer Brille zu kauen sieht klüger aus, als seine Kontaktlinsen zu lutschen!

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                  SanLorenzo4 kommentierte
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                  damit ist ja eigentlich so ziemlich alles gesagt, wenn die Quelle seriös ist

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                #2629
                Etwa 16 Millionen Deutsche lassen sich nicht gegen Coronaimpfen, obwohl sie dürften. Gleichzeitig gibt es täglich neue Höchstwerte bei Neuinfektionenund Inzidenz, die Intensivstationen füllen sich in vielen Landesteilen alarmierend schnell. "Es wird fürchterlich", sagte Virologin Melanie Brinkmann am Mittwochabend in der ZDF-Sendung "Markus Lanz“.

                Wir stehen vor einer katastrophalen Situation in unserem Gesundheitssystem.

                Brinkmann warb für eine Impfpflicht, die nun auch vor dem Verfassungsgericht die notwendige Verhältnismäßigkeit hätte.

                Eine Meinung, die in der Runde harsche Diskussionen auslöste. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, der zugeschaltet war, scheute ein "Ja" zur Impfpflicht.

                "Man kann es drehen und wenden, wie man will", sagte Weil, "aber eine Impfung von Staats wegen angeordnet, zwangsweise, ist ein schwerer Eingriff in das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit." Das sei die Verfassungslage. Damit eine Impfpflicht also überhaupt juristisch umsetzbar wäre, so Weil, müsste man vorher jedes mildere Mittel ausgetestet haben.

                Gleichzeitig war aber auch Weil der Ansicht, dass "die Wurzel des Übels" darin bestehe, dass sich eine große Zahl von Menschen nicht habe impfen lassen. Weil wies außerdem darauf hin, dass eine "nennenswerte Zahl von Menschen", die sich überhaupt nicht impfen lassen wolle.

                Er sprach von jedem fünften Erwachsenen. "Da stehe ich auch vor einem Rätsel", sagte Weil. Teils gab er daran auch Fake News die Schuld. "Die schlimmste und widerwärtigste ist meines Erachtens diese Lüge, dass junge Frauen durch die Impfung unfruchtbar werden", sagte Weil, "das finde ich wirklich furchtbar."

                Um dennoch möglichst viele Menschen von der Impfung zu überzeugen, warb Weil für mehr Druck. "Wir werden die Schrauben deutlich anziehen müssen.“

                Wer nicht geimpft ist, der wird mit zunehmender Zuspitzung der Lage immer weniger Möglichkeiten haben, am öffentlichen Leben teilzunehmen.

                Als Beispiel nannte Weil auch die von den Ampel-Parteien geplante 3G-Regelung am Arbeitsplatz. Die solle dazu führen, dass ungeimpfte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen das tägliche Testen irgendwann leid seien und dann doch noch zur Impfung gehen würden.

                Außerdem habe man "flächendeckend eine Bewegung zu 2G", sagte Weil. Eine schwammige Aussage, die er damit verteidigte, dass etwa im Süden Deutschlands die Fallzahlen "astronomisch hoch" seien, in anderen Landesteilen eher moderat.
                Latif plädiert für Impfpflicht


                Als Weil dann von der Option auf 2G-plus sprach, die möglicherweise irgendwo, irgendwie kommen könnte, schaltete sich ein weiterer Talkgast ein: Mojib Latif. "Ich werde wahnsinnig, ich ertrage das nicht", schimpfte der Klimaforscher. "Es brenntlichterloh und wir diskutieren darüber, ob wir die Feuerwehr rufen sollen oder nicht." Täglich würden 200 Menschen sterben, das könne nicht angehen.

                "Ich möchte endlich mal Taten sehen, dass das aufhört, dass die Menschen nicht mehr sterben", so Latif. "Verdammt nochmal, dann muss auch mal eine Impfpflicht her. In Altenheimen beispielsweise." Natürlich müsse Freiheit garantiert werden. Die sei ein ganz hohes Gut.

                Aber Freiheit bedeutet auch Verantwortung. Und jeder, der sich nicht impfen lässt, hat auch eine Verantwortung gegenüber allen anderen Menschen.


                https://www.zdf.de/nachrichten/polit...licht-100.html
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                  #2630
                  Die Corona-Zahlen sorgen jeden Tag für erschreckende Rekorde. Ist die Lage außer Kontrolle und was sind die Überlegungen der Politik? Nicole Diekmann mit einer Einschätzung.

                  https://www.zdf.de/nachrichten/heute...#autoplay=true
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                    #2631
                    https://www.zdf.de/nachrichten/heute...video-100.html

                    Die Corona-Inzidenz liegt bundesweit zum ersten Mal seit Pandemiebeginn über 200. Besonders angespannt ist die Lage auf den Intensivstationen in Bayern, Sachsen und Thüringen.
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                      #2632
                      Zitat von SanLorenzo4 Beitrag anzeigen
                      Für welche NGO bist Du eigentlich unterwegs? Oder möchtest Du uns erzählen, dass Du den ganzen Kram aus purem Altruismus recherchierst und postest?
                      Wie schön, dass du mir hier Altruismus nachsagst.

                      Altruismus (lateinisch alter ‚der Andere‘) bedeutet in der Alltagssprache „Uneigennützigkeit, Selbstlosigkeit, durch Rücksicht auf andere gekennzeichnete Denk- und Handlungsweise“,[1] kann bis heute jedoch nicht allgemeingültig definiert werden.[2] Der Begriff ist nach seinem „Schöpfer“ Auguste Comte ein Gegenbegriff zu Egoismus und umfasse demnach eine absichtliche Verhaltensweise, die einem Individuum zugunsten eines anderen Individuums mehr Kosten als Nutzen einbringe.[3]
                      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Altruismus
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                      #2633
                      Frauen sollten vorsichtig sein und sich überlegen, ob sie sich impfen lassen sollten, kommt natürlich auf den Impfstoff an.....

                      832759-f1b70b2c8c167227664f7e86ede7164a.jpg
                      Auf dem Bügel einer Brille zu kauen sieht klüger aus, als seine Kontaktlinsen zu lutschen!

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                        #2634
                        Ist ja auch alles ganz schön kompliziert:



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                        Auf dem Bügel einer Brille zu kauen sieht klüger aus, als seine Kontaktlinsen zu lutschen!

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                          #2635
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                          Auf dem Bügel einer Brille zu kauen sieht klüger aus, als seine Kontaktlinsen zu lutschen!

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                            Das Robert-Koch-Institut (RKI) stuft die aktuelle Corona-Entwicklung weiter als „sehr besorgniserregend“ ein. Es rät „dringend dazu, größere Veranstaltungen möglichst abzusagen oder zu meiden, aber auch alle anderen nicht notwendigen Kontakte zu reduzieren“. Das geht aus dem Wochenbericht des Instituts vom Donnerstagabend hervor. „Sofern sie nicht gemieden werden können, sollte man unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus vorher einen Test machen und die Corona-Warn-App nutzen.“

                            Auch Geimpfte und Genesene sollten Masken tragen, Abstand halten

                            *****

                            Ein Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko) hat für den Fall einer noch dramatischeren Corona-Lage einen „Lockdown für alle“ ins Spiel gebracht. „Wir brauchen einen Notschalter, falls die Intensivstationen wirklich zusammenbrechen sollten“, sagte Klaus Überla, Direktor des Virologischen Instituts am Uniklinikum Erlangen und Mitglied der Stiko am Robert-Koch-Institut, am Donnerstag den „Nürnberger Nachrichten“ und der „Nürnberger Zeitung“. Ob 2G ausreichen würde, wisse er nicht.

                            Der Lockdown sei ein „Notschalter“, über den man sich jetzt schon Gedanken machen sollte, betonte er. Letztlich sei es am wenigsten belastend, wenn man diesen sehr kurz und sehr heftig ansetze. Überla schlug für den Fall einen „Lockdown für alle“ vor - „sowohl in der Arbeit als auch im Privaten“.
                            Hieß es nicht vor Kurzem noch "Freedom Day im November" für Deutschland und "Auf keinen Fall neuer Lockdown".
                            War wohl nix, dass auch xxx Impfungen eine solche Situation verhindern.


                            Erfurt mit Inzidenz von über 500 nun mit Weihnachtsmarkt für 2G, 10000 Leute gleichzeitig auf der Veranstaltung, Hunderttausende von Euro für Einlasskontrollen.

                            Viel Spaß.......
                            Auf dem Bügel einer Brille zu kauen sieht klüger aus, als seine Kontaktlinsen zu lutschen!

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                            • Rosa Rugosa
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                              Es scheint sehr schwer begreifbar für dich zu sein: die Wirkung der Impfung lässt nach, je nach Impfstoff eben früher oder auch später. Schon im Sommer hast du das in Israel wohl noch nicht kapiert, ebenso später in UK.
                              Daraus zu schließen, dass man dann ganz ohne Impfung der wahre Schlaue sein soll, ist hanebüchen.
                              Bloß wegen der Angst vor dem bisschen Piks, lächerlich.

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                            #2637
                            Dieser Thread übersteigt meine intellektuellen Ressourcen um den Faktor 10 hoch 21.

                            Hier in Teneriffa müssen Aliens gelandet sein, die mit einer Phrasenkanone unser Denken beeinflussen.....

                            Aluhüte helfen bei Magnetfeldern nicht. Das muss schon ein Stahlhelm sein oder eine Ritterrüstung

                            Wir sollten bei der Mathematik anfangen .....

                            https://www.google.com/url?sa=t&sour...2U7H49pCf2PgZL

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                              #2638
                              Druck auf Ungeimpfte
                              Zahl der Impfungen in Österreich steigt deutlich


                              2G in der Öffentlichkeit, 3G am Arbeitsplatz: Österreich hat den Druck auf Ungeimpfte zuletzt massiv erhöht. Die Impfungen im Land nehmen spürbar zu.

                              In Österreich ist die Zahl der Corona-Impfungen spürbar gestiegen. In den ersten zehn Tagen nach Einführung der 3G-Regel am Arbeitsplatz wurden insgesamt mehr als 420.000 Impfungen verzeichnet. Das geht aus Zahlen der Ministerien hervor. In den zehn Tagen davor waren es rund 157.000.

                              Seit dem 8. November gilt in Österreich zudem eine 2G-Regel, die Ungeimpfte aus weiten Teilen des öffentlichen Lebens ausschließt.

                              Ein Großteil der Impfungen – nämlich 235.000 – entfiel seit dem 1. November auf Drittstiche. Zum ersten Mal ließen sich 123.000 Menschen gegen das Coronavirus durch die Injektion schützen. Eine zweite Dosis holten sich den Zahlen zufolge 64.000 Bürger (eine grafische Übersicht über Erst-, Zweit- und Drittimpfungen in Österreich finden Sie hier beim ORF).

                              Die Impfquote liegt in Österreich bei aktuell etwa 65 Prozent der Gesamtbevölkerung. Das ist etwas schlechter als der deutsche Wert.

                              Der Druck auf Ungeimpfte in Österreich wird sich noch weiter erhöhen. Eine Übergangsfrist, in der ungeimpfte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ersatzweise ganztags eine FFP2-Maske tragen dürfen, endet am 15. November. Die Unternehmen sind aufgerufen, stichprobenartig zu kontrollieren, ob ihre Beschäftigten geimpft, genesen oder getestet sind.

                              Bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 500 Euro für Arbeitnehmer und bis zu 3600 Euro für die Unternehmen. Es steht im Raum, dass ab Mitte des Monats unter den Testangeboten nur noch PCR-Tests als Zutritt-Erlaubnis zum Arbeitsplatz gelten.

                              Von der 3G-Regel am Arbeitsplatz sind nur Beschäftigte ausgenommen, die praktisch keinen längeren Kontakt zu anderen Menschen haben, wie zum Beispiel Lastwagenfahrer.

                              https://www.spiegel.de/wissenschaft/...6-6721b9f9cdbc

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                                #2639

                                Obwohl inzwischen Millionen Menschen geimpft und Schnelltests für ein paar Euro erhältlich sind, ist Deutschland "schlimmer dran als vor einem Jahr", wie es der Charité-VirologeChristian Drosten diese Woche im NDR-Podcast Coronavirus Update sagte. Auch wenn das für manche schwer vorstellbar ist: Deutschland stand vielleicht noch nie so nah vor einer ernsthaften Überlastung des Gesundheitssystems. Wird es bald keine freien Intensivbetten mehr geben? Oder lässt sich das noch abwenden?

                                Wer verstehen will, wie Deutschland in die aktuelle Situation kommen konnte, muss zurückschauen: Anders als im vergangenen Jahr sind Millionen Deutsche durch die Corona-Impfung wirkungsvoll vor einem schweren Covid-Verlauf geschützt. Es müssen deshalb mehr Menschen an Covid-19 erkranken, bevor das die Krankenhäuser belastet. Allerdings – und das ist entscheidend – haben sich Inzidenzen und Krankenhauseinweisungen nie entkoppelt. Aktuell brauchen noch immer etwa 0,8 bis 0,9 Prozent der Infizierten intensivmedizinische Behandlung. Bei Zehntausenden Fällen kommen also hunderte Intensivpatienten täglich dazu. Sehr hohe Fallzahlen führen also, auch wenn Millionen Menschen geimpft sind, zu einer substanziellen Belastung des Systems.

                                Anders als im vergangenen Jahr blicken wir Anfang November zudem bereits auf eine zweimonatige Periode moderater bis hoher Zahlen zurück, eine Art halbe Welle mit anschließendem Plateau, von dem aus der aktuelle Fallzahlenanstieg begann. Aus dieser Zeit liegen noch immer viele Patienten auf den Intensivstationen. Oft sind es jüngere, ungeimpfte Menschen. Sie werden im Schnitt deutlich länger behandelt als ältere. Der Grund dafür ist, dass ältere Corona-Patienten oft schneller sterben, und junge eher die Kraft haben über Wochen mit der Krankheit zu kämpfen.

                                Dazu kommt: Die Krankenhäuser sind nach drei Infektionswellen vielerorts am Limit. Finanziell haben viele Kliniken gelitten, weil sie Kapazitäten vorhalten mussten und auf ihr lukratives Kerngeschäft verzichtet haben. Noch wichtiger aber ist, dass vor allem spezialisierte Pflegekräfte gekündigt haben oder ausgebrannt sind.


                                Aus dieser Situation heraus beginnt in Deutschland der Pandemiewinter. Aktuell nehmen die Intensivstationen etwa 250 neue Covid-Patientinnen und -Patienten pro Tag auf, zeigen die Berichte des Divi-Intensivregisters. "Das ist eine simple Rechnung: Wenn jeden Tag 250 Patienten dazukommen, die jeweils 20 Tage liegen bleiben, sind damit insgesamt bald 5.000 Betten belegt", sagt der Biostatistiker Andreas Schuppert von der RWTH Aachen. Das wäre etwa das Doppelte der heutigen Belegung. Zum Höhepunkt der zweiten Welle meldete die Intensivmedizinervereinigung Divi am 3. Januar5.768 Covid-Intensivpatienten – bei einem mutmaßlich höheren Personalstand als heute.

                                In diesem Szenario ist ein weiterer Anstieg der Infektionszahlen noch gar nicht berücksichtigt. Dabei gibt es bislang keine Anzeichen, dass die Kurve flacher wird. Zuletzt hat sich das Wachstum sogar noch beschleunigt, es entspricht nun einer Verdopplung der Fallzahlen alle zwei Wochen. Schuppert hat zusammen mit dem Intensivmediziner Christian Karagiannidis verschiedene Szenarien modelliert, je nachdem, wie lange die Inzidenzen weiter steigen. Wenn die Kurve in den kommenden Tagen abflacht, könnte die Intensiv-Belegung noch knapp unter 5.000 Betten bleiben. Steigt die Wocheninzidenz dagegen auf 400 Infizierte je 100.000 Einwohner an, droht die Zahl der belegten Betten auf mehr als 6.000 zu steigen – das wäre ein neuer Höchststand.

                                Dirk Brockmann von der Humboldt-Uni Berlin drückt es so aus: "Infektionswellen haben, das haben wir in Deutschland, aber auch in anderen Ländern gesehen, immer eine gewisse Breite. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es bei dieser anders ist." Das bedeutet: Bevor es zu einer Entspannung kommt, werden noch wochen- oder monatelang viele Menschen erkranken. "Selbst wenn die Dynamik jetzt abnimmt", sagt Brockmann, "wird es dauern, bis die Belastung auf den Intensivstationen weniger wird."

                                Kurzfristig ist also keine Entlastung in Sicht. Und mittelfristig? Da ist eine Prognose schwerer als je zuvor. Dafür sind mehrere Faktoren verantwortlich. So unterscheidet sich die Impfquote stark nach Region, Alter und Milieu. So entstehen ungleichmäßige Dynamiken. Auch die politische Reaktion fällt derzeit sehr heterogen aus, da kaum bundespolitische Koordinierung stattfindet.

                                Außerdem – und das ist ganz entscheidend – ist die Überlastung des Gesundheitssystems, nicht einfach bei einer bestimmten Patientenzahl erreicht. Vielmehr handelt es sich um einen kontinuierlichen Prozess. Jede weitere Zunahme der Intensivbettenbelegung wirkt sich, teils massiv, auf die Behandlung der Corona- und Nichtcorona-Patienten aus.

                                Zwar schätzt die deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) die Zahl der Intensivbetten auf 28.000, 22.000 davon mit Beatmungsgeräten. Zudem gäbe es eine Reserve von 10.000 bis 12.000 Betten, heißt es. Diese Betten aber müssen nicht nur für Corona-Patienten, sondern für alle reichen, die intensivmedizinisch behandelt werden oder nach einer komplizierten Operation überwacht werden müssen. Dazu kommt, dass viele dieser Betten nicht einsatzbereit sind.


                                "Wir haben ein großes Nadelöhr und das ist das Personal", sagt Stefan Kluge, der am Hamburger UKE die Intensivmedizin leitet. Tatsächlich sind spezialisierte Krankenpflegerinnen und -pfleger schwer zu bekommen. Viele der von der DKG aufgeführten Betten werden also diesen Winter nicht einsatzbereit sein. Und tatsächlich sieht man schon jetzt, dass die Zunahme der schwerkranken Corona-Patienten sich auf die medizinische Versorgung ganz allgemein auswirkt. Die Berliner Charité gab diese Woche bekannt, alle planbaren Eingriffe zu verschieben, in den stark betroffenen Regionen in Bayern sollen einzelne Patientinnen und Patienten abgewiesen worden sein.

                                Auch Christian Karagiannidis geht davon aus, dass die akute Versorgung aufrechterhalten werden kann. "Man wird die Regelversorgung einstellen müssen und sich auf die Notfallversorgung konzentrieren", sagt der Intensivmediziner von der Universität Witten-Herdecke. Das bedeute, dass zahlreiche Eingriffe wie etwa Hüftoperationen nicht mehr stattfinden könnten. Außerdem müsse man in größerem Maßstab Patienten in andere Regionen verlegen.

                                Als Ziel von Verlagerungen kommt derzeit etwa Hamburg in Frage, wo die Fallzahlen noch moderat sind. Doch selbst dort, erzählt Stefan Kluge, greifen demnächst wieder Pläne zur Umorganisation der Klinik: "Wie im letzten Jahr werden wir wohl Personal aus dem OP und von den Normalstationen bitten müssen, uns auf den Intensivstationen zu helfen. Geplante Operationen werden verschoben werden. Aber das ist für alle ein Kraftakt. Es wird nicht ohne Einschnitte in allen Bereichen gehen." Zudem rechnet Kluge damit, dass bald auch wieder Patienten aus stark betroffenen Gebieten, etwa Südostdeutschland, in weniger betroffene Gebiete verlegt werden müssen, wobei Biostatistiker Andreas Schuppert anmerkt: "All diese Verlagerungsstrategien kommen irgendwann an ihre Grenzen" – nämlich dann, wenn die Kliniken in einem Großteil des Landes voll sind.

                                Kluge geht deshalb davon aus, dass es zu deutlichen Einschränkungen der Krankenversorgung kommt – mit großen regionalen Unterschieden. "Dadurch wird die Versorgungsqualität möglicherweise abnehmen. Wenn es so weitergeht und wir keine Gegenmaßnahmen ergreifen, wird es vielerorts nur noch eine Notfallversorgung geben können." Und das – da sind sich Experten einig – wird Auswirkungen auf die Behandlung aller haben, zum Beispiel beim Herzinfarktpatienten, der nicht schnell genug einen Herzkatheter bekommt, weil die Krankenwagen sich vor der Notaufnahme stauen, oder bei der Krebspatientin, die zu spät von ihrer Diagnose erfährt und nicht operiert werden kann, was ihre Heilungschancen mindert.


                                Experten sagen, auch flächendeckende 2G-Regeln werden nicht reichen

                                Aber wird es zu einer Situation kommen, in der man einem Corona-Patienten kein Beatmungsgerät mehr anbieten kann, obwohl er es braucht? Intensivmediziner Kluge seufzt: "Wir versuchen alles, um das abzuwenden. Aber es muss jedem klar sein, dass es eng wird diesen Winter." Stefan Kluge mahnt deshalb, dass schnell etwas geschehen muss. Er ist nicht der einzige. In einem offenen Brief forderten der Berufsverband der Anästhesisten und die Deutsche Gesellschaft für Intensivmedizin (DGAI) Anfang dieser Woche die Politik dazu auf, dringend zu handeln, um größeren Schaden abzuwenden.

                                Ähnlich positionierten sich einige Wissenschaftler um die Physikerin Viola Priesemann, die Virologin Sandra Ciesek und den Soziologen Armin Nassehi am Donnerstag. In dem Strategiepapier, über das ZEIT ONLINEexklusiv berichtete, diskutieren die Forscherinnen und Forscher verschiedene Maßnahmen, die helfen könnten, eine Überlastung des Systems zu verhindern.

                                Boosterimpfungen seien demnach das beste Mittel, um die Fallzahlen nachhaltig zu senken. "Wenn wir es wieder schaffen, ein Prozent der Bevölkerung pro Tag zu impfen, also 30 Prozent binnen eines Monats, dann wird das laut Modell einen sehr starken Effekt auf die Fallzahlen haben", sagt etwa der Berliner Physiker Kai Nagel, einer der Autoren des Papiers, im Gespräch mit ZEIT ONLINE. Doch selbst wenn diese nun sofort Fahrt aufnehmen würden, wäre der Effekt erst in Wochen spürbar – und damit zu spät, um die aktuelle Welle rechtzeitig zu brechen. Die von vielen Bundesländern derzeit beschlossenen 2G-Regeln reichten nach Einschätzung der Expertengruppe ebenfalls nicht aus. "Das wirkt nicht stark genug, weil zu viele Kontakte im Privaten stattfinden", sagt Nagel.

                                Auch Maßnahmen, die auf Ungeimpfte allein abzielen, reichen Nagels Modell nach nicht aus, um den R-Wert unter 1 zu drücken – also den Anstieg der Fallzahlen zu stoppen. Der Grund: Auch Geimpfte tragen einen substantiellen Anteil der Neuinfektionen bei. Die Forschenden bringen daher einen kurzen Shutdown ins Gespräch. Das sei wirkungsvoller als halbherzige Maßnahmen über einen längeren Zeitraum.



                                https://www.zeit.de/gesundheit/2021-...sunami/seite-2









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                                  Germany’s Fourth Covid Wave: ‘A Pandemic of the Unvaccinated’


                                  Germany once set an example for how to manage the coronavirus. Now, deep pockets of vaccine resistance are helping drive daily infections to new heights.

                                  BERLIN — The University Hospital of Giessen, one of Germany’s foremost clinics for pulmonary disease, is at capacity. The number of Covid-19 patients has tripled in recent weeks. Nearly half of them are on ventilators.

                                  And every single one is unvaccinated.

                                  “I ask every patient: Why didn’t you get vaccinated?” said Dr. Susanne Herold, head of infectious diseases, after her daily round on the ward on Thursday. “It’s a mix of people who distrust the vaccine, distrust the state and are often difficult to reach by public information campaigns.”

                                  Patients like hers are the main drivers of a fourth wave of Covid-19 cases in Germany that has produced tens of thousands of new daily infections — more than the country has had at any point in the pandemic.

                                  But today, a combination of factors has propelled a new surge, among them wintry temperatures, a slow rollout of booster vaccines, and an even more pronounced spike in infections in neighboring eastern European nations like the Czech Republic. The fact that Germany is in a kind of political limbo as it transitions between governments has not helped.

                                  But virologists and pandemic experts say there is little doubt that it is the unvaccinated who are contributing most to the wave of infections burdening in hospitals across the country.

                                  It’s our low rate of vaccination — we haven’t done what was necessary,” said Dr. Herold in Giessen. She was part of a team of scientists who modeled the impact of a fourth wave and warned in early summer that with the hyper contagious Delta variant at least 85 percent of the whole population would need to be vaccinated to avert a crisis in the health care system.

                                  “We are still below 70 percent,” she said. “I don’t know how we can win this race against time with the fourth wave. I fear we’ve already lost.”

                                  Germany’s vaccination rate is far better than that of many central and eastern European countries, where the death toll from coronavirus is soaring. In Romania, for example, only about four in 10 people have had two shots, and coronavirus deaths have hit record levels.

                                  Still, with about one in three Germans not yet fully vaccinated, the German vaccination rate is among the lowest in Western Europe. In Belgium, Denmark and Italy three in four people are fully vaccinated. In Spain and Iceland, only about two in 10 have yet to get the second shot. Portugal has a vaccination rate of close to 90 percent.

                                  The German rate lags because of pockets of vaccine resistance that are not limited to, but especially deep, in the former Communist east, where the far-right Alternative for Germany party is strong. Tino Chrupalla and Alice Weidel, leaders of the AfD’s parliamentary group, are both proudly unvaccinated — and both tested positive for the virus in recent weeks.

                                  “What we are experiencing is above all a pandemic of the unvaccinated,” the minister of health, Jens Spahn, said earlier this month.

                                  Infections have also spiked in parts of Bavaria and Baden-Württemberg, two wealthy southern states that are home to a noisy protest movement against measures to combat the virus, known as the “Querdenker,” or “contrarians.”

                                  Several other German states are now working on similar regulations, introducing stricter mask mandates and instead of a negative test, making proof of vaccination or past infection mandatory for entry to many venues.

                                  That may no longer be enough, said Sandra Ciesek, director of the Institute of Medical Virology at the University Hospital of Frankfurt and cosignatory of a paper by seven prominent scientists published last week, in which they urge politicians to speed up booster shots and consider a range of measures, including partial lockdowns for the unvaccinated or even a short-term national lockdown.

                                  The absence of political leadership at the national level at a time when the number of new daily infections is soaring beyond 50,000 has added to the muddled approach to containing the virus.

                                  https://www.nytimes.com/2021/11/11/w...accinated.html




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