Deutsche fallen immer wieder durch Unverschämtheiten negativ auf

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Deutsche fallen immer wieder durch Unverschämtheiten negativ auf

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    #1

    Deutsche fallen immer wieder durch Unverschämtheiten negativ auf

    Bericht auf "INFOS GRAN CANARIA" vom 21.11.2022:

    ZITAT:
    Deutsche fallen im Süden von Gran Canaria immer wieder durch Unverschämtheiten negativ auf



    Uns wurde eine Diskussion, die gestern in einer Facebookgruppe gestartet wurde, zugespielt. Darin geht es um die Unverschämtheiten, die so manche Deutsche an den Tag legen, wenn diese auf Gran Canaria, insbesondere im Süden der Insel unterwegs sind. Die Starterin der Diskussion berichtete darüber, wie sie in einem Supermarkt von Lidl, in dem Fall in San Fernando, „bedrängt, genötigt, angepöbelt“ wurde. Dies wohl alles von Kunden „in akzentfreiem Deutsch, die auch noch die Kassiererin beschimpfen, weil sie nur wenig Deutsch spricht“. Solche Vorfälle seien, laut anderen, auch in diversen anderen Supermärkten durchaus üblich…

    Die meisten Antworten und Kommentare in den Beitrag beziehen sich darauf, dass man sich schon „oft“ fremdschämen musste als Deutscher im Süden, weil man so etwas immer wieder sieht und mitbekommt. Manche meinten auch, dass es genau die Personen sind, die „sich in Deutschland über Ausländer beschweren, die kein Deutsch sprechen“. Oder aber auch: „Ja, deutsche im Ausland benehmen sich wie die Leute, über die sich deutsche zu Hause beschweren.“
    Eine andere Kommentatorin schrieb einen kurzen Bericht darüber, was sie damals als Angestellte in einer Bank im Süden von Gran Canaria erlebt hat, auch mit Kunden aus Deutschland. Die Kunden „wollten alle Verträge auf Deutsch haben und waren entsetzt darüber, dass hier in Spanien alles auf Spanisch ist“. Manche Kunden hatten sich wohl auch darüber „aufgeregt, wenn wir mal eine spanische Vertretung an der Kasse hatten“.

    Ein Kommentar gab zu bedenken „die Zugvögel sind wieder da“, soll dies implizieren, dass besonders die „Überwinterer“ das Problem darstellen? Die Vermutung steht jedenfalls im Raum. Aber warum sind gerade die Deutschen so unverschämt unterwegs, muss man sich als Deutscher bald auch böse Blicke der Spanier gefallen lassen, weil es einige gibt, die so negativ auffallen? Das könnte zumindest passieren.
    Beobachten Sie nicht nur, handeln Sie!

    Ein anderer Leser brachte eine Bitte diesbezüglich ein, denn „gerade eben diese Zuschauer – andere Kunden – eingreifen müssen. Verkäuferinnen bzw. Kassiererinnen sind erst mal in der schwächeren Position. Also bitte: Wer dies mitbekommt – gerade als Deutscher im Ausland – bitte nicht schweigen und eingreifen! Diese Leute haben offensichtlich ihre Selbstkontrolle und damit auch ihre Selbstachtung verloren. Man muss sie damit öffentlich und lautstark zurechtweisen“.

    Ein guter Appell, dem wir uns an dieser Stelle nur anschließen können, lassen Sie es als Beobachter nicht zu, dass sich Deutsche so asozial benehmen, und erst recht nicht darauf bestehen können, man sei ja „Kunde und bring viel Geld auf die Insel“. Solche Menschen darf man nicht gewähren lassen, der Anstand und das Zusammenleben von uns Residenten mit den Spaniern gebührt ein Einschreiten an dieser Stelle. Im Zweifelsfall muss ggf. auch eine Anzeige erstattet werden. – TF
    ZITAT Ende

    Meine Meinung dazu: Hoffe so etwas hier auf Teneriffa nie erleben zu müssen. Wenn, dann können sich das oder die A.....löcher warm anziehen. Was denkt sich dieses geistig minderbemittelte, gehirnlose Gesocks wer sie sind. Kommen aus der Bananenrepublik Deutschland die selbst nichts auf die Reihe bekommt und machen hier den lauten. Einige kommen vielleicht sogar aus Bundesländern, wo man Deutsch nur mit Deutschen Untertiteln versteht und verlangen hier, das Deutsch gesprochen wird. Am Besten vielleicht sogar noch im eigenen Dialekt. Respektlos.

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    #2
    Leider kein Einzelfall und auch nicht nur auf GC ein Problem. Es mag so ca. 10 Jahre her sein, dass ich mal an der Costa Adeje einem Landsmann in die Parade gefahren bin, weil eine Apothekerin sein Deutsch nicht verstand und er anfing, die junge Frau anzuschreien. Hab ihn "freundlich" darauf aufmerksam gemacht, dass er in Spanien und nicht am Chiemsee weilt.
    Lügen gewinnen den Sprint, die Wahrheit den Marathon.

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    • elfevonbergen
      elfevonbergen kommentierte
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      So und ähnlich mußten wir Residenten uns wohl schon alle des öfteren fremdschämen.

      im Lidl: " Ist doch ein deutscher Supermarkt, da darf man doch wohl erwarten daß hier deutsche Angestellte arbeiten oder zumindest die Spanier deutsch sprechen. " Aber sicher doch Frau Meier, im Konsulat brauchen sie grad keine Fremdsprachensekretärin, darum arbeitet sie hier bei 1.500 netto extra für sie."

      Meine ironische Antwort wurde leider nicht verstanden.

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    #3
    1. Das ist kein rein deutsches Problem. Ich will jetzt nicht mit den Fingern auf Andere zeigen, aber eine grosse Gruppe von Leuten auf den Kanarischen Inseln, die eine der grossen Weltsprachen sprechen, glauben ebenfalls, dass jeder diese Weltsprache verstehen und sprechen müsste. Das ging sogar so weit, dass ein Angehöriger dieser Gruppe mal in einer Siedlung in einem Gespräch mit einem Deutschen (nicht mir) und einem Spanier allen Ernstes gemeint hat, den Leuten vorschreiben zu können, dass dort in dieser Siedlung seine Landessprache zu sprechen wäre.

    2. Es ist nicht unbedingt meine Aufgabe, Landsleute, die sich daneben benehmen, "öffentlich und lautstark zurecht zu weisen" - denn damit werde ich ebenfalls zum Deutschen, der sich öffentlich und lautstark daneben benimmt. Entweder mache ich das in normaler Lautstärke und mehr oder weniger höflich, oder ich halte die Klappe und gebe mich meinerseits einfach nicht als Deutscher zu erkennen.

    3. Gerade im Banken- und Gastro-Sektor gibt es Unternehmen, die ausdrücklich in verschiedenen Sprachen mit dem Spruch "Wir sprechen ihre Sprache!" (oder sinngemässen Äquivalenten) werben. Es ist doch selbstverständlich, dass damit auch eine bestimmte Erwartungshaltung der Kunden geschürt wird. Als ich neu auf der Insel war, habe ich mir auch eine Bank gesucht, die "meine Sprache spricht". Das war dann halt ein paar Euro teurer als eine Bank, bei der es alle Verträge nur in spanischer Sprache gab. Aber sorry: Wenn ich den Aufpreis dann zahle, ERWARTE ich auch, dass man dort "meine Sprache spricht".
    * * *

    Wenn Du ein Problem mit mir hast, darfst Du es gerne behalten.

    Es ist ja deins.

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    • SanLorenzo4
      SanLorenzo4 kommentierte
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      Nur als Anmerkung: Tatenlos zuzusehen, wie ein wildgewordener Landsmann eine mehr oder minder hilflos dreinschauende Angestellte niedermacht, war und ist nicht mein Ding. Und lautstark war nur der Typ, dem ich - nachdem er sich beruhigt hatte - noch half, das zu bekommen, was er wollte.
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    • J-Man
      J-Man kommentierte
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      Mein "öffentlich und lautstark zurecht zu weisen" bezog sich auch als wörtliches Zitat auf den ursprünglichen Artikel respektive auf die dort zitierte Aussage. Man kann das eben auf unterschiedliche Arten handhaben - "öffentlich und lautstark" halte ich in dem Fall für falsch.

      Und "hilflos" trifft in dem Fall auch eher auf den offenbar ausschliesslich Deutschsprachigen zu, wie Du mit deiner Hilfeleistung bewiesen hast.

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    #4
    Zitat von Dieter1956 Beitrag anzeigen
    [B]Bericht auf "INFOS GRAN CANARIA" vom 21.11.2022:

    Meine Meinung dazu: Hoffe so etwas hier auf Teneriffa nie erleben zu müssen. Wenn, dann können sich das oder die A.....löcher warm anziehen. Was denkt sich dieses geistig minderbemittelte, gehirnlose Gesocks wer sie sind. Kommen aus der Bananenrepublik Deutschland die selbst nichts auf die Reihe bekommt und machen hier den lauten. Einige kommen vielleicht sogar aus Bundesländern, wo man Deutsch nur mit Deutschen Untertiteln versteht und verlangen hier, das Deutsch gesprochen wird. Am Besten vielleicht sogar noch im eigenen Dialekt. Respektlos.
    Ich verkneife mir jetzt eine Äusserung dazu, was ich von (Lands-)Leuten halte, die andere, vollkommen unbekannte Personen als "A...löcher" und als "geistig minderbemitteltes, gehirnloses Gesocks" bezeichnet, selbst aber kaum einen Satz fehlerfrei raus bekommen.

    Mehr Toleranz und besseres Benehmen würde in dem Fall wohl gut anstehen - sowohl was den beschriebenen Personenkreis als auch, was die sich da äussernde Person angeht.
    * * *

    Wenn Du ein Problem mit mir hast, darfst Du es gerne behalten.

    Es ist ja deins.

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      #5
      Als jemand der auf beiden Inseln mehrere Jahre verbracht hat kann ich sagen das die meisten mental eingeschränkten Personen auf GC im Süden anzufinden sind, TF ist da ein wenig besser. Hat man die Touristenhochburgen verlassen, ist überall meistens Ruhe und Frieden.
      conspiracy theorists = people capable of pattern recognition * conspiracy theories = 6 months spoiler alerts
      HOPEIUM - It´s highly addictive

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        #6
        Ein paar Landsleute zum Fremdschämen gibt es immer und sicherlich auch überall auf den Inseln.
        Die deutschen Kneipen in Las Amercias, wo man sich schon morgens um 10 die erste (oder gar zweite) Jarra wegsteckt und dann vortrefflich über die Canarios lästert "Ohne uns säßen die doch noch auf den Bäumen" die aber selbst keinen Fuß auf den Boden bekommen, obwohl man hat ja den "Deutschen Meisterbrief", vor allem aber aufgrund der strikten Weigerung, jemals auch nur ein Wort Spanisch zu lernen, immer im Getto bleibt und es auch nur schafft, die eigenen Landsleute nach Strich und Faden auszunehmen, weil man ist ja Meister und somit so viel besser als der Pöbel.
        Und wenn sich keiner mehr von ihnen verarschen lässt, verschwinden die auch schnell wieder unter dem Stein, unter dem sie hervorgekrochen waren.

        Oder die Beschwerden (war, glaub ich auch) auf GC, Pöbelei beim ITV: "Unverschämtheit, hier spricht ja keiner Deutsch"

        Oder im (entfernten) Bekanntenkreis "Wenn die (!) was von mir wollen, sollen die gefälligst Deutsch mit mir sprechen"
        Ich kann beim besten Willen nicht glauben, dass jemals einer was von ihm wollte.


        Das war aber in unseren über dreißig Jahren auf TF zum Glück eher die Ausnahme, die Leute, die sich wirklich zu Hause (!) fühlen wollen in Spanien / auf den Kanaren / überall im Ausland, passen sich an, sind offen, kommen raus aus den Gettos und versuchen, palavernd, mit Händen und Füßen, auf Spanisch zurechtzukommen, was von den Einheimischen sehr wohlwollend angesehen wird, weil man sich Mühe gibt, sich zu integrieren.


        Es gibt natürlich auch spanische Vollhonks als Touristen, bei unserer damaligen Tour mit Corte Ingles durch Nordspanien erlebt, da schämen sich dann auch die Spanier für ihre Landsleute, die an jedem Aussichtspunkt aus dem Bus drängelten, um bloß als erster ein Selfie vor der Sehenswürdigkeit machen zu können und sonst keinerlei Interesse zeigten zum Beispiel für die jeweiligen Guides, die vor Ort interessante Geschichten erzählten.

        Die saßen dann aber mittags oder abends auch immer alleine am Tisch....

        Der vierte Tee mit Rum.
        So allmählich beginnt die Erkältung Spaß zu machen.

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          #7
          "Aus dem Weg! Deutsche haben bei Aldi und Lidl im Ausland Vorrang!"

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            #8
            Kein kanarisches Phänomen...
            Am Flughafen in Casablanca krisch letztes Jahr eine ältere Dame auf Deutsch den halben Flughafen zusammen, wie es denn an einem internationalen Flughafen kein deutsches Restaurant geben könne. Ich war mir in meiner Reaktion unsicher zwischen Fremdschämen oder lauthals lachen und mit dem Finger auf sie zeigen

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              #9
              Ich stehe wirklich nicht auf meine Nationalität und will sie nicht verteidigen. Im Gegenteil ich verleugne sie in Spanien sogar oder bezeichne mich i.d.R. einfach als Europäer. Aber das sich einige extremst daneben benehmen ist nicht nur auf eine Nationalität beschränkt. Wenn auch gefühlt Russen, Engländer und Deutsche die Speerspitze bilden. Das kann aber auch einfach an der Masse liegen. Italienische Residenten sind auch nicht gerade wahnsinnig beliebt weil, sie offensichtlich ihren Umgang mit Geld versuchen nach Spanien zu exportieren. Und ja, auch Spanier benehmen sich mitunter echt daneben - Müll und Sauforgien in der Canada und im Pulk,am Sonntagmorgen um 10:00 auf dem Moped mit vollständig lergeräumten Auspuff mit knapp 100 durch die geschlossene Ortschaft zu ballern ist auch nicht so top. Denen muß man allerdings zu Gute halten das die dort zu Hause sind.
              In der "paisaje de guiri" - zwischen LC und costa adeje hat man sich darauf eingestellt und kann mit den Leuten umgehen, auch wenn sich die Begeisterung über solche Leute in Grenzen hält. Speziell in dieser Ecke fallen mir besonders unangenehm die Gäste aus Kleinbritanien auf. Aber auch das kann daran liegen das sie dort halt in Massen anzutreffen sind. Dumme Deutsche die sich für den Nabel der Welt und die Krönung der Zivilisation halten gibt es immer wieder und wird es auch immer geben. Am besten einfach lächeln, weiter gehen und stehenlassen. Die meisten Einheimischen machen es genauso.

              "Und wer meint er sei frei von Sünde der werfe den ersten Stein". - Ja, ich habe mich mitunter auch manchmal daneben benommen. Meist aus Unwissenheit was im Nachhinein echt peinlich war oder 1-2 Mal weil mir wegen irgendwas einfach der Kragen geplatzt ist. Ich habe allerdings nie deutsches Personal bei Lidl gefordert . So abgrundtief bin ich nie gesunken und ich erteile hiermit die offizielle Erlaubnis mir den Fangschuß zu geben falls ich das jemals bringen sollte

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                #10
                Hola J-Man,
                da habe ich wohl einen wunden Punkt erwischt oder ziehst Du Dir den Schuh sogar selbst an.
                Aber jetzt mal speziell für Dich zur Aufklärung:

                1.)
                Der Text ist nicht von mir, wie man aus der Eingliederung in "ZITAT" und "ZITAT Ende" ersehen kann. Der Text ist 1 zu 1 aus INFOS GRAN CANARIA kopiert und hier hineinkopiert.
                Dank seinerzeit ABI mit 1,5 bin ich selbst durchaus in der Lage rechtschreibsicher in Deutsch zu schreiben.

                2.)
                Über Rechtschreibfehler rege ich mich dann bei den Anderen aber auch nicht auf, wenn es beim Inhalt um ein interessantes oder wichtiges Thema geht. Wer nichts Besseres zu tun hat da Fehler zu suchen ist in den Foren wohl fehl am Platz. Das nur mal zu Deiner Äußerung über Toleranz. Wem fehlt die wohl?

                3.)
                Mit minderbemitteltem Gesocks meine ich nicht die Deutschen allgemein, es gibt Gott sei Dank genug kultivierte, sondern nur jene, welche sich im Ausland nicht zu benehmen wissen. Kennen möchte ich solche Personen eh nicht.

                4.)
                Man könnte sich vielleicht auch vor Abgabe eines unproduktiven Kommentar vorab bei kompetenten Personen Informationen über den Sinn sowie den logischen Aufbau eines Textes im Forum, den man kommentieren möchte, einen Rat einholen.

                Also bitte erst nachdenken und dann schreiben, nicht umgekehrt.
                Sorry, ist nicht böse gemeint. Ich musste den Inhalt Deines Kommentares aber einfach mal klarstellen.

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                • J-Man
                  J-Man kommentierte
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                  Danke für die Bestätigung meiner Einschätzung zu deiner Person. Die bessert sich übrigens nicht durch deine jetzt weniger verschluderte Rechtschreibung, denn die Art deiner Aussage bleibt auf ziemlich gleich niedrigem Niveau. Amüsant ist, dass Du es offenbar selbst nicht merkst - oder dich hier einfach nur als Troll profilieren willst.

              • Schriftgröße
                #11
                Ok danke. Mit Stinkstiefeln streite ich nicht. War halt einen Versuch wert, aber wer nicht verstehen will oder kann ist für weitere Konversationen für mich wertlos. Gibt gottlob genug viele andere vernünftige Leute hier im Forum.

                Kommentar


                • J-Man
                  J-Man kommentierte
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                  Mehr als Beschimpfungen und Beleidungen hast Du echt nicht zu bieten, oder?

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                #12
                Von Urlaubern wollen wir mal gar nicht reden, egal welcher Nationalität. Ist ein unendliches Thema.

                Wenn ich aber auswandern möchte, egal wohin, kläre ich doch schon im Voraus:
                - Welche rechtlichen und sozialen Bedingungen gibt es dort und bin dazu bereit, diese für mich zu akzeptieren.
                - Ich bin doch dann der "Ausländer" und habe mich an die Gepflogenheiten anzupassen, nicht umgekehrt
                - Das ich nicht verlangen kann dass dort jeder meine Sprache spricht
                - Das die Einheimischen ggf. eine andere Mentalität als z.B. wir Deutschen haben

                Schwarze Schafe gibt es sicherlich leider überall und in jeder Nationalität. Luigi hat eigendlich auf den Punkt gebracht. Auch die Spanier sind da nicht so ganz ohne, zumindst was die Grundlautstärke betrifft. Mal neben dem mit laufenden Motor parkenden Auto 15 - 20 Minuten einen Smalltalk mit Bekannten halten ist völlig normal. Am besten noch mit lautstarken Reggaeton aus dem Autoradio. Habe das Gefühl der Spanier hat Angst das sein Auto nie wieder anspringt wenn er es einmal ausgemacht hat. OK, ist halt so und wenn es nicht gerade nachts vor dem Schlafzimmerfenster ist es auch egal. Die Klimaaktivisten aus Deutschland würden allerdings hier wahnsinnig werden.
                Dafür punkten die Spanier mit ihrer Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Das gleicht vieles wieder aus.

                Die Spanier scheinen im Privaten eh etwas zurückhaltend gegenüber neuen "ausländischen" Nachbarn zu sein. An Kontakten zu Urlaubern, egal ob man eine Woche der vier Monate hier ist haben sie kein Interesse. Hat wohl mit den auch von Euch genannten Gründen zu tun.
                Nachdem sie bei uns aber mitbekommen haben das wir Dauerresidenten sind tauten sie richtig auf. Sie suchen das Gespräch, bieten ihre Hilfe an und freuen sich sichtlich herzlich wenn man sich draußen trifft.
                Ebenso zum Beispiel beim Einkaufen. Man gerät ja immer wieder mal an die gleichen Kassiererinnen, egal ob im LIDL, ALDI, Mercadona, TU TREBOL oder anderen. Am Anfang auch wegen der seinerzeit noch ausbaufähigen Spanischkenntnissen nur Hola und Adios. Jetzt Lachen, Smalltalk und Interesse wie es uns hier ergeht. Ja, es spricht dort niemand deutsch und das ist auch normal und ok. Unser Spanisch ist immer noch nicht perfekt, wird aber poco a poco ausgebaut. Die Spanier sind auf jeden Fall erfreut das man sich Mühe gibt und Interesse am Spanisch lernen hat. Hier gibt es Residenten die teilweise seit über 10 Jahren hier leben und so gut wie kein Wort spanisch sprechen. Die sind auch dementsprechend isoliert und nur in muttersprachlichen Kreisen unterwegs. Ist nicht unser Ding.

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                • Schriftgröße
                  #13
                  Arschlöcher gibt es überall und deren Nationalität hat nichts zu sagen. Cool bleiben.

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                    #14
                    Zitat von Dieter1956 Beitrag anzeigen
                    Von Urlaubern wollen wir mal gar nicht reden, egal welcher Nationalität. Ist ein unendliches Thema.

                    Wenn ich aber auswandern möchte, egal wohin, kläre ich doch schon im Voraus:
                    - Welche rechtlichen und sozialen Bedingungen gibt es dort und bin dazu bereit, diese für mich zu akzeptieren.
                    - Ich bin doch dann der "Ausländer" und habe mich an die Gepflogenheiten anzupassen, nicht umgekehrt
                    - Das ich nicht verlangen kann dass dort jeder meine Sprache spricht
                    - Das die Einheimischen ggf. eine andere Mentalität als z.B. wir Deutschen haben

                    Schwarze Schafe gibt es sicherlich leider überall und in jeder Nationalität. Luigi hat eigendlich auf den Punkt gebracht. Auch die Spanier sind da nicht so ganz ohne, zumindst was die Grundlautstärke betrifft. Mal neben dem mit laufenden Motor parkenden Auto 15 - 20 Minuten einen Smalltalk mit Bekannten halten ist völlig normal. Am besten noch mit lautstarken Reggaeton aus dem Autoradio. Habe das Gefühl der Spanier hat Angst das sein Auto nie wieder anspringt wenn er es einmal ausgemacht hat. OK, ist halt so und wenn es nicht gerade nachts vor dem Schlafzimmerfenster ist es auch egal. Die Klimaaktivisten aus Deutschland würden allerdings hier wahnsinnig werden.
                    Dafür punkten die Spanier mit ihrer Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Das gleicht vieles wieder aus.

                    Die Spanier scheinen im Privaten eh etwas zurückhaltend gegenüber neuen "ausländischen" Nachbarn zu sein. An Kontakten zu Urlaubern, egal ob man eine Woche der vier Monate hier ist haben sie kein Interesse. Hat wohl mit den auch von Euch genannten Gründen zu tun.
                    Nachdem sie bei uns aber mitbekommen haben das wir Dauerresidenten sind tauten sie richtig auf. Sie suchen das Gespräch, bieten ihre Hilfe an und freuen sich sichtlich herzlich wenn man sich draußen trifft.
                    Ebenso zum Beispiel beim Einkaufen. Man gerät ja immer wieder mal an die gleichen Kassiererinnen, egal ob im LIDL, ALDI, Mercadona, TU TREBOL oder anderen. Am Anfang auch wegen der seinerzeit noch ausbaufähigen Spanischkenntnissen nur Hola und Adios. Jetzt Lachen, Smalltalk und Interesse wie es uns hier ergeht. Ja, es spricht dort niemand deutsch und das ist auch normal und ok. Unser Spanisch ist immer noch nicht perfekt, wird aber poco a poco ausgebaut. Die Spanier sind auf jeden Fall erfreut das man sich Mühe gibt und Interesse am Spanisch lernen hat. Hier gibt es Residenten die teilweise seit über 10 Jahren hier leben und so gut wie kein Wort spanisch sprechen. Die sind auch dementsprechend isoliert und nur in muttersprachlichen Kreisen unterwegs. Ist nicht unser Ding.
                    - Das ich nicht verlangen kann dass dort jeder meine Sprache spricht
                    - Das die Einheimischen ggf. eine andere Mentalität als z.B. wir Deutschen haben ....


                    Kann mir bei solchen Beitraegen das Grinsen nicht verkneifen. Bei allem Wohlwollen ob deiner krampfhaft versuchten Integrationspolemik. Man kann nicht verlangen, dass dort jeder deine Sprache spricht! NATUERLICH NICHT. Und auch nicht jeder - vermutlich NIEMAND. Du solltest begreifen, dass du im Ausland lebst, und zwar in einem in dem man tatsaechlich eine komplett andere Sprache spricht.

                    Und zu den Einheimischen. Die haben nicht nur ggf. eine andere Mentalitaet als die Deutschen, sondern eine komplett andere - stell sich einer das mal vor.

                    Und wer immer noch nicht kapiert hat, dass Canarios zwar per Nationalitaet Spanier sind aber dennoch Canarios (sie moechten uebrigens auch nicht Spanier genannt werden), der hat ueberhaupt nichts begriffen.

                    P.S.: Ich kritisiere ungern mangelnde deutsche Rechtschreibkenntnisse, aber du hast dich selbst hochgepriesen. Dennoch solltest du an deiner "dass und das Schwaeche" noch ein wenig arbeiten.

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                      #15
                      @ Sam, dein letzter Satz spiegelt die gleiche Einstellung wieder, ich glaube 22% der Deutschen haben Migrationshintergrund, demnach wohl Detailprobleme mit der deutschen Sprache.......nach fast 40 jährigem Auslandsaufenthalt ohne Deutsch zu schreiben, habe ich auch gram. Problem. Ich kann deshalb solch eine Kritik nur als arrogant, engstirnig, deutschnational werten. Nach geschätzen 15 Rechtschreibreformen sprechen und schreiben auch nur noch wenig Deutsche ihre Heimatsprache korrekt .

                      Bei dem Rest deines Beitrages stimme ich dir voll zu.

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                      • Schriftgröße
                        #16
                        Warum gibt es solche Grammatik-Diskussionen eigentlich immer nur in deutschsprachigen Foren?


                        c98546668ec05be317bc4b5afc27a47c.jpg
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                        Der vierte Tee mit Rum.
                        So allmählich beginnt die Erkältung Spaß zu machen.

                        Kommentar


                        • Schriftgröße
                          #17
                          Naja, ich denk mal, die Duden- und Lexika-Lobby hat sich das Ganze einfallen lassen, um die Digitalisierungsfolgen abzufedern :-)
                          Lügen gewinnen den Sprint, die Wahrheit den Marathon.

                          Kommentar


                          • Schriftgröße
                            #18
                            Zitat von J-Man Beitrag anzeigen
                            1. Das ist kein rein deutsches Problem. Ich will jetzt nicht mit den Fingern auf Andere zeigen, aber eine grosse Gruppe von Leuten auf den Kanarischen Inseln, die eine der grossen Weltsprachen sprechen, glauben ebenfalls, dass jeder diese Weltsprache verstehen und sprechen müsste..
                            Wir haben dies im Süden der Insel speziell bei Franzosen sehr häufig erlebt, lange Diskussionen v.a. an den Supermarktkassen vom Mercadona u.a., heftige Aufregung und Schmähungen, weil die Angestellten kein Französisch sprechen. In einigen Fällen konnten wir uns einmischen und vermitteln, manchmal ließen sich die Froschschenkelfreunde aber auch überhaupt nicht beruhigen


                            Dle mit den lautesten Meinungen haben meistens nicht die leiseste Ahnung

                            Kommentar


                            • Achined
                              Achined kommentierte
                              Kommentar bearbeiten
                              Na hör mal, Französisch ist doch DIE Weltsprache schlechthin, so zumindest die Meinung der Franzosen. Das sollte auch der Kassierer bei Mercadona wissen.

                            • J-Man
                              J-Man kommentierte
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                              Oftmals sind das (gerade im Süden) keine Franzosen, sondern französisch-sprachige Belgier.

                              Und ich sehe es immer noch nicht als meine Aufgabe an, mich in solchen Situationen einzumischen und zu vermitteln. Die Vermittler-Rolle ist in solchen Situationen eher dazu geeignet, die Aggressionen auf den selbsternannten Vermittler zu ziehen - denn der versteht ja vermutlich, was man sagt; also kann man bei dem seinen Sermon ja ablassen. Und das Personal wirft den Vermittler dann wegen der vermuteten Landsmannschaft mit dem Aggressor auch noch in einen Topf.

                              Also: ich halte meine Klappe und schüttle ggf. verständnislos über das Verhalten den Kopf. Mitunter ist es auch einfach lustig, zu hören, was die Anderen so sagen, während sie glauben, nicht verstanden zu werden.
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