Teilweise Einzäunung eines Rustico-Grundstücks

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Teilweise Einzäunung eines Rustico-Grundstücks

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    #1

    Teilweise Einzäunung eines Rustico-Grundstücks

    Nach hoffentlich endgültigem Abschluss des Kapitels Erdhügel (oder: wie 4 Kubikmeter Erde Rathaus und Bürger ein Jahr lang beschäftigen können) rollt schon der nächste Spaß an, der ganz offensichtlich nur bei uns in Arona zum Problem hochstilisiert wird.

    Nach diversen (auch hier im Forum beschriebenen) Aktionen eines oder mehrerer Vandalen besteht die Absicht, eine überschaubare Fläche von ca 400 m2 innerhalb eines größeren Grundstücks einzuzäunen. Verminung, Wachalligatoren, Bogenschützen etc wurden nach Gesprächen mit der Guardia Civil verworfen.

    Und schon wiehert der Amtsschimmel und meint, eine Umzäunung könne nur um das gesamte Grundstück herum erlaubt werden. Interessanterweise ist die Umzäunung eines innenliegenden Teilgrundstücks zum Zwecke der Anpflanzung von (sicher auch zu genehmigendem Zeugs) Gegenstand des Modelo für "obras menores".

    Hat da zufällig jemand Erfahrung? Darf ein (innenliegender) Teil eines größeren Grundstücks eingezäunt werden oder muss (zunächst?) immer das Gesamtgrundstück entlang der Grundstücksgrenze umzäunt werden? Mal abgesehen von den ca. 10-fachen Kosten wäre auch aufgrund bestehender Wegerechte eine Gesamtumzäunung sehr problematisch.
    Lügen gewinnen den Sprint, die Wahrheit den Marathon.

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    #2
    Das Problem könnte aber darin liegen, wenn auf dem nicht umzäunten Teil deines Grundstücks sich einer die Beine bricht, haftest Du dafür, egal ob derjenige das Recht hatte dein NICHT umzäuntes Grundstück zu betreten.
    Scheinbare Rechtschreibfehler beruhen auf einer individuellen Rechtschreibreform und/oder klemmender Tastatur.

    Gruß Günter

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    • SanLorenzo4
      SanLorenzo4 kommentierte
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      öhm, ich nicht...

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    #3
    Meines Wissen nach muss der Zaun wie die Zäune der Nachbarn sein und zur Straße immer ca. 2 Meter Abstand haben.
    Aber grundsätzlich immer vom Bauamt genehmigt sein.
    Ohne Genehmigung geht gar nichts mehr.
    Ich warte zur Zeit auf eine Abrissgenehmigung eines Weges den ich schwarz betoniert habe.
    Man hat meinem Anwalt mitgeteilt das die Genehmigung bis 3 Jahre dauern könnte.
    Inzwischen ist es wie in Schildbürgen.

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    • J-Man
      J-Man kommentierte
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      Nur, um es mal erwähnt zu haben: Die Heimat der Schildbürger hiess Schilda, nicht Schildbürgen. 😎

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    #4
    Tja, jeder Nachbar hat hier einen anderen Zaun. Ist aber ja auch keine städtische Zone. Inzwischen wundert mich nicht mehr, dass so viele Kampfhunde mehr oder minder gut angeleint, Grundstücke bewachen.
    Lügen gewinnen den Sprint, die Wahrheit den Marathon.

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    • windus1947
      windus1947 kommentierte
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      hast du den schon mal beim Bauamt nachgefragt oder dort nachgesehen http://visor.grafcan.es/visorweb/
      Das jeder einen anderen Zaun hat ist eigentlich selbst in Wohnbebauungen normal

    • SanLorenzo4
      SanLorenzo4 kommentierte
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      Ja, mit denen wurde gestern (hoffentlich) das Erdhügel-Drama abgeschlossen. Der Zaun ist vielleicht das nächste Thema, aber irgendwie hab ich persönlich da auch keine Lust mehr auf weiteren Stress.

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    #5
    Nach alter TF-Tradition erst einmal Fakten schaffen

    In der (Schadens-)Haftung wirst Du trotzdem sein = IMHO. Kenne aber nur das dt Recht diesbzgl. Unterstelle aber, dass es in ES ähnlich ist. Insider-Wissen will ich aber jetzt hier nicht Preis geben!

    Willst Du Beides einzäunen? Also einmal "Alles" und dann eine 400qm-Parzelle? Wie ich es verstehe will das Ayun "Alles". Gib es Denen halt in der light-Variante. Alle paar Meter nen Spieß rein und mit Sperrband verbunden.

    Und danach schaffst Du Dir Euer kleines Reich in den 400qm. Wobei ich irgendwie die 400qm nicht ganz nachvollziehen kann. Von der Einfahrt bis rauf zum Bunker und ne "Runde drumrum" sind Das doch mehr als 400qm?

    Schick mal ein Bild wenn die Kampf-Krokodile am Bewachen sind

    Fatta la legge, trovato l’inganno

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      #6
      Von wegen Fakten schaffen...mag grundsätzlich ein Ansatz sein, aber nicht, wenn alle 5 Min die Polizei vorbeifährt. So entstand ja das Erdhügel-Desaster, ein echter Schildbürgerstreich.

      Auch die Sache mit Spießen und Absperrband ist nicht zielführend, selbstverständlich ist in den Vorschriften die zulässige Zaunbauweise geregelt.

      Und ne, ich will nicht mehrere Hektar einzäunen, die Krokodile besuchen nachts auch schon mal angrenzende Grundstücke und verspeisen Hunde und Katzen, würde ich das verhindern, würden die Futterkosten ins astronomische steigen :-)
      Lügen gewinnen den Sprint, die Wahrheit den Marathon.

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        #7
        Die Bauämter können inzwischen besser schikanieren weil die Anwesenheit im Amt durch Corona nicht mehr notwendig ist und langfristige und wiederholbare Termine möglich sind.

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        • SanLorenzo4
          SanLorenzo4 kommentierte
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          Das ist ein wahres Wort. Anonym können gerade feige Kleingeister besser schikanieren, als von Angesicht zu Angesicht.
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