Dann werde ich zuerst einmal die Kanäle von Hidalgo erkunden, davon habe ich schon mehrere Bilder gesehen. Masca klingt zwar auch gut, doch ich wollte lebend zurück kommen...
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Los Gigantes - Masca Schlucht
Hallo Moppel,
schaust Du hier, ich bin den Weg von Los Gigantes in die Masca Schlucht mit gegangen. Nicht nachahmenswert.
Zu den Fotos gehts hier rein.
Zu La Torre -- Stöcke sind bei solchen Wanderung sehr störend... man braucht freie Hände.
Franz
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Dann werde ich zuerst einmal die Kanäle von Hidalgo erkunden, davon habe ich schon mehrere Bilder gesehen. Masca klingt zwar auch gut, doch ich wollte lebend zurück kommen...
Für den Anfang ist das auch empfehlenswert, auch diese Kanalwanderung ist schön....Taschenlampe aber auch hier nicht vergessen, am Ende geht es durch einen etwas längeren Tunnel...
Hier, gut gefilmt, mal für diejenigen, die denken, es könnte sich NUR wie um einen Spaziergang im Stadtpark handeln.
Man beobachte auch: es fehlt ein ( zumindest ) guter,stabiler Wanderstock, anstelle der knickanfälligen Nordic-Walking-Sticks, auch besser ein zusätzlicher Knieschutz wenn man kurzbehost wandert. ( und wohl noch einiges andere mehr )
Der Film zeigt sehr schön, dass selbst Leute, die mit Sicherheit selten so etwas machen, dort hinunter kommen. Schwer ist der Normalweg nicht, die meisten sind nur zu unerfahren für dieses Gelände. Aber das macht das persönliche Abenteuer bestimmt größer. Stöcke, egal welche, sind im Barranco de Masca wenig sinnvoll, weil an manchen Stellen direkt hinderlich. Sie ersetzen auch nicht die mangelnde Trittsicherheit der meisten Begeher.
Das andere Video über den Kanal - eindeutig auf dem Rückweg aufgenommen, also nachdem es dem Begeher zu mulmig wurde, - demonstriert anschaulich, dass dort oben kein Freizeitpark ist. Deswegen habe ich dazu auch bisher keine Info hier eingestellt. Bevor man dort geht, sollte man doch schon einige einschlägige Touren in deutlich absturzgefährlichem Gelände gut bewältigt haben. Solche Stellen sind nicht zu überlisten: Entweder man hat die Erfahrung oder man lebt sehr gefährlich. Nett auch in diesem Video die Szene, in der Leute beim Normalweg über große Blöcke abklettern, obwohl der Weg erkennbar daneben verläuft. Manch einer hat das Talent, sich sogar dort noch zu verlaufen.
Und im Barranco del Rio zwischen Batanes und Pta. del Hidalgo erinnern zwei Gedenktafeln an tödliche Abstürze aus diesem "harmlosen" Kanal. Die Touren sind toll, auch nicht technisch schwer, aber trotzdem nicht zu unterschätzen ... ein Stolperer oder Fehltritt und das war's.
lagarto66
Bergführer & Biologe
Folgender Benutzer sagt Danke zu lagarto66 für den nützlichen Beitrag:
Nett auch in diesem Video die Szene, in der Leute beim Normalweg über große Blöcke abklettern, obwohl der Weg erkennbar daneben verläuft. Manch einer hat das Talent, sich sogar dort noch zu verlaufen.
Muss gestehen das wir 2007 als wir die "normale MascaWanderung " machten auch gerne die nicht ausgewiesenen Wege nahmen welche die Steinmännchen anzeigten...hatte einen höheren Funfaktor
Zitat:
Zitat von lagarto66
Und im Barranco del Rio zwischen Batanes und Pta. del Hidalgo erinnern zwei Gedenktafeln an tödliche Abstürze aus diesem "harmlosen" Kanal. Die Touren sind toll, auch nicht technisch schwer, aber trotzdem nicht zu unterschätzen ... ein Stolperer oder Fehltritt und das war's.
lagarto66
Bergführer & Biologe
Diese Kanalwanderung ist eine der am besten zu begehende , wenn der Kanal nicht grad Wasser führt ....
Generell sollte aber jeder beherzigen was du gesagt hast...ein Fehltritt und das war es....da sollte auch das "Grünzeug" neben dem Weg nicht hinwegtäuschen das es trotzdem letztendlich 1000 Meter sind die man fallen kann...z.b. Kanalwanderung Güimar....
1000 m sind ein bisschen viel, wenn das ganze Gebirge kaum diese Höhe erreicht. Aber für verhängisvolle Stürze reicht es allemale. Du hast natürlich recht, der gefährlichere Weg ist der von Batanes nach Pta. del Hidalgo. Der führt, genau wie ich schon geschrieben habe durch den Barranco del Rio.
Was übrigens die Nachbarbarrancos des Barranco de Masca anbetrifft: Der Tunnel führt nicht in den Barranco Seco, sondern in den Barranco del Natero, und ist etwa einen Kilometer lang. Der Barranco Seco liegt südlich davon. Die Tour durch den landschaftlich großartigen, aber wenig bekannten Barranco del Natero ist wesentlich länger und auch anspruchsvoller als die von Masca. Vor allem im unteren Drittel gibt es mehrere luftige Kletterstellen, die im Ab- und im Aufstieg gefunden und begangen werden müssen. Insgesamt braucht man für den ganzen Barranco etwa neun Stunden, da man sich nicht von einem Schiff abholen lassen kann bzw. darf (weil anlegen verboten). In den Barranco Seco führt eine knackige, aber kürzere Route von Tamaimo aus.
Die Wasserleitungen im Barranco de Masca führen übrigens nicht durch die Steilabstürze der Gigantes. Es gibt dort zwar eine sehr luftige Kanal-Leitung mit ein paar Tunnels, die ist aber mit Gittern versperrrt und nicht begehbar.