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  #11 (Permalink)
Alt 15.01.2012, 20:17
Mencey
 
Registriert seit: 08.12.2007
Beiträge: 302
Abgegebene Danke: 58
Erhielt 228 Danke für 111 Beiträge
Podencos sind zwar begnadete Jäger, aber dennoch Windhunde. Die sind in allererster Linie schreckhaft, und auch ansonsten weitesgehend agressionsfrei. Einen dicken Podenco, wird es aus der Tatsache heraus, dass es ebend ein Windhund ist nie geben.
Allerdings muss ich da mal widersprechen, dass die Hunde immer gut behandelt werden. Natürlich kenne ich den speziellen Einzelfall auf Teneriffa nicht, aber der Hund ist nur so lange etwas für den Podencero wert, solange er entweder sehr gut jagt,oder wenn die Nachkommen gesund und gut ausbildbar sind. Wobei man beachten muss, dass die jagenden Hunde zwar "im Team" arbeiten, aber dennoch keine Teamplayer sind. Soll heißen, wenn ein Podenco den Hasen hat, ist für die anderen das Spiel vorbei. Der Podenco ansich ist nämlich nicht gut erziehbar, sehr eigenwillig und eigentlich der Hund, der am meisten über das eigene Vertrauen führbar wird. Es hängt, gerade in Spanien und Portugal ein riesiger Markt an diesen Hunden,ich glaube dass es nicht nur Hunde sind, die rumstreunen, wo der Besitzer händeringend nach sucht. Der Podenco empfindet Geschrei schon als "Gewalt" und wird das durch Vertrauensverlust quittieren. Wenn ein Podencero ruhig und gelassen mit den Hunden umgeht, dann kann man schon davon ausgehen, dass er sich auch damit auskennt und die Rasse schätzt. Bei unruhigem Verhalten genau das Gegenteil. Allerdings es gibt genug von dieser Rasse, mit denen es schwerfällt zu jagen, und es gibt dementsprechend auch viel Hundeelend. Es hat sich in den letzten Jahren in ganz Spanien enorm verbessert, allerdings habe ich diese Rasse schon an Bäumen hängen sehen, und das war kein Suizid. Ich hatte übrigens mal einen Podenco aus Portugal, dem ging es damals auch nicht gut und die Zeit die er noch hatte war kurz, rund 2,5 Jahre. Aber da ging es ihm gut.

mit sonnigen Grüssen Gunnar

P.S.: Wenn ich das Gesäuge beim "Säbelzahntiger" sehe, dann kann das nichts anderes als eine gnadenlos ausgenutzte "Gebärmaschine" sein. Also da fällt mir nichts mehr ein.
__________________
Die Gans erwacht im fremden Forst, sie liegt in einem Adlerhorst. Sie sieht sich um und sagt betroffen: Mein lieber Schwan, war ich besoffen!

Geändert von Gunnar (15.01.2012 um 20:20 Uhr)
Gunnar ist offline  
Folgende 5 Benutzer sagen Danke zu Gunnar für den nützlichen Beitrag:
DonAlberto78 (16.01.2012), Mainzer (15.01.2012), Natschi (15.01.2012), tibby (16.01.2012), zauberin60 (16.01.2012)
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  #12 (Permalink)
Alt 15.01.2012, 20:38
Sen.Ovejero
Gast
 
Beiträge: n/a
[quote=LaTorre;160197]Ein Pitbull-Weibchen, mit deutlichen Zeichen ihre Jungen noch im Säugealter in der Nähe zu haben.

Da war sie nur wachsam.

Ja, den Gedanken hatte ich damals auch. Dort gab es in der Nähe eine Ruine, ich vermutete dort ihren Wurf. Aber man weiß ja nie. Ich hatte an diesem Tag eh schon Pech, da die Busfahrer streikten und ich eigentlich nach Arafo fahren wollte um von dort aus zu wandern. Ein Unglück kommt selten alleine, sagt man doch

sg O.
 
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  #13 (Permalink)
Alt 15.01.2012, 23:06
Zugereister
 
Registriert seit: 21.05.2011
Beiträge: 26
Abgegebene Danke: 31
Erhielt 19 Danke für 7 Beiträge
Gunnar, Deine Aussage kann ich voll unterschreiben.

Wir haben selbst drei von ihnen. Die liebsten Tiere.

Also Angst brauch man nicht vor ihnen haben, sie laufen schnell wie der Wind

vor jedem fremden davon. Allerdings im Haus und auf dem Hof passsen sie schon auf, wer herrein darf.

LG
__________________
Der kürzeste Weg, zwischen den Menschen, ist ein Lächeln !
t.f.e ist offline  
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  #14 (Permalink)
Alt 16.01.2012, 08:26
Mencey
 
Benutzerbild von bayernfranz
 
Registriert seit: 31.05.2007
Ort: Ingolstad/Donau - im Winter >> Playa Paraiso/Adeje
Beiträge: 2,987
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Erhielt 3,183 Danke für 994 Beiträge
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Pfeil Teneriffa - Hunde

Wir haben auf unseren Wanderungen schon so oft wilde Hunde aller Rassen gertroffen, teilweise haben sie uns die ganz Tour mit begleitet. Ist ja auch klar, fasst jeder Wanderer ist auch Hundefreund und gibt den streunenden Hunden etwas vom Mittagsbrot ab.
Aber in den letzten 3 Jahren ist es merklich besser geworden , kaum noch wilde Hunde hier im Süden. Wir hatten noch nie ein Problem damit.......
Meine Hundeseite www.teneriffa-hunde.de befindet sich noch im Aufbau. Sollte jemand Organisationen kennen nehme ich die gerne mit auf.


Franz
__________________
GPS - Wander-Tourenaufzeichnung

Direkt zur Homepage klicke hier
bayernfranz ist offline  
Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu bayernfranz für den nützlichen Beitrag:
elfevonbergen (16.01.2012), Mainzer (16.01.2012)
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  #15 (Permalink)
Alt 16.01.2012, 11:39
Sen.Ovejero
Gast
 
Beiträge: n/a
Hallo Franz
Ja, bis jetzt hatte ich da auch nie Probleme. Bin mit Schäferhunden aufgewachsen und meine Bocadillos haben den Vierbeinern auch immer gut gemundet. Aber bei einem Kampfhund weiß man nie wer das Tier vorher besessen hat und wie es behandelt wurde. Als Jogger kann ich da ein Lied von singen. Lieber Abstand halten von einem streunenden Pittbull als eine starkblutende Bisswunde zu riskieren, gerade wenn man alleine irgendwo in den Bergen/Wälder unterwegs ist. Ich finde auch das es deutlich weniger streunende Hunde und Katzen gibt. Die Bemühungen der Tierschützer haben da viel verändert.

Schönen Gruß aus dem sonnigen aber kalten Taunus
O.
 
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