Toleranz ist die Voraussetzung für jegliches Zusammenleben !
¡ El listo más listo, tendrá que reconocer que siempre habrá otro aún más listo !
Try to take it easy ! Make the best of your situation !
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Wenn wir in Masca sind, besuchen wir immer die 'Casa Riquelme', um Riquelmes Tapas zu essen und die Aussicht zu genießen. Einmal habe ich Riquelme zu den Piratenlegenden über Masca befragt. Er behauptet, daß das alles nur Erzählungen für die Touristen seien, um den Ort interessanter zu machen. Weiß da jemand was genaues?
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Sage nur dann etwas, wenn Du etwas zu sagen hast.
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1.zu meiner Frage nach dem Ocker- Hat jemand schon mal den Strang gesehen?
Orotavas Strassenschuck hängt damit zusammen und der Besuch vieler Künstler , auf der Suche nach dem einzig wahren...
2. Piraten sind hier weit verbreitet gewesen. Von Garachico bis in viele versteckte Buchten.
Auch Masca gehörte dazu. Da weiss ich aber nichts genaues- ich frag mal meinen Guru und dann melde ich mich wieder.
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Bemüh dich nur und sei hübsch froh,
der Ärger kommt schon sowieso.
Wilhelm Busch
"Cristobal Colón", den wir ja immer "Kristoforus Kolumbus" nennen, begegnete sich mehrmals um die Kanaren herum mit den Korsaren, konnte sie aber abwehren oder besiegen:
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Zu der Ocker-Schicht kann ich nichts Verbindliches beitragen, bin kein Geologe. Sie ist aber in jedem Fall wie die vielen anderen Schichten auf Tenerife vulkanischen Ursprungs. Die harten Ergussgesteine (Basalte) und die weicheren pyroklastischen Gesteine wechseln je nach Ausbruch miteinander ab. Dazwischen finden sich manchmal noch Lagen lockerer Aschen. Pyroklastische Gesteine sind aus verbackenen Glutwolken entstanden, die sich vielerorts abgelagert haben. Sie sind farblich sehr auffällig und können in der Tat für die Fronleichnams-Teppiche genutzt werden. An vielen Stellen ist es auch dieses Material, in das die Leute die Höhlenhäuser gebaut haben, weil es so leicht abgebaut werden kann. In schwierigem Gelände ist es manchmal eher tückisch, weil Tritte, bzw beim Klettern Griffe sehr leicht ausbrechen können. Auch die berühmte La Tarta an der Cumbre-Höhenstraße ist durch solche Ablagerungen entstanden.
Wer durch die Masca-Schlucht wandert, kann die unterschiedlich harten und deswegen auch unterschiedlich erodierten Schichten gut erkennen. Was meistens nicht bekannt ist, ist, dass das Teno-Gebirge, in dem sich ja auch dieser Barranco befindet, ursprünglich eine der drei Vorläufer-Inseln des heutigen Tenerife war, deren Vulkane inzwischen aber derartig erodiert sind, dass sie als solche praktisch nicht mehr zu erkennen sind. Ihre Schichtung und die ursprünglichen Hangneigungen sind aber an vielen Stellen gut zu erkennen.
Masca als ehemaliges Seeräuber-Nest dürfte wohl eher ein Gerücht ohne Grundlage sein. Erstens war die Bevölkerung Mascas bettelarm bis zum Bau der heutigen Straße, also weder Geld zum Bau von Schiffen, noch Beute für eine üppiges Leben. Zweitens ist die Bucht von Masca als Hafen völlig ungeeignet, vor allem im Winter. Die Siedlung dürfte auf guanchischen Ursprung zurückgehen und auf die Möglichkeit, in den steilen Hängen des kesselartigen Barranco-Ursprungs gute und zahlreiche Terrassen für die Landwirtschaft errichten zu können. Die ersten Piraten, die dort aufgetaucht sein dürften, sind vermutlich die Leute gewesen, die nach dem Bau der Straße den Ort für billiges Geld übernommen haben.
Die Piraten, gegen die sich Kolumbus gewehrt hat, kamen so wie er selbst aus nördlicheren Gegenden. Das war nicht nur um die damalige Zeit im Mittelmeer und auf dem Atlantik üblich.
Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu lagarto66 für den nützlichen Beitrag:
Die Ockerschicht entstand dadurch, dass sich eine Magmaschicht auf Biomasse legte.
D.h. für mich vereinfacht:
einer der Vulkanausbrüche deckte nicht den vorangegangenen, bereits erkalteten Ausbruch mit Mineralien/Steinen usw., sondern ergoss sich über eine begrünte Schicht.
Dadurch entsand diese schöne, helle Ockerfärbung.
In Masca ist dies eine ganz dünne Schicht, die mich immer wieder begeistert hat.. zieht sich so ab dem ersten Viertel bis Schlucht- Ende, rechter Hand.
Berühmte Maler kamen nach Teneriffa, um sich des wahren und einzigen "Ockers" zu bemächtigen.
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Bemüh dich nur und sei hübsch froh,
der Ärger kommt schon sowieso.
Wilhelm Busch
Die Ockerschicht entstand dadurch, dass sich eine Magmaschicht auf Biomasse legte.
D.h. für mich vereinfacht:
einer der Vulkanausbrüche deckte nicht den vorangegangenen, bereits erkalteten Ausbruch mit Mineralien/Steinen usw., sondern ergoss sich über eine begrünte Schicht.
Dadurch entsand diese schöne, helle Ockerfärbung.
In Masca ist dies eine ganz dünne Schicht, die mich immer wieder begeistert hat.. zieht sich so ab dem ersten Viertel bis Schlucht- Ende, rechter Hand.
Berühmte Maler kamen nach Teneriffa, um sich des wahren und einzigen "Ockers" zu bemächtigen.
Das mit der Biomasse kann vielleicht die richtige Erklärung sein, gaube ich aber nicht so ohne Weiteres. Biomasse, die unter Luftabschluss gerät, wird in der Regel wegen des in ihr enthaltenen Kohlenstoffs braun-schwarz. Bei heißen vulkanischen Überschichtungen sollte das wegen der Verbrennung / Verkohlung erst recht der Fall sein. Bliebe als mir plausible Resterklärung nur noch die Variante, dass hier ein Erdrutsch das (pflanzliche) Material überschüttet hat. Aber auch dann wäre die Ockerfarbe ein sehr ungewöhnliches Resultat, das einer besonderen Erklärung bedürfte. Also erst mal ein großes Fragezeichen.
Folgender Benutzer sagt Danke zu lagarto66 für den nützlichen Beitrag:
Habe mal eben nachgesehen, was Ocker eigentlich ist: Gemische aus 5 - 20 % Brauneisenstein ( also ein Eisenoxid) mit Tonmineralen, Quarz und Kalk - alles anorganisches Material. Also kann die Schicht trotz ihrer Farbe nicht aus Ocker bestehen, wenn eine wesentliche Komponente organischen Ursprungs sein sollte. Wäre alles anorganischen Ursprungs - was ich vermute - so wäre hier allerdings interessant, welche Ereignisse zum Zustandekommen dieser Mischung geführt haben könnten; denn diese Bedingungen sind auf Tenerife bestimmt nicht üblich.
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