Hallo Freunde, wieder einmal ein paar Bilder von einer wunderschönen, spektakulären Wanderung.
Man fährt die Abfahrt Güimar ab, fährt hoch richtung Granadilla bis zum Antennenmast. Den Rest darf man dann zu Fuss machen. Am Anfang ein wenig steil aber dafür lustig. Es ist machnchmal ein wenig beschwerlich da ziemlich zugewachsen und im Kanal muss man den Kopf einziehen,( sonst gibts Beulen) Aber die Aussicht lohnt einfach alle Mühe. Hinterher noch ein gutes Essen, in unserem Falle ein leckerer Pampano, dann ist der Tag schon wieder gerettet.
Carsten wird in Kürze die GPS Daten zur Verfügung stellen.
Die GPS-Daten gibt´s Ende Januar bei: www.gpsies.com
Versprochen.
wanderer19
PS: Mein Equipment läßt hier leider nicht das Einstellen bei (s.o.) zu, da die Rohdaten ja noch ein bisschen poliert werden müssen. (z.B. gleiche Datensätze bei neudeutsch: Viewing-Pausen = Guckpausen)
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Für die "Ruta de las Ventanas" braucht man kein GPS, weil nicht verfehlbar, aber eine sehr gute (Stirn-)lampe und besser noch eine weitere in der Hand, weil man in den langen Tunnels sehr gebückt laufen muss. Ein Schutzhelm ist da sehr vorteilhaft. Bei mir hat sich einmal eine Kundin so an einem Deckenvorsprung gestoßen, dass der bis dahin nur wenig benutzte genormte Steinschlaghelm einen Riss bekommen hat.
Die Route beginnt wenige Meter hinter dem Sendemast auf der rechten Seite der Piste, die dort als eine Allee weiter bergwärts führt. Nicht der Allee folgen, sondern rechts abbiegen und dem Pfad / Kanal bis an den Rand des Barrancos de Badajóz folgen. Dort geht es nach links weiter. Bei dem Wrack eines abgestürzten Baggers beginnt der erste Tunnel. Dort steht auch ein Verbotsschild, das man - Trittsicherheit und gute Wegverhältnisse vorausgesetzt - getrost ignorieren kann. Bei Nässe sollte man dort lieber nicht gehen, da der Weg manchmal etwas ausgesetzt und zum Barranco abschüssig ist. Auf und neben dem Kanal gelangt man so immer tiefer in den Barranco und steht schließlich der beeindruckenden, mehrere hundert Meter hohen Wand der "Fuga de los Cuatro Reales" gegenüber, von der sich der letzte Mencey von Güimar in den Tod gestürzt hat, nachdem er erkannt hatte, dass er von den Eroberern mit einem Vertrag betrogen worden ist.
Man kann von dort zum Ausgangspunkt zurückkehren (vorteilhaft, wenn man nur mit einem Auto unterwegs ist) oder weiter durch die Tunnels gehen. Wenn man den Fenstergang durch die Fuga de los cuatro Reales durchquert hat, muss man auf ein dickes schwarzes Kunststoffrohr achten, das aus einem Tunnel von links kommt, und in diesen Tunnel abbiegen. Gerdadeaus ist der Weg zwar auch interessant, führt aber nicht in normales Gelände zurück. Man muss durch den erwähnten Tunnel und durchquert den Bergrücken etwa 500 Meter. Danach geht es wieder auf oder neben dem Kanal durch eine wesentlich lieblichere Waldlandschaft, aber Vorsicht: durch die Stürme 2009/10 sind Bäume und Steinbrocken darüber gestürzt und haben den Weg beschädigt. Nicht immer ganz einfach zu begehen. Schließlich gelangt man an eine Piste, auf der man abwärts bis nach Güimar gehen kann. Klevere parken auf dieser Piste am Waldrand vorher schon ein zweites Auto. Das ist bequemer.
Der Kanal verläuft ungefähr auf 1000 m Höhe, heißt deswegen Canal de los Mil (=1000-Meter-Kanal) und hat früher Sta. Cruz mit Wasser versorgt. Er ist schon lange nicht mehr in Betrieb, und seine Deckelplatten aus Beton werden allmählich an einigen Stellen morsch, also aufpassen!
Der Barranco de Badajòz hieß ursprünglich Barranco de Chamoco und wurde nach der Eroberung der Insel einem der Mitstreiter der de Lugos, Perazas und Hereras als Eigentum / Beute überlassen. Der Mann hieß Juan und stammte aus dem südspanischen Badajóz. So bekamm die Schlucht ihren heutigen Namen. Es gibt auch eine tolle Abseilpiste mit zahlreichen 40 bis 60 Meter hohen Abseilstellen durch die Schlucht. Aber die beschreibe ich jetzt nicht auch noch.
Und wer sich das nicht allein zu gehen traut, darf sich gerne im nächsten Sommer bei mir melden. Dann bin ich wieder auf der Insel.
Lagarto66
Bergführer und Biologe
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Mitte Februar habe ich diese Wanderung zusammen mit einem deutschen und einem englischen Geocaching Freund auf der Suche nach einem Cache auch gemacht ( Cache-Beschreibung hier: http://www.geocaching.com/seek/cache...4-1472f3189dbb )
Ich glaube mittlerweile die Insel ganz gut zu kennen, aber diese Wanderung war für mich ein Knaller. Schwindelfreiheit ist ein 'Muß', da man teilweise an einem maximal 1 Meter breiten Pfad entlangläuft, neben dem es (ich schätze mal) mindestens 100 Meter senkrecht in die Tiefe geht. Ein Helm und eine gute Taschenlampe, wie schon in den vorherigen Beiträgen geschrieben, ebenfalls ein `Muß' aber dann hat man eine Wanderung, die in meinen Augen sogar der Wanderung durch die Maska-Schlucht nahe kommt (allerdings mit weniger Publikum – wir haben auf der ganzen Wanderung nicht eine Menschenseele getroffen). Oft wandere ich auch alleine mit meinen Hunden, aber diese Wanderung würde ich aus Sicherheitsgründen nie alleine angehen.
Ein paar Bilder von unserer Wanderung habe ich auch noch angehängt.
Übrigens habe ich an dem abgestürzten Bagger (siehe Logeintrag von Lagarto66) einen weiteren Cache abgelegt: http://www.geocaching.com/seek/cache...b-26e0c80915b2
sodaß sich die Tour auch für Geocacher jetzt richtig lohnt.
Ein paar Bilder von der Tour habe ich auch angehängt
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Hallo lacruz, war mein rotes Sitzkissen das ich vergessen habe denn noch am Eingang des Kanals gelegen? Keine Angst, ich will Dr nicht wieder haben nur aus Interesse
Hallo lacruz, war mein rotes Sitzkissen das ich vergessen habe denn noch am Eingang des Kanals gelegen? Keine Angst, ich will Dr nicht wieder haben nur aus Interesse
Hallo Don Rodolfo, wie Du aus dem angehängten 'Sitz'-Bild ersehen kannst, haben wir Dein Sitzkissen nicht gefunden.
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danke für die Antwort. Aber ich hoffe ihr habt dennoch gut gesessen. Bei der tollen Aussicht kann man auch gut auf dergleichen Bequemlichkeit verzichten.