Schaut doch mal in meine Interessengemeinschaft, dort findet ihr mehr Informationen darüber.
Gruß bohgab
Hm... ohne jetzt genauer geschaut zu haben, aber MLM klingt erstmal wie die bekannte Abkuerzung fuer Multi-Level-Marketing, wofuer es auch andere Begriffe wie Netzwerkmarketing, Strukturvertrieb oder negativer formuliert Pyramidensystem etc. gibt... da gelangt man schnell in entspr. Grauzonen...
Folgender Benutzer sagt Danke zu Michael für den nützlichen Beitrag:
Hallo Michael,
so ist es aber bei diesem Geschäft nicht, das man in die Grauzonen rutscht. Aber jeder sollte sich dieses Geschäft selber anschauen und dann selbst entscheiden. Ich persönlich bin jetzt selbst das 3. Jahr darin und baue mir so nebenbei ein 2. Standbein auf.
Aber ein Schneeballsystem ist es nicht.
Denn beim Schneeballsystem bleibt unten immer einer auf der Strecke. Aber es ist Multi Level Marketing, da hast du recht. Was ist daran verkehrt?
Viele Grüße bohgab
Bei Multi Level Marketing bleiben immer alle auf der Strecke ausser natürlich "die mit dem Goldenen Hut".
Wie der Name Multi Level sagt, sind das alles Vertriebssysteme mit 5 und manchmal mehr Handelsstufen. 5 Handelsstufen hält kein seriöses Produkt aus. Ein Auto, ein Brot, eine Kreissäge, die so gehandelt würden, wären wegen der vielen Zwischenhändler so chnacenlos teuer, selbst wenn jeder Zwischenhändler nur einen Aufschlag von 10 % auf seinen Einkaufspreis machen würde.
Darum funktioniert MLM nur mit Produkten, die
1. man billigst Herstellen kann (am besten Herstellungswert nahe "0") und
2. eigentlich nutzlos oder mit ganz normalem Nutzen ausgestattet sind,
3. aber denen man durch teures PR, Suggestion oder sogar Hypnose irgendwelche Wundereigenschaft andichtet,
4. die mindestens nach den Prinzipien von Schneeballsystemen vertrieben werden können
Wenn nutz- bzw. wirkungslose Produkte, u.a. wegen der vielen Handelsstufen zu hohen Preisen an Leichtgläubige vertrieben werden, werden mindestens die Kunden betrogen und "die mit dem goldenen Hut" stiften ihre Vertriebler zum Betrug an, wobei die Vertribeler meistens schon so "umgedeht" wurden, dass sie den Betrug als positiven, wertvollen Bestandteil ihres Lebens verinnerlichen. Das war bei den Lehmann Brothers nicht anders.
Folgende 5 Benutzer sagen Danke zu DUCC für den nützlichen Beitrag:
Der Unterschied bei diesem MLm ist: Wir verkaufen keine Produkte, sondern helfen Menschen die telefonieren( was glaube ich jeder macht) günstiger zu telefonieren.
Ausserdem arbeiten wir mit einer Handyfirma zusammen,die in Deutschland und in vielen Teilen von Europa sogar feststehende Geschäfte haben.
Wer von Euch hat den kein Handy und kauft sich von Zeit zu Zeit wieder das nächste und neuste ?
Die Fa. mit der ich zusammen arbeite besteht ausserdem seit 15 Jahren und ich glaube so eine Nacht und Nebel wäre schon längst vom Markt verschwunden.
Ich brauche mir auch keine Produkte irgendwo hinlegen oder vorher kaufen.
Aber jeder muss letztendlich doch selber wissen was er tun möchte oder nicht.
Ausserdem auch Tupper ist MLM und jeder braucht es.
Gruß Bohgab
Ich habe mir mal den "Überblick über den Vergütungsplan für Deutschland
Wirkungsdatum 9. März 2009" angesehen. Von "wir verdienen unser Geld damit, das Telefonieren billiger zu machen" stand da eigentlich nix drin:
Da stand
- man bekommt tolle amerikanische "Titel" wenn man andere Leute findet, die für das Arbeiten im System erstmal Eintritt zahlen wollen und Geld gibt es auch primär für das Werben von anderen arbeitssuchenden Eintrittzahlern
- es gibt 6 Handelsstufen, das heisst auf sagenhaften 6 Ebenen wird mitverdient= an der Arbeit eines Verkäufer verdienen 6 Nichtstuer mit
- je weiter unten man in der Hierachie ist, desto weniger verdient man, "die mit dem goldenen Hut" verdienen am meisten
- desto weiter unten, desto höher das unternehmerisches Risiko, sowohl was die Investitionen als auch das Marktrisiko angeht, umgekehrt tragen "die mit dem goldenen Hut" tragen das geringste Risiko = 1 einfacher Verkäufer trägt das unternehmerische Risiko von 6 Nichtstuern mit
Das Vertriebssystem von Tupperware ist tatsöchlich die Urmutter von MLM:
Billigste Produkte (Pfennigartikel aus Fernost-Plastik) und den Leuten wird beim Wohnzimmerverkauf erzählt, man spart toll Geld mit den Teilen. Die glauben das dann und kaufen zu irren Preisen (Gesamtmarge zwischen Herstellung und Enverbraucherpreis um die 4000 % das entspricht einem VW Golf für 600.000 Euro!).
Die Front-Verkäufer verdienen am wenigsten bei höchstem Risiko und "die mit dem goldenen Hut" verdienen am meisten bei geringstem Risiko.
Ganz richtig, das ist Tupper-MLM.
P.S. Schon mal jemanden gesehen, der mit MLM reich geworden ist? Klar: "die mit dem goldenen Hut"
Folgender Benutzer sagt Danke zu DUCC für den nützlichen Beitrag:
Ich habe mir mal den "Überblick über den Vergütungsplan für Deutschland
Wirkungsdatum 9. März 2009" angesehen. Von "wir verdienen unser Geld damit, das Telefonieren billiger zu machen" stand da eigentlich nix drin.
Da stand nämlich
- man bekommt tolle amerikanische "Titel" wenn man andere Leute findet, die für das Arbeiten im System erstmal Eintritt zahlen wollen und Geld gibt es auch primär für das Werben von anderen arbeitssuchenden Eintrittzahlern
- es gibt 6 Handelsstufen, das heisst auf sagenhaften 6 Ebenen wird mitverdient = an der Arbeit eines Verkäufer verdienen 6 Nichtstuer mit
- je weiter unten man in der Hierachie ist, desto weniger verdient man - "die mit dem goldenen Hut" verdienen am meisten
- desto weiter unten, desto höher das unternehmerisches Risiko, sowohl was die Investitionen als auch das Marktrisiko angeht - umgekehrt tragen "die mit dem goldenen Hut" das geringste Risiko = 1 einfacher Verkäufer trägt das unternehmerische Risiko von 6 Nichtstuern mit (und zahlt auch noich Eintritt dafür)
Das Vertriebssystem von Tupperware ist tatsächlich die Urmutter von MLM:
Billigste Produkte (Pfennigartikel aus Fernost-Plastik) und den Leuten wird beim Wohnzimmerverkauf erzählt, man spart toll Geld mit den Teilen. Die glauben das dann und kaufen zu irren Preisen (Gesamtmarge zwischen Herstellung und Enverbraucherpreis um die 4000 % - das entspricht einem VW Golf für 600.000 Euro!).
Die Front-Verkäufer verdienen am wenigsten bei höchstem Risiko und "die mit dem goldenen Hut" verdienen am meisten bei geringstem Risiko.
Ganz richtig, das ist Tupper-MLM.
P.S. Schon mal jemanden gesehen, der mit MLM reich geworden ist? Klar: "die mit dem goldenen Hut" - das musste machen ;-).
Solche Dinge sehe ich als Verbraucher eher "konservativ":
Wenn ich etwas brauche/haben moechte, dann gehe ich in ein gutes Fachgeschaeft und besorge es mir.
Und jeder, der nicht "ungefragt gefragt" werden moechte, ob man nicht ein neues Handy oder einen neuen superguenstigen Tarif moechte, an Lotteriespielen teilnehmen oder seinen Versicherungsschutz mal ueberpruefen lassen will, geschweige denn vielleicht ein paar Anteile an einem Appartement kaufen moechte, ist gut beraten, es mir gleich zu tun.
Edit und Nachtrag: Bei so einer Ann Summers Houseparty wuerde ich aber schon mal Maeuschen spielen...