Am 25.Juli ist es wieder soweit.
An diesem geschichtstraechtigen Datum wurde Lord Nelson nach vier erfolglosen Attacken auf die Hauptstadt Santa Cruz endgueltig in die Flucht geschlagen. Die Kanone, die damals seinen Arm abgerissen haben soll, ist heute noch im Militaermuseum zu sehen.
Die Fiesta ist heute allerdings ein farbenfrohes Spektakal,und laesst die eigentliche Vergangenheit wo viele Canarios starben in Vergessenheit geraten.
Das Fest beginnt am Mittwoch, dem 22. Juli, mit einem Rueckblick der cineastischen Art. Um 21.30 Uhr wird an der Plaza Iglesia de la Concepción der Film „Piratas“ mit Roman Polanski vorgefuehrt und am Donnerstag zur gleichen Zeit an gleicher Stelle steht „Barry Lindon“ von Stanley Kubrick auf dem Programm.
Das Hauptspektakel ist allerdings am 24. Juli um 19.30 Uhr, wenn das Kanarische Infanterie-Bataillon in historischen Kostuemen durch die Innenstadt marschiert. Am Sonntag, dem 26. Juli, findet um 11.30 Uhr abschließend ein Platzkonzert der staedtischen Musikkapelle an der Plaza del Príncipe statt.
Von diesem grandiosen Spektakel fehlen noch Fotos im Forum.
Wenn jemanden da hingeht.FOTOAPPERAT nicht vergessen
Da hat er ja einen schweren taktischen Fehler begangen.
Eine Landung in Los Christianos oder Playa Americas und dann über
die Tf 1 nach Santa Cruz wäre doch viel sinnvoller gewesen.
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Da hat er ja einen schweren taktischen Fehler begangen.
Eine Landung in Los Christianos oder Playa Americas und dann über
die Tf 1 nach Santa Cruz wäre doch viel sinnvoller gewesen.
Waere ich gerne dabeigewesen wie er 1797 ueber die TF 1 brettert
Uebrigens hat er Santa Cruz vier mal erfolglos angegriffen,bis es endlich klappte
Da hat er ja einen schweren taktischen Fehler begangen.
Eine Landung in Los Christianos oder Playa Americas und dann über
die Tf 1 nach Santa Cruz wäre doch viel sinnvoller gewesen.
Der Angriff auf Santa Cruz war damals der einzig mögliche und sinnvolle; denn der Süden war, vor allem im Bereich um Los Christianos / El Medano damals praktisch unbewohnt. Es gab keine Straßen dort. Wer einmal weglos im Malpais unterwegs war, weiß, dass es dort für eine relativ kleine Streitmacht, die zudem Geschütze mitführen musste, kein Durchkommen gab.
Aus dieser Erkenntnis heraus haben bereits die spanischen Eroberer die damalige Inselhauptstadt nicht in Sta. Cruz gegründet, wo es damals auch noch keinen Hafen mit Mole gab, sondern nur eine offene Reede. La Laguna war damals vor Schiffsgeschützen sicher und konnte gegen eine kleine, den steilen Berg heraufsteigende Streitmacht leicht verteidigt werden. Aus eigener Erfahrung wussten die Spanier, dass die Insel nur über die Gegend zwischen Sta. Cruz und Candelaria erobert werden konnte. Ihre eigene blutige Niederlage bei La Matanza hat auch deutlich gezeigt, dass aufgrund des schwierigen Geländes eine Eroberung von Norden her auch durch ausrüstungsmäßig überlegene Gegner nicht zu erwarten war. Deshalb waren die militärischen Bollwerke bei Sta. Cruz stark bestückt. Und deswegen fand auch dort genau diese Schlacht statt. An jedem anderen Ort hätte sie keinen Sinn gemacht.
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Danke für die Aufklärung, aber der Text war eigentlich
war eigentlich mehr als Joke gedacht.
Ist mir schon klar, daß die Infrastruktur zu Zeiten Nelsons
nicht der heutigen entspricht.
Meines Wissens ist der Ausbau des Südens erst ab den 60igern
des letzten Jahrhunderts massiv vorangetrieben worden.
Von weniger als einer Handvoll kleiner Hotels in Medano / Christianos abgesehen begann die Erschließung des Südens mit all ihrer Umweltsünden erst mit den 1970ern, aber dann sehr massiv. Wir haben uns damals dabei nichts gedacht.
Ich hatte das mit dem sog deutschen Wirtschaftswunder in Verbindung
gebracht, mehr Urlauber - demzufolge erhöhte Bautätigkeit.
In den 1960ern war die deutsche Kolonie auf Teneriffa noch überschaubar klein und wohnte überwiegend im Orotava-Tal. In Puerto befanden sich fast alle Hotels entlang der Strandpromenade, die damals noch Hauptverkehrsstraße war, zwischen San Telmo und Playa Martianez. Wenige Hotels lagen ein paar Schritte weiter landeinwärts. Das war fast schon der gesamte Inseltourismus. Es landeten auch nur wenige Flugzeuge pro Tag auf dem damals noch sehr kleinen (Nord-)Flughafen. Die Turbo-Prop-Maschinen (z.B. DC 7) brachten bis zu 100 Passagiere. Mehr war einfach nicht.
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