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Mencey
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Hier steht nochmal genaui wo dieser brauch herkommt
Ein „tierisches” Fest zum Jahresbeginn
Mitte Januar, während das Weihnachtsfest noch ausklingt und der Karneval bereits ins Haus steht, werden in Los Silos und Buenavista del Norte die Tiere los gelassen. Man feiert die Tierweihe „San Antonio Abad“. Die Ursprünge dieser Feierlichkeit sind bis ins 18. Jahrhundert zurück zu verfolgen. Genauer gesagt tauchte ein Bildnis des Heiligen Antonius erstmals 1748 auf. Diesem Schutzpatron der Tiere wurde fortan das Vieh einmal im Jahr vorgeführt. Sein Segen sollte zahlreichen Nachwuchs und die Gesunderhaltung des Bestands gewährleisten. Im Jahr 1862 verschwand das Bild auf rätselhafte Weise und ist seither nie mehr aufgetaucht.
Deshalb wurde der Maler und Bildhauer Juan de Abreu mit einem neuen Abbild des Schutzpatrons beauftragt. In einer Gegend, in der die Menschen vor allem durch die harte Arbeit auf dem Feld oder im Stall geprägt wurden, hatte der Segen Antonius schnell Popularität gewonnen und war zum wichtigen Bestandteil des bäuerlichen, religiösen Lebens geworden.
Zwischen 1970 und 1990 erfuhr das Fest, vor allem durch einen spürbaren Rückgang an Bauern und Viehzüchtern sowie der dazu gehörigen Herden einen Einbruch. Es drohte in Vergessenheit zu geraten. Erst, seit in den 90er Jahren die Wertschätzung traditioneller Werte wieder erstarkte, erlebte auch dieser Brauch ein Revival. Dank umsichtiger Organisatoren und Subventionen entstand aus dem Alten etwas Neues. Nicht zuletzt auch nachdem nach und nach mehrere zusätzliche Elemente in die Festtage eingebunden wurden. So finden jetzt im Vorfeld des Haupttages eine Pferdeschau und Wettbewerbe hoch zu Ross statt. Es gibt Vorführungen traditioneller Sportarten und seit rund zehn Jahren auch eine Handwerksmesse, die in das Festprogramm integriert ist.
Nicht nur Stalltiere, sondern auch die Maskottchen zuhause können nun bewundert werden. Vom Rind, Pferd und Esel über Ziege und Schaf bis hin zu Hund und Katze oder exotischen Begleitern ist alles vertreten, was zwei oder vier Pfoten hat.
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Man weiß bei einem Podenco nie, welche Sorte Tränen man gerade in den Augen hat: Solche des Lachens, der Liebe oder der Wut. In einer Podencoseele menschelt es wie in keiner anderen Hundeseele (Horst Stern)
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