"Urlaub ist, wenn man 14 Tage lang schlechter schläft als zuhause". Dieser schöne Satz stammt nicht von mir, sondern von Harald Schmidt, und ist die Einleitung zu einem Vergleichstest von Hotelbewertungsportalen in der Zeitschrift "test".
Im aktuellen Heft (Februar 2010) werden 13 Hotelbewertungsportale miteinander verglichen. Nicht nur darauf, wie ausfürlich sie berichten, es wurde auch ihre Glaubwürdigkeit geprüft. Zu diesem Zweck wurden nicht nur die Texte kritisch untersucht, sondern auch fingierte Bewertungen hingeschickt, in denen z. B. völlig falsche Angaben zur Lage des Hotels gemacht oder absurde Blindtexte eingesandt wurden. Einige Portale haben alles unverändert übernommen, obwohl sie angeblich alle Einsendungen überprüfen. Ein Portal, holidaykritiken.de, hat alle Fehler erkannt und keine der Falschmeldungen veröffentlicht, "Sieger" wurde trotzdem holidaycheck.de.
Um ein eigenes Urteil zu fällen, um zu erfahren, warum wer Sieger oder Nichtsieger geworden ist, muss man den vierseitigen Text komplett lesen, das kann man hier nicht in Kürze darstellen. Auf der Internetseite von "test" steht auch nur eine Kurz-Zusammenfassung. Logisch, sonst würden die ja kaum noch ein Heft verkaufen.
Wer also ein Urlaubshotel sucht, oder über das von ihm besuchte eine Bewertung abgeben will, sollte den Test lesen. Für die, die das nicht können, z. B. weil es das Heft auf TF nicht gibt, oder weil er diesen Beitrag liest, als das Heft auch in D nicht mehr erhältlich ist, dem würde ein Scan des gesamten Textes helfen.
Ich habe ihn gescannt, aber hier veröffentlichen darf ich ihn aus Copyright-Gründen nicht. Es spricht aber nichts dagegen, dass ich ihn privat einzelnen Freunden zukommen lasse. Wer mich anmailt und um eine Kopie anfragt, den betrachte ich als Freund. :-) Aber unbedingt per Mail anfragen, denn einer pn kann man keine Anlagen beilegen!
Gruß
Luther
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Hotelbewertungsportale haben den Zweck, dass man nicht erst dann ein anderes Hotel wählen muss, wenn man mit einem herein gefallen ist, sondern den Hereinfall von vornherein vermeiden kann.
Zitat:
die meisten sind doch eh am rummotzen.
Deine Antwort zeigt, dass du dir noch nie Hotelbewertungsportale angesehen hast, oder nur schlechte. Wenn du es ausführlich tust, vielleicht auch unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Vergleichs, wirst du feststellen, dass dein Vorurteil nicht zutrifft.
Gruß
Luther
Folgender Benutzer sagt Danke zu für den nützlichen Beitrag:
also ehrlich gesagt hab ich noch nie in das portal geguckt
ich brauche sowas nicht.
wir bilden uns eine eigene meinung, wenns nicht gut ist wird woanders gebucht. so einfach ist das.
die meisten sind doch eh am rummotzen.
Da Du ja noch nie in so ein Portal reingeguckt hast, kannst Du das ja gar nicht wissen...
Ansonsten hat Luther ja schon - aus dem Testbericht zusammenfassend - geschrieben wo z.T. die Probleme liegen. Ich habe auch wenig Erfahrung mit solchen Portalen da ich i.d.R. keine Hotels buche/brauche oder diese nach andere Kriterien auswaehle / fuer mich ausgewaehlt werden. Fuer Aufenthalte in z.B. Dublin und London waren diese aber schon hilfreich und die Bewertungen in meinem Fall zutreffend. Da war ich also froh, vorher in entspr. Portalen recherchiert zu haben, denn so habe ich Hotels mit gutem Preis-/Leistungsverhaeltnis gefunden die meinen Anspruechen gerecht wurden.
Folgender Benutzer sagt Danke zu Michael für den nützlichen Beitrag:
Diese ganzen "Bewertungen" muss man doch mal von mehreren Seiten aus beleuchten:
1 - Da ist der schon erfahrene Touri, der seit seinem Gedenken reist, auf der ganzen Welt und zu allen Jahreszeiten, und daher schon etwas "verwöhnt" sein kann und dann bei den kleinsten Mängeln sofort mäkelt.
2 - Da ist der noch sehr junge Touri, der das allererste Mal ins Ausland in die Sonne reist und natürlich alles "Gold" findet.
Beide haben im selben Hotel gewohnt, das gleiche Zimmer gehabt und das gleiche Essen gegessen und den gleichen Service erfahren - und trotzdem erscheint ihr Urteil, meinetwegen auf "Urlaubshotel-Toll" ( Fantasiename ) und vollkommen gegensätzlich ausgedrückt.
Wo soll man dazu das Fazit ziehen ?
Bleibt doch fast immer ein Glücksspiel, wie man es antreffen kann. Und auch die Geschmäcker sind doch different.
Wo jugendliches Volk Discos und "Marcha" erwarten, sind ältere Semester mit Ruhe und Wanderangeboten befriedigt.
Toleranz ist die Voraussetzung für jegliches Zusammenleben !
¡ El listo más listo, tendrá que reconocer que siempre habrá otro aún más listo !
Try to take it easy ! Make the best of your situation !
Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu LaTorre für den nützlichen Beitrag:
wenn ein Hotel nur eine einzige Bewertung oder nur wenige Bewertungen hat, kann es sein, dass man ein einseitiges Urteil bekommt. Die meisten Hotels, gerade auf Teneriffa, haben aber viele Bewertungen, zum Teil Hunderte, erhalten. Da kann man sich schon ein Bild machen, was man dort zu erwarten hat oder was nicht.
Bei der Bewertung, die die Zeitschrift Test den Portalen gibt, spielen deshalb u. a. Anzahl, Aktualität und Detailtiefe der Bewertungen eine Rolle. Es werden ja auch nicht nur Punkte vergeben, sondern meist auch ein freier Text. Die Begründungen, die zu demn Urteilen gegeben werden, sind oft aufschlussreich, und man kann auch auf Manches schließen, was zwischen den Zeilen zu lesen ist. Dein "Urlaubs-Hotel Toll" wird also nicht nur als "Super" oder Mies" beurteilt, sondern du erfährst, warum jemand so denkt.
Man kann aus der Bewertung, die eine Person abgibt, auch zu einem völlig entgegengesetzten Urteil kommen. Wenn z. B. ein junges Paar schreibt" "Super-Nachtleben bis in den frühen Morgen!" wird das ältere Leute oder Familien mit Kindern abhalten, dieses Hotel aufzusuchen.
Ach so: Alter, einzelreisend oder Paar, mit oder oder Kind, wird auch angegeben. Damit erledigen sich die Bedenken deiner letzten Zeilen weitestgehend.
Im aktuellen Heft (Februar 2010)...
Auf der Internetseite von "test" steht auch nur eine Kurz-Zusammenfassung. Logisch, sonst würden die ja kaum noch ein Heft verkaufen...
Ich habe ihn gescannt, aber hier veröffentlichen darf ich ihn aus Copyright-Gründen nicht. Es spricht aber nichts dagegen, dass ich ihn privat einzelnen Freunden zukommen lasse. Wer mich anmailt und um eine Kopie anfragt, den betrachte ich als Freund. :-)
ich bin zwar nicht b.b., möchte aber trotzdem gerne meine Meinung hierzu sagen.
Nicknamen sind in einem Forum dazu da, das man auch mit diesen angesprochen wird. Wenn man nicht grad als Nick seinen Vornamen eingetragen hat oder jeden Beitrag mit seinem Realnamen unterschreibt, möchte ein User dies vielleicht auch so.
Wenn dann hin und wieder in einem Beitrag ein Realname genannt wird, könnte es daran liegen, das wir uns hier zum Teil auch persönlich, live und in Farbe kennen.
Wenn Du Dein Gespräch mit einem User nun gerne auf eine persönlichere Ebene ziehen und diesen mit seinem (recherchierten) Vornamen ansprechen möchtest, dann solltest Du zumindest Deinen eigenen Beitrag auch mit Deinem Realnamen unterzeichnen meiner Meinung nach. Es sei denn, Deine Eltern haben Dich seinerzeit auf den Namen "Luther" taufen lassen, was zumindest seltsam wäre.
das stimmt, dein Beitrag ist off topic. Aber ich meine das nicht negativ, ich finde die von dir aufgeworfene Problematik (oder soll ich es Vorwurf nennen?), wichtig und richtig.
Ich bin aber im Moment in Zeitdruck und werde die nächsten drei oder vier Tage nicht in Deutschland sein. Danach komme ich aber auf das Thema zurück.