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Mencey
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So, nun waren wir da und ich kann Euch unseren Eindruck von der Finca schildern.
Erst einmal gewannen wir einen schlechten Eindruck von der Finca als wir abends vor verschlossenen Toren standen. Man hatte uns schlicht und einfach vergessen. Gut, daß wir die Unterkunft bei einem großen Veranstalter gebucht hatten, der uns umgehend eine adäquate Übergangslösung besorgte.
Die Finca selbst sieht schön aus, ist allerdings etwas renovierungsbedürftig.
Frühstück zu buchen kann man sich sparen. Für 5 Euro bekommt man eine Tasse Kaffee, ein Aufbackbrötchen, eine Scheibe Toast, eine Scheibe Schinken, eine Scheibe Käse, 1 Portion Gelee und 1 Portion Butter. Jeden Tag den gleichen Käse, den gleichen Schinken und den gleichen Gelee. An Sonn- und Feiertagen gab es für 4 Erwachsene und 1 Kleinkind 9 Scheiben Toast, 4 Scheiben Schinken und 4 Scheiben Käse. 5 Autominuten entfernt ist ein Supermarkt, da bekommt man wesentlich mehr für’s Geld. Im Ort gibt’s auch in einer Kurve eine Panaderia, die super Brötchen macht. Da der im Katalog beschriebene Speiseraum nicht zur Anwendung kommt, muß man sowieso selbst decken und abwaschen.
Da die Finca in einer Bananenplantage liegt gibt es Bananen satt. Es hängt immer eine Staude zur Selbstbedienung neben der Liegewiese am Pool.
Das waren die größten Ärgernisse. Insgesamt kann man sagen, wenn man nur auf der Durchreise ist, nicht selbst in der Kitchenette kochen will, sich selbst um das Frühstück kümmert und sich nicht an Mäusen im Apartment und ein wenig Baufälligkeit stört, ist die Finca eigentlich ganz nett. Die Autobahn hört man nur auf der Nordseite bei offenem Fenster als ganz leises Rauschen. Auf der Südseite machen Frösche den meisten „Lärm“ (falls das jmd. Stören sollte).
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