Tja , da ist er wieder werden möglicher Weise einige denken und ja ich war wieder in Puerto und habe dieses Jahr sogar 2 mal dort den Urlaub verbracht. Besonders in den letzten 14 Tagen ist es mir aufgefallen: Reihenweise geschlossene Läden, Leerstand aller Orten mit Vermietungs- oder Verkaufsschilder, heruntergekommene alte Hotels mit Verkaufsofferten der Appartements, kaputte Strassen ungepflegte Plätze. Die Weihnachtsbeleuchtung nur mühsam zum 6. 12. installiert und ein Schatten früherer Jahre. Alles in Allem ob es dem einem gefällt oder nicht, für den Tourismus in Puerto de la Cruz ist es schon 5 nach 12. Dies hat nichts mit Pessimismus oder Schwarzseherei zu tun, aber die Selbstbeweihräucherung der Tourismusverantwortlichen muss ein Ende haben. Teneriffa ist mit mittlerer Weise 28 % Arbeitslosen an der Spitze der Spanischen Tabelle und das kommt nicht von ungefähr. Es ist nun mal so, noch immer lebt die Mehrzahl der Inselbevölkerung direkt oder indirekt vom Tourismus. Mag sein, dass der Süden noch nicht so sehr betroffen ist, hier kenne ich mich nicht so gut aus, aber in Puerto de la Cruz ist es bereits für jeden sichtbar geworden. Sicherlich hat für die Umsatzeinbußen auch die Wahnsinnspreise des Übergepäcks bei den Urlaubsfliegern sowie Kerosinzuschläge und sonstige Verteuerungen der Carrier seinen Ursprung. Noch mögen vielleicht der Ausfall einiger der Mittelmeeranreiner den Urlauberschwund kompensieren, aber mit den 2 stelligen Zuwachsraten der Kreuzfahrturlauber steht eine weitere starke Konkurrenz ins Haus. Teneriffa ist wegen der geographischen Lage kein Billigurlaubsland ( das kann die Türkei besser ) und wird wegen der Flugkosten immer teurer. Deswegen kann nur der gehobene Tourismus mit der entsprechenden Infrastruktur auf Dauer überleben. Das heißt keine Kanickelställe ehemaliger Massentourismus-zeiten, sondern großzügige, gepflegte Anlagen. Was aber macht die Stadt Puerto de la Cruz ? Da hilft die Umgestaltung der Avenieda de Bethencort nicht, wenn für alles andere ( Plaza de Europa sieht zum Heulen aus ) kein Geld mehr vorhanden ist. Hier muss richtig Geld in die Hand genommen werden, ansonsten grüßt das altehrwürdige " Hotel Neptuno " in Bajamar, einst der Vorzeigetourismus auf Teneriffa vor langer, langer Zeit.
Ich jedenfalls bleibe der Stadt treu und habe nach vielen anderen in der Stadt ( in insgesamt 33 Jahren ) mit dem Riu Hotel Garoe ( Gerüchten nach nur Riu light ( 30 % ) ) ein gutes Hotel in La paz gefunden.
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Also wie schon in einem anderen Fred geschrieben, ich war auch jetzt insgesamt 4 Tage auf Teneriffa und fand das alles nicht so ausser der Norm, wie es allgemein beschrieben wird. Ich bin weiß Gott kein Teneriffakenner. Mag ja sein, das es jemanden mehr auffällt, was sich so alles verändert, wenn man alle paar Wochen da war. Aber so schrecklich? War schon mal jemand kürzlich in Neapel, oder auf Sizilien? Das ist verdreckt und runtergekommen. Aber ebend auch nicht überall. Wenn die Arbeitslosigkeit, die damit verbundene Armut und der soziale Verfall einhergehen, dann kommt das so.
Es wird allerorten so getan, als ob z.b. Griechenland mal so eben aus nichterklärbaren Gründen finanziell torkelt. Das ist aber leider nicht so.
Wenn es nur noch ums " überleben" geht, das kann noch ein gewaltiges Stück weiter nach unten gehen.
Was glaubt ihr, haben denn die Innenminister der EUStaaten gemeint, als sie die Bekämpfung des Terrors von Innen ganz oben auf der Liste hatten? Da ging es nicht um Taliban und Konsorten. Da war der militärische Einsatz von Armee innerhalb der EU gemeint. Aber sicher nicht gegen Taliban und Konsorten, da gab es schon vorher genug Spezialeinheiten. Terror von Innen, die Rebellion der Masse, das wird befürchtet. Wir sind davon noch entfernt, aber wie weit, das ist die Frage. Und das hat nichts mit schwarzmalen zu tun.
Gruss Gunnar
Gruss Gunnar
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Die Gans erwacht im fremden Forst, sie liegt in einem Adlerhorst. Sie sieht sich um und sagt betroffen: Mein lieber Schwan, war ich besoffen!
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Hallo Gunnar, irgendwie hast Du nicht den Kern der Sache getroffen. Der Vergleich mit Neapel hinkt sowieso und Griechenland ist auch nur bedingt mit den Kanaren zu vergleichen. Die Kanaren haben kein Hinterland mit irgendeiner Industrie, die etwaige Auswahlmöglichkeiten bezüglich der Arbeit bieten könnte. Die Masse der Leute auf den Kanaren sind nunmal abhängig vom Tourismus. Ein Hartz 4 gibt es hier nicht und 1/2 Jahr Arbeitslosengeld auch nur, wenn vorher eine Sozialpflichtige Arbeit voran gegangen war. Daher finde ich die Bemerkung, dass es noch viel tiefer gehen kann auch ein bischen zynisch, denn die Leute ohne Arbeit befinden sich schon da. Leider sehe ich auch nicht, dass sich diese Lage ohne Zutun der Inselregierungen hinsichtlich der Verbesserung der Hotel- und Touristischen Infrastruktur, ändern wird. Ich befürchte allerdings, dass es zu spät sein wird, wenn z.B. die Stadtverwaltung in Puerto dieses begreift. Vielleicht sollten die Herrschaften und du Gunnar tatsächlich mal nach Bajamar fahren, um zu begreifen, wass ich eigentlich meine.
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Tja, Halami, richtig - da bist du wieder. Hast wieder einen Sack voll Weisheit und klugen Ratschlägen an die Insulaner mitgebracht. Wie wär's? Willst Du nicht in eine der hiesigen Parteien eintreten? Dich zur Wahl stellen? Z.B. Tourismusminister wäre doch was ...
Im Ernst: ich begreife nicht, wie immer wieder Menschen hierher kommen, im kurzen Aufenthalt vielleicht gerade mal ein halbes Prozent des Lebens hier sehen und sofort wissen, was alles falsch läuft und wie man es besser machen müsste. Und dann gleich lospoltern, wenn jemand widerspricht.
Ach, vielleicht wählen wir Dich doch lieber nicht. Am Ende bist Du nicht mit deinem Wahlvolk einverstanden, dann wird es uns schlecht ergehen und wir haben es dann auszubaden.
Wie schön wäre es dagegen, wenn echte Neugier auf das Leben hier, Respekt vor den Eigenheiten des fremden Landes und die Bereitschaft zum Perspektivwechsel das Auge mancher Touris beflügeln würde ... sagt einer, der gerade wieder angekommen ist und zum zigsten Mal über dieses kleine Paradies hier staunt.
Folgende 11 Benutzer sagen Danke zu Joshi für den nützlichen Beitrag:
Ort: zwischen Köln und Düsseldorf oder in Puerto de la Cruz
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Halami, mit deinem ersten Absatz kann ich dir nur zustimmen, den "Niedergang" bzw, die stärkere Veränderung ins negative, trotz einiger positiver Veränderungen kann ich bestätigen.
Wir kommen mittlerweile seit ca. 15 Jahren nach Puerto und haben auch die Schliessungen beobachtet, erst waren es Läden, dann waren mal Billigramschläden drin, dann Spielhallen und nun .... geschlossen.
Bei Hotels geht es ähnlich, hier geschlosse, da geschlossen...
Sicherlich, es gibt auch wenige Ecken die nun schön geworden sind, die Fussgängerzone z.B. aber leider in der Summe zu wenig.
Joshi, wir kommen sicherlich nur kurz auf die Insel, aber die Veränderungen sind halt in Puerto sehr stark sichtbar. Es mag sein dass das in anderen Teilen nicht so extrem ist. Es stellt ja auch keiner in Abrede dass die Insel immer noch schön und ein kleines Paradies ist...... nur hat das Paradies in Puerto halt kleine Mängel die sich dort ausbreiten.
Wenn man halt 1x oder 2x dort hin kommt und es dann genau beobachtet sieht man das doch sehr genau, vielleicht auch genauer als jemand der dauernd dort ist und es nur langsam erlebt.
__________________ wir waren vom 2. bis 27. März in Puerto...... aber wir kommen wieder !!
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Bitte verratet nicht, dass ich sie angeschmiert hab, sonst wird das alte Luder sauer.
Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu surfer1010 für den nützlichen Beitrag:
Hallo Joshi, ich finde, dass das Thema für die betroffenen Arbeitslosen oder für die, die sich für ein Trinkgeld durchschlagen müssen zu ernst ist, um einen solchen albernen Beitrag zu ertragen. Im übrigen bin ich seit 1978 in Puerto, habe einige Zeit hier verbracht und etwa 35 mal wiedergekehrt. Ausserdem habe ich eine ganze Menge Freunde unter den Canarios und einigen geht es nicht ganz so gut in dem vermeintlichen Paradies. Und Surfer 2010, du hast recht man braucht manchmal ein bischen Abstand um die Dinge richtig zu betrachten. Bauchnabelschau hilft da recht wenig.
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Aus dem Bauwesen weiss man, daß neu Bauen billiger ist als Renovieren, bei Altsubstanzen.
So wird Dekadentes verlassen und Neues iniziiert. Da dies ja nicht auf der alten Stelle möglich ist, ohne das dort Existente kostenintensiv abzutragen, wird woanders geplant und neu ausgeführt.
Toleranz ist die Voraussetzung für jegliches Zusammenleben !
¡ El listo más listo, tendrá que reconocer que siempre habrá otro aún más listo !
Try to take it easy ! Make the best of your situation !
Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu LaTorre für den nützlichen Beitrag:
Was glaubt ihr, haben denn die Innenminister der EUStaaten gemeint, als sie die Bekämpfung des Terrors von Innen ganz oben auf der Liste hatten? Da ging es nicht um Taliban und Konsorten. Da war der militärische Einsatz von Armee innerhalb der EU gemeint. Aber sicher nicht gegen Taliban und Konsorten, da gab es schon vorher genug Spezialeinheiten. Terror von Innen, die Rebellion der Masse, das wird befürchtet. Wir sind davon noch entfernt, aber wie weit, das ist die Frage. Und das hat nichts mit schwarzmalen zu tun.
Endet zum Glück alles 2012. 2012 wird ein gutes Jahr. Ich freu mich drauf !
jeder setzt andere Prioritäten in seinem Urlaub. Was mich als Resident stören könnte, stört mich vermutlich als Urlauber weniger..... ausser ich suche nur negatives.
Ich sah in Puerto auch einiges was mir nicht gefiel, behielt für mich als Touri allerdings überwiegend das Positive in Erinnerung.
Leere Hotels und Ladengeschäfte kannst du in vielen Urlaubsorten finden... nicht nur auf TF.
Mich würde interessieren was dich veranlasst dort Urlaub zu machen, wenn alles so schlimm ist!
Loni
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