Dauer der Wanderung: ca. 3 Std.
Start- und Endpunkt: Südende von
Los Cristianos
Anfahrt von Puerto:
Bus 343 um 9:00, zurück von
Los Cristianos um 15:40 und 18:10
Anfahrt von
Los Gigantes:
Bus 473 alle 30 min.
Der Guaza, der „Hausberg“ von
Los Cristianos, ist 428 m hoch und erhebt sich als mächtiger Vulkan hinter dem Hochhausmeer des Urlaubsortes. Der Vulkan und seine Umgebung wurden zum Naturschutzgebiet erklärt. Die Besteigung ist eine eher einfache Tour, fordert aber trotzdem Kondition und Trittsicherheit.
Der 19.Dezember 08 versprach kein so gutes Wetter in Puerto. Deswegen entschlossen wir uns (drei Frauen), in den Süden der Insel zu fahren und dort zu wandern.
Frohgemut stiegen wir um 9:00 in den
Bus 343 Richtung Las Americas. Unterwegs aber fing es an zu regnen, alles erschien grau in grau... Bedrückt saßen wir im
Bus und versuchten, uns gegenseitig aufzumuntern – wir gaben die Hoffnung auf gutes Wetter nicht auf.
Nach eineinhalb Stunden Regenfahrt stiegen wir in
Los Cristianos aus, es war trocken dort! Zügig marschierten wir zur Strandpromenade runter und machten Kaffeepause in einem Café direkt am Strand.
Dann steuerten wir direkt den Guaza an, den Hausberg von
Los Cristianos.
Etwas Nieselregen setzte ein, aber das hielt uns nicht auf. Am Gran Hotel
Arona vorbei kamen wir schnell zum Fuße des Berges. Dort zweigt der mit Natursteinen eingefasste und teilweise gepflasterte Weg nach oben ab. Inzwischen war es wieder trocken, wenn auch stark bewölkt und windig. Niemand sonst unterwegs? Doch, ein einsamer Wanderer kam uns von links oben entgegen und gab uns den Rat, rechts herum aufzusteigen, wegen des Windes. So machten wir es dann auch, erst den Bauernpfad, dann die Schotterpiste hoch bis aufs Gipfelplateau (428 m) mit den Sendemasten. Oben pfiff ein kräftiger Wind, und die grandiose Aussicht zu allen Seiten wurde etwas durch Wolken und fernen Regendunst getrübt. Der Conde bei
Arona trug eine dicke Wolkenkappe.
Aber dann brach die Sonne durch, als wir uns nach einem ausführlichen Rundgang auf dem Plateau wieder an den Abstieg machten, und heizte uns gut ein, so dass wir fast schon die Wolken vermissten... denn es gibt auf dieser Tour keinen Schatten!
Auf dem Rückweg kamen uns etliche Wanderer/Touristen bergauf entgegen, die wohl den vorherigen Regen beim Mittagessen abgewartet hatten. Da wurde es an manchen Stellen reichlich eng auf dem Pfad.
Um 15 Uhr waren wir zurück in
Los Cristianos.