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Cueva del Hielo Cueva del Hielo

Cueva del Hielo

 
Eingetragen von XH6DS, 01.09.2015 00:50 Uhr
Eine Übersetzung von Achined aus dem Artikel "El santuario de la nieve" in der DiarioDeAvisos.com vom 30.08.2015:

Das Heiligtum des Schnees

In der Umgebung des Refugios Altavista auf dem Teide liegt die sogenannte Cueva del Hielo, die Eishöhle.

Sie befindet sich auf gut 3350m Höhe über dem Meeresspiegel und gut 500m über dem kleinen Tal, welches Altavista bildet.

In Wirklichkeit ist die Höhle eine Vulkanröhre mi 48m Länge, 9m Höhe und 15m Breite.
Teile der Decke sind eingestürzt, durch die Öffnung gelangt man in die Höhle.

Die erste dokumentierte Erwähnung stammt von dem Engländer Thomas Sprat aus dem Jahr 1667, in einem Artikel, veröffentlicht in der Royal Society, basierend auf den Schilderungen einiger Bergsteiger, die 1646 den Teide bestiegen hatten.

In das Innere gelangte man über Seile, die an Felsen befestigt waren, über eine Holzleiter und über eine Strickleiter, von der 1886 nur noch zwei Holzlatten übrig waren.

1895/96 tauchte ein Kostenvoranschlag der Gemeinde La Orotava auf, eine Leiter aus Pinienholz aufzustellen, deren Preis bei 50 Pesetas lag.

Die aktuell noch vorhandene Leiter aus Eisen wurde 1926 vom Ayuntamiento La Orotava anlässlich eines internationalen Geologischen Kongress errichtet.

Das Eis und das Wasser in der Höhle diente früher als Trinkwasser für die Bergsteiger und Wissenschaftler, die auf den Teide kletterten, besonders im Sommer, wo die Höhle der einzige Ort auf Teneriffa war, wo sich das Eis und das Wasser hielt.

Die sogenannten "Neveros" aus La Orotava bauten dort auch Eis ab und brachten es mit Eseln zu den Dörfern, um es dort zu verkaufen.

Die erste Erwähnung dieser Aktivität stammt aus dem Jahr 1792 von Stauton.

Auch gibt es derartige Erwähnungen von Forschern, die den Teide bestiegen, wie von Piazzi Smyth, der 1856 das erste Refugio erbaute und die Höhle als Wasserlieferanten für die Unterkunft einplante.

Seit 1901, als Graham Toler das erste gemauerte Refugio konstruierte, wurde die Höhle als Wasserreservoir für das Refugio genutzt.

1932 wurde eine Wasserleitung von der Höhle zum Refugio verlegt.

1950, beim Bau des neuen Refugios, wurden die beiden Stellen mit Rohren verbunden.

1966 wurde zum ersten Mal erwähnt, dass die Höhle nicht mehr so viel Wasser speichert, bedingt durch den Abbau von Eis.
Damals wurde Sprengstoff verwendet, um das Eis zu lösen und dies führte dazu, dass die wasserdichte Schicht beschädigt wurde und das Wasser in den Boden versickerte. Dadurch gab es im Sommer praktisch kein Wasser mehr in der Höhle.

Der Name der Höhle änderte sich oft in der Vergangenheit, von Cueva de Las Nieves, Gruta del Hielo, Pozo de la Nieve bis hin zum gebräuchlichen Cueva del Hielo.

Es ist nicht belegt, ob die Guanchen jemals in der Höhle waren und wann die Neveros anfingen, Eis abzubauen.

Dieser Knochenjob wurde 1792 von Stauton beschrieben, an Seilen wurden die Eisblöcke an die Oberfläche gezogen.

Charles Piazzi Smyth erwähnte den Ort bei seinen astronomischen Beobachtungen am Guajara 1856, der ihm aufgrund des dort starken Windes als nicht ideal erschien und er Altavista für eine bessere Stelle zur Beobachtung aussuchte.

Altavista war zu der Zeit schon bekannt bei den Einheimischen zum Abbau von Eis, so Smyth, dort hätte er in einer Nacht auch ein Lagerfeuer gesehen.

Am 28. August 1856 entschied er dann, dass sich Altavista besser für die Beobachtungen eignet, auch wegen des dort vorhandenen Wassers aus der Höhle.

Auch Fray Albino G. Menéndez Reigada, Bischof von Teneriffa, erwähnte die Höhle, als er 1917 auf dem Teide eine Messe abhielt, der Maultiertreiber Martin erzählte ihm damals die Geschichte über den Eisabbau in der Höhle.

Im Laufe der Geschichte haben viele den Teide bestiegen, sei es aus wissenschaftlichem Interesse oder nur als Tourist.
Dadurch gibt es eine Reihe von mehr oder weniger detaillierten Berichten über die Höhle.

Heute gelangen die Besucher immer noch über die Leiter von 1926 in die Höhle, unter ihnen auch etliche Höhlenforscher.

Teneriffa-Lexikon
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