Michael, wenn die Arten aussterben, weils von der Natur einfach so ist, ist es der Lauf der Dinge. Da muss man keine Arten künstlich am Leben erhalten..
Aber eigentlich wollte ich hier gar nicht mit diskutieren anfangen, das hatten wir ja oft genug.
Nur ich verurteile solche naiven Pauschalaussagen, wie Tini sie getroffen hat.
Meint das sicher nicht so, wie ich das jetzt beschreibe, aber dann besser zurückhalten, als so einen Mist zu erzählen ;-)
Danke fürs Lesen und einen schicken Abend!
Kati
Folgender Benutzer sagt Danke zu kati für den nützlichen Beitrag:
.....wenn die Arten aussterben, weils von der Natur einfach so ist, ist es der Lauf der Dinge. Da muss man keine Arten künstlich am Leben erhalten..
der spix-ara ist seit 2001 in der freien natur ausgestorben.
der mensch hat dafür gesorgt durch verringerung des lebensraumes,
durch nest- und vogelraub (sog. "Vogelliebhaber" haben siebenstellige summen für einen spix bezahlt)
dem lear-ara stand ähnliches bevor, die noch bestehende population in der natur stand kurz vor dem aussterben.
im loro parque werden spix- und lear-aras (und andere arten) im rahmen eines weltweiten artenerhaltungsprogrammes erfolgreich gezüchtet.
lear-aras wurden erfolgreich wieder ausgewildert und der bestand hat sich so weit erholt, dass ein überleben der art weitgehend gesichert ist.
für den spix-ara laufen die gleichen bestrebungen.
die im loro parque gehaltenen delfine und orcas stammen alle aus nachzuchten in menschenhand und werden als botschafter für ihre art betrachtet. eine neue wissenschaftliche studie über delfinshows und interaktionsprogramme in zoos und aquarien zeigt, dass offenbar beide einen wichtigen teil der schulungsprogramme für die erhaltung darstellen und gleichzeitig eine bereichernde erfahrung für die tiere bieten.
zu diesem fazit kommen die autoren der studie, dr. stan kuczaj und dr. lance miller, professor bzw. dozent der psychologischen fakultät der universität von südmississipi.
es konnte systematisch wissenschaftlich nachgewissen werden, dass sich die sensibilität der showbesucher für den artenschutz signifikant erhöhte und auch langfristig beibehalten wurde.
im rahmen eines forschungsprogrammes der universität von la laguna werden die von den orcas im loro parque abgegebenen kommunikationstöne systematisch aufgezeichnet und ausgewertet. die dabei erworbenen erkenntnisse dienen zur entwicklung eines sonar-frühwarnsystems, das mittelfristig in schiffe eingebaut werden soll, die sich im lebensraum von delfinen und walen bewegen. die schiffe können dann den tieren frühzeitig ausweichen und die bisher häufigen verletzungen und tötungen vermeiden.
eine solche systematische aufzeichnung wäre in der freien natur nicht möglich.
die durch den loro parque finanzierte "loro parque fundacion" hat seit 1994 ca. 10 millionen dollar für artenschutz, arterhaltung, schulungsprogramme etc. eingesetzt. es wurden bisher 77 erhaltungsprogramme in 28 ländern unterstützt.
soviel zum "natürlichen" lauf der dinge.
danke für´s lesen
und ein schickes wochenende!
das foto zeigt ein brutpaar der lear-aras vor ihrer nisthöhle
.
Klar haben solche Schausteller immer ein pseudowissenschaftliches Gutachten (wer bezahlt die Gutachter) um ihr tun zu rechtfertigen.
Die toten Tiertrainer waren natürlich auch selber schuld.
Klar haben solche Schausteller immer ein pseudowissenschaftliches Gutachten (wer bezahlt die Gutachter) um ihr tun zu rechtfertigen.
ich schlage vor, du teilst deine ansicht über die seriösität der wissenschaftler
der universität selber mit. sie werden für deine sachlichen und wissenschaftlich fundierten argumente dankbar sein. http://www.usm.edu/psy-kuczaj/
Wieviel amerikanische Gutachten wert sind sieht man ja jetzt im Golf von Mexico,da gibt es bestimmt auch ein Gutachten das BP bezahlt dass Öl gut für Pelikane und Fische ist.
Aber es ist ja sehr einfach,ich werde nie den Loro Parque besuchen ,und jeder kann das ja halten wie er will.
Wie siehst du das mit den toten Trainern?
Die Menschen sorgen durch Jagen, Umweltverschmutzung etc. dafür, dass Tiere aussterben. Und dann baut man heilig einen Zoo. Darüber brauche ich nicht diskutieren, da habe ich meine feste Meinung!
Dass Tiere auch auf natürlicher Weise aussterben ist ganz normal. Auch die muss man nicht irgendwo ausstellen als "letztes Paar der Erde" oder so.
Es ist mehr als logisch und mit dem normalen Menschenverstand zu begreifen, dass ein Orca sich in DEM Becken NICHT wohlfühlen kann. Genauso nicht, wie die Vögel im Käfig oder die Bären/Tiger und Co. die in den meisten Zoos völlig debil von einer Seite zur anderen laufen. Alles für den Artenschutz, logisch.
Und mit wissenschaftlicher Unterschrift wird das Gewissen reingewaschen.
Aber es ist nichts anderes, wie sich die Leute das Gewissen reinwaschen über die paar Monate, die Kuh/Schwein etc. zum Leben haben. In denen sie gemästet werden, gequält werden (Hörner werden gestutzt, Hoden entfernt, Schwänze abgeschnitten - alles ohne Betäubung, ihr kennt ALLE diese Geschichten). NUR damit DU (nicht Ulrich, sondern ich spreche jeden an, der das isst) dein Fleisch auf dem Teller hast!
Ich könnt auch noch weiter machen mit Raubkopien in der Musikbranche, BP, und so weiter. Aber hauptsache das Problem besteht darin, dass Lidl keinen deutschen Quark führt...
Sorry, ich könnt mich übergeben über diese Egozentrik und Kurzsichtigkeit der Menschen!
Und wenn nun jemand meint, ich gehör hier in das Forum nicht rein, weil ich Dinge direkt und deutlich ausspreche, dann störts mich nicht. Meine Welt ginge nicht unter mit dem Verlust.
Die Menschen sorgen durch Jagen ... dafür, dass Tiere aussterben. Und dann baut man heilig einen Zoo. Darüber brauche ich nicht diskutieren, da habe ich meine feste Meinung!
Nun, DAS entspricht aber der Natur der Lebewesen-fressenden Lebewesen, da ist der Mensch nur eines von sehr vielen... das verbieten zu wollen waere doch genau DAS was Du anprangerst, naemlich ein Eingriff in die Natur...
Massentierzucht, Massenvernichtung, Massenjagung entspricht der Natur der Menschen? Echt?
Einsperren anderer Lebewesen auch?
Ich verurteile nicht das Essen von Fleisch. Sondern die Abartigkeit, die der enorme Fleischkonsum zutage befordert hat.