Teneriffa,
Gran Canaria,
Lanzarote: Für Millionen Deutsche sind die Kanarischen Inseln das Top-Urlaubsziel. Hier ist alles geboten, Animation im Hotel und deutsches Bier am Strand inklusive. Doch die Kanaren haben auch eine andere Seite. Wenige Kilometer hinter dem Strand, im Landesinneren, kann man fast unberührte Landschaften finden, hierher verirren sich nur wenige Touristen. Doch das Paradies ist bedroht: Nach wie vor werden
Hotels mitten in Naturschutzgebieten gebaut und renoviert. Vielfach illegal und ohne Baugenehmigung. Mitunter schreitet die spanische Justiz ein, doch bewirkt hat sie kaum etwas. Zu mächtig sind Hotelbesitzer und Bauunternehmer. Und deutsche Tourismuskonzerne verdienen oftmals mit. Naturattraktionen wie der Nationalpark am ?Teide?, dem höchsten Berg Spaniens, vermüllen zunehmend. Zahllose Trekkingtouristen lassen ihren Abfall einfach am Wegrand liegen. Und giftige Abwässer aus mangelhaften Kläranlagen zerstören die empfindliche Unterwasserwelt. Zusammen mit dem renommierten Meeresbiologen Robert Hofrichter dokumentieren die story-Autoren die bedrohte Umwelt auf den Kanarischen Inseln. Sie sprechen mit einheimischen Umweltschützern, die oftmals auf verlorenem Posten gegen gigantische Wirtschaftsinteressen kämpfen. Und sie konfrontieren deutsche Reiseveranstalter mit den Folgen des grenzenlosen Massentourismus. Die Schönheit der an vielen Stellen noch intakten Unterwasserwelt zeigt der bekannte Tauchkameramann Jörg Matzky in beeindruckenden Aufnahmen. Doch auch hier ist das Paradies bedroht: Zugebaute Strände, Abwässer und Überfischung zerstört die Lebensgrundlage vieler Tiere und Pflanzen unwiederbringlich.
Diese ist eine kurze Zusammenfassung aus den Internet, der Fernsehbericht
ist wesentlich informativer und anschaulicher.
Zufälligerweise habe ich auch den Film gestern Abend gesehen.
Mal davon ausgehend, das die Berichterstattung korrekt war, und die angesprochenen Themenfelder tatsächlich so sind wie sie im Film dargestellt wurden, müßte eine
ehrliche Selbstanalyse zu dem Ergebnis kommen - Kanaren nein, oder nur noch unter
ganz bestimmten Bedingungen.
Ich werde mal versuchen einige angesprochenen Punkte zu beleuchten.
- jährlich 10 Millionen Urlauber, und dadurch ein immenser Bauboom,
nach dem Motto ohne Rücksicht auf Verluste an der Umwelt, unter
ausser Achtlassung jeglicher gesetzlicher Grundlage, nur unter dem
Gesichtspunkt raffgieriger Gewinnmaximierung.
Zur Vermeidung eines solchen Zustandes haben die Inselverantwortlichen
in der Vergangenheit irgendwas falsch gemacht. Hier hätte man die
Gesamtbevölkerung der Insel mehr einbinden müssen, und zwar in der
Form, das man ihnen diese Bauboomgelder gegeben hätte, mit der
Auflage, ihre Häuser, Fincas oder Wohnungen so umzugestalten, das die
Möglichkeit der Touristenbewältigung gegeben ist.
Vorteile: - Alle hätten was davon - die Inseln wären in ihrer urbanen
Art erhalten geblieben - das persönliche und das europäische
Verständnis hätte davon profitiert, usw.
Gefährdung der Wale und Delphine durch erhöhten Schiffsverkehr,
Verursacher - Schiffsverbindungen innerhalb des Inselarchipel
- Zunahme der Yachten - Touristenattraktionen, Whalewatching o ä.
Einfachste Abhilfe: Es darf nur noch motorlos auf dem Wasser verkehrt werden, Wind- und Kitesurfen sowie
segeln und rudern ist erlaubt und
nun unsere Hauptattraktion - die Galeerenschiffahrt, besonderer Bonus: kostenlos aber alle müssen mit anpacken.
Jetzt kommen wir zum "Erreichen" des Archipels.
Flugzeuge nicht erlaubt,
fliegen nur mit den Vögeln, funktioniert
aber nicht, damit sind schon die alten Griechen auf die Fresse gefallen.
Was bleibt also, der Wasserweg, schwimmen? ist nicht jedermanns Sache,
vielleicht kann man ja Delphine oder Wale überreden als Zugtiere für
ein Wasserskibrett den Schwimmpart Richtung Inseln zu übernehemen.
Also Segelschiff oder Galeere. Gut, der Urlaub ist dann etwas länger
aber erheblich intensiver und auf den Inseln erscheinen sehr wahrscheinlich
nur wahre Freunde der Kanaren und gemeckert wird auch nicht mehr soviel.
Tip für Windsurfer:
Mögliche Anreise via Afrika unter Nutzung einer Kamelkarawane, dann
von der westafrikanischen Küste mit dem Surfbrett gen El Medano.
Noch ein kleiner Hinweis zu den Kamelen:
Laß niemals die Nase eines Kamels in dein Zelt, denn sonst kommt das ganze Kamel hinterher. beduinische Weisheit
Elektronischer Schnickschnack unerwünscht. Erlaubt verbale Konversation,
schriftlicher Austausch nur auf Stein- oder Schiefertafeln, gilt für alle
kanarischen Inseln. Wie dann allerdings die Forumkomponente gehändelt
wird kann ich noch nicht sagen, aber sicher gibt es auch hierfür eine
Lösung, vielleicht entsteht ein neuer Geschäftszweig - stapeln von Schiefer- oder Basalttafeln.
Noch eine kleine Anmerkung zur Residenzia, ja, aber nur
bei Aufnahme in eine kanarische Familie durch Einheirat oder Lebens-
partnerschaft. Vorteil: sehr gute Assimilation, geringe Ghettobildung,
kaum oder keine Verständigungsschwierigkeiten, usw.
Natürlich ist mir klar, das solche Denkansätze wenig ausgegoren, nicht
zeitgemäß und sehr wahrscheinlich idiotisch sind.
Vor Beginn der Antworten, zu meinen querulativ, degenerierten Text,
bitte nur ernstzunehmende Texte posten.