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  #11 (Permalink)
Alt 11.01.2018, 10:52
Mencey
 
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Zitat:
Zitat von Hobbit Beitrag anzeigen
Es hat mich aber ziemlich geschockt, dass sie es geschafft haben, den Taxifahrern den Zugang in den Hafen von Los Cristianos zu verbieten. Da kann doch nur Korruption im Spiel sein!
Genau das hab ich spontan auch gedacht.

Wenn das mit der Übervorteilung der einheimischen Bevölkerung so weiter geht, wird das in Bälde möglicherweise kippen. Hier und da brodelt es ja schon. Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht.
SanLorenzo4 ist offline  
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  #12 (Permalink)
Alt 11.01.2018, 12:34
Mencey
 
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Zitat:
Zitat von Hobbit Beitrag anzeigen
Hi,
ich habe die Sendung gesehen. Dass die großen Konzerne der Tourismusbranche viel Macht haben und ihren Verdienst nicht mit den kleinen Privatvermietern teilen wollen, wusste ich ja schon. Es hat mich aber ziemlich geschockt, dass sie es geschafft haben, den Taxifahrern den Zugang in den Hafen von Los Cristianos zu verbieten. Da kann doch nur Korruption im Spiel sein! Ich hoffe, dass durch diese Sendung sich das wieder ändert.
Also Los Christianos war nicht gemeint, sondern St. Cruz. Da ist wenn man die Treppe hoch geht ein Taxistand. Jedenfalls, als ich das letzte Mal da war. Hatte aber insgesamt den Eindruck, dass es noch irgendwo andere Kanaren geben muss. Mit dem was ich hier kenne, hatte das alles nichts zu tun. Besonders der Teil über La Gomeras Landflucht, mit dem entvölkerten Kaff. Das gibt es überall in Europa. Sollen sie mal nach San Isidro auf Teneriffa kommen. Hier sind die Hälfte der Bevölkerung Gomeros.
rayfaro ist offline  
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  #13 (Permalink)
Alt 11.01.2018, 12:42
Mencey
 
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Wahrscheinlich ist das Budget so einer Sendung recht knapp bemessen, insofern nicht verwunderlich, dass einige Themen etwas oberflächlich recherchiert waren. Erstes feed-back einiger Leute aus D, also potenzieller Urlauber, zeigt mir aber, dass zumindest einige Denkanstöße rübergekommen sind, was den Sinn und Unsinn von all-in-Urlaub angeht.

Die Argumentation des Hoteliers in Sachen internationaler Wettbewerb und damit verbundene Niedriglöhne zieht für mich - zumindest aktuell - nicht wirklich. Die meisten Häuser fahren Vollauslastung und der vielgeforderte Qualitätstourismus steht nicht wirklich im Preiswettbewerb zu den Angeboten von Niedriglohnländern in der Karibik. Dass es nichts zu verschenken gibt, ist aber auch klar.

Die Sache mit dem Verdrängen einheimischer Mieter durch den Tourismus müsste man differenzierter beleuchten. Aber das interessiert den deutschen Fernsehzuschauer nicht wirklich.

Wen das Ganze aber mal interessieren sollte (und insbesondere auch die im Web abrufbare Sendung der gleichen Autoren zu Griechenland) sind unsere Politiker in D, weil faire Entlohnung in den südeuropäischen Ländern doch erheblichen EInfluss auf den sozialen Frieden hat.
SanLorenzo4 ist offline  
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  #14 (Permalink)
Alt 12.01.2018, 08:30
Mencey
 
Benutzerbild von windus1947
 
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Zitat:
Zitat von SanLorenzo4 Beitrag anzeigen
Nicht Friede, Freude, Fernsehgarten, sondern All-In, Arbeitslosigkeit und Armut:

http://www.wdr.de/programmvorschau/w...eitslosen.html

Vielleicht eine Anregung für Urlauber, auf all inclusive zu verzichten und ein bisserl mehr von Land und Leuten zu erfahren...
Ich habe mir die Sendung gerade aus der Mediathek runtergeladen.
-
Ich kenne die Quote der AI Touristen auf den Kanaren nicht, glaube aber nicht das es an den AI Touristen liegt das die Ausbeutung der Mitarbeiter solche Ausmaße angenommen hat.

Wer bucht AI ? Wir haben in unserem ganzen Leben vor 2 Jahren mal AI in Bulgarien gebucht, weil es nur so angeboten wurde und zudem gandenlos günstig war.
Wir hätten das auch nur mit Frühstück oder HP zum gleichen Preis gebucht!
-
Das Ergebnis war:
Grandioses 4* + Hotel - Supertolle Zimmer, Verpflegung einfach nur Grandios -
Erstklassiger Kaffee leckeres Bier und Wein - alles AI.
Trotzdem waren wir auch im Ort Essen und Trinken - schließluich will kaum einer die ganze Zeit in der Nähe des Hotels verbringen?

Auf Kreta haben wir allerdings auch AI Touristen gesehen die sich 1 Cola geteilt haben oder ihr Lunchpaket vor den Restaurants auspackten.

Danke SanLorenzo für den Hinweis, hab ich in der Fernsehzeitschrift glatt übersehen
__________________
Scheinbare Rechtschreibfehler beruhen auf einer individuellen Rechtschreibreform und/oder klemmender Tastatur.

Gruß Günter
windus1947 ist offline  
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  #15 (Permalink)
Alt 12.01.2018, 08:39
Mencey
 
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Zitat:
Zitat von windus1947 Beitrag anzeigen
...glaube aber nicht das es an den AI Touristen liegt das die Ausbeutung der Mitarbeiter solche Ausmaße angenommen hat.
Da hast Du sicher recht. AI bewirkt eher die Trockenlegung derjenigen, die außerhalb der Hotels vom Tourismus profitieren. Ich höre das primär von Restaurants, Bars, Taxifahrern, manchen Omnibusunternehmen etc.

Die Niedriglöhne vieler Angestellter dürften zum Teil profanere Gründe haben wie etwa die Gier.

Hier im Süden sind die Hotels voll bis zum Anschlag. Differenzierung und Qualitätstourismus sind angesagt. Da kann man auch Personal ein klein wenig am Kuchen partizipieren lassen. Das könnte auch helfen, die Qualität weiter zu steigern.
SanLorenzo4 ist offline  
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  #16 (Permalink)
Alt 12.01.2018, 16:06
Canario
 
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Habe mir die Sendung ebenfalls angeschaut und muss sagen, dass doch teilweise sehr dünn argumentiert wird.

Es wird suggeriert, dass alle Armutsprobleme der Kanaren durch die vielen Touristen verursacht werden.

Z.B. wurden die verlassenen Dörfer auf La Gomera gezeigt, wo die jungen Leute abwandern (wie man hörte zum Teil nach Teneriffa). Was genau haben damit die Touristen zu tun? Wurden die Dorfbewohner von ihnen verdrängt? Nein, es war den jungen Leuten wohl zu mühsam dort nach althergebrachter Sitte etwas anzubauen und sie gehen lieber woanders hin. Schuld der Touris? Wohl kaum möglich.

Oder die 3-Sterne Hotels, in denen die Zimmermädchen unter armseligen Bedingungen arbeiten, also viele Stunden für sehr wenig Lohn.
Wäre es für diese Frauen besser es kämen lieber weniger Touristen, damit auch dieser armselige Job wegfallen würde?
Nein, denn die Frauen werden von einheimischen, wohlhabenden Canarios, denen diese Biligklitschen gehören, ausgebeutet. Nicht die Touris sondern die Hotelbesitzer setzen die Löhne fest. Arme Canarios werden also von wohlhabenden Canarios ausgebeutet. Die Löhne und Arbeitsbedingungen bestimmen nicht die Touris.

In den 5-Sterne- Hotels (als Beispiel wurde unter anderem das Mencey in Santa Cruz gezeigt), die meist zu internationalen Konzernen gehören, werden laut Film deutlich bessere Löhne gezahlt.
Auch hier wäre ein weniger an Touristen KEIN Vorteil für die einheimischen Angestellten. Denn sonst wären diese hoch begehrten Jobs auch nicht vorhanden(laut Film sind diejenigen, die sie ergattern sehr priviligiert).

Klar wäre es viel besser, die Touris wären NICHT AI-Touris. Aber wenn sie gar nicht kämen, wären auch innerhalb der AI-Anlage keine Reinigungskräfte, keine Küchenhilfen, keine Kellner usw. beschäftigt - wären also arbeitslos.

Als nächstes die Tagesausflügler von den Kreuzfahrtschiffen, die nicht mit dem Taxi sondern mit Bussen, die von den Reiseveranstaltern organisiert werden, herumkutschiert werden.
Ist der Busfahrer kein Canario? Man hat deutlich die Busse gesehen z.B. von Perez y Cairos, also von EINHEIMISCHEN Firmen. Werden die Busse nicht von Canarios gewartet, geputz und repariert? Sind in der Verwaltung der Busunternehmen keine Canarios beschäftigt? Werden sie nicht an einheimischen, kanarischen Tankstellen betankt? Für mich ist es eine reine Verlagerung von Profiten der kanarischen Taxifahrer hin zu kanarischen Busunternehmen wie Sierra y Gonzalez und Perez y Cairos.
Wo genau wäre der Vorteil für die Canarios, wenn diese Touris auch nicht mehr kämen?
Zahlen die Kreuzfahrtschiffe keine Liegegebühren an die kanarischen Häfen?

Kritisch sehe ich die starke Nutzung von Wohnraum als Ferienwohnungen. Dies ist in der Tat für die Canarios ein Problem.
Aber z.B. hier auf Teneriffa ist es gar nicht so einfach eine legale und rechtlich einwandfreie Umwandlung einer Wohnung zu einer offiziellen Vivienda de Vacaiones zu erreichen. Im Gegenteil, es wird seit Jahren mehr und mehr erschwert und es wurden bereits saftige Multas deswegen verteilt.

Auch hier liegt es also in der Hand der Canarios selber, ihre eigenen Leute zu schützen.

Zusammengefasst sehe ich eher eine Ausbeutung von Arme durch Reich, von Habenichtse durch Wohlhabende Einheimische. So wie im Übrigen überall auf der Welt.

Es läge an den einheimischen Arbeitskräften sich gewerkschaftlich zu organisieren um Mindestlöhne durchzusetzen.
Es läge an der einheimischen Oberschicht sich um die Not ihrer Mitbürger zu kümmern und eine Art Sozialstaat zu schaffen, statt sich die Profite ungehemmt selbst in den Hintern zu schieben.


Dies ist beileibe kein Konflikt Touris gegen Canarios sonder Reich gegen Arm. Machtlos gegen machtvoll.
Es interessiert die Oberschicht in fast (o.k. mehr als fast) allen Staaten nicht die Bohne, wie es den eigenen Armen und Bedürftigen geht.
Ganz im Gegenteil werden die Habenichtse noch gegeneinander ausgespielt.

In Griechenland kann man das seit Jahren par excellence beobachten, wie sich eine handvoll Oligarchen einen Staat hält und sich die Kohle tonnenweise in den Hintern schiebt.
Wer bezahlt das?
Die griechischen Armen / Rentner / usw........
Islas Canarias ist offline  
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  #17 (Permalink)
Alt 12.01.2018, 17:09
Pei
Guanche
 
Benutzerbild von Pei
 
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Ist es denn wirklich sinnvoll zu fordern das all die Kreuzfahrttouristen mit Taxen statt mit Bussen die Inseln unsicher machen?

Ich denke das die jetztige Verfahrensweise aus ökologischen und verkehrslogistischen Gründen schon Sinn macht.
Pei ist offline  
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nate (13.01.2018)
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  #18 (Permalink)
Alt 12.01.2018, 17:24
Guanche
 
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Das ist natürlich eine Zwickmühle für mich als Touri: Die großen Hotels in Santa Cruz haben Eigentümer, die nicht von der Insel stammen, die Fewos entziehen Wohnraum und die im Film gezeigte Brücke ist auch keine echte Alternative.

Ich sehe nur den Ansatz, auf eine Regionalisierung der Wertschöpfung zu achten. Mein "Standard-" Restaurant gibt an, von wo auf der Insel die Zutaten stammen. Bei verschiedenen anderen Dienstleistungen mag das ebenfalls gelingen, aber leicht ist das nicht.

Eine Überlegung besteht darin, die eingesparten Kosten für einen Mietwagen (buche ich sowieso nicht mehr) als Budget für Mobilität zu betrachten. Davon gehen dann 25-50EUR für Bonobus ab, der Rest steht zur Verfügung. Mal sehen, wie weit man damit kommt ...
dramoe ist offline  
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  #19 (Permalink)
Alt 12.01.2018, 17:46
Mencey
 
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Ich bin immer wieder über die Naivität einiger Mitmenschen erstaunt.

Der Kurzschluss "Ihr zahlt so wenig, deshalb kann ich keine vernünftigen Löhne zahlen. Ihr müsst freiwillig mehr zahlen, dann geht es meinen Mitarbeitern auch besser!" hat noch nie funktioniert.

Was funktioniert, ist die uralte Regel "Angebot und Nachfrage regulieren den Preis!".

Das gilt auch für die Ware "Arbeitskraft". Wenn die Anbieter von Arbeitskraft für ihre Ware z. B. durch gewerkschaftliche Vertretung einen höheren Preis erzielen, wird der Abnehmer dieser Ware "Arbeitskraft" (der Arbeitgeber) diesen höheren Einkaufspreis in der Kalkulation auf die Verkaufspreise seines Angebots aufschlagen. Seltsamerweise funktioniert das bei Waren wie "Erdöl" problemlos - wenn der Erdöl-Preis steigt (oder auch nur angenommen wird, dass er in näherer Zukunft steigen wird), erhöhen die Tankstellen und Heizöl-Lieferanten und - um im Thema zu bleiben - die Airlines die Preise und der Abnehmer der Ware "Erdöl" oder "Flugreise" zahlt den höheren Preis, z. B. in Form eines "Treibstoffzuschlags".

Zahlt der Dumm-Tourist einfach aus vermeintlicher sozialer Verantwortung quasi als "Vorleistung" einen höheren Preis in der Hoffnung, dass die Reise-Anbieter / -Veranstalter oder Hoteliers den Arbeitnehmern dann mehr von ihren Einnahmen abgeben würden oder zusätzliche Arbeitsplätze schaffen würden, freuen sich die Unternehmer über höhere Einnahmen und kaufen die Ware "Arbeitskraft" trotzdem zum marktüblich niedrigen Preis ein.

Und was "Angebot und Nachfrage regeln den Preis" angeht, gilt das auch für AI-Angebote. Man mag diese Form von Tourismus verteufeln so viel man will, die Nachfrage ist da, folglich wird sich auch jemand finden, der diese Nachfrage befriedigt. Letztendlich ist es auch vollkommen egal, ob die Arbeitsleistung "Versorgung von Touristen" ausserhalb der AI-Bunker oder innerhalb dieser Areale verrichtet wird.

Natürlich ist es bitter für die kleinen Kneipen- und Restaurant-Betreiber, dass ihre Kunden auf einmal im AI-Resort versorgt werden. Aber letztendlich fallen so kaum Arbeitsplätze weg, sie werden lediglich vom Restaurant oder der Kneipe in die AI-Resorts verlagert. "Gekniffen" ist allerdings zugegebenermassen der Restaurant-Betreiber, der vorher selbständig war und jetzt auf einmal möglicherweise in einem AI-Bunker kellnern muss.


Geradezu lächerlich finde ich die Argumentation einiger Canarios, dass sie ja gar nicht vom Tourismus profitieren würden, weil sie ja im örtlichen Spar-Markt oder in einer Auto-Werkstatt arbeiten würden, wo nie ein Tourist hin käme.

Aber wo verdienen denn die Leute ihr Geld, die im Spar-Markt einkaufen oder ihr Auto zur Reparatur in die Werkstatt fahren?


Langer Rede kurzer Unsinn: Die Touristen / Der Tourismus ist nicht schuld an einer kanarischen Misere und die Touristen können auch nicht das Geringste zur Behebung dieser Misere beitragen. Das müssen die Canarios, die ihre Arbeitskraft verkaufen, schon selbst erledigen. Die Preise für die Touristen werden automatisch steigen, wenn die Kosten für das Vorleistungsprodukt "Arbeit" steigt und die Arbeitnehmer nicht mehr willens sind, sich ausbeuten zu lassen.

Aber es geht den Arbeitnehmern scheinbar noch nicht schlecht genug, um sich wirksam zu organisieren und sich gegen die Ausbeutung aufzulehnen. Das gilt nicht nur für die Kanaren, sondern genauso für die Griechen, die Italiener, die deutschen Arbeitnehmer im Niedriglohn-Sektor ...
__________________
* * *

Wenn Du ein Problem mit mir hast, darfst Du es gerne behalten.

Es ist ja deins.
J-Man ist offline  
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  #20 (Permalink)
Alt 15.01.2018, 16:46
Mencey
 
Registriert seit: 23.08.2014
Ort: El Médano / Granadilla de Abona
Beiträge: 909
Abgegebene Danke: 232
Erhielt 594 Danke für 346 Beiträge
Cool Wunderschön - Die andere Abteilung im WDR....

Gestern gab es eine Reportage von Frau Grießmann über Kuba. Nicht unkritisch aber doch positiv. Letztens schon den Bericht über Gran Canaria, auf den Pfote9 im November hingewiesen hat.

Wunderschön

Man muss nicht alles miesmachen im Fernsehen.
rayfaro ist offline  
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