Wassertransport vom Nordmeer zu den Kanarischen Inseln
DonAlberto78 weist heute in dem seinem Thread „Klimawandel macht sich auf den Kanaren bemerkbar“ mit Link auf eine darauf bezogene Studie hin. Bine und Uwe weisen in dem von DonAlberto 78 eröffneten Thread auf den fehlenden Niederschlag während des vergangenen Monats hin.
Die von Rossgo19 angezeigte Sendung auf 3SAT (s.o.) ist also vielleicht doch interessanter und aktueller, als ich bislang angenommen hatte.
Deshalb hier der Begleittext zur Sendung:
Eisberge werden zu Trinkwasser: eine schöne Vision. Aber wirklich nur eine Vision? Der Franzose Georges Mougin arbeitet an der Verwirklichung dieser Idee und lässt dabei auch Fragen der Wirtschaftlichkeit nicht außen vor.
Jedes Jahr brechen 350 Milliarden Tonnen Eis von Grönland ab und schmelzen im Salzwasser des Ozeans dahin. Könnte man nicht versuchen, einen Teil dieser Eismasse als Trinkwasser nutzbar zu machen? Der französische Ingenieur George Mougin kämpft seit 40 Jahren für die Umsetzung dieser Idee. Mougin glaubt, dass es technisch möglich ist, einen mehrere Millionen Tonnen schweren Eisberg ins Schlepptau zu nehmen und in eine Region zu bringen, die dringend Trinkwasser benötigt - wie zum Beispiel die Kanaren vor der Küste Afrikas. Aber wie verhindert man, dass der Eisberg substantiell abschmilzt oder auseinanderbricht? Welche Meeresströmungen wären vorteilhaft für das Projekt? Gibt es Schlepper, die eine solche Last ziehen können, und wie viel Treibstoff würden sie verbrauchen? Anerkannte Glaziologen und Meeresforscher unterstützen Mougin bei seinem Vorhaben.
Die Sendung wird am 23.01.2011 in der Zeit von 16:00 – 16.30 Uhr MEZ wiederholt. Ich vermute allerdings, dass die Kanaren in der Sendung nur als ein mögliches Ziel des Eisbergschleppvorganges erwähnt werden. Der Schwerpunkt der Sendung wird wohl die Frage der technischen Umsetzung sein.
Mit dem gleichen Thema beschäftigt sich, wenn auch erheblich kürzer, die heutige Sendung „nano“ auf 3SAT von 18:30 – 19:00 Uhr MEZ, die von Ingolf Baur moderiert wird.
Die Themen der heutigen Sendung:
• Ruanda - Energie aus dem See
• Mainz ist Stadt der Wissenschaft 2011
• World Future Energy Summit in Abu Dhabi
• Trinkwasser aus Eisbergen - Vom Pol zu den Kanaren
• Ingolf unterwegs - Energie aus dem See - Methan am Grund des Kivusees soll Energie liefern
Ein auf das Trinkwasserthema bezogener Begleittext steht mir nicht zur Verfügung.
Wiederholungen der Sendung „nano“ morgen
04:30 – 05:00 Uhr MEZ auf SWR
07:00 – 07:30 Uhr MEZ auf SWR
07:15 – 07:45 Uhr MEZ auf MDR
09:45 – 10:15 Uhr MEZ auf 3SAT
12:00 – 12:30 Uhr MEZ auf rbb
15:30 – 16:00 Uhr MEZ auf BR-alpha
17:00 – 17:45 Uhr MEZ auf EinsPlus
Gruß
Rolf
P.S.: Ich habe die erstgenannte Sendung – anders als Olbi – noch nicht gesehen.
Geändert von Flor (17.01.2011 um 17:08 Uhr)
Grund: 2 kleine Korrekturen
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@ Olbi, so blöd, wie es sich anhört ist das nicht. Grundsätzlich ist dieser Transport zu erst einmal ein Experiment,um festzustellen a.) wie viel Eisberg bleibt übrig, b.) was kostet das. Wenn man bedenkt, das wir Wasser nicht verbrauchen, sondern nur benutzen, dann wird schnell klar, das jeder, der Wasser "spart" wiederum der ist, der dafür sorgt, das ebend jenes Wasser, was schlussendlich benutzt wird, immer höher mit Schadstoffen belastet ist. Das Filtern dieser Brühe wird immer aufwendiger.
Es kommt die Zeit,und wir sind sehr nahe dran, wo Kriege um sauberes Wasser geführt werden. Die Wassermenge unseres Planeten ist seit Millionen von Jahren gleich geblieben. Die Verteilung und der Grad der Verschmutzung haben sich geändert, gerade weil der Mensch in den empfindlichen Kreislauf eingegriffen hat. Ein Aspekt des Klimawandels, hausgemacht. Der Wasserabsonderungsgürtel, die Lunge dieser Welt, der Regenwald ist auf Grund der Abholzung fast nicht mehr in der Lage, die entsprechenden Feuchtigkeiten in den nötigen Mengen in die Atmosphäre zu bringen. Es ändert sich nicht das "Klima" des Universums, sondern das jeweilige örtliche Klima. Die Erde wird das überleben, ganz sicher. Der Mensch, wenn er denn so weiter macht, ganz sicher nicht.
Wüste, wo noch nie Wüste war. Eiszeit, wo noch nie Eiszeit war. Meere, wo früher Menschen lebten. So wird es irgendwann erzählt. Die Natur findet immer einen Weg, wir als Menschen haben uns entschlossen unseren eigenen Weg zu gehen. Das kann nur schief gehen.Wir müssen mit der Natur leben, die Natur muss aber nicht mit uns leben.
Gruss Gunnar
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Die Gans erwacht im fremden Forst, sie liegt in einem Adlerhorst. Sie sieht sich um und sagt betroffen: Mein lieber Schwan, war ich besoffen!
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Gunnar, du darfst das nicht so eng sehen.
1. haben sich Menschen früher an die Eiszeit angepasst (Eskimos)
2. haben sich Menschen früher an die Wüste angepasst (Beduinen)
3. haben sich Menschen früher an die Tropen angepasst (Indianer am Amazonas)
und der Rest der Menschheit hat sich an einen Wohlstand angepasst, den es sicher in 50 Jahren nicht mehr geben wird. (das erlebe ich aber nicht mehr, höchstens ich werde 119 Jahre alt)
das Problem besteht bei sauberer Luft, sauberen Trinkwasser etc. , daß sich der Mensch unkontrolliert vermehrt, undn es gibt immer noch g'scheite Menschen, die meinen, die Erde verträgt 12 Milliarden Menschen.
Teneriffa hatte vor 100 Jahren vielleicht 100 000 Einwohner, heute ? 700 000 und wenn man das Forum verfolgt, kommt fast täglich 1 Deutscher Einwanderewr dazu.
wenn das so weitergeht, gibt es in 30 Jahren etwa 1 000 000 Einwohner , aber keine Eisberge, die man dann noch nach Teneriffa schleppen könnte.
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dank der eu werden auf teneriffa entsalzungsanlagen gebaut,mit jedem liter diesel wird verdient,das gewonnene wasser geht ins mehr,tolle erfindung,teneriffa hat genug wasser ,was aber auf den anderen inseln nicht der fall ist.
was solls ,hauptsache geld gemacht,und nach uns die sinnflut
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Wenn die vorhandenen Entsalzungsanlagen mal endlich in Betrieb genommen würden (ICOD) - ähnlich ergeht/erging es den Kläranlagen - danach kann man darüber nachdenken, ob sich das Abschleppen von Eisbergen auf die Kanaren lohnt. Wie bei allem - ob es um die Menschen oder die Natur geht - erst mal die vorhandenen Ressourcen nutzen! Falls das nicht ausreicht, muss man neue Wege erkunden/schließen!
Wenn das Forore macht, werden schnell beide arktische Bereiche "abgebaut", man denke an die trockenen afrikanischen Staaten, die das dann subventioniert bekommen.
Toleranz ist die Voraussetzung für jegliches Zusammenleben !
¡ El listo más listo, tendrá que reconocer que siempre habrá otro aún más listo !
Try to take it easy ! Make the best of your situation !
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