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Alt 04.12.2010, 16:24
Mencey
 
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06.12. Die lange Vulkannacht - Expedition Erde

Terra XXL: Die lange Vulkannacht - Expedition Erde

So, 05.12.2010 | 01:40 - 02:25 Uhr deutsche Zeit ZDF

mit Thomas Reiter Vulkane

Vulkane gelten allgemein als gefährlich und zerstörerisch. Sie bedrohen den Menschen durch Lavaströme, Ascheregen und giftige Gase. Der erste Teil der BBC/ZDF-Reihe beweist entgegen dieser Vorurteile, dass die Feuer spuckenden Berge während der langen Geschichte der Erde nicht nur für Negativschlagzeilen sorgten. Thomas Reiter besucht einige der vulkanisch aktivsten Zonen der Erde und macht deutlich, welch wichtige Rolle Vulkane bei der Entstehung des Lebens spielten. Keine andere Kraft hatte in der Erdgeschichte so grossen Anteil an der Gestaltung und Umgestaltung der Welt wie sie.

Die Expedition beginnt in Island. Hier erkundet Thomas Reiter aus der Luft und sogar unter Wasser die Wirkungsweise vulkanischer Aktivität. Die Klippen von Thingvellir sind ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie die Hitze aus dem Erdinneren die Oberfläche verändert. Aus dem Helikopter kann man deutlich sehen, wie der massive Fels auseinandergerissen wurde. Aber erst beim Tauchgang in der Silfra Spalte wird deutlich, welche gigantischen Kräfte hier tatsächlich am Werk sind. Thomas Reiter taucht zwischen zwei Kontinentalplatten. Quer durch Island verläuft die Grenze zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen Platte, die in jedem Jahr einige Zentimeter auseinanderdriften. Was sich zunächst wenig spektakulär anhört, hat im Laufe der Jahrmillionen massive Felswände auseinander gesprengt und immer wieder zu Vulkanausbrüchen geführt.

Noch wichtiger für das Leben auf der Erde ist es allerdings, dass Kontinentalplatten aufeinander geschoben werden. An solchen Stellen falten die Platten Gebirge auf und erschaffen so ständig neue Landmassen. Käme dieser Prozess irgendwann zum Erliegen, wäre alles Land auf dem Planeten zum Untergang verurteilt. Die Erosion würde im Lauf der Zeit jeden Kontinent abtragen, bis die Oberfläche der Erde gleichmässig mit einer vier Kilometer hohen Wasserschicht bedeckt wäre.

Neueste Forschungen belegen ausserdem, dass der Vulkanismus die Erde schon mindestens einmal vor einer weltumspannenden Katastrophe gerettet hat. Der Geologe Paul Hoffman fand in Namibia Hinweise auf eine globale Vereisung des Planeten. Sogar am Äquator gab es Gletscher und Eisberge. Der Wissenschaftler geht davon aus, dass der gesamte Globus im Schnitt unter einer Kilometer dicken Eisschicht begraben war. Aus dieser frostigen Umklammerung hätte sich die Erde ohne die Aktivität der Vulkane bis heute nicht befreien können. Durch ihren Ausstoss von Kohlendioxid veränderten sie das Klima und tauten den Kühlschrank Erde wieder auf.

Eine ganz besondere Sensation sind extreme Zeitrafferaufnahmen des äthiopischen Vulkans Erta Ale. Er gehört zu den wenigen Vulkanen, die kontinuierlich so viel Hitze erzeugen, dass sich ein Lavasee aus flüssigem Gestein im Inneren des Kraters bildet. Nur durch die Zeitrafferaufnahmen ist es möglich, die dynamischen Prozesse in dem aussergewöhnlichen See zu verstehen.


Wiederholung | TXT-Untertitelt | Dolby Surround | 16:9


05.12.10 | 01:40 ZDF Terra XXL: Die lange Vulkannac... (W) Natur
05.12.10 | 01:40 ZDFHD Terra XXL: Die lange Vulkannac... (W)
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Alt 04.12.2010, 16:27
Mencey
 
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Humboldts Erben

Humboldts Erben

ZDF

So, 05.12.2010 | 02:25 - 03:10 Uhr deutsche Zeit


Film von Peter Prestel und Gisela Graichen Wenn die Götter Feuer speien

Der Fuji ist der heilige Berg Japans. Er strahlt eine trügerische Ruhe aus. Der "schönste Vulkankegel der Welt" ist nur 50 Kilometer von Tokio entfernt. Wenn er explodiert, erleben Millionen Menschen die Hölle vor der Haustür. Vulkanismus ist nicht nur in Japan eine tägliche Bedrohung. 200 000 Todesopfer forderte der Vulkanismus in den letzten 200 Jahren. Fieberhaft arbeiten Wissenschaftler rund um den Globus an effektiven Frühwarnsystemen, High-Tech soll die Menschen schützen, wenn die Berge Feuer speien.

Der Münchener Vulkanologe Professor Dr. Donald Dingwell hat den Wettlauf gegen die Zeit aufgenommen. Um den nächsten Ausbruch vorhersehbarer zu machen und eine tödliche Katastrophe zu verhindern, erforscht er das Verhalten von Vulkanen weltweit. Das Schwierige dabei: Jeder Feuerberg verhält sich anders. Deshalb untersucht Dingwells Team einzeln die gefährlichsten Berge der Welt. Das ZDF-Team von "Humboldts Erben" hat ihn zum Unzen nach Japan begleitet. 1991 war der Unzen Schauplatz einer dramatischen Szene: Ein pyroklastischer Strom, eine Glutlawine, raste mit 200 km/h zu Tal, alles vernichtend, was sich ihr in den Weg stellte. 43 Menschen kamen ums Leben, tausende wurden obdachlos. Dingwells Forschungsansatz: Wie verhält sich das Magma des Unzen unter bestimmten Bedingungen? Sein Ziel: vorherzusagen was am Unzen passiert, wenn diese Bedingungen eintreten. Dazu simuliert er Vulkanausbrüche im Münchener Labor mit Lavaproben des Vulkans. Das Spiel mit dem Feuer ist eine Sisyphusarbeit. Jede Veränderung führt zu einer anderen Vorhersagesituation. Professor Dingwell arbeitet weltweit mit den renommiertesten Vulkanologen zusammen, um eine Vernetzung des Wissens zu erreichen. Damit soll eine möglichst exakte Vorhersagbarkeit einer bevorstehenden Katastrophe mit der Möglichkeit rechtzeitiger Evakuierung erreicht werden. Die Feuerberge können ganze Wirtschaftssysteme lahmlegen und damit weltweite Auswirkungen haben.

Doch selbst die modernste Naturwissenschaft hat nicht auf alle Rätsel des Vulkanismus eine schlüssige Antwort. Antworten suchen die Menschen, seit sie mit den glühenden Lavamassen und Glutlawinen konfrontiert sind. Der Ethnologe Professor Dr. Peter Knecht untersucht, wie die Japaner seit Jahrhunderten mit dem Phänomen umgehen, wie es Eingang in ihre Religion gefunden hat. Er besucht die Itakos, blinde Frauen, die am Vulkan Osore mit den Verstorbenen Kontakt aufnehmen. Sie glauben, die Ahnen können warnen, wenn man ihnen richtig zuhört. Der Vulkankrater gilt vielen Japanern als Wohnort der Toten. In einem Shinto-Schrein entdeckt Knecht einen heiligen Stein, der der Legende nach auf einem Fisch liegen soll. Wenn der Fisch sich bewegt, bebt die Erde, speien die Berge Feuer - so will es eine Jahrhunderte alte Überlieferung. Und tatsächlich haben Wissenschaftler inzwischen Anhaltspunkte,dass minimale Wasser-bewegungen im Innern des Vulkans die ersten Vorboten eines Ausbruchs sind.

So erkundet das "Humboldts Erben"-Team den Vulkanismus in Japan von zwei höchst unterschiedlichen Seiten aus. Beiden geht es um die Abwehrder Gefahren der Feuerberge. Dass beide Ansätze durchaus vereinbar sind, erklärt der Ethnologe Knecht so: "Wo die Naturwissenschaft keine Antwort hat, ist der Punkt, wo der Glaube beginnt. Dabei muss der Glaube die Wissenschaft überhaupt nicht verneinen. Im Gegenteil: Er kann auf den Erkenntnissen aufbauen und Antworten geben auf Fragen, die die Naturwissenschaft noch nicht beantworten kann."


05.12.10 | 02:25 ZDF Humboldts Erben (W) Doku
05.12.10 | 02:25 ZDFHD Humboldts Erben (W)
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Alt 04.12.2010, 16:30
Mencey
 
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Krakatau - ein Vulkan verändert die Welt

Wilder Planet: Krakatau - ein Vulkan verändert die Welt

ZDF

So, 05.12.2010 | 03:10 - 03:55 Uhr deutsche Zeit

Film von Jeremy Hall

Die Explosion des Krakatau im Jahre 1883 war einer der gewaltigsten Vulkanausbrüche der Neuzeit und eine Katastrophe globalen Ausmasses. Auf den umliegenden indonesischen Inseln starben über 30 000 Menschen durch eine verheerende Flutwelle, die der Ausbruch verursachte. Das ZDF-Doku-Drama "Krakatau - ein Vulkan verändert die Welt" zeigt die spannenden Ereignisse vor und nach der vernichtenden Explosion. Mit fesselnden Spielszenen und atemberaubenden Computeranimationen zeichnet der Film die genaue Chronik der Katastrophe nach. Forscher liefern überraschende Fakten und Hintergründe, die belegen, dass globale Naturkatastrophen keine Einzelfälle sind, sondern sich jederzeit wiederholen können.

Am 27. August 1883 explodiert die Vulkaninsel Krakatau vor den Küsten Indonesiens. Es ist einer der gewaltigsten Vulkanausbrüche der Neuzeit. Asche und Gestein werden kilometerhoch in die Luft geschleudert. Zwei Drittel der Insel versinkenim Meer und lösen einen verheerenden Tsunami aus. Die Flutwelle ist doppelt so hoch wie die vom Dezember 2004 und überrollt die Küsten von Java und Sumatra. 36 000 Menschen sterben. Die Katastrophe passiert fernab der Zentren westlicher Zivilisation, und doch sind ihre Folgen weltweit spürbar. Die Explosion ist so laut, dass sie noch im über 2000 Kilometer entfernten Australien zu hören ist. Im Roten Meer regnet es Asche, in Washington spielen die Barometer verrückt, und über Europa kann man ungewöhnlich farbenprächtige Sonnenuntergänge beobachten. Der Ausbruch des Krakatau wird als erste Naturkatastrophe zum globalen Medienereignis. Möglich ist dies durch ein erdumspannendes Telegrafennetz, das erst einige Jahre zuvor eingerichtet worden war. Wenige Stunden nach der verheerenden Explosion verbreiten sich die ersten Nachrichten rund um die Welt. Erschreckend deutlich sind die Parallelen zur Flutkatastrophe in Indonesien 2004.
Das fesselnde ZDF-Doku-Drama versetzt die Zuschauer ins späte 19. Jahrhundert zurück und zeigt die Tage vor und nach dem Ausbruch des Krakatau durch die Augen der Menschen, die das Desaster überlebten. Neben Tagebuchnotizen und Augenzeugenberichten stützt sich der Film auf Studien von Wissenschaftlern, die sich schon damals in Lebensgefahr begaben, um die unfassbaren Naturgewalten zu ergründen. Zudem bewerten renommierte Forscher die globale Katastrophe aus heutiger Sicht. Warum brach der Krakatau mit einer so ungeheuren Wucht aus? Wieso werden die Menschen in Indonesien immer wieder von schrecklichen Naturkatastrophen heimgesucht? Tatsächlich ist Krakatau nur 2000 Kilometer entfernt von den verheerenden Erdbeben, die bis heute unfassbares Leid über die südasiatische Bevölkerung bringen. Die Geschehnisse zeigen, dass solche Katastrophen keine Einzelfälle in der Geschichte der Menschheit sind. Mit ergreifenden Schicksalen, atemberaubenden Computeranimationen und erstaunlichen Erkenntnissen beleuchtet das ZDF-Doku-Drama "Krakatau - ein Vulkan verändert die Welt" einen Teil der Vergangenheit, der schon fast in Vergessenheit geraten war, der jedoch eine Warnung für die Zukunft bleiben sollte.


Wiederholung | Stereo | 16:9

05.12.10 | 03:10 ZDF Wilder Planet: Krakatau - ein ... (W) Doku
05.12.10 | 03:10 ZDFHD Wilder Planet: Krakatau
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Alt 04.12.2010, 16:51
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Endlich mal Sendezeiten nach meinem Geschmack!

Aber Achtung...Sendetermin ist in der Nacht von Morgen auf Übermorgen...also eigentlich am 06.12. ab 1.40 Uhr.
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Alt 04.12.2010, 18:15
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Alt 06.12.2010, 00:52
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So nu gehts los! Abendessen und Knabberei für die Vulkannacht steht bereit.
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Alt 06.12.2010, 14:12
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Gigantische Katastrophen wie diese hat es wohl in der Erdgeschichte enorme Anzahl gegeben, aber nur wenige davon haben die Menschen direkt miterlebt.

Vergangenheit, die uns geschichtlich interessiert, jedoch uns nachträglich wenig persönlich berührt.

Was uns mehr interessiern könnte, und das tut es, sind solche Vorkommnisse, die uns und unseren Nachfahren noch bevorstehen.

Wo wir auch leben auf dieser Welt, sind wir nicht sicher vor Erdbeben, Erdrutschen, Vulkanausbrüchen, Überschwemmungen, Lawinen, Sintfluten, Tsunamis und, und.............
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Toleranz ist die Voraussetzung für jegliches Zusammenleben !
¡ El listo más listo, tendrá que reconocer que siempre habrá otro aún más listo !
Try to take it easy ! Make the best of your situation !

Geändert von LaTorre (06.12.2010 um 15:06 Uhr)
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