Unabhängig mal von
Teneriffa oder den Kanaren im Allgemeinen:
Wer solche "Dokumentationen" betreffs der "Auswanderer" in der ganzen Welt verfolgt, der findet immer wieder Berichte von denen oder über die, die ein Fiasko erlebt haben, totales "Scheitern", was man hier "Fracaso" nennt. Nicht alle können ein "Konny Reimann" sein, der mit sonnigem Gemüt und Erfindergeist, unermüdlich von seiner zur "seelischen Komplizin" gewordenen Ehefrau begleitet, den Absprung gemeistert hat, wie er uns gestern Abend im Fernsehen beweisen konnte.
Stimmt da nur ein Komponent in der Familie nicht, ist schon das erste Problem vorprogrammiert .
Dazu kommen die notwendigen Fähigkeiten die man haben muss - die man hat, oder eben nicht.
Und, ein wesentlich wichtiger Aspekt: wie wird uns begegnet ?
Werden wir als geldbringender Tourist noch mit offenen Armen aufgenommen, so bringt man uns, sobald wir die Absicht äussern bleiben zu wollen, Skepsis entgegen und es fängt dann plötzlich an, Hindernisse oder Fallen zu regnen.
Kommt einer mit 'ner fahrbaren Currywurstbude vorbei, wird ihm verschwiegen, daß da schon mal, vor einiger Zeit, einer die gleiche Idee hatte und doch wieder in der Versenkung verschwunden ist - er wird totgeschwiegen, denn zuerst will man ja mal wissen, was der "Neue" so drauf hat. Also, Geschäftsangebote werden ihm offeriert, alles in die Wege geleitet, er wird verquickt in Abmachungen und Verträge und dann steht er plötzlich allein da, mit "seiner Kunst", die keine so grosse ist, denn von "Acrylamid"-Bildung beim "Pommes"-Frittieren hat der noch nie was gehört und die letzten "direkt aus Deutschland vom Besten Fleischer importierten" triturierten Fleisch im Darm ( oder ohne ) waren schon oft zienlich grau ( vor dem Braten ).
Mit "echtem Deutschem Bier" ist nun in der Krise, die ja schon länger läuft und nicht erst jetzt, immer weniger Reibach zu machen, denn wer von den auch angestrebten einheimischen Kunden will eine "Molle" für 2,50, wenn er seine "Caña" vom Inselbrauer für 1,20 haben kann.
"All Inclusive" ist der "Reisser", oder eben nicht, aber nun einmal gebucht, muss das "abgefressen" werden, denn für "den Gaumen entschädigende" Restaurantbesuche ist kein Budget mehr vorhanden, nachdem die quengelnden "Kids" nun schon dreimal LP und SP und einmal AP besuchen "mussten".
( PL = Loro-Parque / SP =
Siam Park / AP = Aguapark )
"Alles eine Frage der Technik", wie "Alice Cooper" da immer sagt !
Also, kein Stirnrunzeln oder Kopfschütteln hilft da.
Gelegentliche Besuche in einem der Touri-Zentren genügen nicht, um festzustellen, daß da was läuft, denn 100%-ige Info gibt es nicht von den Betreibern, wenn die ihren Laden gewinnbringend "abstoßen" wollen. Auch von den "Freunden", potentiellen "Stammkunden", kann diese nicht erwartet werden, denn die gehen dann dorthin, wo die "Scheidenden" hingehen, denn "Freunde" folgen sich ja, oder ?
Es sei denn, die "Auswanderer
wandern aus" !
Auch gibt es die Fälle ( kenne einen sehr gut ), wo wer angemacht wird, doch auszuwandern und ein "gewinnträchtiges" Geschäft zu übernehmen, weil der aktuelle Betreiber "aus Gesundheitsgründen" abgeben will. Der Eigentümer der Lokalität ist nicht der Pächter, also hast du es mit 2 verschiedenen Parteien zu tun, wo manchmal die 1. von nichts weiss. Wenn diese dann, sobald du mit dem scheidenden Pächter den Vorvertrag über den "Abstand" gemacht hast, auf Mietvertragsübernahme angesprochen wird, kommt der Hammer, alte Klauseln sind nicht mehr gültig ( Das Geschäft ist ja umsatzstärker geworden, Zeiten haben sich geändert ) und nun ist die Pacht doppelt so hoch.
Ja, was nun ? Nebenbei angemietetes Häuschen wieder kündigen, in eine Etagenwohnung ohne Piscina, Kinder alle sauer, weil nun 3 in 2 Zimmer müssen usw,. denn es reicht nun kaum für 2 hohe Mieten - Haus UND Bar zusammen geht nicht! Und für die deutsche Schule erst recht nicht !
Gestoria hat 'n Haufen Kohle für alle Anmeldungen verlangt, denn es soll ja gleich alles legal sein. Die Bedienungshilfe muss weiter beschäftigt werden, denn wer, der nicht kann, will sich mit der Kundschaft verständigen, da man festgestellt hat, daß die "Choza" nicht in einem Touri-Zentrum steht und man wohl eher von Einheimischen leben muss.
Die aber wollen keine "Albóndigas de Monterrey", weil denen Kapern im Fleischklops nicht schmecken.
Und, gibt es keine Konversation, sitzt der Manuel, der erst mal alleine kommt, auch alleine am Schanktisch. Das macht er 2 Mal.
Da er auch "no espiking inglis" ist, no Chance.
Ojeh !
Ja, jetzt ist mein Faden zuende..............
Ob ich den nochmal weiterspinnen sollte ?