Trockene Wüsten, aber auch tropisches Grün, lebensfeindlich und doch bewohnt, spärliches Leben an Land, Reichtum und Überfluss im Meer: die Kapverden, eine Inselwelt voller Gegensätze, schon vor 550 Jahren entdeckt und doch kaum bekannt.
Die grandiosen Landschaften der kapverdischen Inselwelt, ihre Entstehung und Veränderung, stehen im Mittelpunkt des Films. Er zeigt, welche Pflanzen und Tiere die trockenen Vulkanlandschaften besiedeln, taucht ein in die bunte Unterwasserwelt der Inselberge und dokumentiert das harte Leben der Bewohner in einer eher lebensfeindlichen Umgebung. Die Kapverden zählen zu den Makaronesischen Inseln, zu den "Inseln der Glückseligkeit", zu denen auch die Kanaren, Madeira und die Azoren gehören. Alle diese Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Es sind die Spitzen vulkanischer Gebirge, die auf dem Meeresboden wurzeln, in über 6.000 Metern Tiefe. Etwa 500 Kilometer sind die Kapverden vom afrikanischen Festland entfernt. Ausser den Pflanzen haben es nur Insekten, Reptilien und Vögel auf natürliche Weise geschafft, sich auf den Inseln anzusiedeln. Alle grösseren Tiere wurden von den Menschen eingeführt. So kärglich das Tierleben an Land ist, umso erstaunlicher ist der Fischreichtum im Meer rund um die Kapverdischen Inseln. An den Flanken der Inselberge steigt nährstoffreiches Tiefenwasser auf, das zur Entfaltung reichen Lebens führt. Hier mischt sich die Fischfauna des von Norden kommenden Kanarenstroms mit der Fischgemeinschaft der Tropen. Das wiederum lockt grosse Raubfische wie Haie und Barrakudas an. Die frei stehenden Inselberge sind darüber hinaus Wegmarken für Wanderfische wie Thunfische und Makrelen, Delfine und Wale.
Toleranz ist die Voraussetzung für jegliches Zusammenleben !
¡ El listo más listo, tendrá que reconocer que siempre habrá otro aún más listo !
Try to take it easy ! Make the best of your situation !
Geändert von LaTorre (07.09.2010 um 15:31 Uhr)
Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu LaTorre für den nützlichen Beitrag:
Haben heute Abend die Aufnahme gesehen, sehr interessant.
Die Verwandtschaft mit den Kanaren hab ich schon gesehen, war wie ein Zeitsprung von 60-70 Jahren.
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Ich verliere nie die Gelassenheit,
ich kann sie nur nicht immer sofort finden!
Der Film ist ja schon 5 Jahre alt, sicher sieht es heute schon wieder anders aus.
Regina - wir kriegen alles kaputt, letztendlich auch uns selber.
Ich hoffe nur, die Erde hat dann noch genug Kraft, sich zu erholen - ohne Menschen!
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