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  #1 (Permalink)
Alt 08.06.2007, 10:04
Pressepartner des Forums
 
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Beiträge: 94
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Erhielt 14 Danke für 10 Beiträge
Ein Drittel der Canarios leben in Armut

Kanarische Inseln.

Die Jahresbilanz der Cáritas lieferte erschreckende Zahlen. Demnach leben rund ein Drittel der Inselbewohner unter der Armutsgrenze. In der Provinz Las Palmas zeichnet sich dabei die Kluft zwischen Arm und Reich noch stärker ab als in der Westprovinz von Teneriffa. Das Kapital, so die Organisation, konzentriere sich in einigen wenigen Händen, während ein Großteil der Bevölkerung, sich mit einem sehr knappen Budget zufrieden geben muss. Rund 320.047 Menschen haben nur rund 300 Euro im Monat zur Verfügung, weitere 276.152 leben mit knapp 600 Euro hart am Limit. Besonders betroffen von dieser Situation sind vor allem Frauen, über 65, und Kinder. Frauen und Kinder werden so in eine Randgruppe gedrängt. Insgesamt leben rund ein Viertel aller Kinder unterhalb des Existenzminimums. Die Situation verschärft sich noch dadurch, dass viele dieser Kinder keinen Schulabschluss erreichen und somit auch keine Perspektive haben, dieser Armutsspirale zu entkommen. Die kanarische Cáritas hat im letzten Jahr rund 11.658 Personen betreut und läutet mit ihrem Bericht die Alarmglocken. Es gehe auch darum, die Gesellschaft für dieses Problem zu sensibilisieren und ans Tageslicht zu bringen, was ansonsten gerne unter den Teppich gekehrt wird. Diese Probleme existieren und müssen in Angriff genommen werden. svw
Teneriffas Neue Presse ist offline  
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  #2 (Permalink)
Alt 08.06.2007, 10:11
Mencey
 
Benutzerbild von Freeman
 
Registriert seit: 31.12.2006
Beiträge: 977
Abgegebene Danke: 585
Erhielt 440 Danke für 237 Beiträge
Diese Entwicklung ist doch auf der ganzen Welt zu beobachten. Die Reichen werden reicher die Armen ärmer. Und auch in D bleiben 25 Jahre Umverteilung von unten nach oben ja nicht ohne Wirkung wie man sieht.

Hier auf Teneriffa war die wirtschaftliche Lage schon immer schwieriger als anderswo. Darum auch die Großfamilie als Überlebensstrategie.

Die soziale Verwahrlosung auf der Welt wird schlimmer nicht besser.
__________________
------------------------------------------------
http://www.youtube.com/watch?v=G3VdvTVswyU
Freeman ist offline  
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  #3 (Permalink)
Alt 08.06.2007, 13:17
Moderator
 
Benutzerbild von Santana
 
Registriert seit: 08.02.2007
Ort: Tenerife Sur y Willemstad/Curacao
Beiträge: 12,276
Abgegebene Danke: 3,721
Erhielt 4,020 Danke für 2,684 Beiträge
Hotels fuer Touris werden gebaut wie noch nie, und viele stehen im Moment halb leer,die Bevoelkerung wurde zu Gunsten des Tourismus vernachlaessigt,
hier auf den Kanaren fehlt noch sehr,sehr viel.
Santana ist offline  
Folgender Benutzer sagt Danke zu Santana für den nützlichen Beitrag:
hanspetergrubl (14.06.2008)
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  #4 (Permalink)
Alt 08.06.2007, 13:24
Uwe44
Gast
 
Beiträge: n/a
Naja für Investoren ist heutzutage der wirtschaftliche Erfolg eines Objektes doch gar nicht mehr wichtig. Es geht vielfach auch einfach nur um Abschreibungen und kalkulierte Verluste. Bei uns hier in HH ist es genauso. Die Bauindustrie zieht mitsamt den Investoren von Nord nach Süd, von West nach Ost und baut in der ganzen Stadt neue Bürokomplexe, die kein Mensch braucht. Die Investoren verdienen aber in jedem Fall, und sei es nur durch Steuerabschreibungen.

Freeman: Das sind bei uns hierzulande die Folgen der "geistig moralischen Runderneuerung" wie sie von Kohl & Co 1982 angekündigt wurden. Die Folgen sind auch hierzulande nicht zu übersehen. Aber da das System sich selbt am Leben erhält ist es auch schwierig solche Dinge zu beseitigen. Es ist wie bei einer Hydra. Schlägst Du einen Kopf ab, wachsen drei neue nach.
 
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  #5 (Permalink)
Alt 08.06.2007, 15:02
Mencey
 
Benutzerbild von Freeman
 
Registriert seit: 31.12.2006
Beiträge: 977
Abgegebene Danke: 585
Erhielt 440 Danke für 237 Beiträge
Zitat:
Zitat von Uwe44 Beitrag anzeigen
Freeman: Das sind bei uns hierzulande die Folgen der "geistig moralischen Runderneuerung" wie sie von Kohl & Co 1982 angekündigt wurden. Die Folgen sind auch hierzulande nicht zu übersehen. Aber da das System sich selbt am Leben erhält ist es auch schwierig solche Dinge zu beseitigen. Es ist wie bei einer Hydra. Schlägst Du einen Kopf ab, wachsen drei neue nach.
Mann Uwe, darauf warte ich schon lange das jemand das mal offen so sagt.
1000 % Übereinstimmung !

Und die "geistig moralische Wende" geht auf anderen Gebieten unvermindert weiter.
__________________
------------------------------------------------
http://www.youtube.com/watch?v=G3VdvTVswyU
Freeman ist offline  
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  #6 (Permalink)
Alt 14.06.2008, 13:02
Moderator
 
Benutzerbild von Santana
 
Registriert seit: 08.02.2007
Ort: Tenerife Sur y Willemstad/Curacao
Beiträge: 12,276
Abgegebene Danke: 3,721
Erhielt 4,020 Danke für 2,684 Beiträge
Nach neuester Statistik der Caritas reichen bei rund 45 % der kanarischen Familien das Geld nicht bis zum Monatsende.
Die Sprecherin der Caritas Ana Rivero erklaerte ?Es besteht kein Zweifel, dass die Armut stetig zunimmt und in erschreckendem Maße allein erziehende Frauen und Kinder betrifft? ". Etwa eins von drei Kindern auf den Kanaren lebt an der Armutsgrenze."
Besonders Frauen sind vom sozialen Abstieg bedroht.
Viele Frauen saehen dann als einzigen Ausweg aus der Misere die Prostitution. Nur etwa fuenf Prozent der Frauen in dem Gewerbe gehen ihrem Beruf freiwillig nach.
Caritas mahnt die Politiker etwas dagegen zu unternehmen.
Santana ist offline  
Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Santana für den nützlichen Beitrag:
Flowerpower1211 (14.06.2008), hanspetergrubl (14.06.2008)
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  #7 (Permalink)
Alt 22.06.2008, 10:15
olbi
Gast
 
Beiträge: n/a
in deutschland ist eine familie mit 2 kinder als arm zu bezeichnen wenn ihnen 1600 euro im monat zur verfügung stehen,
 
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