Amerikanisches Schiff will Ozean mit Eisenpartikeln düngen
Nächstes Anlaufen des Schiffs Weatherbird wird auf den Kanaren sein. Die Weatherbird liegt im Moment im Hafen von ST. Georg, Bermuda Inseln. Eine amerikanische Firma, Planktos, will 100 Tonnen Eisenpartikel ins Meer leiten. Informationen von Greenpeace Spanien.
Man geht davon aus, dass in einem kanarischen Hafen das Eisen geladen werden soll, womit der Ozean "gedüngt" werden soll. Die Operation soll wohl in internationalen Gewássern im Südatlantik erfolgen.
Laut Theorie, erhöht das Eisen die Bildung von Fitoplancton, welche die Absortion von CO2 unterstützt, publiziert die renomierte spanische Zeitung El Pais.
Antonio Hernandez, Verantwortlicher der Marinesparte von Ben Magec, weist darauf hin, dass es nicht erwiesen sei, dass fitoplancton diesen Effekt hervorruft und fordert die kanarische Regierung und den spanischen Aussenminister dringend auf, Informationen über die wahren Hintergründe und über das Warum, Wie, Wann und wohin die Weatherbird fährt, von den Autoritäten der USA einzufordern.
Wenn eine Pflanze - und dazu zählt auch das Phytoplankton, nicht genug Eisen als Spurenelement bekommt, dann wird sie chlorotisch. Das heißt, sie färbt sich gelblich und wächst nur langsam. Besonders gut ist dies bei allen Citrusgewächsen zu beobachten: ihre Blätter werden gelb und fallen dann oft ab.
Beim Menschen macht sich Eisenmangel als Blutarmut bemerkbar, weil das Hämoglobin, der Blutfarbstoff Eisen enthält. Der Südatlantik und die Gewässer um die Antarktik herum enthalten zu wenig Eisen für ein flottes Mikroalgen = Phytoplanktonwachstum. Weil das Phytoplankton beim -und für das Wachstum Kohlendioxid verbraucht, will man dessen Wachstum der Algen ankurbeln, um den Kohlendioxidgehalt der Luft zu reduzieren. Gleichzeitig entwickelt sich mehr Futter für das Zooplankton und damit für die Fische, Garnelen und Muscheln. Ist doch eine gute Idee!
Wenn eine Pflanze - und dazu zählt auch das Phytoplankton, nicht genug Eisen als Spurenelement bekommt, dann wird sie chlorotisch. Das heißt, sie färbt sich gelblich und wächst nur langsam. Besonders gut ist dies bei allen Citrusgewächsen zu beobachten: ihre Blätter werden gelb und fallen dann oft ab.
Beim Menschen macht sich Eisenmangel als Blutarmut bemerkbar, weil das Hämoglobin, der Blutfarbstoff Eisen enthält. Der Südatlantik und die Gewässer um die Antarktik herum enthalten zu wenig Eisen für ein flottes Mikroalgen = Phytoplanktonwachstum. Weil das Phytoplankton beim -und für das Wachstum Kohlendioxid verbraucht, will man dessen Wachstum der Algen ankurbeln, um den Kohlendioxidgehalt der Luft zu reduzieren. Gleichzeitig entwickelt sich mehr Futter für das Zooplankton und damit für die Fische, Garnelen und Muscheln. Ist doch eine gute Idee!
Ich bin auch kein Biologe, aber eines kenne ich genau:
Wenn in meinem Aquarium die Pflanzen schlecht wachsen oder kümmern,
dann gibt es Eisendünger und Co2 Zufuhr, dann klappts wieder.
Allerdings ist das auch Süßwasser und kein Meerwasser.
Ob das im offenen Meer auch so gut ist bezweifle ich.
Wie reagieren Tiere langfristig darauf? Welche eventuell schädliche Pflanzen wuchern dann?
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liebe Grüsse
Franky
Vom 20.6. bis 4.7. sind wir auf Teneriffa - Playa de las Americas
Ich habe in meinen Aquarien die Erfahrung gemerkt, das die ganzen chemischen Mittelchen alles nur übertünchen.
Stefan hatte eine CO? Anlage, die aber nach einem halben Jahr auch rausflog.
Die Pflanzen wachsen zwar erst mal besser, sind aber später triebiger und empfindlicher.
Eine ausgewogene Wasserbiologie, wenig Fische und nicht zu viel Futter, und das Biotop funktioniert über Jahre hinweg.
Übertragen auf das Meer: Mensch filtert seine Abwässer, entsorgt seinen Müll nicht im Meer, vergiftet nicht die Umwelt, dann muß die chemische Industrie auch keine Mittelchen ins Meer werfen und sich dabei ne goldene Nase verdienen.
Sicher sinds die gleichen Firmen (oder besser Tochterfirmen) die zuerst das Meer verschmutzten, und jetzt das angebliche Gegenmittel verkaufen.
An alle Aquarianer, probiert mal homöopathische Mittel im Wasser aus!
Im freien Süßwasser ist meist genügend Eisen vorhanden, weil diese Wässer entweder sehr jung sind oder immer wieder von Quellen gespeist werden. Ob Salz- oder Süßwasser, bezüglich des Eisens ist das Wurst. Ob Neger, Chines oder Weißer, alle brauchen Eisen.
Das mit dem unguten Gefühl hat man immer, wenn einem nix dazu einfällt. Das habe ich auch mit religiösen Einrichtungen jeglicher Art.
Bei homöopathischen Mitteln ins Wasser tut man sich sehr leicht: ein Schluck Wasser dazu und schon hat sichs, denn der Apotheker weiß bei der Herstellung des Mittels gar nicht, was er als "Gleiches" reintun soll, wie verdünnen und ob die Schwingungen, die beim Menschen wirken, auch auf Organismen ohne Nervensystem funktionieren.
Geschäftemacherei ist natürlich auch dabei, weil die Fischerträge angekurbelt werden. Dabei aber verdienen letztlich alle Anrainerstaaten und weniger einzelne Firmen. Die Geschichte mit der Düngung des Meeres hat eine lange Diskussion und Prüfung gehabt und jetzt glaubt man mit bestem Gefühl, dass man es mit lumpigen 100 Tonnen mal probieren darf. Wahrscheinlich kommt aber wegen der geringen Menge ( im Hinterhof wärs viel, im Meeer ein Tropfen) nichts eindeutig raus.
Bei der ersten Eisenbahnfahrt hatte man übrigens auch ein ungutes Gefühl.
Folgender Benutzer sagt Danke zu AP.Dittrich für den nützlichen Beitrag:
als der kernreaktor von tschernobyl in betrieb genommen wurde, da hatte man vorher eine lange Diskussion und Prüfung und glaubte mit bestem Gefühl, diesen mit ein paar lumpigen uranstäben lange zeit betreiben zu können.
für das universum war der GAU dann nur ein tropfen, für die region und noch darüber hinaus viel.
ap. dittrich, bei dir habe ich das ungute gefühl, du willst dich aus unbestimmten grunde mit mir anlegen. lass es lieber.
Bei homöopathischen Mitteln ins Wasser tut man sich sehr leicht: ein Schluck Wasser dazu und schon hat sichs, denn der Apotheker weiß bei der Herstellung des Mittels gar nicht, was er als "Gleiches" reintun soll, wie verdünnen und ob die Schwingungen, die beim Menschen wirken, auch auf Organismen ohne Nervensystem funktionieren.
Ich bin leider keine Apothekerin, und es bezog sich auf ein Aquarium, und es funktioniert.
Zitat:
Bei der ersten Eisenbahnfahrt hatte man übrigens auch ein ungutes Gefühl.
Ich glaube doch, das sich seit der ersten Eisenbahn unser Wissen und unsre Erfahrung gesteigert hat.
Hallo Ulrich,
wie vermittelt man Dir denn ein gutes Gefühl? Nachdem Du Dich aus einen unguten Gefühl heraus zu einer versteckten Drohung : " lass es lieber" veranlasst siehst, möchte ich mich für evtl. Missverständnisse bei Dir entschuldigen. Ich diskutiere nun mal gern, wenn ich glaube von der Sache professionell was zu verstehen und da kann´s mal Kommunikationsschwierigkeiten geben. Bei Computern könntest Du mir alles erzählen, bei Chemie und Biologie würde es schwieriger. Also nicht nachtragend sein.
Gruß
Peter
ich bin nicht nachtragend, ich drohe nicht und deine entschuldigung
ist natürlich akzeptiert.
es stößt mir nur etwas sauer auf, wenn relativ zynisch und sarkastisch auf meinungen reagiert wird, die sich auf gefühlsäußerungen beziehen.
da ich kein wissenschaftler bin und sehe, dass z.b. die verbringung von 100 tonnen eisenpartikeln in´s meer selbst von wissenschaftlern kontrovers diskutiert wird, dann vertraue ich eben auf mein gefühl. ohne ein ökofreak zu sein bin ich der meinung, dass der mensch viel zu oft regulierend in die natur eingreift ohne wirklich sorgfältig die folgen abzuwägen.
so wurde z.b. in deutschland der asiatische punktkäfer (marienkäfer) als biologische waffe gegen schädlinge importiert. er bekämpft nun die schädlinge so erfolgreich, dass er den heimischen käfern die nahrungsgrundlage entzieht und man nun verzweifelt überlegt, wie man den asiatischen käfer wieder los wird.
neue wissenschaftliche erkenntnisse und errungenschaften sind wichtig aber ich stelle mir die frage, ob auch wirklich alle immer angewendet werden müssen.
ebenso haben mich deine, sagen wir, sehr skeptischen bemerkungen zu homoöpathischen mitteln gestört. die potenzierung erfolgt bei entsprechendem wissen genau und zielgerichtet, die erfolgreiche wirkung erlebe ich immer wieder an mir selber und den menschlichen und tierischen patienten, die meine frau (heilpraktikerin) seit jahren erfolgreich behandelt.
deine stirn wird sich wahrscheinlich sehr in falten legen, wenn ich jetzt schreibe, dass meine frau auch erfolgreich mit orgonstrahlung arbeitet und wir beide ebenso erfolgreich patienten als geistige heiler behandeln. bei letzterem handeln wir nahezu ausschließlich nach gefühl, denn wissenschaftlich, d.h. prüfbar und reproduzierbar, wurden bisher leider nur winzige teilbereiche dieser heilmethode im ansatz erforscht (z.b. photonen).
du siehst, gefühle spielen bei mir eine große rolle und wenn mein satz "lass es lieber" von dir als versteckte drohung aufgefasst wurde, dann ist es nun an mir, dich um entschuldigung zu bitten.