Die kanarischen Inseln stehen beim Einkommen in Spanien an drittletzter Stelle.Nur in Murcia und Extremadura verdienen die Menschen noch weniger als auf dem Archipel, das ergab jetzt eine Studie des Finanzministerium.
Etwa 70 % aller Beschaeftigten verdienen weniger als 1.000 Euro brutto im Monat
ja kann ich ein Lied von singen. Wenn du mal in die Stellenausschreibungen schaust da wird angeboten 600 - 900 € brutto ist ja lachhaft. Aber ich sagte ja schon in einem anderen Posting die Salarios Convenio sind definitiv ein Witz.
Mindestlohn 18,30 Brutto am Tag macht 540€ Brutto im Monat -frag ich mich immer wovon lebt derjenige.
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Ich frag mich immer wieder, wie das die Canarios machen.
Miete zahlen, Familie und womöglich nur ein Einkommen.
Wie funktioniert das. Klar kann man sparsam leben aber das hat alles seine Grenzen.
Wenn ich dann allerdings wenn ich z.B. beim Alcampo einkaufen gehe, die vollen, ja fast überquellenden Einkaufswagen sehe, passt das für mich nicht zusammen. Es sei, denn das ist der Einkauf für die nächsten 4 Wochen.
... außerdem musst Du mal aufpassen, WAS in den Einkaufswägen drin ist - jede Menge lentejas, garbanzas, die billigste Milch....
Dann darf man auch nicht vergessen, dass viele canarios entweder selbst oder in der Familie Kartoffeln, Bananen, Papayas, lechuga etc. anbauen - muss man schon mal nicht kaufen.
Das traurige Geheimrezept der Canarios ist wahrscheinlich nicht das Gemüsefeld zuhause, sondern Schulden, Schulden, nochmal Schulden, eine Tarjeta vom Alcampo, eine von Mercadona, eine vom Hiper Dino, eine bis fünf Tarjetas von der Bank und keinen Überblick mehr. Geht bei diesen Löhnen auch nicht anders.
Ja, das ist, so glaube ich, die bittere Wahrheit hier.
Bei Alcampo und Carrefour werde die Karten gezuckt und die zwei vollen Wagen sind "bezahlt".
Machen die Banken nicht irgendwann mal dicht? Ich weiß von vielen Leuten, dass die Canarios wirklich hoch verschuldet sind.
Diese Menschen die weniger als 1000 Euro verdienen werden auch "Mileuristas "genannt.Sie stellen eine neue soziale Schicht dar, vor allem junge Menschen sind davon betroffen,Experten rechnen damit das sich die Zahl der Wenigverdiener in Zukunft noch verstaerkt.
Sie haben billige Arbeitsvertraege,und kommen mit ihrem Gehalt kaum bis zum Monatsende aus.
Schwierig fuer diese Menschen gestaltet sich auch die Wohnungssuche, den Mieten und die Inflation bringt sie nahe ans Existensminimum.