Ort: Cueva del Viento, Icod de los Vinos, Teneriffa
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20 % Verlust durch das Anti-Tabak-Gesetz
In einem Interview mit der kanarischen Tageszeitung Diario de Avisos sagte Valentín Sánchez, Präsident der Inselvereinigung der Geschäftsleute von Tanzlokalen und Diskotheken (Asociación Insular de Empresarios de Salas de Fiesta, Baile y Discotecas), daß die Geschäfte in den ersten drei Monaten des Jahres einen Verlust von etwa 20 % durch das Anti-Tabak-Gesetz (Ley Antitabaco) erlitten haben.
Das neue Gesetz habe die Situation dieser Einrichtungen in der Zeit der Krise noch zusätzlich erschwert. Die Besucher seien nicht mehr so lange in den Lokalen, dementsprechend sinke der Konsum.
Desweiteren sei er der Meinung, daß ein Raucher weiterhin rauche, auch wenn es in solchen Lokalitäten verboten sei. Die Raucher rauchen nun auf der Straße, was zu anderen Problemen führe, wie beispielsweise eine Geräuschbelästigung für die Anwohner.
Zum Schluß des Interviews führte Sánchez aus, daß es in Spanien eine Zusammenschluß von Geschäftsleuten des Gastgewerbes, der Casinos und der Inselvereinigung gebe, die sich dafür einsetzen, daß das Gesetz geändert und entschärft werde.
Folgender Benutzer sagt Danke zu Angie für den nützlichen Beitrag:
Ich wage das mal als "populistisches Gelaber" zu bezweifeln. Hier in England wurde vor einigen Jahren ein sehr striktes Rauchverbot umgesetzt: oeffentliches Dach ueber dem Kopf = raus zum Rauchen. Da hat nach ein paar Wochen niemand mehr darueber geredet, und es ist heute eine Selbstverstaendlichkeit geworden. Ich gehe mittlerweile selbst zuhause vor die Tuer. Von irgendwelchen Einbussen kann nachweislich auch keine Rede sein, wenn gleich das Verbot als vorgeschobene Erklaerung sehr schnell herbeigezogen wird, wenn denn mal ein Betrieb schliesst. Was soll man auch von einer Geschaeftsidee halten, die davon abhaengig ist, dass die Kunden einem die Bude vollqualmen duerfen.?
Ganz abgesehen davon, dass Teneriffa und auch weite Teile Spaniens wettermaessig klar im Vorteil sind.
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Folgender Benutzer sagt Danke zu Jurgen B für den nützlichen Beitrag:
Wenn die Raucher ausbleiben, weil sie dort nicht mehr rauchen dürfen, kommen die Nichtraucher zurück, weil man dort wieder atmen kann und nach einem Kneipenbesuch nicht seine gesamte Kleidung in die Waschmaschine werfen muss. Das wird sich von selbst regulieren, ist meine Meinung.
Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu StefanK für den nützlichen Beitrag:
Das Schlimme an der Sache ist doch, dass die Nichtraucher oft gar nicht ins Lokal gehen sondern draussen den Rauchern die Plätze streitig machen. Erlebe ich immer öfter, dass das Lokal leer ist, weil alle an der Sonne sitzen wollen.
Folgender Benutzer sagt Danke zu tellus29 für den nützlichen Beitrag:
Mal abgesehen von den negativen Aspekten des Rauchens, gesundheitliche
Beeinträchtigung, immenser Verschmutzung und der negativen Vorbildfunktion
die bei Kindern und Jugendlichen entsteht wenn dieser Tätigkeit gefrönt wird,
gehören Raucher einer Spezies an die diese Tätigkeit kaum einschränken werden.
Was nun die zitierten Einbussen anbelangt, ist das Rauchverbot mit Sicherheit
ein Aspekt der mit dazu beiträgt das es überhaupt dazu kommt. Verbote, egal
in welchem Bereich und in welcher Form und mit welcher Strafe bedroht, werden
kaum dazu beitragen einen besseren Menschen zu schaffen oder eine bessere Gesellschaft ins Leben zu rufen.
Die englische Mentalität mit all ihren Facetten kann man mit denen anderer
europäischer Länder zwar vergleichen, und wird dann ganz erstaunt feststellen
das es doch einige Unterschiede gibt. Kadavergehorsam mag ja in der englischen
Mentalität tief verwurzelt sein und in breiter Akzeptanz befolgt werden, deshalb
müssen doch andere Nationen diese Ansichten nicht teilen.
Seit wann funktioniert es denn mittels Verboten und damit verbundenen Sanktionen
jemanden auf den Pfad der Tugend zu geleiten? so etwas geht doch wohl nur über
den Weg der Einsichtigkeit. Auch die Saulus/Paulus Variante ist eher ein Einzelfall-
hinweis und trifft nicht auf breiteste Bevölkerungsteile zu.
wenn ich bestimmte restaurants in meiner naehe anschaue sehe ich folgendes. die die zu raucherzeiten gut besucht waren, sind es heute noch. die die fast immer leer waren, sind es heute auch noch.
das thema rauchen ist eher ein alibi fuer ausfaelle wegen schlechter oder langweiliger kueche!
bluebird
Hola und guten tag,
als ehemaliger Raucher muss ich mal etwas zu diesem schwachsinnigen Gesetz sagen.
Vor noch nicht ganz so langer Zeit haben viele Restaurantbesitzer/Pächter ( in Spanien)
viel Geld investiert um einen Raucher + Nichtraucher Platz einzurichten.
Dieses Geld ist nun zwar nicht weg sondern nur bei einem anderen aber eine unnütze
Investition. Eigentlich war alles OK Raucher saßen draußen, Nichtraucher völlig unbelästigt vom Rauch drinnen - dort wo nur 1 Raum zur Verfügung stand gingen die Raucher eben nach draußen oder tranken nur 1 Getränk und dann raus.
Wenn wie auf Teneriffa fast alles daußen stattfinden kann ( außer bei Regen) kann ich mir eine Belästigung der Nichtraucher durch Raucher nicht vorstellen.
Was machen denn Nichtraucher wenn Ihnen beim Spaziergang Raucher begegnen?
Ein bisschen mehr Toleranz von Nichtrauchern wäre vieleicht gar nicht so übel- im übrigen meine Frau raucht weiterhin- ohne das ich ausflippe.
Günter
Folgende 4 Benutzer sagen Danke zu windus1947 für den nützlichen Beitrag:
meiner Meinung nach sollte man auch unterscheiden zwischen Kneipe und Restaurant.
In einem Restaurant habe ich absolut kein Problem wenn man da nicht rauchen darf aber in einer typischen Kneipe oder in einer Disco finde ich es schon nervig.
Drei Bekannte von mir hatten (jeder) eine Kneipe in Deutschland, alle haben nach und nach den Laden dicht gemacht als das Gesetz raus kam.