Der Praesident Paulino Rivero plant ein neues Gesetz.Damit sollen in Zukunft junge kanarische Arbeitslose gegenueber Residenten bei der Arbeitsplatzsuche bevozugt werden.Suedamerika liegt mit rund 15% an erster Stelle bei den Residenten,gefolgt von Deutschland mit rund 11% und England mit 9% .
Laut Statistik sind auf den Kanaren circa 23% der jungen Canarios arbeitslos .Einerseits mangelt es an hoeher qualifizierte Arbeitspaletze beim Bau und in der Landwirtschaft,anderseits bezahlen viele Arbeitgeber niedrige Loehne.
Mit dem Gesetz wird der gute Mann aber nicht durchkommen ohne von Brüssel und Madrid einen auf den Hut zu bekommen. Es ist geltendes EU-Recht, dass niemand bevorzugt werden darf. Entsprechende Gesetze sind unwirksam.
Uwe@ in schweden geht es aehnlich zu, da wird erst die Stelle mit einem Schweden besetzt, findet sich keiner .......
man kann es ja intern machen, wenn sich kein Canario findet, bekommt die Stelle ein anderer.
Naja das Gesetz ist nicht wirklich neu vielleicht ja auf den Kanaren - ich kenn sowas vom Festland aus den 80 & 90 Jahren, da musste der Arbeitgeber nachweisen, das er die Stelle nicht mit einem Spanier besetzen kann und deshalb einen Ausländer nehmen muss. Wurde dann Mitte der 90 abgeschafft.
Wo sollen sich denn die jungen Leute qualifizieren ich kenne hier und auch auf dem Festland keine Firmen die ausbilden, die fangen alle als Peon an und bleiben es mehr oder weniger ihr ganzes Leben lang. Einen Beruf lernen macht hier irgendwie wenig Sinn. In unserer Firma ist die Differenz vom Salario Convenio ( Mindestlohn ( übrigens die dümmste Erfindung) )zwischen einem Peon ( Hilfsarbeiter) und einem Official 1? ( Facharbeiter) 13 €. Wozu dann eine Ausbildung???
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GELD : der beste Köder um nach Menschen zu fischen
Es gibt doch gar keine Ausbildung, wie man es von Deutschland her kennt. Früher war es mit 16 Jahren, teilweise 14 Jahren vorbei mit Schule und man fing an irgendwo zu arbeiten. heute ist die Situaton so, dass die Kids bis mindestens 16 Jahren in die Schule müssen, danach gehen viele einfach arbeiten, ohne Ausbildung, andere machen das Abi und studieren, oder man macht eine "Formación profesional", an einer weiterführenden Schule und kann dann bei guten Noten als Seiteneinsteiger an die Uni. Das ist relativ neu, gut ausgebildete Arbeiter gibt es kaum. Auf dem Bau gibt es wenige die sich anstrengen und irgenwann einfach "alba?il" sind. Die meisten sind zu "faul" und bleiben ihr Leben lang Peón.
Hier auf La Gomera haben meistens Ausländer die besser bezahlten Jobs. Rezeption etc und die Gomeros/as putzen. Einfach der Mangel an Sprach/PcKenntnissen. Gaaaanz langsam wandelt es sich und die jungen Gomeros kommen zurück mit Ausbildung.
In unserer Firma ist die Differenz vom Salario Convenio ( Mindestlohn ( übrigens die dümmste Erfindung) )zwischen einem Peon ( Hilfsarbeiter) und einem Official 1? ( Facharbeiter) 13 ?. Wozu dann eine Ausbildung???
Wir reden hier von einem Unterschied von 13 Euro beim Stundenlohn??? Wieso soll da die Ausbildung nicht lohnen? 13 die Stunde UNTERSCHIED finde ich eine Menge... rechne das mal auf den Monat hoch bzw. viele Leute - auch in Deutschland - verdienen sowieso schon WENIGER als 13 Euro die Stunde...
13 Euro die Stunde sind bei 40h Woche immerhin gut 2000 Euro Brutto im Monat... (und das ist ja - wie Du schreibst - nur der Unterschied zwischen den verschiedenen Positionen...)
tut mir leid gomera aber ich kenne keinen faulen canarios
"Faul" hatte ich in Abführungstrichen! Ich meinte faul, in dem Sinne, sich anzustrengen, um weiter zu kommen, d.h. lernen. Viele fangen etwas an, aber beenden die Kurse z.B. nicht. Und solange es mit dem "Peóndasein" Arbeit gibt, wird selten was fúr die Weiterbildung getan. Hier wurden Deutsch-und Englischkurse, gratis, wegen fehlender Teilnahme geschlossen. Aber nicht nur die Canarios, das betrifft auch Residenten.
Klar gibt es faule Canarios, genauso wie faule Deutsche, Italiener, Schweden etc........
Michael, 13 Euro Unterschied Stundenlohn sicher nicht!
Naja die 80er Jahre sind lange her. Inzwischen ist Spanien vollwertiges Mitglied der EU und an die EU-Gesetzgebung gebunden. Ein lokales Gesetz dieser Art ist ein Rechtsverstoß, der sofort die Ordnungshüter der EU auf den Plan rufen würde. Zumal man hierzulande auch allzu gerne EU-Förderungen in Anspruch nimmt.
Das unter der Hand lokale Mitarbeiter bevorzugt werden ist ja klar. Das ist überall so. Aber "offiziell" kann man sowas nicht machen.
entschuldigung gomera aber der olbi ist ein gebranntes kind und etwas sensibel was die meinungsäußerung über die canarios betrifft,aber so gesehen hast du recht.